Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

Schlagzeilen

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Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker

Wichtige Meldungen

Gewalttat in Kiew: Angreifer erschießt fünf Menschen

Ein Unbekannter hat in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mehrere Menschen erschossen und verletzt. Der Mann sei, nachdem er sich mit Geiseln in einem Supermarkt verschanzt habe, von Spezialeinheiten erschossen worden, teilte Innenminister Ihor Klymenko mit. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj wurden mindestens fünf Menschen getötet. Vier Geiseln seien aus der Gewalt des Mannes befreit worden. Selenskyj forderte eine "schleunige Untersuchung". Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar.


Braunschweig: Treffen von "Reichsbürger"-Szene

Rund 200 Menschen haben sich bei einem Treffen mit Teilnehmern aus der "Reichsbürger"-Szene nach Polizeiangaben am Samstagmittag im niedersächsischen Braunschweig versammelt. Zu einer Gegendemo vom "Bündnis gegen Rechts" kamen laut Polizei auf dem Schlossplatz etwas mehr als 600 Personen zusammen. Die Beamten hatten vorab informiert, dass das Treffen unter dem Namen "das 8. große Treffen der Bundesstaaten" angemeldet worden sei. Die von den Organisatoren erwartete Teilnehmerzahl von 1.500 wurde nicht erreicht.


Wichtige Meldung

Auseinandersetzung mit Trump: Papst Leo um Entspannung bemüht

Papst Leo XIV. hat sich in der Auseinandersetzung mit US-Präsident Donald Trump um Entspannung bemüht. Die Interpretation mancher seiner Äußerungen sei "nicht in allen Aspekten korrekt" gewesen, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während seiner Afrika-Reise auf dem Flug nach Angola. Eine Debatte mit dem US-Präsidenten liege nicht in seinem Interesse, betonte der Papst. Trump und Leo hatten sich zuletzt vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert.

Wichtige Meldung

Preise an der Tankstelle: Benzin und Diesel erneut günstiger

Bei den Benzinpreisen setzt sich der leichte Abwärtstrend der vergangenen Tage fort: Am Freitag sank der Dieselpreis nach Berechnungen des ADAC im bundesweiten Schnitt mit 2,197 Euro je Liter wieder unter die Marke von 2,20 Euro - am Tag zuvor waren es noch 2,211 Euro gewesen. Super E10 näherte sich wieder der Marke von 2 Euro und kostete laut ADAC noch 2,073 Euro, 0,4 Cent weniger als am Donnerstag. Die Preiserhöhung am Samstag fiel mit jeweils gut zehn Cent bei Super E10 und bei Diesel geringer aus als am Freitag.

Theodor Heuss Preis: Margrethe Vestager ausgezeichnet

Ex-EU-Kommissarin Margrethe Vestager hat den 61. Theodor Heuss Preis erhalten. Vestager habe mit Klarheit und Weitblick gezeigt, dass demokratische Regeln auch im digitalen Zeitalter durchgesetzt werden können, würdigte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, stellvertretende Vorsitzende der Theodor Heuss Stiftung, bei der Preisverleihung in Stuttgart die dänische Politikerin. Vestager war von 2014 bis 2024 EU-Kommissarin für Wettbewerb und seit 2019 auch für Digitales zuständig.


Babynahrung in Österreich: Hipp vermutet Manipulation

Der Babynahrungshersteller Hipp hat in Österreich sein gesamtes Sortiment aus den Spar-Supermärkten zurückgerufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Gläser mit Karotte und Kartoffel manipuliert worden seien, hieß es. "Der Verzehr eines solchen Gläschens kann lebensgefährlich sein." "Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um einen externen kriminellen Eingriff", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Er könne wegen der laufenden Ermittlungen keine weiteren Details nennen.


Wichtige Meldung

Friedensverhandlungen: Kein Datum für neue USA-Iran-Runde

USA und Iran haben im Ringen um ein Friedensabkommen nach iranischen Angaben noch keinen Termin für eine zweite Verhandlungsrunde vereinbart. "Bis wir uns nicht auf ein Rahmenwerk geeinigt haben, können wir kein Datum festlegen", sagte Irans Vize-Außenminister Said Chatibsadeh. "Wir hoffen, dass wir zum nächsten Schritt übergehen können, sobald wir das abgeschlossen haben." US-Präsident Donald Trump hat zuletzt wiederholt gesagt, eine Einigung sei "sehr nah". Allerdings streiten die Länder über die Uranbestände Irans.

Wichtige Meldung

Kritik an Regierungskurs: Proteste gegen Energiepolitik

In mehreren Großstädten haben Menschen gegen die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. In Berlin versammelten sich nach Polizeiangaben rund 9.000 Demonstranten, die Veranstalter sprachen von 24.000 Teilnehmern. Unter dem Motto "Erneuerbare Energien verteidigen!" hatten Umweltorganisationen zu Protesten in Berlin, München, Hamburg und Köln aufgerufen. Im Aufruf hieß es: "Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind."

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Gazastreifen: Unicef meldet Tod von zwei Fahrern

Trotz der seit einem halben Jahr geltenden Waffenruhe im Gazastreifen sind dort UN-Angaben zufolge zwei vom Kinderhilfswerk Unicef beauftragte Fahrer bei israelischem Beschuss ums Leben gekommen. Unicef äußerte sich empört über den Vorfall an einer Wasserabfüllanlage im Norden des Gebiets. Den Angaben zufolge wurden dabei zwei weitere Menschen verletzt. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Vorwürfe. Die beiden Fahrer sollten laut Unicef Menschen im Gazastreifen mit sauberem Wasser versorgen.


Straße von Hormus: USA setzen Seeblockade fort

Das US-Militär setzt nach eigenen Angaben die Seeblockade in der Straße von Hormus und in der Nähe der Meerenge weiter durch. Seit Beginn der Maßnahme hätten 23 Schiffe auf Anweisung der US-Streitkräfte ihren Kurs geändert oder seien umgekehrt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Die Seeblockade richtet sich gegen Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel. Die Soldaten sorgten "durch ihre sichtbare Präsenz für die Wahrung der Freiheit der Schifffahrt", hieß es.


UN-Mission im Libanon: Französischer Soldat getötet

Im Libanon ist ein französischer Soldat der UN-Mission Unifil getötet worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bestätigte den Tod des Soldaten bei X und teilte mit, dass drei weitere Kameraden verwundet worden seien. "Alles deutet darauf hin, dass die Hisbollah für diesen Angriff verantwortlich ist", schrieb Macron. Er forderte die libanesische Regierung auf, die Verantwortlichen sofort festzunehmen. Unifil teilte mit, dass die Soldaten Sprengsätze beseitigt hätten. Dabei seien sie unter Beschuss geraten.


Debatte um Feiertage: Verdi verteidigt Maifeiertag

Die Gewerkschaft Verdi verteidigt den 1.Mai als Feiertag: Vorsitzender Frank Werneke erteilte Überlegungen, den Maifeiertag zu streichen, eine klare Absage. Die Pläne der Union dazu seien unerhört, sagte er dem RND. "Dass die Union sich traut, die Streichung des 1.Mai als gesetzlichen Feiertag auf die in Berlin kursierenden Giftlisten zu setzen, ist nicht nur unerhört - das ist ein Alarmzeichen", betonte der Gewerkschaftschef. "Was wir gerade erleben, ist ein Trommelfeuer von Angriffen auf den Sozialstaat."


Lage verschlechtert sich: UN warnt vor Hungersnot in Haiti

In Haiti nimmt der Hunger laut UN zu. Mehr als 5,8 Millionen Menschen - rund 52 Prozent der Bevölkerung - seien von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, erklärte die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Port-au-Prince. Das seien 130.000 Menschen mehr als vor gut einem halben Jahr, was die kontinuierliche Verschlechterung der Lage aufzeige. Bei rund 1,8 Millionen Menschen sei der Status einer Notlage erreicht, hieß es weiter. Sie seien dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen.


Waffenruhe im Libanon: Israels Armee meldet Zwischenfälle

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Waffenruhe mit dem Libanon mehrfach mutmaßliche Hisbollah-Mitglieder angegriffen, die sich im Süden des Landes israelischen Soldaten genähert haben sollen. Sie hätten gegen die Waffenruhe verstoßen und eine Bedrohung dargestellt. Israels Armee sei im Rahmen der Vereinbarung dazu berechtigt, sich zu verteidigen, hieß es. Als Reaktion darauf habe das Militär auch Anlagen ins Visier genommen, die von der Hisbollah für Angriffe genutzt worden seien.


Rennen um den Bundesvorsitz: Höne warnt FDP vor Spaltung

Im Wettbewerb um den FDP-Bundesvorsitz hat der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Henning Höne vor einem innerparteilichen Machtkampf gewarnt. Sowohl er als auch Wolfgang Kubicki kandidierten für das Comeback der FDP, sagte Höne auf einem Landesparteitag in Duisburg. "Wolfgang kandidiert nicht gegen mich, und ich kandidiere nicht gegen Wolfgang", rief Höne unter dem Applaus der rund 400 Delegierten. Es gebe Unterschiede im Stil, Ton und in Sachfragen. "Aber uns eint mehr, als uns trennt."


Kerosinmangel droht: Reiche warnt vor Alarmismus

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kündigt für den Fall eines Kerosinmangels Gegenmaßnahmen an - warnt aber zugleich vor Alarmismus. "Alarmismus bei Kerosin hilft nicht", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Die Versorgungslage in den Märkten sei unterschiedlich. Man sei "im engen und ständigen Austausch mit den Akteuren der Branche, um mögliche Auswirkungen auf die Luftfahrt in Deutschland zu beobachten und zielgerichtete Gegenmaßnahmen schnell zu ergreifen", sagte Reiche.


Nach ganzwöchigen Streiks: Lufthansa hebt wie geplant ab

Nach den ganzwöchigen Streiks des fliegenden Personals bei der Lufthansa heben alle Flugzeuge der Airline nach Unternehmensangaben wieder wie vorgesehen ab. "Es ist wie geplant wieder angelaufen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Unter der Woche waren Hunderte Flüge ausgefallen. Gemeinsam mit der Kabinengewerkschaft Ufo hatten die Piloten den Betrieb der Airlines Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline für fünf Tage lahmgelegt. Auch der Ferienflieger Eurowings wurde an zwei Tagen bestreikt.


Straße von Hormus: Briten melden Angriff auf Tanker

Das britische Militär hat einen Angriff von Schnellbooten der iranischen Revolutionsgarde auf einen Tanker in der Straße von Hormus gemeldet. Die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) teilte am Samstag mit, der Tanker und dessen Besatzung seien nach ersten Erkenntnissen in Sicherheit. Das Frachtschiff sei von zwei Schnellbooten beschossen worden. Zuvor hatte Iran am Samstagmorgen seine Ankündigung vom Vortag zurückgenommen, die für den Energiehandel wichtige Meerenge wieder zu öffnen.


Krieg mit Israel: Libanon berät über Gespräche

Die libanesische Staatsführung hat sich über mögliche Verhandlungen mit Israel ausgetauscht. Wie das Büro von Präsident Joseph Aoun mitteilte, sprach Aoun bei einem Treffen mit Regierungschef Nawaf Salam über die "Bereitschaft zu Verhandlungen" mit Israel. Die beiden Länder befinden sich seit 1948 formal im Kriegszustand. Am Dienstag war es im Beisein von US-Außenminister Marco Rubio zum ersten hochrangigen Treffen beider Seiten in Washington gekommen. Seit der Nacht zum Freitag gilt eine Waffenruhe.


Französische Schauspielerin: Nathalie Baye ist tot

Die französische Schauspielerin Nathalie Baye ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das bestätigte ihre Agentin Elisabeth Tanner der Deutschen Presse-Agentur. Medienberichten zufolge starb die erkrankte Schauspielerin am Freitagabend in Paris. Die Charakterdarstellerin ("Eine pornographische Beziehung") ist für die vielfältigen Rollen berühmt. Mit "Die amerikanische Nacht" wurde sie über Nacht bekannt. In dem Psychodrama "Das grüne Zimmer" schaffte sie 1978 den internationalen Durchbruch.


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