Schlagzeilen
Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker
Sicherheitslage in Iran: NRW verlängert Abschiebestopp
Nordrhein-Westfalen verlängert den Abschiebestopp nach Iran um drei Monate bis Mitte Juli. Die Sicherheitslage in Iran habe sich durch den Krieg deutlich verschärft, begründete NRW-Fluchtministerin Verena Schäffer (Grüne) den Schritt. "Für Straftäter und Gefährder gilt der Abschiebestopp nicht", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Bereits im Januar hatte NRW angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen und des brutalen Vorgehens gegen die Zivilbevölkerung in Iran Abschiebungen dorthin ausgesetzt.
Blockade der Straße von Hormus: China sieht Schuld bei den USA
China hat nach der Rede von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg die Schuld für die Blockade der Straße von Hormus deutlich den Vereinigten Staaten zugewiesen. Die "Grundursache" für die Sperre liege in den "illegalen militärischen Aktivitäten der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran", sagte Außenamtssprecherin Mao Ning. Die Sicherheit für die internationalen Seewege könne nur mit einem Waffenstillstand und der Herstellung von Frieden und Stabilität in der Golfregion gewährleistet werden, erklärte Mao.
Zum Start der Mondmission: Toilettenpanne auf "Artemis 2"
Irdische Probleme beim Flug zum Mond: Nach dem Start der Mission "Artemis 2" hat die Bordtoilette zeitweise nicht einwandfrei funktioniert. Wie die Nasa mitteilte, meldete die Besatzung der "Orion"-Kapsel kurz nach dem Start vor einem geplanten Triebwerksmanöver das Aufblinken einer Warnleuchte. "Wir hatten ein Steuerungsproblem mit der Toilette", so der stellvertretende Nasa-Administrator Amit Kshatriya. Bodenkontrolle und Besatzung behoben demnach das Problem, die Toilette funktionierte anschließend wieder normal.
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Endgültiges Wahlergebnis steht fest
Der Landeswahlausschuss hat das endgültige Ergebnis der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz verkündet - und das weicht nicht vom vorläufigen Resultat ab. Es bleibt also dabei, dass die CDU zum ersten Mal seit 35 Jahren wieder bei einer Landtagswahl in Rheinland-Pfalz stärkste Kraft wurde und die seit 1991 ununterbrochen regierende SPD die Staatskanzlei in Mainz aller Voraussicht nach verlieren wird. Auch nach dem endgültigen Ergebnis kommt die CDU auf 31,0 Prozent. Die SPD liegt deutlich dahinter (25,9 Prozent).
Strafverfahren in Moskau: Haftstrafe für Tilly beantragt
In dem umstrittenen Moskauer Strafverfahren gegen den deutschen Bildhauer Jacques Tilly hat die Staatsanwaltschaft neun Jahre Haft beantragt. Die Staatsanwältin sagte, dass die Schuld Tillys durch Zeugenaussagen erwiesen sei. Ein Schuldspruch sei wegen der Verletzung religiöser Gefühle und wegen Verbreitung von Falschnachrichten über die russischen Streitkräfte zu ergehen. Tilly selbst war im Prozess nicht anwesend. Der Künstler hatte Karnevalswagen für den Düsseldorfer Rosenmontagsumzug mit Karikaturen von Putin gebaut.
Wetterballons aus Belarus: Litauen geht gegen Schmuggler vor
Die Justizbehörden in Litauen haben Strafen gegen mehr als 30 Schmuggler verhängt, die Zigaretten aus dem benachbarten Belarus mit Wetterballons eingeflogen haben. In weiteren mehr als 30 Vorverfahren laufen die Ermittlungen, wie Generalstaatsanwältin Nida Grunskiene sagte. Zum Umfang der Strafen machte sie keine Angaben. Der illegale Transport auf dem Luftweg hatte in Litauen seit Ende des vergangenen Jahres wiederholt zu Luftraumverletzungen und Störungen des Flugverkehrs geführt.
Human Rights Watch: Mehr als 1800 Tote in Burkina Faso
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs wegen mutmaßlicher Menschenrechtsverbrechen in Burkina Faso gefordert. In dem westafrikanischen Land seien durch die Armee und mit ihr verbündete Milizen sowie durch dschihadistische Kämpfer zwischen Januar 2023 und August 2025 mehr als 1800 Zivilisten getötet worden, hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten HRW-Bericht. Unter den Opfern seien auch viele Kinder, so die Organisation.
Außenminister Al-Schaibani: Syrien gegen Zwangsabschiebungen
Nach der Debatte um eine 80-Prozent-Zielmarke für die Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland hat sich der syrische Außenminister Asaad al-Schaibani gegen Zwangsabschiebungen ausgesprochen. "Wir lehnen jegliche Versuche der Zwangsabschiebung entschieden ab", erklärte er. Syrerinnen und Syrer in der Diaspora seien strategische Ressourcen, keine Belastung. Man arbeite daran, die Infrastruktur im Land wiederherzustellen und Bedingungen zu schaffen, die eine freiwillige und würdevolle Rückkehr ermöglichen.
Statistisches Bundesamt: Ausgaben für Gesundheit gestiegen
Die Gesundheitsausgaben in Deutschland haben im Jahr 2024 rund 538,2 Milliarden Euro betragen. Das waren 6.444 Euro je Einwohnerin und Einwohner, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit erhöhten sich die Ausgaben um insgesamt 37,9 Milliarden Euro oder 7,6 Prozent gegenüber 2023. Im Jahr 1994 betrugen die Gesundheitsausgaben in Deutschland noch 175,3 Milliarden Euro. Die Ausgaben haben sich damit in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht.
2,327 Euro pro Liter: Dieselpreis steigt auf Allzeithoch
Trotz des Maßnahmenpakets der Bundesregierung gegen den Anstieg der Spritpreise ist der Dieselpreis in Deutschland so hoch wie nie zuvor. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt kostete ein Liter am Mittwoch 2,327 Euro und übertraf damit den alten Rekord aus dem März 2022 um 0,6 Cent, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Die Zahl ist nicht inflationsbereinigt. Auch Superbenzin E10 verteuerte sich weiter: Der bundesweite Durchschnittspreis lag laut ADAC bei 2,129 Euro je Liter, ein neuer Jahreshöchststand.
Wrack im Kopenhagener Hafen: Archäologen entdecken Kriegsschiff
Archäologen haben auf dem Meeresgrund des Kopenhagener Hafens ein Anfang des 19. Jahrhunderts vom britischen Admiral Horatio Nelson in Brand geschossenes Kriegsschiff gefunden. Taucher arbeiteten sich jetzt in 15 Metern Tiefe bei fast null Sicht durch dicke Sedimentschichten, um das Wrack der "Dannebroge" zu bergen, teilte das dänische Wikingerschiffsmuseum am Donnerstag mit. Meeresarchäologen entdeckten den Angaben zufolge bislang zwei Kanonen, Uniformen, Abzeichen, Schuhe und Flaschen. Die Arbeiten dürften Monate dauern.
Krieg mit USA und Israel: Iran droht mit härteren Angriffen
Der Iran droht Israel und den USA mit weiteren, noch härteren Angriffen. Ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte sagte laut der Nachrichtenagentur Isna, die Kenntnisse der Gegner über Irans militärische Fähigkeiten und Ausrüstung seien unvollständig. "Über unsere sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten wisst ihr nichts", so der Sprecher. Nach seiner Darstellung seien die bisherigen Angriffsziele der USA und Israels unbedeutend. Der Krieg werde bis zur Kapitulation der Gegner weitergehen.
Börse Frankfurt: Dax knickt nach Trump-Rede ein
Nach der Rede an die Nation von US-Präsident Donald Trump und daraufhin deutlich steigender Ölpreise hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag merklich nachgegeben. Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,6 Prozent auf 22.936 Punkte. Tags zuvor hatte er die Marke von 23.000 Punkten übersprungen und in den ersten drei Handelstagen der verkürzten Karwoche um rund viereinhalb Prozent zugelegt. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Morgen 2,2 Prozent auf 28.570 Zähler.
Wohl tot in Hotelzimmer gefunden: Früherer Handball-Star gestorben
Der frühere russische Handball-Star Eduard Kokscharow ist tot. Der Olympiasieger von 2000 starb im Alter von 50 Jahren, teilte sein Club Meschkow Brest mit. Angaben zur Todesursache machte der belarussische Verein zunächst nicht. Berichten zufolge wurde Kokscharow tot in einem Hotelzimmer gefunden. Kokscharow gehörte über viele Jahre zu den prägenden Figuren im internationalen Handball und zu den besten Linksaußen der Welt. Von 2017 bis Januar 2020 war er Trainer der russischen Nationalmannschaft.
Niedersachsen: Mutter der Babyleiche gefunden
Nach dem Fund eines toten Babys in einer Mülltonne im niedersächsischen Landkreis Harburg ist die Mutter ermittelt worden. Die 24-Jährige stamme aus Reinbek in Schleswig-Holstein, teilte die Polizei mit. Sie wurde am Mittwochabend wegen ihrer körperlichen Verfassung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zum Hintergrund dauern an. Der tote Säugling war am frühen Mittwochabend in einer Restmülltonne an einem Wohnhaus in der Gemeinde Rosengarten gefunden worden. Einer der Hausbewohner hatte die Polizei informiert.
Ukrainischer Drohnenangriff: Brand in russischer Ölraffinerie
Ein ukrainischer Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie hat nach russischen Angaben einen Brand in der Teilrepublik Baschkortostan ausgelöst. Mehrere Drohnen seien beim Anflug auf die Anlage in Ufa abgewehrt worden, so der Republikchef. Trümmer einer Drohne seien abgestürzt, auf dem Gelände einer Fabrik brenne es. Eine Drohne habe ein Wohnhaus getroffen. Opfer gebe es nicht. Im südostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk wurden nach Angaben des Gouverneurs bei russischen Angriffen ein Mensch getötet und zwei verletzt.
Nach Trump-Rede: Asiens Börsen auf Talfahrt
Auf die jüngste Rede von US-Präsident Donald Trump haben die Börsen Ostasiens mit deutlichen Kursverlusten reagiert. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank bis kurz vor Handelsschluss am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) um knapp 2,5 Prozent, der südkoreanische Kospi lag sogar 4,9 Prozent im Minus. Der Hongkonger Leitindex Hang Seng sank zum selben Zeitpunkt um 1,5 Prozent. Für den CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, ging es bis zum frühen Nachmittag um 1,3 Prozent nach unten.
Offener Brief des Präsidenten: Iran mit Botschaft an Amerikaner
In einem offenen Brief an die amerikanische Nation hat Irans Präsident Massud Peseschkian den Krieg gegen sein Land als eine absurde Operation kritisiert: "Die Welt befindet sich heute an einem Punkt, an dem die Fortsetzung eines Konfrontationskurses kostspieliger und ergebnisloser ist denn je." Die Entscheidung zwischen Krieg und Frieden würde die Zukunft ganzer Generationen prägen. Beobachter werten den Brief als Versuch, die amerikanische Öffentlichkeit von der Fehlentscheidung ihrer Regierung zu überzeugen.
Sahara-Staub und Regen: Flüge nach Kreta ausgefallen
Sahara-Staub und starker Regen haben am Mittwoch den Flugverkehr auf die griechische Ferieninsel Kreta beeinträchtigt. Auch die meisten Fähren mussten im Hafen bleiben, während das Festland von einer Sturmfront heimgesucht wurde. Der nationale Wetterdienst sagte für Donnerstag für die meisten Teile des Landes Unwetter voraus - mit "anhaltenden und starken Regenfällen sowie Gewittern und möglicherweise örtlichen Hagelschauern". Die Behörden warnten vor starken Regenfällen und Wind, die bis Freitag erwartet würden.
Unterfinanzierung: DRK besorgt um Bevölkerungsschutz
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat erhebliche Defizite im deutschen Bevölkerungsschutz kritisiert. Trotz wachsender Sicherheitsrisiken und jüngster Krisen wie Hochwasser oder Stromausfällen sei der Bevölkerungsschutz "völlig unterfinanziert", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe dem "Tagesspiegel". Er forderte mindestens eine zusätzliche Milliarde Euro für den Bevölkerungsschutz und warnte, dass ohne bessere Vorsorge keine echte Verteidigungsfähigkeit bestehe. "Tritt der Krisenfall erst ein, ist es für Vorsorge zu spät."
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