Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, zuletzt etwa in ZDFheute live am 09.07.2026 ab 19:30 Uhr.
Wichtige Meldungen

IEA: Russische Ölförderung sinkt wegen Drohnenangriffen

Die russische Ölförderung wird in diesem Jahr wegen ukrainischer Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur voraussichtlich um rund drei Prozent auf 8,9 Millionen Barrel pro Tag sinken. Das teilte die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem monatlichen Marktbericht mit. Gleichzeitig führt der Ausfall großer Raffinerien nach den Angriffen zu einem akuten Treibstoffmangel in Russland. Die Benzinproduktion fiel nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters und Angaben von zwei Insidern auf rund 65 Prozent des saisonal üblichen Verbrauchs. An vielen Tankstellen bilden sich lange Schlangen.


Militär und Macht: Der Podcast von ZDFheute

Militär und Macht: Der Podcast von ZDFheute

Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine vor zwei Jahren analysiert ZDFheute live regelmäßig die militärische Lage - ab jetzt immer freitags auch als Podcast.

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Wichtige Meldung

Rutte und Selenskyj nehmen an Ukraine-Unterstützertreffen in Paris teil

Nato-Generalsekretär Mark Rutte und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nehmen am Treffen der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine in Paris teil. Dies teilte das französische Präsidialamt laut Nachrichtenagentur Reuters mit. Ziel des Treffens am Montag ist es, den Schwung des jüngsten Nato-Gipfels zu nutzen. Dem Élysée-Palast zufolge laufen darüber hinaus Planungen für Sicherheitsgarantien für den Fall einer Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland.

Russland: Pufferzone in Ukraine wird ausgedehnt

Der russische Präsident Wladimir Putin ist Kremlsprecher Dmitri Peskow zufolge weiterhin offen für eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts. Als Reaktion auf eine Eskalation seitens der Regierung in Kiew richte Russland jedoch eine ausgedehntere Pufferzone in der Ukraine ein, sagt Peskow laut Nachrichtenagentur Reuters.

Er reagiert damit auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters, wonach jüngste ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien und Häfen Putin in seiner Entschlossenheit bestärkt haben. Da die Ukraine derzeit kein Interesse an Verhandlungen zeige, setze Russland seinen Militäreinsatz fort, erklärt Peskow weiter.


Kreml wirft Ukraine "Terror" gegen AKW Saporischschja vor

Der Kreml wirft der Ukraine eine Eskalation "terroristischer" Angriffe auf das von Russland kontrollierte Atomkraftwerk Saporischschja vor. Dies sei äußerst gefährlich, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Nachrichtenagentur Reuters. Die Ukraine nehme zivile Infrastruktur sowie Anlagen unter Beschuss, die direkt mit dem Kraftwerk in Verbindung stünden. Beide Seiten beschuldigen sich seit langem gegenseitig, die Sicherheit der Atomanlage durch militärische Aktionen zu gefährden.


Kiew: Russische Verluste hoch und Eroberungstempo halbiert

Das russische Militär hat nach Angaben aus Kiew im ersten Halbjahr 2026 trotz extrem hoher Verluste weniger als halb so viel ukrainisches Territorium erobert wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Russland habe eine großangelegte Offensive geplant, aber praktisch keins seiner gesteckten Ziele erreicht, schrieb der Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen, Olexander Syrskyj, bei Telegram. Die Ukraine habe an einzelnen Frontabschnitten die Initiative übernommen. "Dank der aktiven Handlungen der Verteidiger ist im ersten Halbjahr 2026 das Tempo des Vorrückens russischer Truppen um mehr als die Hälfte gesunken", schrieb er.

Die Verluste der russischen Seite bezifferte er dabei auf monatlich knapp 32.000 Tote oder Schwerverwundete. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.


Behörden: Feuer in russischer Ölraffinerie Ilski gelöscht

Ein nach einem Drohnenangriff ausgebrochenes Feuer in der russischen Ölraffinerie Ilski ist wieder gelöscht worden. Das teilen laut Nachrichtenagentur Reuters die örtlichen Behörden in der südrussischen Oblast Krasnodar mit. Krasnodar liegt am Schwarzen Meer und ist über die Brücke von Kertsch mit der ukrainischen Halbinsel Krim verbunden, die Russland bereits 2014 annektiert hat.


Russland: "Terrorakt" gegen Militärflugplatz in Rostow vereitelt

Russland hat nach eigenen Angaben einen "Terrorakt" gegen einen Militärflugplatz in der russischen Oblast Rostow vereitelt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. An dem Angriff seien ukrainische Drohnen beteiligt gewesen, teilt demnach der russische Inlandsgeheimdienst FSB der staatlichen Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit. Rostow liegt im Süden Russlands und grenzt an die Ukraine.


Moskau meldet 376 abgefangene ukrainische Drohnen

Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben aus Moskau in der Nacht zum Freitag 376 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen. Die Drohnen hätten unter anderem die russische die Region der Hauptstadt Moskau zum Ziel gehabt, teilte Russlands Verteidigungsministerium im staatlichen Onlinedienst Max mit. Nach Angaben örtlicher Behörden lösten ukrainische Drohnenangriffe außerdem Feuer an mehreren Ölanlagen im Süden Russlands aus. 


Wichtige Meldung

Russland meldet Brände in Energieanlagen

Aus dem Süden Russlands werden laut Nachrichtenagentur Reuters mehrere Brände in Energieanlagen gemeldet. In Krasnodar sei nach einem Drohnenangriff ein Feuer in der Ölraffinerie Ilski ausgebrochen, teilen demnach die Behörden der Region mit. In der Region Rostow wiederum ist die Feuerwehr nach Angaben der dortigen Behörden dabei, Brände in zwei Treibstofflagern sowie im Seehafen von Taganrog zu löschen.

Das russische Verteidigungsministerium erklärt, die Luftverteidigung habe in der Nacht 376 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Ukraine greift seit geraumer Zeit als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg verstärkt Energieanlagen in Russland mit Drohnen an. In einigen russischen Regionen hat dies zu akuter Treibstoffknappheit geführt.

Wichtige Meldung

Selenskyj: Grundsatzeinigung mit USA über Produktion von Patriot-Raketen

Die Ukraine und die USA machen auf politischer Ebene den Weg für Lizenzen für die Produktion von Patriot-Abfangraketen frei. Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge sollen Lieferungen der PAC-3-Raketen in den kommenden Tagen eintreffen. Zudem liefen Gespräche mit der Regierung in Washington über die gemeinsame Produktion von Drohnen, sagt der Präsident nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel in der Türkei.

ZDF-Reporter über Lage in der Ukraine: "Fast apokalyptische Bilder"

Raketen hätten zuletzt ungehindert ihre Ziele in Kiew und dem Umland erreicht, sagt ZDF-Reporter Thurau. Der Bestand von Flugabwehrraketen neige sich wohl dem Ende zu.

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Peskow: Flugverbotszone über Ukraine wäre wie ein Nato-Militäreinsatz

Der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow hat vor der Einrichtung einer Flugverbotszone über der Ukraine gewarnt. Jeder Versuch in diese Richtung würde einem aktiven Nato-Militäreinsatz auf ukrainischem Gebiet gleichkommen, "genau das, wogegen sich der militärische Sondereinsatz richtet", sagte Peskow unter Verweis auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der russische Präsident Wladimir Putin sei "offen für einen Dialog" und zu einem weiteren Telefonat mit US-Präsident Donald Trump bereit.


Italien weist russische Diplomaten wegen Spionage aus

Italien weist zwei russische Diplomaten wegen mutmaßlicher Spionage für Moskau aus. Die beiden Militärattachés der russischen Botschaft in Rom seien in "Spionageaktivitäten verwickelt, die von der Staatsanwaltschaft in Rom aufgedeckt wurden", erklärt der italienische Außenminister Antonio Tajani am Donnerstag im Onlinedienst X. Das russische Außenministerium kündigt eine "angemessene Antwort" an, wie die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldet. Italienischen Medienberichten zufolge sammelte einer der beiden mutmaßlichen russischen Spione unter anderem Informationen über ein italienisch-französisches Luftverteidigungssystem und Raketen, die der Ukraine zur Verfügung gestellt werden sollten. Er soll demnach zudem Informationen über eine Nato-Mission in Bulgarien und über das italienische Unternehmen Avio, das Triebwerke für Drohnen und Überschallraketen herstellt, gesammelt haben.


Kreml: Ukrainische Angriffe verlängern Eskalation

Der Kreml weist Aussagen von US-Präsident Donald Trump zurück, wonach ukrainische Angriffe auf Infrastruktureinrichtungen tief auf russischem Gebiet zu einem schnelleren Ende des Ukraine-Kriegs beitragen könnten. "Wir sehen einen gewissen Irrglauben innerhalb des Weißen Hauses", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag vor Journalisten in Moskau, wie die AFP berichtet. Vielmehr könne "eine weitere Eskalation die militärische Spezialoperation verlängern", fügt Peskow hinzu. Je mehr die ukrainische Armee "unsere Infrastruktur angreift, desto mehr werden wir die Sicherheitszone an der Front ausdehnen müssen", sagt Peskow.


Ukraine-Botschafter: Brauchen Patriot-Raketen schon heute

Ukraine-Botschafter: Brauchen Patriot-Raketen schon heute

Ukraines UN-Botschafter Melnyk hat die Zusagen beim Nato-Gipfel als "wichtiges Signal" begrüßt. Allerdings würden die versprochenen Patriot-Rakten "schon heute" gebraucht.

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Selenskyj bestätigt Angriffe auf russische Öllager

Die Ukraine bestätigt die Angriffe auf mehrere russische Öllager. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj betrifft der Angriff zwei russische Öllager in den Regionen Twer und Stawropol. Beide Anlagen liegen rund 500 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Damit reagiere das Militär darauf, dass Russland den Krieg in die Länge ziehe und seine Angriffe fortsetze, schreibt Selenskyj auf der Plattform X. Die Ukraine habe zudem in den vergangenen Tagen eine Ölpumpstation in der Stadt Ufa und ein Öl-Verladeterminal in der Region Rostow attackiert.

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Süden Russlands: Öldepot in Flammen

In der südrussischen Region Stawropol geht ein Öldepot in Flammen auf. Der dortige Gouverneur Wladimir Wladimirow schreibt bei Telegram zunächst von einem Brand in einem nicht näher benannten Industrieobjekt der Ortschaft Wjasniki, wenige Kilometer nördlich der Gebietshauptstadt. Später räumt er ein, dass die Flammen sich ausgeweitet hätten. "Das Feuer hat die Reservoirs mit Brennstoff erreicht", teilt er mit. Aus Sicherheitsgründen müssten die anliegenden Straßenzüge evakuiert werden. 


Russland: Ukraine greift weiter Energieinfrastruktur an

Die Ukraine attackiert erneut die russische Energieinfrastruktur. Im Asowschen Meer seien bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Tanker in Brand geraten, teilt der Gouverneur der südrussischen Region Rostow, Juri Sljusar, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Die Besatzungen der Schiffe seien in Sicherheit gebracht worden. Auf beiden Schiffen seien Brände ausgebrochen, das Feuer auf einem Schiff sei rasch gelöscht worden. Ukrainische Streikräfte bestätigen die Angriffe auf Telegram.

Zudem gerät in der nordwestlichen Region Twer nach Angaben der Behörden ein Öllager nach einem Drohnenangriff in Brand. Das Feuer sei unter Kontrolle, erklärt Regionalgouverneur Witali Koroljow. Insgesamt fängt die Luftabwehr in der Nacht dem Verteidigungsministerium zufolge 73 ukrainische Drohnen ab.


UN-Botschafter: Nato-Zusagen an Ukraine sind "wichtiges Signal"

Der UN-Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, begrüßt die Zusagen an die Ukraine beim Nato-Gipfel als "wichtiges Signal". Es zeige sowohl den Ukrainern als auch Russlands Präsident Wladimir Putin, dass die Nato einig bleibe, sagt Melynk am Donnerstag im ZDF-Morgenmagazin. "Die Signalwirkung ist sehr stark."  Melnyk begrüßt auch die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Erlaubnis für die Ukraine, selbst Patriot-Luftabwehrraketen herstellen zu dürfen. Dies sei eine wichtige Botschaft. Allerdings benötige die Ukraine diese Abwehrsysteme sofort - die eigene Herstellung werde Monate, vielleicht auch Jahre dauern. "Es kommt darauf an, dass diese Abwehrraketen heute ankommen und nicht übermorgen."

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Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, zuletzt etwa in ZDFheute live am 09.07.2026 ab 19:30 Uhr.