Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

Schlagzeilen

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Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker

Wichtige Meldungen

Regen, Schnee, Sturm und Hitze: Wetterchaos in den USA

Wetterchaos in den USA: Hitze an der Westküste, Überschwemmungen auf Hawaii, Schneemassen im Norden und Sturmwarnungen für die Ostküste haben zu Wetterwarnungen für mehr als 200 Millionen Menschen geführt. Mehr als 4.500 Flüge fielen aus. Für die Ostküste gab es Warnungen vor starkem Wind und möglicherweise sogar Tornados. Über mehrere nördliche Bundesstaaten zog unterdessen ein Schneesturm hinweg. Auf Hawaii hatten starke Regenfälle zu Überschwemmungen geführt. Die Westküste erlebt eine ungewöhnliche Hitzewelle.


Straße von Hormus: Iran lässt indische Tanker durch

Iran hat zwei unter indischer Flagge fahrenden Flüssiggastankern die sichere Fahrt durch die Straße von Hormus gewährt. Die beiden Schiffe hätten die Meerenge unter Aufsicht der indischen Marine passiert, wie die Zeitung "The Times of India" berichtete. Ein in die Region entsandtes Schiff der Marine beobachte vor der Küste Omans die Situation weiterer Handelsschiffe, die Indien als Ziel hätten. Der indische Außenminister führte die sichere Durchfahrt der Tanker auf diplomatische Bemühungen zurück.


Rheinland-Pfalz: SPD und CDU vor Wahl optimistisch

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben sich SPD-Ministerpräsident Alexander Schweitzer und sein CDU-Herausforderer Gordon Schnieder zuversichtlich gezeigt. "Ich kämpfe seit vielen Jahren dafür, dass die CDU stärkste Kraft wird", sagte Schnieder. Er sei zuversichtlich, dass die CDU die Wahl gewinnt. Auch Schweitzer zeigte sich optimistisch: "Nicht ich entscheide, was am Sonntag passiert, sondern die Bürgerinnen und Bürger. Ich bin zuversichtlich, was mich angeht".


Eskalation im Libanon: Mehr als eine Million Vertriebene

Im Libanon sind durch die jüngste Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah offiziellen Angaben zufolge mehr als eine Million Menschen vertrieben worden. Bisher seien rund 1.050.000 Vertriebene registriert worden, teilte die Katastrophenschutzeinheit der Regierung in Beirut mit. 130.000 Personen seien in Notunterkünften untergekommen. Das Gesundheitsministerium teilte mit, dass über 880 Menschen durch Angriffe getötet worden seien. Darunter seien 111 Minderjährige und 67 Frauen.


Menschenrechtsverletzungen: Neue Iran-Sanktionen in Kraft

Die EU hat neue Sanktionen wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in Iran verhängt. Betroffen sind 16 Personen und 3 Einrichtungen, wie aus einem Beschluss der Außenminister der Mitgliedstaaten hervorgeht. Ihnen wird vorgeworfen, eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der Straßenproteste im Januar gespielt zu haben. Die EU-Sanktionen umfassen unter anderem Reiseverbote für Einzelpersonen und das Verbot, denjenigen, gegen die Sanktionen verhängt wurden, Gelder zur Verfügung zu stellen.


Mit Botschafterin an Bord: Frontex-Boot kentert in der Ägäis

Vor der kleinen griechischen Insel Kastellorizo ist ein Boot der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gekentert. Wie der griechische Rundfunk ERTNews unter Berufung auf die Küstenwache berichtete, wurden dabei vier der fünf Insassen verletzt, darunter auch die estnische Botschafterin in Griechenland. Die Diplomatin habe sich nach Angaben aus diplomatischen Kreisen zu einem Besuch auf der Insel und bei der dort eingesetzten Besatzung eines estnischen Patrouillenbootes aufgehalten.


Stromnetz zusammengebrochen: Inselweiter Blackout auf Kuba

In Kuba ist es erneut zu einem landesweiten Stromausfall gekommen. Es werde an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet, teilte das Energieministerium mit. Es war der erste inselweite Stromausfall auf Kuba seit Anfang des Jahres. Von einem Blackout vor knapp zwei Wochen waren etwa zwei Drittel des Karibikstaats betroffen. In dem Land mit knapp zehn Millionen Einwohnern bricht das Stromnetz immer wieder zusammen. Große Teile der Infrastruktur in dem sozialistischen Inselstaat sind in schlechtem Zustand.


EU-Einigung gescheitert: Freiwillige "Chatkontrolle" endet

Die Verlängerung der freiwilligen Kontrolle von privater Kommunikation im Internet durch Online-Plattformen im Kampf gegen kinderpornografisches Material ist gescheitert. Unterhändler der EU-Staaten und des Parlaments konnten sich auf keinen Kompromiss einigen. Die bisher geltende Regelung läuft am 3. April aus. Die befristete Ausnahme von Datenschutzregeln erlaubt es Online-Plattformen, Nachrichtenverläufe zu scannen, um verbotene Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch aufzuspüren.


Russischer Krieg gegen Ukraine: Kenia besorgt wegen Anwerbungen

Der kenianische Außenminister Musalia Mudavadi hat in Moskau seine Besorgnis wegen der Anwerbung von Kenianern für den russischen Krieg gegen die Ukraine geäußert. Das berichtete der russische Außenminister Sergej Lawrow nach einem Gespräch mit Mudavadi. Lawrow wiegelte bei dem Problem aber ab. "Alle Bürger Kenias wie anderer Staaten nehmen an der militärischen Spezialoperation freiwillig teil", sagte er. Nach kenianischen Angaben sind bislang etwa 1000 Kenianer nach Russland gelockt worden.


EVP-Zusammenarbeit mit Rechten: Linke fordern Rücktritt von Weber

Der Fraktionschef der Linken im Europaparlament, Martin Schirdewan, hat nach dem Bekanntwerden der Zusammenarbeit zwischen der EVP und Rechtsaußen-Parteien im EU-Parlament personelle Konsequenzen gefordert. "Manfred Weber muss zurücktreten", sagte Schirdewan. Unter dem Fraktionschef Weber habe die EVP bereits beim Lieferkettengesetz auf den rechten Block gesetzt. Nach den neuesten Enthüllungen sei nun klar: Der Abbau der Brandmauer sei kein Betriebsunfall, sondern werde systematisch betrieben, so Schirdewan.


Iranischer Spitzenfunktionär: Laridschani bekräftigt Widerstand

Der iranische Spitzenfunktionär Ali Laridschani hat angekündigt, dass Teheran seinen Widerstand gegen die USA und Israel fortsetzen will. In einem Schreiben an Muslime weltweit und an islamische Staaten erklärte er, Iran verfolge weiter seinen "Weg des Widerstands gegen den großen und den kleinen Satan". Zugleich kritisierte Laridschani eine fehlende Solidarität aus anderen islamischen Ländern. Abgesehen von wenigen Ausnahmen - und auch dann nur auf politischer Ebene - sei kein Staat zu Hilfe gekommen.


Israels Angriff 2025 in Iran: UN prangern Kriegsverbrechen an

Israels Angriff auf das Teheraner Ewin-Gefängnis im Vorjahr war aus Sicht von UN-Menschenrechtlern ein Kriegsverbrechen. Denn die Luftschläge mit rund 80 Todesopfern hätten eine zivile iranische Einrichtung und kein militärisches Ziel getroffen, hieß es in dem Bericht von drei unabhängigen Juristen, die die Lage in Iran für den UN-Menschenrechtsrat beobachten. Israel hatte argumentiert, dass der Angriff ein Schlag gegen antiisraelische Spionagetätigkeiten in dem Gefängnis gewesen sei.


Attacke am Holocaust-Mahnmal: Urteil noch nicht rechtskräftig

Die Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin beschäftigt weiterhin die Justiz. Die Verurteilung des Angreifers zu einer Haftstrafe von 13 Jahren ist nicht rechtskräftig. Der Verteidiger des 20-jährigen Syrers hat kurz vor Ablauf der Frist Revision eingelegt. Nun landet der Fall beim Bundesgerichtshof (BGH). Laut Urteil war der Syrer im Februar 2025 aus Leipzig nach Berlin gereist, um im Namen des IS einen Angriff zu begehen. Das 31 Jahre alte Opfer überlebte die Messerattacke nur knapp.


EVP-Absprachen mit Rechtsaußen: Spahn und Söder äußern Kritik

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) und CSU-Chef Markus Söder haben vorsichtige Kritik daran geübt, dass sich im Europaparlament Vertreter der konservativen EVP, zu der auch CDU und CSU gehören, mit Rechtsaußen-Parteien bei Entscheidungen abgesprochen haben sollen. "Das muss Konsequenzen haben", sagte Spahn in der ntv-Sendung "Blome & Pfeffer". Allerdings sei eine Chatgruppe "keine Form der Zusammenarbeit". "Uns hat das auch alles sehr überrascht und auch irritiert und verstört", sagte Bayerns Ministerpräsident Söder.


Russisches Flugzeug über Ostsee: Polen fängt erneut Aufklärer ab

Kampfjets der polnischen Luftwaffe haben erneut ein russisches Aufklärungsflugzeug über der Ostsee abgefangen. Die Maschine vom Typ Iljuschin IL-20 sei am Freitag von zwei polnischen Kampfjets eskortiert worden, teilte das Oberkommando der polnischen Streitkräfte auf der Plattform X mit. Der russische Aufklärer sei in internationalem Luftraum ohne Flugplan und mit ausgeschaltetem Transponder unterwegs gewesen. Den Angaben zufolge war dies bereits der neunte derartige Vorfall seit Jahresbeginn.


Nach Freigabe von Ölreserven: IEA setzt auf schnelle Beruhigung

Nach dem Start der Freigabe strategischer Ölreserven setzt die Internationale Energieagentur (IEA) auf eine Beruhigung der Märkte. "Angesichts dieser beispiellosen Maßnahme hoffe ich sehr, dass sich die Lage rasch klärt", sagte IEA-Chef Fatih Birol. "Dieses rasche Eingreifen der IEA wirkte beruhigend auf die Märkte", sagte er. "Doch auch wenn unsere Vorräte vorerst als Puffer dienen können, ist dies keine dauerhafte Lösung". Die Wiederaufnahme des Transits durch die Straße von Hormus sei der wichtigste Faktor.


Sicherung der Straße von Hormus: Merz schließt Beteiligung aus

Kanzler Friedrich Merz unterstreicht angesichts einer Aufforderung von US-Präsident Donald Trump, dass sich Deutschland nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen wird. "Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel haben uns vor diesem Krieg auch nicht konsultiert. Zu Iran hat es eine gemeinsame Entscheidung über das Ob nie gegeben", sagt Merz. "Deshalb stellt sich auch nicht die Frage, wie sich Deutschland hier militärisch einbringt. Wir werden es nicht tun", sagt der Kanzler.


Deutscher Aktienmarkt: Dax stabilisiert sich

Nach den jüngsten Verlusten im Zuge des Iran-Krieges hat sich der deutsche Aktienmarkt am Montag stabilisiert. Die Anleger reagierten erleichtert darauf, dass die Ölpreise wieder etwas nachgaben. Der deutsche Leitindex Dax legte um 0,50 Prozent auf 23.564,01 Punkte zu. Der MDax beendete den Tag 0,46 Prozent höher auf 28.951,70 Zähler. Europaweit gab es ebenfalls leichte Erholungsgewinne: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx gewann 0,39 Prozent auf 5.739,01 Punkte und auch die Börsen in London und Zürich stiegen moderat.


Gestiegene Benzinpreise: Bund erwartet geringere Einnahmen

Das Finanzministerium geht angesichts der gestiegenen Benzinpreise von geringeren Einnahmen aus. "Unter dem Strich rechnen wir aktuell nicht mit Mehreinnahmen, sondern für den Bund eher mit Mindereinnahmen", sagte der Sprecher des Finanzministeriums und verwies auf eine Kaufzurückhaltung. Auch Experten kämen zu diesem Schluss. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte zuvor gesagt, dass es die Aufgabe von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sei, Aufschläge über Energiesteuern gerechter zu verteilen.


Internetzensur in Russland: Telegram fast vollständig gesperrt

In Russland mehren sich Beschwerden über eine beinahe vollständige Blockierung des dort beliebten Messengerdienstes Telegram. Telegram sei weder in der App noch in der Webversion erreichbar, hieß es auf Störungswebsites. Seit längerem gibt es Gerüchte über eine vollständige Blockierung des Messengers in Russland ab dem 1. April. Die Messengerdienste Signal und Viber sind bereits blockiert und auch andere Dienste wie YouTube sind ohne VPN nicht aufrufbar. Allerdings geht Moskau auch zunehmend gegen die VPN-Nutzung vor.


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