Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa im ZDF-Morgenmagazin am 16.09.2026 ab 05:30 Uhr.
Wichtige Meldungen
Wichtige Meldung

Schwerer russischer Raketenangriff auf Kiew

Russland hat nach einigen Nächten Pause die Ukraine wieder mit ballistischen Raketen beschossen. Gegen die Hauptstadt Kiew wurden nach Angaben militärnaher Telegramkanäle bis zu sechs umfunktionierte Anti-Schiffs-Raketen vom Typ Zirkon eingesetzt. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von Schäden unter anderem an einem Bürogebäude und einem Wohnhaus. 

Ukraine: Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew und Odessa

Bei russischen Luftangriffen auf die Ukraine werden in der Hafenstadt Odessa drei Menschen verletzt. Ein 19-stöckiges Wohnhaus sei getroffen worden, teilen die Behörden mit. Unter den Verletzten sei auch ein Kind. In der Hauptstadt Kiew werden nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko Gebäude durch herabfallende Trümmerteile beschädigt.


Mehrere Explosionen nach Luftalarm in Kiew zu hören

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist erneut zum Ziel russischer Raketenangriffe geworden. Am Morgen waren in Kiew mehrere "heftige" Explosionen zu hören, wie ein "AFP"-Journalist berichtet. Die Militärverwaltung hatte zuvor im Onlinedienst Telegram vor der Gefahr von Raketenangriffen gewarnt und Luftalarm ausgerufen. Die Einwohner wurden "dringend" aufgefordert, sich in die nächstgelegenen Schutzräume zu begeben.


Wichtige Meldung

US-Kongress beschließt Gesetz für Russland-Sanktionen

In den USA hat nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus für ein Sanktionsgesetz gestimmt, um Russland wegen des Ukraine-Kriegs stärker unter Druck zu setzen. Das Gesetz ist damit noch nicht in Kraft und geht zur Unterzeichnung an US-Präsident Donald Trump.

Wichtige Meldung

Selenskyj erwartet neue Rüstungshilfen: Treffen in USA geplant

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet neue westliche Unterstützungspakete, darunter vor allem Mittel zur Flugabwehr. "Wir bereiten neue Treffen mit unseren Partnern in den USA vor", sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Bei den Beratungen werde es um Schritte hin zu einem Frieden mit Kriegsgegner Russland, die Probleme der ukrainischen Energiewirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Waffen gehen. Es seien auch Gespräche über das in Entwicklung befindliche System zur Abwehr ballistischer Raketen Freyja geplant.

Lager von Selenskyjs Medienfirma bei russischem Angriff zerstört

Bei einem russischen Drohnenangriff ist ein Lager in Kiew mit dem Fundus des von Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgegründeten Medienunternehmens "Kvartal 95" zerstört worden. "Damit haben wir eine große Menge an Kulissen, Kostümen und Gegenständen verloren, die zwanzig Jahre lang Teil unserer Konzerte, Fernsehsendungen, Filme und Serien waren", teilte das Unternehmen bei Facebook mit. Das seien nicht nur einfach Dinge, sondern die Geschichte des "Kvartals". Verletzte habe es bei dem Angriff in der ukrainischen Hauptstadt in der Nacht zum Mittwoch nicht gegeben.


Wie viel Geld fließt in die Ukraine - und fehlt es woanders?

Milliarden für die Ukraine, zu wenig Geld für Schulen und Soziales? Das behaupten BSW und AfD. Was an dieser Behauptung dran ist - und wie viel Deutschland tatsächlich zahlt, zeigt der ZDFheute-Faktencheck.

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Putin: Duma-Wahl als Test für Rückhalt im Ukraine-Krieg

Der russische Präsident Wladimir Putin ruft die Bevölkerung zur Teilnahme an der Wahl zur Staatsduma auf und bezeichnet diese als Gradmesser für die Unterstützung des Krieges in der Ukraine. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die dreitägige Abstimmung über die 450 Sitze der Parlamentskammer beginnt am Freitag. In einer Fernsehansprache erklärt Putin, die Stimmabgabe zeige, dass Millionen von Menschen hinter den Soldaten stünden und sich das Land nicht spalten oder einschüchtern lasse. Es ist die erste Parlamentswahl seit dem Beginn der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022.


Selenskyj: Keine Einigung über Angriffe auf Energieanlagen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einer Darstellung von US-Präsident Donald Trump widersprochen, wonach sich die Ukraine und Russland auf einen Stopp gegenseitiger Angriffe auf Energieanlagen geeinigt hätten. Selenskyj sagte dem US-Sender CBS News, die Ukraine sei zu einer solchen Vereinbarung bereit, sofern Russland die Angriffe auf ukrainische Energieanlagen einstelle. Trump hatte am Montag in einem Beitrag in den sozialen Medien erklärt, eine entsprechende Einigung sei erzielt worden.


Russland fliegt Mitarbeiter von Generalkonsulat in Bonn aus

Nach der von der Bundesregierung angeordneten Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn hat Russland ein Flugzeug nach Deutschland geschickt, um Beschäftigte außer Landes zu bringen. Für den Sonderflug sei von deutscher Seite eine entsprechende Genehmigung erteilt worden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes . Er stehe "im Zusammenhang mit der Ausreise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des russischen Generalkonsulats Bonn".

Die Bundesregierung hatte die Schließung des Generalkonsulats zum 18. September als Reaktion auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig-Halle Anfang August angeordnet. Damals war in der Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt worden.


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Polen: Aus der Ostsee gefischte Drohne trug Sprengsatz

Eine russische Drohne, die Polens Armee unweit der Ostseeküste geborgen hat, war mit Sprengstoff bestückt. "Sie enthielt einen Splittersprengkopf samt Zünder", sagte ein Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Posen (Poznan) der Nachrichtenagentur PAP. Spezialkräften der Armee sei es gelungen, den Sprengkopf von dem Fluggerät zu trennen und noch am Strand zu entschärfen. 

Russischer General im Ukraine-Krieg getötet

Zweieinhalb Wochen nach seiner Auszeichnung als Held Russlands ist ein russischer General im Ukraine-Krieg getötet worden. Der Tod von Generalmajor Anton Grinus, Kommandeur der 4. motorisierten Garde-Schützenbrigade, wurde von russischen Militärbloggern und von dem tschetschenischen General Apti Alaudinow auf Telegram bestätigt. 

Grinus hatte Anfang Juli dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Eroberung der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. "Ein Mann mit lettischem Namen, geboren in Kasan, kämpft glänzend", sagte Putin damals. Nach Angaben der Ukrainer wie westlicher Militärbeobachter ist die Stadt aber nicht vollständig unter russischer Kontrolle. Am 27. August wurde der General mit dem Ehrentitel Held Russlands ausgezeichnet.


Litauen: Abgeschossene Drohne wahrscheinlich russische Gerbera

Bei der von Nato-Kampfjets über Litauen abgeschossenen Drohne soll es sich nach Regierungsangaben um einen fehlgeleiteten russischen Flugkörper gehandelt haben. "Nach derzeitigem Kenntnisstand war es eine Drohne vom Typ Gerbera", sagte Staatspräsident Gitanas Nauseda nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates in Vilnius.

Sie sollte wahrscheinlich die Ukraine angreifen, sei aber durch ukrainische elektronische Kampfführung von ihrem Kurs abgelenkt worden und in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingedrungen. Es habe sich vermutlich nicht um einen gezielten Angriff auf Litauen gehandelt, sagte Nauseda.  


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Von der Leyen sichert Ukraine weitreichende Winterhilfe zu

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat der Ukraine für den bevorstehenden Winter die weitreichendste Unterstützung der Europäischen Union seit Beginn des russischen Angriffskriegs zugesagt. Der kommende Winter werde für die Ukraine der härteste seit Kriegsbeginn werden, sagt von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union im EU-Parlament in Straßburg.

Gemeinsam mit Partnern wolle die EU humanitäre Hilfe leisten und die Strom- und Wärmeversorgung der Ukraine stärken. Zudem solle die ukrainische Luftverteidigung ausgebaut werden. US-Patriot-Abwehrraketen müssten dazu dringend geliefert werden. Die EU müsse jedoch gemeinsam mit der Ukraine die Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten verringern. Dazu solle ein kostengünstiges, modulares Raketenabwehrsystem entwickelt werden, bei dem das ukrainische Projekt "Freyja" im Mittelpunkt stehe.

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Selenskyj kündigt Spargesetze an

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat harte Spargesetze angekündigt. Grund ist ein Defizit von 23 Milliarden Euro im Verteidigungsbereich. Der russische Angriffskrieg belastet die Wirtschaft.

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16.09.2026 | 0:25 min

Fünf Tote bei russischem Drohnenangriff auf Bus

Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Bus in der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk sind nach Angaben der örtlichen Behörden fünf Menschen getötet worden. Mindestens sieben weitere Personen seien verletzt worden, teilt der Gouverneur der Region mit.

Zudem attackierte Russland in der Nacht die Energieinfrastruktur in der zentralukrainischen Region Poltawa, wie der dortige Gouverneur auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mitteilte, ohne Einzelheiten zu nennen. Eine russische Drohne habe auch eine Industrieanlage getroffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, das russische Militär habe ein Frachtschiff im ukrainischen Schwarzmeerhafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen.


Ukraine: Angriffe auf Energieversorgung

Trotz Trumps Ankündigung halten die Angriffe auf die Energieinfrastruktur an. Russlands Attacken auf Tankstellen seien weniger Militärstrategie als "blanker Terror aus der Luft", sagt ZDF-Reporter Torge Bode.

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16.09.2026 | 3:02 min

Wahl in Russland: Oppositioneller Jaschin ruft zu symbolischem Protest auf

Um ihren Protest gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine zum Ausdruck zu bringen, haben russische Oppositionelle um den in Berlin lebenden Ilja Jaschin für Sonntag zu einer Aktion vor Wahllokalen im In- und Ausland aufgerufen. Um 12 Uhr sollen alle Putin-Gegner gleichzeitig zur Stimmabgabe strömen, um damit ein Zeichen gegen den 73-Jährigen zu setzen, der seit 26 Jahren an der Macht ist.  

Der in Berlin im Exil lebende Oppositionspolitiker Jaschin setzt damit eine Aktion fort, die schon 2024 bei der Wiederwahl Putins zur Anwendung kam. Damals hatte die Witwe von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny, Julia Nawalnaja, zu der Protestaktion "Mittags gegen Putin" aufgerufen. Die Teilnehmer des Protests sollten für einen der Gegenkandidaten stimmen oder den Wahlzettel mit dem Schriftzug "Nawalny" ungültig machen. Die Warteschlange vor der russischen Botschaft in Berlin war damals hunderte Meter lang. Nawalny war Anfang 2024 in russischer Haft gestorben.


Selenskyj kündigt "unpopuläre" Gesetzentwürfe für Finanzierung des Haushaltsdefizits an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mehrere potenziell "unpopuläre" Gesetzentwürfe zum Stopfen des Milliardendefizits im Haushalt angekündigt. Selenskyj erwähnte in seiner abendlichen Ansprache am Dienstag sieben nicht näher benannte Gesetzentwürfe, die zur "Finanzierung des staatlichen Haushaltsdefizits nötig" seien. "Einige Sachen mögen schwierig sein, unerfreulich und unpopulär", sagte er. "Aber ohne diese Dinge ist es derzeit unmöglich, den gesamten Bedarf unserer Verteidigung und die Widerstandskraft der Ukraine zu gewährleisten."


Selenskyj meldet erfolgreichen Test neuer Drohnenabwehr-Waffe

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj erfolgreich eine neue, selbst entwickelte Waffe zur Abwehr von Drohnen getestet. Bei einem Einsatz in der Nacht sei ein Treffer erzielt und eine Drohne vom Typ "Shahed" zerstört worden, sagte Selenskyj am Dienstag in seiner abendlichen Videoansprache. "Einige technische Details müssen jedoch noch verfeinert werden", erklärte er weiter. "Wir brauchen noch etwas mehr Zeit." Die Arbeit an weiteren Entwicklungen werde fortgesetzt. 

Selenskyj zufolge wurden in der Nacht 93 Prozent aller russischen Drohnen abgefangen. "Das ist beachtlich. Aber natürlich wird mehr gebraucht", sagte er.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa im ZDF-Morgenmagazin am 16.09.2026 ab 05:30 Uhr.