Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa am 31.10.2026 im heute journal ab 21:45 Uhr.
Wichtige Meldungen

Bewegende Szenen: Oleschky-Familie wieder vereint

Zwei Jahre lang sind eine Mutter und ihre Tochter vom Vater getrennt, der in der Frontstadt Oleschky ausharren muss. Eine Feuerpause macht den Weg schließlich frei für Evakuierungen aus der Stadt in der Südukraine. Bei der Wiedervereinigung der Angehörigen kommt es zu bewegenden Szenen:

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31.10.2026 | 2:40 min

Wichtige Meldung

Selenskyj für Tauschhandel: Kiew will Patriot-Raketen früher

Nach der Zusage der USA zum Verkauf von 500 Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine denkt deren Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits über Möglichkeiten für einen beschleunigten Erhalt der Waffen nach. Er sprach von einem möglichen Tauschhandel mit Partnerländern. Auf diese Art könnte die Ukraine einen Teil der Raketen noch lange vor dem Eintreffen der amerikanischen Lieferung erhalten und einsetzen. Die USA genehmigten zuvor Verkauf von 500 Flugabwehrraketen vom Typ Patriot im Wert von knapp 2,1 Milliarden Dollar.

Melania Trump: Zufrieden mit Erfolg von Oleschky-Evakuierung

Aus der von Russland besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky gerettete Zivilisten sind zurück in der Ukraine. "Zum jetzigen Zeitpunkt haben ukrainische Bürger aus Oleschky die ukrainische Grenze im Gebiet Tschernihiw überquert", sagte Präsident Selenskyj in den sozialen Medien. 

Die US-Präsidentengattin Melania Trump, die die Aktion vermittelt hatte, zeigte sich zufrieden. "Oleschky zeigt, dass wir Menschlichkeit über den Krieg erheben können", schrieb die First Lady auf X.


Wichtige Meldung

G20-Außenministertreffen in USA: Lawrow sieht keine Fortschritte

Sechs Wochen vor dem G20-Gipfel in Miami sieht Russlands Außenminister Sergej Lawrow weder im Ukraine-Krieg noch bei anderen Krisen Anzeichen für Entspannung. Mit Blick auf den Diesel-Deal der USA mit Moskau warnte er vor Illusionen einer Verbesserung der Beziehungen.

Das aktuelle G20-Außenministertreffen in Atlanta gilt als Generalprobe für den Gipfel der G20-Staats- und Regierungschefs am 14. und 15. Dezember, zu dem US-Präsident Donald Trump auch Wladimir Putin eingeladen hat. Ob der Kremlchef kommt, ist unklar.

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31.10.2026 | 1:32 min

Rubio: Wachsendes Interesse an begrenzter Waffenruhe für Schwarzes Meer

Nach den Worten von US-Außenminister Rubio wächst das internationale Interesse an einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer. Ziel sei es, ungehinderte Energie- und Getreidelieferungen durch Russland und die Ukraine zu gewährleisten, sagte Rubio auf einer Pressekonferenz.

Die USA prüften Vorschläge der Türkei und Indiens, um die Getreidelieferungen wieder in Gang zu bringen. Die Ukraine und Russland gehören zu den größten Getreidelieferanten weltweit.


Erdogan nennt Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer inakzeptabel

Der türkische Präsident Erdogan hat Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer als inakzeptabel bezeichnet. Dies sei unabhängig davon, wer diese Angriffe verübe, sagte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Amtskollegen Selenskyj nach Gesprächen in Istanbul.

Aktuell versenken oder beschädigen Russland und die Ukraine alle Schiffe der Gegenseite. Das Schwarze Meer ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Agrargüter weltweit. 


Selenskyj in Istanbul: Trilaterale Friedens-Gespräche Anfang November

Präsident Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit seinem türkischen Amtskollegen Erdogan über die bevorstehenden trilateralen Gespräche zwischen Unterhändlern der USA, der Ukraine und Russlands gesprochen. Die Beratungen sollten voraussichtlich Anfang November stattfinden, sagte Selenskyj. Sein Land wolle Europa und möglicherweise auch die Türkei in die Gespräche über die Beendigung des Krieges einbeziehen.

Selenskyj, der sich zu einem Besuch in Istanbul aufhielt, erklärte außerdem, er begrüße, dass die Türkei ihre Unterstützung für den ukrainischen Energiesektor angesichts der verstärkten russischen Angriffe ausweiten werde.


Evakuierung im Ukraine-Krieg: Zivilisten aus Oleschky in Ukraine

Nach der Evakuierung aus der russisch besetzten Stadt haben die Menschen die ukrainische Grenze im Gebiet Tschernihiw überquert, so Präsident Selenskyj. Zuvor waren sie mit einer Delegation über Belarus gereist. Vermittelt hatte die Aktion US-First-Lady Melania Trump.

Menschenrechtsbeauftragter Lubinez sagte, die Menschen seien nun in Sicherheit. Die genaue Zahl der Evakuierten nannten weder Kiew noch Moskau. Selenskyj hofft auf weiteren humanitären Zugang zu Oleschky. Die Waffenruhe im Gebiet Cherson endet am Sonntagabend.

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31.10.2026 | 1:29 min

Wichtige Meldung

Oleschky-Flüchtlinge wohl bald zurück in Ukraine

Flüchtlinge aus der von russischen Truppen besetzten südukrainischen Frontstadt Oleschky haben mit der Ankunft in Belarus die nächste Etappe auf dem Weg in nicht besetzte Gebiete der Ukraine genommen. "Bald werden wir zu Hause sein", schrieb der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmytro Lubinez bei Telegram.  

Lubinez veröffentlichte dazu einen Videozusammenschnitt, der die Landung eines Flugzeugs sowie Menschen und Hunde zeigt, die aus Flugzeugen gebracht werden. Sie seien gemeinsam auf belarussischem Gebiet, schrieb er. Zuvor hatte auch der ukrainische Unterhändler David Arachamija mitgeteilt, dass das vierte und letzte Flugzeug in Gomel gelandet sei.

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31.10.2026 | 0:52 min

Ukraine greift russische Fabrik an

Das ukrainische Militär hat eigenen Angaben zufolge eine wichtige Fabrik für Raketentreibstoff in der russischen Grenzregion Rostow attackiert. Der Angriff soll nachts auf das staatliche Chemie- und Rüstungsunternehmen Kombinat Kamenski in Kamensk-Schachtinski passiert sein.

Vier Produktionsanlagen sollen beschädigt worden sein, wie der ukrainische Generalstab mitteilte. Zudem sei es zu einem Brand gekommen. 


Wichtige Meldung

Selenskyj: Massive Stromausfälle in Region Kiew

Russland hat nach Angaben aus Kiew erneut ukrainische Energieanlagen attackiert. Die Drohnenangriffe hätten in der Nacht zu Samstag zu massiven Stromausfällen geführt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf eine Mittelung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.

In den Regionen Kiew und Dnipropetrowsk sei die Stromversorgung für rund 280.000 Haushalte unterbrochen worden. 

Oleschky-Evakuierte in Belarus gelandet

Evakuierte aus der von Russland besetzten Frontstadt Oleschky (Südukraine) sind in Belarus angekommen. Drei Flugzeuge mit den Menschen an Bord landeten auf dem Flughafen von Homel, wie die belarussische Nachrichtenagentur Belta meldete.

Die Evakuierten, die weiter in die Ukraine wollen, waren demnach zuvor mit Bussen über die von Russland annektierte Halbinsel Krim in die russische Stadt Anapa gebracht worden. Von dort aus wurden sie nach Belarus geflogen, um anschließend über einen Grenzübergang in die Ukraine gebracht zu werden. Die entkräfteten und erschöpften Bewohner waren am Freitag im Rahmen einer gemeinsamen Hilfsmaßnahme der beiden Kriegsparteien mit Bussen aus Oleschky evakuiert worden. 


Ukraine: Zwei Tote nach russischem Drohnenangriff in Brjansk

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der russischen Grenzregion Brjansk sind zwei Menschen getötet worden. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ukrainische Behörden. Fünf weitere Personen seien bei dem Einschlag der Drohne in einem Wohnhaus in der Ortschaft Klimowo verletzt worden, teilte die Regionalverwaltung demnach mit.

Das russische Militär habe in den vergangenen 24 Stunden 29 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.


EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow "Lügen" über Ukraine vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat dem russischen Außenminister Sergej Lawrow beim G20-Außenministertreffen in den USA vorgeworfen, dort Lügen über den Ukraine-Krieg verbreitet zu haben. "Natürlich hat er viele Lügen, viele falsche Darstellungen vorgebracht, die wir anschließend widerlegen konnten", sagt Kallas am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Lawrow habe keine Bereitschaft Moskaus zu Friedensverhandlungen erkennen lassen. 


Russlands Außenminister: Selenskyjs Äußerungen erschweren neue Gespräche

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Haltung seiner Regierung im Ukraine-Krieg als unverändert bezeichnet. Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Angriffen auf russische Ziele seien für die Vorbereitung neuer Gespräche nicht hilfreich, sagt Lawrow laut russischen Nachrichtenagenturen am Rande eines G20-Treffens in Atlanta. 

Lawrow sagt, die Position Russlands sei "seit Beginn der militärischen Spezialoperation unverändert". Moskau könne nicht hinnehmen, dass die Ukraine eine "militärische Bedrohung für die legitimen Sicherheitsinteressen der Russischen Föderation" sei.


Unterwegs mit der Feuerwehr in Kiew

In der ukrainischen Hauptstadt ist der Ausnahmezustand längst Alltag, aber nicht zur Gewohnheit geworden. Auch für die nicht, die helfen wollen und sich dabei selbst immer in Gefahr bringen.

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30.10.2026 | 2:10 min

Lawrow: "Angenehmes Gespräch" mit Rubio, aber keine Fortschritte in der Beziehung zu USA

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat nach eigenen Worten ein "angenehmes" Gespräch mit seinem US-Kollegen Marco Rubio am Rande des G20-Außenministertreffens in den Vereinigten Staaten. "Wir haben ein angenehmes Gespräch geführt, wenn auch ein kurzes, weil er aus verständlichen Gründen als Gastgeber viele Pflichten hat", sagt Lawrow vor Journalisten. Rubio hatte Lawrow zu dem Treffen in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia eingeladen. 

Gleichzeitig gebe es in den Beziehungen zwischen Russland und den USA nach den Worten des russischen Außenministers bisher keine Entspannung: "Die grundlegenden Fragen werden nicht gelöst, die Sanktionen dauern an." 


Wichtige Meldung

Wadephul: "Wir müssen auch mit Russland sprechen"

"Wir müssen auch mit Russland sprechen, auch wenn es sehr, sehr kontrovers ist", sagt Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Rande des G20-Außenministertreffens in Atlanta.

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30.10.2026 | 6:30 min
Wichtige Meldung

USA genehmigen Verkauf von 500 Patriot-Raketen an Ukraine

Die US-Regierung genehmigt den Verkauf von 500 Patriot-Raketen des Typs PAC-3 an die Ukraine. Das US-Außenministerium teilt mit, der Verkauf habe einen geschätzten Wert von 2,1 Milliarden Dollar. Die Finanzierung erfolgt den Angaben zufolge durch Beiträge von Kanada, Deutschland und Norwegen sowie durch ukrainische Eigenmittel, die über einen Kredit der EU finanziert wurden. 

Hauptauftragnehmer war der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin.

Selenskyj: Russland beschießt weiter den Energiesektor

Die russischen Streitkräfte setzen die Angriffe gegen den ukrainischen Energiesektor nach Regierungsangaben aus Kiew unvermindert fort. "Leider gibt es jeden Tag Treffer in der Energieinfrastruktur, sehr viele Schäden; die russische Operation gegen unsere Stromerzeugung, gegen unsere Netze und gegen die Stromverbindungen dauert an", sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Vielerorts seien die Notdienste im Einsatz, um die Versorgung wiederherzustellen.

Die Ukraine baue unterdessen ihre Kapazitäten für Fernangriffe ihrer Kampfdrohnen aus. "Russische Anlagen auf der Linie von der Jamal-Halbinsel bis tief nach Westsibirien hinein sind inzwischen in Reichweite unserer Fernkampfdrohnen", berichtet Selenskyj auf Facebook. Er kündigte zugleich den Ausbau dieser Fernkampfeinheiten an. "Die ukrainischen Fernkampf-Kapazitäten gehören zu den echten Garanten unserer Unabhängigkeit in diesem Krieg, und sie werden auch nach dem Krieg unsere langfristige Sicherheitsgarantie bleiben."


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa am 31.10.2026 im heute journal ab 21:45 Uhr.

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