Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

Liveblog

Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

|

Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt bei ZDFheute Xpress am 03.05.2026 um 12:10 Uhr.
Wichtige Meldungen

Ukraine bietet Finnland engere militärische Zusammenarbeit an

Die Ukraine bietet dem an der Grenze zu Russland liegenden Finnland eine engere militärische Allianz an. "Die Ukraine ist bereit, ihr Fachwissen zu teilen und diejenigen zu stärken, die uns seit Beginn der groß angelegten Invasion unterstützt haben", sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen mit dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo. Er habe Finnland angeboten, die Partnerschaft durch die Unterzeichnung eines Drohnenabkommens sowie durch den Austausch von Technologie und Kampferfahrung zu stärken, die die Ukraine während des vierjährigen Krieges mit Russland gesammelt habe.


Drohnenangriffe zwischen Russland und Ukraine

Videoplayer

Selenskyj: Haben zwei Tanker der russischen Schattenflotte getroffen

Ukrainische Streitkräfte haben zwei Tanker der Schattenflotte in den Gewässern vor dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk angegriffen, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. "Diese Tanker wurden aktiv für den Transport von Öl genutzt – das ist nun vorbei", erklärt Selenskyj über die Messaging-App Telegram. "Die Fernkampfkapazitäten der Ukraine werden weiterhin umfassend ausgebaut – auf See, in der Luft und an Land."


Gouverneur: Ukrainischer Drohnenangriff auf russischen Hafen Primorsk

Ukrainische Drohnen haben den russischen Ostseehafen Primorsk angegriffen und dort einen Brand ausgelöst, wie der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, über den Messaging-Dienst Telegram mitteilt. In der Nacht seien über dem nordwestrussischen Gebiet Leningrad mehr als 60 Drohnen abgefangen worden. Bei dem Angriff auf Primorsk, einem wichtigen Ölverladehafen, sei es zu keiner Ölverschmutzung gekommen. Der Brand sei gelöscht worden.


Ukrainische Militärverwaltung: Ein Mensch bei russischen Angriffen getötet

Bei russischen Angriffen ist ukrainischen Angaben zufolge ein Mensch im Süden der Ukraine getötet worden. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte die Militärverwaltung in Cherson am Sonntag. 

Das russische Verteidigungsministerium erklärte derweil, dass über Nacht 334 ukrainische Drohnen in mehr als einem Dutzend Regionen abgefangen und zerstört worden seien. Angaben zu Verletzten wurden nicht gemacht.


Drohnen über der Ukraine und Russland

Die Ukraine und Russland haben sich in der Nacht gegenseitig mit Drohnen überzogen. Bereits am späten Abend wurde in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Luftalarm ausgelöst. Die Flugabwehr trat in Aktion, über der Stadt waren nach Medienberichten zahlreiche Explosionen zu hören. Über eventuelle Drohneneinschläge oder mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. 

In der russischen Hauptstadt Moskau wurde auf den großen Flughäfen Wnukowo und Scheremetjewo vorübergehend der Betrieb "aus Sicherheitsgründen" eingestellt, meist eine Reaktion auf Drohnenflüge. Später gab Bürgermeister Sergej Sobjanin den Abschuss von zwei Drohnen bekannt. 

Videoplayer

Schwere Kämpfe um strategisch wichtige Stadt Kostjantyniwka

Russische Truppen rücken nach ukrainischen Angaben auf die Stadt Kostjantyniwka in der östlichen Region Donezk vor. Laut dem ukrainischen Armeechef Oleksandr Syrskyj versuchen die russischen Truppen mit Infiltrationstaktiken, am Rande der Stadt Fuß zu fassen. Man wehre die hartnäckigen Versuche ab, erklärt Syrskyj weiter.

Kostjantyniwka ist Teil eines stark befestigten Verteidigungsgürtels der ukrainischen Armee. 


Nordkoreas Partei lobt Einsatz junger Soldaten in der Ukraine

Die herrschende Arbeiterpartei in Nordkorea lobt den Einsatz junger Soldaten an der Seite Russlands in der Ukraine. Sie seien zu "Bomben und Flammen" geworden, um die Ehre des Landes zu verteidigen, heißt es in einem Brief an den Kongress der Jugendliga, wie die staatliche Nachrichtenagentur "KCNA" meldet. Westlichen, südkoreanischen und ukrainischen Angaben zufolge kämpfen schätzungsweise 14.000 nordkoreanische Soldaten mit russischen Truppen in der Region Kursk. Mehr als 6.000 von ihnen seien dabei getötet worden.


Wichtige Meldung

Selenskyj berichtet von "ungewöhnlichen Aktivitäten" an belarussischer Grenze

Wolodymyr Selenskyj meldet auffällige Aktivitäten an der nördlichen Grenze der Ukraine zu Belarus. Die "eher ungewöhnlichen" Aktivitäten seien am Freitag auf der belarussischen Seite der Grenze festgestellt worden, teilt Selenskyj bei Telegram mit. "Wir dokumentieren das genau und halten die Situation unter Kontrolle. Falls nötig, werden wir reagieren", teilt Selenskyj mit. Nähere Details nannte er nicht. 

Belarus ist ein enger Verbündeter Russlands. Es hat Moskau erlaubt, russische Truppen über belarussisches Territorium in die Ukraine zu schicken, wo Russland 2022 einen Angriffskrieg begann.

Ukraine reklamiert Angriff auf russische Kampfjets im Ural für sich

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben zwei russische Kampfjets im Uralgebirge rund 1.700 Kilometer von der Grenze entfernt mit Drohnen angegriffen. "Getroffen wurden eine Su-57 und eine Su-34", heißt es in einer Mitteilung des ukrainischen Generalstabs vom Freitag. Der Chef der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, schrieb später auf Telegram von einer weiteren nicht identifizierten Maschine des Flugzeugbauers Suchoi, die ebenfalls getroffen worden sei. 

Der Angriff auf den Militärflugplatz Schagol im Gebiet Tscheljabinsk soll demnach bereits Ende vergangener Woche erfolgt sein. Das Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, heißt es.


Ukraine: Tote bei russischer Attacke auf Kleinbus

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen, ein Mann und eine Frau, ums Leben gekommen. "Darüber hinaus sind noch sieben Passagiere des Kleinbusses verletzt worden – sechs Männer und eine Frau", teilte der Militärgouverneur von Cherson, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Alle Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Der Angriff ereignete sich demnach gegen 7.00 Uhr morgens Ortszeit (6.00 MEZ).


Odessa und Dnipro sollen stärkere Flugabwehr erhalten

Nach harten russischen Luftangriffen stellt Wolodymyr Selenskyj für die Großstädte Odessa und Dnipro eine Stärkung der Flugabwehr in Aussicht. "Für Dnipro gibt es zusätzliche Radare, elektronische Störsysteme, zusätzliche Mannschaften", sagt der Staatschef in einer Videoansprache. Auch für Odessa gebe es Lösungen und die Abschussquote steige bereits. "Doch muss sie noch höher sein", gibt Selenskyj als Ziel vor. Das russische Militär versuche mit häufigen und intensiven Angriffen die ukrainische Flugabwehr zu überwinden.


Selenskyj kündigt Reform der Armee an

Wolodymyr Selenskyj kündigt Reformen in der Armee an. "Ich habe die Aufgabe gestellt, die Soldzahlungen spürbar zu erhöhen", teilt er bei Telegram mit. Dabei sollen vor allem die Zahlungen bei Kampfeinsätzen erhöht und entsprechende Erfahrungen stärker berücksichtigt werden. Der Sold im Hinterland soll um fast 50 Prozent auf umgerechnet knapp 400 Euro steigen. Für Kampfeinsätze von Infanteristen stellte er mehr als eine Verdreifachung der bisherigen Frontzuschläge von etwas über 1.900 Euro in Aussicht.


Wichtige Meldung

Selenskyj: Ukrainische Drohnenangriffe schaden Russland erheblich

Ukrainische Drohnenangriffe haben laut Präsident Wolodymyr Selenskyj der russischen Ölindustrie seit Jahresbeginn einen Schaden von mindestens sechs Milliarden Euro zugefügt. "Durch Einschläge, Stillstand und Verzögerungen bei Lieferungen", so Selenskyj bei Telegram. Dabei hätten die Attacken im April ein neues Niveau erreicht. Drohnen würden inzwischen nicht nur weiter fliegen als je zuvor, sondern auch die Intensität der Angriffe sei auf Rekordniveau. Das wiederum führe zum stärksten Schrumpfen der russischen Gewinne aus der Ölindustrie seit Kriegsbeginn, zeigt sich Selenskyj überzeugt.

Finnlands Präsident vermittelte auch zwischen Trump und Selenksyj

Finnlands Präsident Alexander Stubb will seine Beziehung zu US-Präsident Donald Trump nicht überbewerten. In einem Interview mit dem estnischen Fernsehen sagte Stubb, sein Ruf beruhe auf "etwas journalistischer Übertreibung". "Ich bin sehr realistisch. Präsident Trump ist ein eigenständiger Mann. Wenn ich bei ihm auch nur eine von zehn Ideen zum Ukraine-Krieg anbringen kann, ist das gut. Aber ich möchte meine Rolle unter keinen Umständen überbewerten", sagte Stubb.  

Manchmal habe er dem US-Präsidenten und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Position des jeweils anderen vermitteln können, und dann deren beiden Positionen an die europäischen Partner. "Ich hoffe, es ist nützlich", sagte der finnische Präsident. "Aber zu behaupten, ich würde Trump etwas ins Ohr flüstern und er würde es tun? Übertreibung! Das wird nicht passieren." Stubb versteht sich gut mit Trump und hat bereits sogar mit ihm in Mar-a-Lago Golf gespielt. 


Wichtige Meldung

Erneut gegenseitige Angriffe auf Hafenanlagen

Die Ukraine und Russland haben gegenseitige Angriffe auf wichtige Hafenanlagen gemeldet. Es wurden unter anderem die russische Hafenstadt Tuapse sowie die ukrainische Hafenstadt Odessa getroffen.

Videoplayer
Wichtige Meldung

Russland hat Ukraine im April mit mehr Drohnen angegriffen

Die russische Armee hat die Ukraine im April mit der größten monatlichen Anzahl an Drohnen seit Kriegsbeginn angegriffen. Im vergangenen Monat setzte Russland mindestens 6.583 Drohnen mit hoher Reichweite in der Ukraine ein, wie eine am Freitag veröffentlichte Analyse der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage täglicher Berichte der ukrainischen Luftwaffe zeigte. Dies stellte einen Anstieg um zwei Prozent gegenüber dem Vormonat März dar.

Ukraine erwägt Waffenlieferungen aus Japan

Die Lockerung der japanischen Vorschriften für den Waffenexport ebnet nach Ansicht der Ukraine den Weg für Gespräche über mögliche Waffenlieferungen aus Tokio. "Dies ermöglicht uns Gespräche", sagte der ukrainische Botschafter Jurij Lutowinow in Japan am Freitag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Theoretisch ist das ein sehr großer Schritt nach vorn." Lutowinow fügte hinzu, die Ukraine gehe wegen der Sensibilität von Rüstungsexporten in Japan vorsichtig vor.


Brand nach ukrainischem Drohnenangriff auf russischen Schwarzmeerhafen

Russische Behörden melden einen ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Tuapse. "In Tuapse ist infolge eines Drohnenangriffs des Kiewer Regimes ein Feuer auf dem Gelände des Seehafenterminals ausgebrochen", teilt der Generalstab der Region Krasnodar auf Telegram mit. Es habe keine Verletzten gegeben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. 


Russland: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff

Zwei Jugendliche auf einem Motorrad sind nach russischen Angaben bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Grenzregion Belgorod getötet worden. Dies teilt der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt bei ZDFheute Xpress am 03.05.2026 um 12:10 Uhr.