Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

Schlagzeilen

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Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker

Wichtige Meldungen

Krieg im Nahen Osten: Emirate fordern Eskalationsende

Die Vereinigten Arabischen Emirate fordern im Nahost-Konflikt angesichts der jüngsten Eskalation "ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten sowie eine rasche Rückkehr an den Verhandlungstisch". Ohne die Kriegsparteien USA und Iran namentlich zu erwähnen, mahnte das Außenministerium auf X einen "sofortigen Stopp der Eskalation" an. Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Region wie Schulen, Krankenhäuser oder Entsalzungsanlagen stellten einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar und dürften nicht hingenommen werden.


Regenbogenparade: Tausende ziehen durch Bratislava

Mehrere Tausend Menschen haben bei der diesjährigen Regenbogenparade in Bratislava gegen Verschlechterungen für sexuelle Minderheiten demonstriert. Nach Schätzung der Organisatoren marschierten rund zehntausend Menschen beim "Regenbogen-Pride Bratislava" durch die Innenstadt der slowakischen Hauptstadt und feierten gemeinsam bei der Abschlusskundgebung auf dem Freiheitsplatz vor dem Regierungsamt. Das Motto der Pride-Parade lautete dieses Jahr "Unser Mut ist stärker als der Hass".


Bei UN-Versammlung in New York: Mamdani prüft Festnahme Netanjahus

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten zur Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September. "Ich bin der Meinung, dass Ministerpräsident Netanjahu nach Den Haag gehört", sagte Mamdani der "New York Times". Er bezeichnete Netanjahu als "Kriegsverbrecher". Gegen Netanjahu liegt seit November ein vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ausgestellter Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor.


Hungerstreik in Neu-Delhi: Prominenter Aktivist in Klinik

Die indische Polizei hat den prominenten Aktivisten Sonam Wangchuk nach gut drei Wochen Hungerstreik in Neu-Delhi gegen seinen Willen in ein Krankenhaus gebracht. Bilder zeigten, wie Dutzende Polizisten den 59-Jährigen von seinem Matratzenlager in der Hauptstadt wegtrugen. Die Polizei griff nach eigenen Angaben auf Raten von Ärzten ein, wonach Wangchuk schwach sei und Anzeichen eines Flüssigkeitsverlusts zeige. Wangchuk und andere Protestteilnehmer fordern unter anderem den Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan.


Machetenangriff in Hessen: Kelkheim gedenkt getöteter Frau

Nach dem mutmaßlichen Mord an einer Frau im hessischen Kelkheim hat die Stadt der Getöteten gedacht. Etwa 400 Menschen nahmen an der Gedenkstunde teil, darunter auch Vertreter von Polizei, Notfallseelsorge und Feuerwehr, die nach der Tat im Einsatz waren. "Die abscheuliche Gewalttat am vergangenen Dienstag in der Stadtmitte hat uns tief erschüttert", hieß es auf Instagram in der Einladung zur Gedenkstunde. Ein 60 Jahre alter Kroate soll seine 58-jährige Ehefrau am Dienstagabend mit einer Machete getötet haben.


Demos gegen Fedorow-Entlassung: Selenskyj kündigt Entscheidung an

Vor dem Hintergrund anhaltender Proteste gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Gespräche mit Militärs geführt. Dabei habe er auch mit Fedorow und mit Armeechef Olexander Syrskyj gesprochen. "Natürlich höre ich, was die Leute sagen", versicherte Selenskyj. "Entscheidungen bezüglich der Armee werden ausgearbeitet." Parallel dazu demonstrierten in Kiew und anderen Städten den dritten Tag in Folge wieder Tausende Menschen gegen Fedorows Entlassung.


Angriff in Nordmali: Rebellen überfallen Militärkonvoi

Extremistische Kämpfer und eine Separatistengruppe haben in Nordmali einen Militärkonvoi überfallen. Die Rebellen teilten mit, Dutzende Soldaten seien dabei getötet oder gefangen genommen worden. Das malische Militär bestätigte den Angriff und teilte mit, bewaffnete Gruppen hätten den Konvoi aus Soldaten und ihren Verbündeten in einem abgelegenen Teil der Region Gao angegriffen. Ein Gegenangriff dauere an. Im Norden Malis kämpfen seit Jahren Separatistengruppen für die Gründung eines unabhängigen Staates namens Azawad.


Leitplanke durchbohrt Auto: Deutsche in Österreich verunglückt

Bei einem schweren Unfall in Österreich sind zwei deutsche Autoinsassen tödlich verunglückt. Eine 82-Jährige auf der Rückbank wurde schwer verletzt, wie die Polizei in Niederösterreich mitteilte. Die Opfer stammten laut Polizei aus dem Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Das Auto war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn der Westautobahn (A1) abgekommen und rechts in die Leitplanke gekracht. Die Leitplanke bohrte sich längs durch den Wagen. Der Unfall passierte etwa auf halber Strecke zwischen Salzburg und Wien.


Wichtige Meldung

Nach Spahn-Rücktritt: Fraktionsvorstand trifft sich

Am Sonntagvormittag tritt der geschäftsführende Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einer virtuellen Sitzung zusammen. Bei dieser außerplanmäßigen Runde um 11 Uhr soll es um die Folgen des Spahn-Rücktritts gehen. Das erfuhr Wulf Schmiese, stellvertretender Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios in Berlin. Am Montag trifft sich zur gleichen Uhrzeit das Parteipräsidium zur lange anberaumten letzten Sitzung vor der Sommerpause. Am Samstag war Spahn vom Fraktionsvorsitz zurückgetreten.

Ungarns Präsident: Sulyok macht Weg zu Absetzung frei

Ungarns Staatspräsident Tamas Sulyok, politischer Freund des abgewählten Ministerpräsidenten Viktor Orban, macht nach tagelangem Zögern den Weg frei für eine Verfassungsnovelle, die auch seine eigene Absetzung beinhaltet. Sulyok kündigte an, diese Verfassungsänderungen gegenzuzeichnen und damit ihr Inkrafttreten zu ermöglichen. Der neue Ministerpräsident Peter Magyar bestätigte, dass Sulyoks Posten ab Montag vakant sei. Nun könnten Verfassungsänderungen in Kraft treten, die tiefgreifende Reformen ermöglichten.


Wichtige Meldung

"Unvergessliche Lektionen": Iranische Führung droht den USA

Angesichts der neuen Eskalation hat die iranische Führung den USA mit "unvergesslichen Lektionen" gedroht. "Da der amerikanische Feind nun auf Kriegstreiberei, die Übernahme noch schwererer Kosten und eine noch größere Schande aus ist, soll er wissen, dass das geliebte iranische Volk und die Widerstandsfront unvergessliche Lektionen für ihn bereithalten", hieß es in einer Erklärung des obersten Führers Ajatollah Modschtaba Chamenei. Teheran hatte zuvor das Rahmenabkommen mit den USA für ausgesetzt erklärt.

Wichtige Meldung

Unionsfraktionschef im Bundestag: Hoffmann übernimmt vorerst Posten

Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hat sein Stellvertreter Alexander Hoffmann nach eigenen Angaben die Leitung der Abgeordneten von CDU und CSU im Bundestag übernommen. "Ich werde diese Fraktion so lange führen, bis ein neuer oder eine neue Vorsitzende gewählt ist. Wir haben also grundsätzlich keine Eile", sagte er im ZDF. Die Parteichefs von CDU und CSU müssten sich in der Frage der Nachfolge abstimmen. "Und die Zeit werden sie sich jetzt nehmen." Die Unionsfraktion sei weiterhin handlungsfähig.

Eskalation in Zügen: GDL verlangt härtere Konsequenzen

Nach dem Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, der nach einem Streit um eine Ticketkontrolle aus einem fahrenden Zug stürzte, fordert die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) härtere Konsequenzen. "Wir brauchen Entscheidungen der Justiz, wir brauchen Gesetzesänderungen und wir brauchen das Durchgriffsrecht", sagte der GDL-Vorsitzende Mario Reiß im WDR. Die Eskalation in Zügen habe eine "gewaltige" Dimension erreicht, viele Beschäftigte gingen inzwischen mit Angst zur Arbeit.


Iran-Krieg: Zwei weitere US-Soldaten getötet

Erstmals seit der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg sind nach Angaben des US-Militärs zwei US-Soldaten getötet worden. Sie seien am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben gekommen, als sich US-Streitkräfte und Verbündete gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe verteidigten, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein weiterer Soldat werde zudem noch vermisst. Die offiziell bekannte Zahl der im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten steigt damit auf 16.


Milei will Bolsonaro treffen: Gericht lehnt Besuchsantrag ab

Das Oberste Gericht von Brasilien hat einen Antrag des argentinischen Präsidenten Javier Milei abgelehnt, den unter Hausarrest stehenden Ex-Staatschef Jair Bolsonaro besuchen zu dürfen. Richter Alexandre de Moraes erklärte, der Antrag sei aufgrund eines allgemeinen Besuchsverbots gegenstandslos. Milei wird voraussichtlich am 25. Juli am Parteitag von Bolsonaros rechtsgerichteter Liberaler Partei in Sao Paulo teilnehmen. Bolsonaros Anwälte hatten beantragt, dass Milei den Ex-Präsidenten zu diesem Zeitpunkt besuchen darf.


Wichtige Meldung

Rücktritt von Jens Spahn: Merz will Nachfolge rasch klären

Bundeskanzler Friedrich Merz strebt eine rasche Entscheidung über die Nachfolge des zurückgetretenen Unionsfraktionschefs Jens Spahn an. Nach ZDF-Informationen aus der Unionsführung soll die Personalfrage binnen der nächsten zehn Tage geklärt sein. Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag wird traditionell von den beiden Parteichefs von CDU und CSU vorgeschlagen. Am Montag tagt um 11 Uhr das CDU-Präsidium. Ob Merz schon dann einen Vorschlag präsentieren kann, gilt als offen.

Attacke auf Bahnmitarbeiter: 36-Jähriger wieder auf freiem Fuß

Nach einer fatalen Attacke auf einen Bahnmitarbeiter, der aus einem fahrenden Zug stürzte und in Lebensgefahr schwebt, ist ein 36-jähriger Fahrgast wieder auf freiem Fuß. Gegen den vorbestraften Mann war Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung beantragt worden. Das Amtsgericht lehnte den Erlass des Haftbefehls ab, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Schon früher sei der 36-Jährige wegen Gewaltdelikten strafrechtlich in Erscheinung getreten und war nur auf Bewährung frei, hieß es weiter.


Nach Entdeckung von Drogenlabor: Wohnungen in Den Haag evakuiert

Nach der Entdeckung eines Drogenlabors mitten in einem Wohnviertel in Den Haag sind dutzende Wohnungen am Samstag evakuiert worden. Es handelte sich bereits um die zweite Evakuierung derselben Anwohner innerhalb von 24 Stunden. Zunächst mussten die rund 150 Anwohner am Freitag ihre Wohnungen verlassen, damit Spezialteams im Außenbereich gelagerte Fässer mit potenziell gefährlichen Stoffen abtransportieren konnten. Während der zweiten Evakuierung am Samstag wurden die Anlagen und Substanzen im Inneren des Labors entfernt.


Ukraine-Hilfen: Wadephul offen für Auslagerung

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine-Hilfen künftig als sogenannte Bereichsausnahme zu definieren, die von der Schuldenbremse ausgenommen ist. Er halte das "für eine sinnvolle Idee", sagte Wadephul dem RND. "Darüber muss jetzt in der Koalition diskutiert und im Herbst entschieden werden". Zuvor hatte das bereits Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan gefordert. Der finanzielle Spielraum für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe würde sich dadurch erhöhen.


Waldbrand im Nationalpark: Feuer an der Müritz eingekesselt

Das Feuer im Müritz-Nationalpark ist laut Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eingekesselt worden. Es wurden sogenannte Wasserriegel aufgestellt, teilte der Landkreis mit. Diese bewässern den Boden und die Bäume auf der Waldfläche, die bisher nicht brennt. Somit verhindern die Wasserriegel, dass das Feuer sich weiter ausbreiten kann. Die Ausdehnung des Feuers sei derzeit unverändert. Einzelne Rauchsäulen seien noch zu sehen, es würden aber weniger. Laut Kreissprecher bedeute das auch weniger Feuer und Glut.


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