FIFA-Machtkampf: Afrikas Verbände unterstützen Infantino

FIFA-Machtkampf:Afrikas Verbände unterstützen Infantino "einstimmig"

|

Während Europas Verbände einen Gegenkandidaten suchen, sichern Afrikas 54 Fußball-Verbände FIFA-Chef Gianni Infantino ihre Unterstützung für die Wiederwahl 2027 zu.

Afrikas Fußballverbandspräsident Patrice Motsepe neben FIFA-Präsident Gianni Infantino

Stärken FIFA-Präsident Gianni Infantino (r.) den Rücken: die CAF um Präsident Patrice Motsepe.

Quelle: AFP | PAUL ELLIS

Im Machtkampf um die Zukunft der FIFA stehen die afrikanischen Fußball-Verbände geschlossen hinter dem umstrittenen Weltverbandschef Gianni Infantino. Patrice Motsepe, Präsident des Kontinentalverbands Caf, verkündete bei einer Konferenz in Sal auf Kap Verde, dass alle 54 Mitgliedsverbände den Amtsinhaber "einstimmig und uneingeschränkt unterstützen".

Aleksander Ceferin

Die UEFA ist nach dem Treffen in Berlin weiter auf der Suche nach einem Gegner für FIFA-Präsident Infantino. Ceferin will UEFA-Präsident bleiben.

08.10.2026 | 0:48 min

Dabei hatten sich die Verbandsvertreter auf einer Bühne um Infantino geschart und applaudierten gemeinsam. Der FIFA-Chef bedankte sich via Instagram für einen "wunderschönen Moment der Einheit".

Europas Verbände wollen Herausforderer finden

Infantino strebt im März 2027 im marokkanischen Rabat die erneute Wiederwahl als FIFA-Chef an. Dabei darf der 56-Jährige trotz seines letztlich gescheiterten Vorstoßes zur Vermarktung der WM-Rechte durch externe Investoren im Sommer weiter auf die Unterstützung aus Afrika zählen.

Nils Kaben schätzt die Chancen von Gianni Infantino für eine Wiederwahl ein.

Die UEFA macht weiter Druck auf FIFA-Präsident Gianni Infantino - und sucht nach einer Strategie für dessen Ablösung. Für dieses Vorhaben braucht es aber einen Gegenkandidaten.

08.10.2026 | 2:54 min

Vor allem die Verbände aus Europa sowie Nord- und Mittelamerika und der Karibik hatten Infantino hingegen das Vertrauen entzogen. Die Vertreter der Europäischen Fußball-Union UEFA und der europäischen Verbände erneuerten nach ihrem Treffen in Berlin ihre Kritik an Infantino und die Forderung nach einer Ablösung des FIFA-Chefs.

Dabei umrissen sie ein Profil für einen möglichen Nachfolger, benannten aber noch keinen konkreten Herausforderer für Infantino. Bis einschließlich 18. November muss die Opposition offiziell einen Bewerber benennen, vorher soll es ein weiteres Treffen aller 55 UEFA-Mitgliedsverbände geben.

TV-Kameramann beim Fußballspiel

ZDFsportstudio Update:Dein ZDFsportstudio Newsletter

Alle Highlights aus Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal und die wichtigsten Nachrichten aus dem Sport.
Mit dem Abonnieren-Button akzeptieren Sie unsere Nutzungsbedingungen.
Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 08.10.2026 in der "heute"-Sendung ab 19 Uhr

Nations League - Highlights

Bundesliga-Highlights

2. Liga - Highlights

Mehr Fußball

Champions League - Highlights

DFB-Pokal - Highlights

Alle Bolzplatz-Folgen