Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa am 01.08.2026 in der heute Sendung um 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen
Wichtige Meldung

Kiews Gegenangriffe: Brände und Tote in Russland

In Russland sind infolge ukrainischer Drohnenangriffe zwei Menschen getötet worden. Zivile Infrastruktur in Saratow und Engels sei beschädigt worden, schrieb der Gouverneur der Region Saratow, Roman Bussargin, bei Telegram, ohne Details zu nennen. In Engels sei ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt worden und zwei Menschen seien ums Leben gekommen. 

In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die Feuer auf dem Gelände der Raffinerie in Saratow zeigen sollen. Sie war in der Vergangenheit schon oft Ziel ukrainischer Gegenangriffe. In Engels ist einer der größten Luftwaffenstützpunkte in ganz Russland. Von dort steigen immer wieder strategische Bomber auf, um Städte in der Ukraine mit Raketen zu beschießen. Auch Engels war daher schon mehrfach Ziel ukrainischer Gegenangriffe. 

Erneut attackierten ukrainische Drohnen außerdem ein Logistikobjekt des größten russischen Online-Versandhändlers Wildberries, diesmal in der Region Samara, wie das Unternehmen mitteilte. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen. Verletzte gebe es nicht.

Moskau meldet Hunderte abgefangene Drohnen

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau mehr als 600 ukrainische Drohnen abgefangen. In mehr als einem Dutzend Regionen hätten die russischen Streitkräfte in der Nacht zum Sonntag 635 ukrainische Drohnen "abgefangen und zerstört", teilte das Ministerium im Onlinedienst Telegram mit. 

Die Behörden in der Region Saratow im Südwesten Russlands meldeten außerdem, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff zwei Menschen getötet worden seien. Die Region liegt mehr als 700 Kilometer von der Grenze zur Ukraine entfernt. Regionalgouverneur Roman Busargin sprach den Familien der Todesopfer im Onlinedienst Telegram sein Beileid aus. 

Fast viereinhalb Jahre nach Beginn der russischen Offensive in der Ukraine gibt es weiterhin keine konkreten Aussichten auf ein Ende der Gefechte. Beide Seite verstärkten zuletzt ihre Luftangriffe. Dabei führt die ukrainische Armee zunehmend auch Angriffe tief im russischen Staatsgebiet aus. Kiew will mit den Angriffen Moskau zurück an den Verhandlungstisch zwingen. 


Selenskyj fragt erneut nach Patriot-Raketen

Nach den jüngsten russischen Raketenangriffen auf Kiew bittet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut um dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen. "Wir brauchen Antworten auf diesen russischen Terror, echte Antworten von der Welt", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die einzig gerechte Antwort wäre ihm zufolge die Unterstützung für Kiew bei der Abwehr russischer Raketenangriffe.  

"Raketen für die "Patriots" gibt es weltweit, und es ist wichtig, dass unsere Partner diese politische Entscheidung treffen - die Entscheidung, die notwendigen Lieferungen zu übermitteln", sagte Selenskyj weiter. Die USA und auch Europa wüssten, was die Ukraine dringend benötige. 


Ukraine hat russische Ölraffinerien angegriffen

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj die Infrastruktur von drei russischen Ölraffinerien in der Region Baschkortostan angegriffen. Die Anlagen liegen knapp 1600 Kilometer von der Grenze entfernt. Zudem hätten ukrainische Truppen das sanktionierte russische Containerschiff "Yanina" mit einer Kapazität von mehr als 100.000 Tonnen versenkt und weitere Ziele im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen, teilt Selenskyj auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit.


Saporischschja erneut ohne Strom

Das Atomkraftwerk Saporischschja hat nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum 23. Mal seit Kriegsbeginn seine externe Stromversorgung verloren. Die Ursache des fast zweistündigen Ausfalls sei noch unklar, teilt die Behörde mit. Das ukrainische Kraftwerk ist von russischen Kräften besetzt.


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Tote und Verletzte bei russischen Luftangriffen

Bei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Region Cherson sind mindestens eine Bewohnerin sowie sieben weitere Personen verletzt worden. Das teilte der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Olexander Prokudin, auf Telegram mit. Bei dem Angriff, der auch von Artillerie begleitet worden sei, wurden nach Angaben der Behörden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Die frontnahe Region Cherson ist immer wieder Ziel russischer Angriffe.  

In Nikopol in der Region Dnipro wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Minibus sieben Insassen verletzt. «Ein gezielter und zynischer Angriff auf Zivilisten», kommentierte der regionale Militärverwalter Olexander Ganscha auf Telegram. Russland führt seit fast viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. 

Russland: Treibstofftanks in Odessa angegriffen

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau Treibstofftanks im ukrainischen Hafen Odessa sowie einen Schlepper im Hafen von Mykolajiw angegriffen. Der Treibstoff und das Schiff seien für die ukrainische Armee vorgesehen gewesen, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium.


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Selenskyj bestätigt Versenkung von Schiff im Asowschen Meer

Infolge eines ukrainischen Angriffs ist im Asowschen Meer ein russisches Schiff gesunken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb bei Telegram von Attacken im Schwarzen und im Asowschen Meer. Details nannte er zu einem Schiff, das eine Ladekapazität von 100.000 Tonnen habe, unter russischer Flagge unterwegs gewesen sei und "dank der Treffsicherhei" ukrainischer Streitkräfte gesunken sei. 

Von russischer Seite bestätigte der staatliche Atomkonzern Rosatom den Untergang des Schiffs. Es gehört demnach zu dem mit EU-Sanktionen belegten Logistikunternehmen FESCO, das wiederum zu Rosatom gehört. Das Schiff sei mit zwei Drohnen mehr als 200 Kilometer vor Noworossijsk angegriffen worden.

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Zahl der Toten nach russischem Angriff auf 10 gestiegen

Die zahl der Toten beim Angriff der russische Armee auf die Hauptstadtregion Kiew ist auf 10 gestiegen, mehr als 30 weitere wurden verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Luftabwehr habe nur eine der 27 auf Kiew abgefeuerten ballistischen Raketen abfangen können. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuvor zurückhaltend zur möglichen Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine geäußert.

Moskau: Zwei weitere Dörfer eingenommen

Russland hat nach eigenen Angaben zwei weitere ukrainische Dörfer eingenommen. Es handle sich um Olgiwka in der nördlichen Region Charkiw und Ljubytske in der südöstlichen Region Saporischschja, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax am Samstag unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.


Russland: Schiff durch ukrainischen Angriff versenkt

Der russische staatliche Atomkonzern Rosatom meldet den Untergang eines Schiffs im Schwarzen Meer durch einen ukrainischen Drohnenangriff in der Nacht. Die 17 Besatzungsmitglieder seien unversehrt, teilt Rosatom-Chef Alexej Lichatschow mit. Das Schiff habe Güter wie Tiefkühlkost und Baumaterialien transportiert.


Kiew: Tote nach russischem Beschuss

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Klitschko: Mindestens neun Tote nach Angriffen auf Kiew

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat die Todeszahlen nach dem Angriff auf die ukranische Hauptstadt nach oben korrigiert. Er schrieb bei Telegram von mindestens 9 Toten und mehr als 30 Verletzten, darunter vier Minderjährige. Es gab demnach Brände und Schäden an Wohnhäusern und anderen Gebäuden in mehreren Stadtteilen.


Selenskyj: Haben nur eine von 27 russischen Raketen abgeschossen

Die Ukraine hat nach den Worten ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem russischen Großangriff am Samstag nur eine von 27 ballistischen Raketen abgeschossen.
Seinem Land fehlten Abfangraketen für die US-Patriot-Systeme, sagte Selenskyj. Russland habe insgesamt 35 Raketen abgefeuert, darunter 27 ballistische Raketen und 185 Kampfdrohnen. Die Hauptstadt Kiew sei das Hauptziel des Angriffs gewesen. Dabei wurden nach offiziellen Angaben mindestens neun Menschen getötet und 28 Personen verletzt.


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Mindestens drei Menschen bei russischem Raketenangriff auf Kiew getötet

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. Bei den Angriffen mit ballistischen Raketen seien mindestens drei Menschen getötet worden, teilt Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko im Onlinedienst Telegram mit. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt und würden nun in Krankenhäusern versorgt. 

Ukrainische Hauptstadt Kiew unter Beschuss "mit ballistischen Raketen"

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärt Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur "AFP" berichtet von Explosionen.


Trump bekräftigt Zurückhaltung bei Patriot-Lizenz

US-Präsident Donald Trump äußert sich erneut zurückhaltend zu einer möglichen Lizenz für die Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine. Die USA müssten dabei "sehr vorsichtig" sein, sagt Trump am Freitag bei einer Kabinettssitzung in der Präsidentenresidenz Camp David. "Diese Waffen sind unglaublich. Wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir jemandem erlauben, sie zu bauen", sagt Trump auf die Frage nach einer möglichen Produktion der Raketen in der Ukraine.


Lange: Marschflugkörper über Polen "hochgefährlich"

Lange: Marschflugkörper über Polen "hochgefährlich"

Bei Angriffen auf die Ukraine ist ein mutmaßlich russischer Marschflugkörper in Polen eingeschlagen. Militärexperte Nico Lange ordnet ein und erklärt mögliche Folgen für die Nato.

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Ukraine und Polen: Kippt die Stimmung?

Schatten einer blutigen Vergangenheit belasten das polnisch-ukrainische Verhältnis. In Polen mehren sich anti-ukrainische Anfeindungen und Übergriffe und die Zustimmung Militärhilfen sinkt.

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Polen bestellt russischen Botschafter ein

Aus Protest gegen den Vorfall bestellt das polnische Außenministerium den russischen Botschafter in Warschau ein, wie Regierungschef Donald Tusk mitteilt. In Polen und den baltischen Staaten gibt es Befürchtungen, dass Russland wegen seiner Probleme im Ukraine-Krieg Provokationen gegen Nato-Gebiet unternehmen könnte.

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa am 01.08.2026 in der heute Sendung um 19:00 Uhr.