Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

Liveblog

Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa in ZDFheute live am 10.06.2026 ab 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen

Macron: Selenskyj nimmt an Sitzung beim G7-Gipfel kommende Woche in Evian teil

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach französischen Angaben am Dienstagmorgen an einer Sitzung beim G7-Gipfel im französischen Evian teilnehmen. "Das ist für uns sehr wichtig, da wir innerhalb der G7 einen Konsens zur Unterstützung der Ukraine wiederherstellen müssen" - einschließlich "der Notwendigkeit von Verhandlungen", erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch. Er ist Gastgeber des Gipfels.


Viele Verletzte nach russischem Angriff in Ostukraine

In der ostukrainischen Industriestadt Pawlohrad sind bei einem russischen Angriff mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Ein mehrstöckiges Wohngebäude sei beschädigt worden, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Ein Brand sei ausgebrochen. Nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen Drohnenangriff.


ZDF-Reporter: "Die russischen Verluste steigen deutlich"

Die ukrainische Drohnentaktik sei erfolgreich, berichtet ZDF-Reporter Dara Hassanzadeh aus Odessa. Die Angriffe träfen russische Soldaten, Kommandoposten und Nachschubwege.

Videoplayer

Wadephul wirbt bei EU-Beitrittsverfahren für Kiew um Geduld

Außenminister Johann Wadephul hat sich zuversichtlich über einen raschen Beginn des EU-Beitrittsverfahrens für die Ukraine geäußert, zugleich aber um Geduld geworben. "Wir haben jetzt nach einer Zeit langen Wartens jede Geduld dafür, dass dieser Prozess in aller Ruhe und Sorgfalt zu Ende geführt wird", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seiner ungarischen Amtskollegin Anita Orbán in Berlin. "Ich bin optimistisch, dass das bald geschehen kann", fügte er hinzu. 

Man sei in der Schlussphase der Verhandlungen über die Eröffnung der Verhandlungen, sagte Wadephul. "Aber das machen wir, nachdem der politische Weg jetzt sehr positiv aussieht, in aller Sorgfalt und ohne irgendeine Hektik, weil die gar nicht nötig ist." Im EU-Außenministerrat am kommenden Montag werde man die weiteren Themen besprechen und vor allem den EU-Gipfel Ende der Woche vorbereiten.


Zahl Geflüchteter aus der Ukraine in der EU steigt im April leicht

Die Zahl der Menschen aus der Ukraine, die vor dem russischen Angriffskrieg in der EU Schutz suchen, ist im April leicht gestiegen. Wie das in Luxemburg ansässige EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, hielten sich im April rund 4,37 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer mit temporärem Schutzstatus in der EU auf und damit ein Prozent mehr als im März 2026. Am meisten Geflüchtete aus der Ukraine beherbergt nach wie vor Deutschland.  

In der Bundesrepublik befanden sich im April demnach rund 1,28 Millionen Ukrainerinnen und Ukraine, in Polen 971.255 und in Tschechien 384.435. Eurostat zufolge kamen im April rund 4700 neue ukrainische Flüchtlinge nach Deutschland.


Wichtige Meldung

Ukrainische Luftangriffe bis tief hinein nach Russland

Die ukrainische Armee hat in der Nacht zum Mittwoch Ziele bis tief hinein nach Russland mit Drohnen und Raketen angegriffen.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 326 feindliche Drohnen seien abgefangen worden. Diese Zahl ist nicht unabhängig überprüfbar. Russischen Angaben zufolge wurde unter anderem die Raffinerie von Samara getroffen. Im Gebiet Wladimir östlich von Moskau seien zwei Anlagen der Ölindustrie beschädigt worden. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte auf dem Portal X die Angriffe auf diese Ziele.

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Ukraine verabschiedet Rekord-Wehretat - nach Freigabe von EU-Milliarden

Nach der Freigabe von EU-Milliardenhilfen hat das ukrainische Parlament den Weg für Rekordausgaben im Verteidigungsbereich geebnet. Die Abgeordneten stimmten einer Aufstockung des Haushalts um zusätzlich 1,56 Billionen Hrywnja (etwa 30 Milliarden Euro) für Verteidigung und Sicherheit zu. Damit steigt der gesamte Wehretat für das laufende Jahr auf die Rekordsumme von 4,37 Billionen Hrywnja. 

Möglich wurde die Aufstockung durch die Freigabe eines 90 Milliarden Euro schweren Darlehens der EU, das durch eingefrorene russische Vermögenswerte gesichert ist. 


Ukrainische Armee: Hafen von Mariupol angegriffen

Das ukrainische Militär greift nach eigenen Angaben mehrere Einrichtungen im russisch besetzten Hafen von Mariupol an und schränkt dessen Kapazitäten ein. Der Hafen ist nach Angriffen auf die Energie-, Reparatur- und Verwaltungsinfrastruktur ohne Strom, wie die Drohnenstreitkräfte Kiews mitteilen.

Die Nutzung des Standorts als militärischer Logistikknotenpunkt sei dadurch "erheblich eingeschränkt".


Wichtige Meldung

Russland meldet Drohnenangriff auf Stadt mit Ölraffinerie

Die russische Stadt Nowokuibyschewsk in der Region Samara wird nach Angaben des Regionalgouverneurs Wjatscheslaw Fedorischew von Drohnen angegriffen. Der staatliche Ölkonzern Rosneft betreibt in dem Gebiet die Ölraffinerie Nowokuibyschewsk.

Der Luftraum über Samara sei gesperrt worden, schreibt Fedorischew auf Telegram, ohne weitere Details zu nennen.

Tusk: Keine Vereinbarungen zur Ukraine ohne Polen

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat den Ausschluss seines Landes aus den Ukraine-Gesprächen im E3-Format mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien kritisiert. Dies habe er auch Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Telefonat zu verstehen gegeben, sagte Tusk in Warschau, wie die Nachrichtenagentur PAP meldete.  

"Ich habe gesagt, dass aus polnischer Sicht Vereinbarungen, an denen Polen nicht beteiligt ist, von uns nicht respektiert werden", sagte Tusk demnach. "Polen ist ein absolut unverzichtbares Bindeglied, um ernsthaft über die Zukunft der Ukraine und der Region zu sprechen."


Wichtige Meldung

Selenskyj trifft baltische und nordische Regierungschefs in Estland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in Estland mit den Ministerpräsidenten der nordischen und baltischen Staaten zusammengetroffen. In der Hauptstadt Tallinn nahm er als Gast am Gipfeltreffen der sogenannten NB8-Staaten teil. Zu den Beratungen war nach Angaben des gastgebenden estnischen Regierungschefs Kristen Michal auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron per Video zugeschaltet. "Wir werden weiter an der Seite der Ukraine stehen, solange bis ein gerechter und dauerhafter Frieden erreicht ist", betonte Michal im Namen der NB8. Zur Staatengruppe gehören Schweden, Finnland, Norwegen, Island, Dänemark, Estland, Lettland und Litauen. 

Ein weiteres Gesprächsthema war die Verhinderung von Vorfällen mit einfliegenden Drohnen. "Wir müssen unseren Luftraum schützen. Und wie das geht, weiß niemand besser als die Ukraine", sagte der lettische Regierungschef Andris Kulbergs.

Selenskyj: Ukraine und Lettland unterzeichnen Drohnen-Deal

Die Ukraine und Lettland haben nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen Drohnen-Deal unterzeichnet. Selenskyj traf Lettlands Ministerpräsident Andris Kulbergs am Rande eines Gipfeltreffens der Ukraine und der nordischen und baltischen Staaten in der estnischen Hauptstadt Tallinn.

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EU plant Einreiseverbot für russische Ukraine-Kämpfer

Das nächste EU-Sanktionspaket gegen Russland soll eine umfassende Visasperre für russische Soldaten umfassen. "Wir schlagen vor, jedem die Einreise in die EU zu verbieten, der seit Kriegsbeginn in den russischen Streitkräften gedient hat", kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel an. Europa solle für jeden verschlossen bleiben, der an der Invasion der Ukraine beteiligt sei. 

Von der Leyen teilte zudem mit, dass weitere Sanktionen den Finanz- und Energiesektor sowie erstmals auch Fischereiunternehmen treffen sollen. Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, ist demnach unter anderem geplant, die turnusmäßige Anpassung der Ölpreisobergrenze bis Januar kommenden Jahres auszusetzen. Diese müsste sonst wegen der gestiegenen Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus angehoben werden.


Selenskyj zu Treffen nordischer Staaten in Estland eingetroffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu einem Treffen der Regierungschefs der nordischen und baltischen Staaten in Estland eingetroffen. Der ukrainische Staatschef wurde von seiner Ehefrau Olena Selenska begleitet. Das estnische Außenministerium veröffentlichte dazu am Dienstag einen Beitrag auf der Plattform X. Estland hat derzeit den rotierenden Vorsitz der NB8 inne, eines regionalen Zusammenschlusses von fünf nordischen Ländern und den drei baltischen Staaten. 

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha reiste ebenfalls nach Tallinn, wo er seinen estnischen Amtskollegen Margus Tsahkna traf. Die beiden erörterten die Sicherheit der Ukraine, den Druck auf Russland und Kiews Bemühungen um einen EU-Beitritt, wie Tsahkna sagte.

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Ukraine zielt auf Straßenverbindung zur Krim

Die ukrainische Armee attackiert weiter eine wichtige Straßenverbindung auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim. Die Brücke von Tschonhar sei die zweite Nacht in Folge durch Drohnenangriffe beschädigt worden, teilte der Chef der russischen Besatzungsverwaltung im Gebiet Cherson, Wladimir Saldo, auf Telegram mit. Die Angriffe auf die Brücke zählen zu einer seit Mai laufenden Operation der Ukrainer, die für Russland militärisch bedeutende Krim abzuriegeln.

Die russische Armee nutzt die Halbinsel für Luftangriffe auf ukrainisches Gebiet und zur Versorgung ihrer Einheiten in der Südukraine.


Drei Tote und 20 Verletzte bei Angriffen auf Region Charkiw

Bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Region Charkiw wurden nach Behördenangaben drei Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt. Alle drei kamen nach Angaben des regionalen Gouverneurs Oleh Synjehubow in der Stadt Tschuhujiw ums Leben. Sechs weitere seien dort verletzt worden, teilt die Bürgermeisterin der Stadt über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf die Regionalhauptstadt Charkiw hätten zudem 15 Menschen medizinische Hilfe benötigt. Unterdessen meldet die von Russland annektierte Halbinsel Krim die Abwehr von Drohnenangriffen.


Nach London-Treffen: Selenskyj spricht mit US-Vermittlern

Kurz nach seinem Treffen mit europäischen Partnern der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj nach eigenen Angaben mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner über eine Auffrischung der diplomatischen Initiativen für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs gesprochen.

Er danke Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und dem Sondergesandten Witkoff für ihre Bereitschaft, in den kommenden Wochen so aktiv wie möglich an einer Wiederbelebung der Diplomatie für ein Ende des russischen Angriffskriegs zu arbeiten, so Selenskyj in sozialen Medien. 

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Russland: Luftangriffe stören Treibstoffversorgung im Süden

Eine Zunahme von Luftangriffen auf russische Energie- und Treibstoffanlagen beeinträchtigt die Treibstoffversorgung in mehreren südlichen Regionen des Landes. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Energieministerium.


Behörden: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine getötet

Durch russische Angriffe sind in der Ukraine mindestens drei Zivilisten getötet worden. Bei einem Drohnenangriff auf die südostukrainische Großstadt Saporischschja seien zwei Menschen ums Leben gekommen, teilte Militärgouverneur Iwan Fedorow bei Telegram mit. Weitere 23 Menschen wurden demnach bei dem Angriff und noch ein Mann bei einem weiteren Angriff verletzt. Die Industriestadt ist rund 25 Kilometer von der Front entfernt.


Kiews Angriffe offenbaren Mängel in Russlands Flugabwehr

Kiews Angriffe offenbaren Mängel in Russlands Flugabwehr

Mit Angriffen auf St. Petersburg und einen Marinestützpunkt Russlands setzt Kiew Moskau unter Druck. Die Flugabwehr ist offenbar nicht in der Lage, alle Drohnen abzufangen.

Zum Beitrag

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
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