Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, zuletzt die ZDFheute Xpress am 14.03.2026 ab 15:10 Uhr.
Wichtige Meldungen

Bericht: Ungarn blockiert EU-Ukraine-Kredit bis Öl wieder fließt

Das EU-Mitgliedsland Ungarn bekräftigt seinen Widerstand gegen einen geplanten Kredit der Europäischen Union für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Ungarn werde den Kredit weiterhin blockieren, solange kein Öl durch die Druschba-Pipeline geleitet werde, sagt Außenminister Peter Szijjarto in Brüssel der Nachrichtenagentur Reuters zufolge.

Seit Ende Januar fließt kein russisches Öl mehr durch die Röhre nach Ungarn und in die Slowakei. Die Regierung in Kiew macht einen russischen Angriff in der Westukraine für den Ausfall verantwortlich, während die Slowakei und Ungarn der Ukraine die Schuld geben.


Berichte: Explosionen in Kiew zur Hauptverkehrszeit

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew waren am Vormittag mehrere Explosionen zu hören. Wie AFP-Reporter nun berichten, fing die ukrainische Flugabwehr zahlreiche russische Geschosse ab, Rauchwolken stiegen über Kiew auf. Einwohner suchten mitten in der Hauptverkehrszeit am Morgen Schutz. Luftalarm wurde erstmals gegen 08.30 Uhr Ortszeit (07.30 MEZ) ausgelöst.


ZDF-Reporter: Weniger Aufmerksamkeit für Ukraine wegen Iran

Der Iran-Krieg hat auch indirekte Auswirkungen auf die Lage in der Ukraine: Für das Land bedeute die Eskalation in Nahost "erstmal weniger Aufmerksamkeit", berichtet ZDF-Reporter Dominik Lessmeister aus Kiew: "Die Welt schaut natürlich auf den Krieg am Golf und nicht auf den Krieg in der Ukraine."

"Das andere ist die Sorge nach der Waffenversorgung", so Lessmeister. Dies gelte insbesondere für Luftabwehrraketen.

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Russland: Über 100 Drohnen - Angriff auf Moskau abgewehrt

Russland hat nach eigenen Angaben am Wochenende einen großen ukrainischen Luftangriff mit mehr als 100 Drohnen auf die Hauptstadt Moskau abgewehrt. Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin spricht nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters von mehr als 100 abgeschossenen Drohnen binnen zwei Tagen.

Allein in der Nacht seien über der Region Moskau 53 Drohnen abgefangen worden, meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf einen Vertreter des Verteidigungsministeriums.


Ukraine schickt Anti-Drohnen-Teams in den Iran-Krieg

Ukraine schickt Anti-Drohnen-Teams in den Iran-Krieg

Russische Schiffe geraten durch ukrainische Angriffe unter Druck. Die Ukraine schickt Anti-Drohnen-Teams in den Iran-Konflikt, worauf Teheran die Ukraine als Bedrohung bezeichnet.

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Verschleppte ukrainische Kinder auf der Krim

Etwa tausend junge Ukrainer wurden in ein russisches Lager auf der Krim verschleppt – einer von ihnen war Rostyslaw Lawrow. Mit Hilfe einer NGO lebt er jetzt in Kiew.

 

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Selenskyj: Sind bereit für neue Friedensgespräche

Selenskyj: Sind bereit für neue Friedensgespräche

Der Ukraine-Krieg tritt angesichts des neuen Iran-Konflikts in den Hintergrund. Doch Kiew fordert einen neuen Termin für Gespräche im Dreier-Format mit Russland und den USA.

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Parsons: Russland nicht das einzige Land in einem Krieg

IPC-Präsident Andrew Parsons hat die Teilnahme Russlands an den Paralympischen Winterspielen nochmals verteidigt. "Ich würde gerne den Medaillenspiegel durchgehen", sagte der Brasilianer wenige Stunden vor der Schlussfeier im Curling Stadium von Cortina d'Ampezzo: "Die Top fünf sind China, USA, Russland, Italien, Österreich. Russland ist nicht das einzige Land, das derzeit in einen Krieg involviert ist."


Moldau gibt Umweltalarm nach russischem Angriff in Ukraine aus

Moldau hat nach einem durch einen russischen Angriff in der Ukraine ausgelösten Kraftstoffaustritt in den Fluss Dnister einen Umweltalarm ausgegeben. Dieser gelte ab Montag für 15 Tage, erklärte das staatliche Krisenmanagementzentrum CNMC am Sonntag. Es handele sich um eine vorbeugende Maßnahme. Der Kraftstoffaustritt soll durch einen russischen Angriff auf das Wasserkraftwerk Dnister in der Ukraine am 7. März verursacht worden sein.


Selenskyj bereit für weitere Friedensgespräche

Die Ukraine ist nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit für die nächste Runde der Friedensgespräche mit Russland und den USA. Washington und Moskau müssten sich auf Ort und Zeitpunkt des Treffens verständigen. "Wir warten auf eine Antwort der Amerikaner. Entweder ändern sie das Land, in dem wir uns treffen, oder die Russen müssen den Vorschlag der USA bestätigen", sagte er in einem Medienbriefing.


Öllager in Russland nach stundenlangem Brand gelöscht

Ein durch ukrainische Drohnenangriffe in der Nacht hervorgerufene Brand in einem Öllager im Süden Russlands ist gelöscht worden. Die Löscharbeiten dauerten rund einen halben Tag, wie der Krisenstab der Region Krasnodar mitteilte. Das Depot nahe der Stadt Tichorezk war in der Nacht in Flammen aufgegangen. Es war bereits der zweite Angriff auf das Lager innerhalb weniger Tage. Bei der Attacke wurden offiziellen Angaben zufolge auch zwei Hochstromleitungen beschädigt. Tichorezk liegt Hunderte Kilometer von der Front entfernt.


Selenskyj führt Moskaus Angriffe auf laxe Sanktionen zurück

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mahnt angesichts schwerer russischer Angriffe auf sein Land und den Krieg im Nahen Osten zur stärkeren Einhaltung der Sanktionen gegen Moskau. Allein in der vergangenen Woche habe Russland 1.770 Kampfdrohnen sowie 86 Raketen und Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, schreibt er auf Telegram. "Jede dieser Raketen beinhaltet mindestens 60 ausländische Bauteile, die Russland unter Umgehung der Sanktionen erhält." Das Schema der Sanktionsumgehung sei bekannt und müsse beendet werden, fordert er.


Wichtige Meldung

Pipeline-Streit mit Ungarn: Selenskyj klagt über "Erpressung"

Im Streit mit Ungarn um die Druschba-Ölpipeline beschwert sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über "Erpressung". "Sie zwingen mich, die Druschba zu reparieren", sagte Selenskyj vor Journalisten. "Ich habe unseren Freunden in Europa gesagt, dass man das als Erpressung bezeichnet", fügte Selenskyj hinzu. Das Gespräch fand am Samstag statt, es galt eine Sperrfrist bis Sonntag.

Die Druschba-Pipeline, die russisches Öl durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei transportiert, war nach ukrainischen Angaben im Januar bei einem russischen Angriff beschädigt und deshalb vorübergehend stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei werfen Kiew vor, Reparaturen an der Leitung zu verzögern. Ungarns Regierungschef Viktor Orban blockiert wegen der ausbleibenden Öllieferungen ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro und ein neues Sanktionspaket gegen Russland.

Feuer in Ölanlage im russischen Krasnodar nach Drohnenangriff

In der russischen Oblast Krasnodar ist laut Nachrichtenagentur Reuters nach einem Drohnenangriff in einer Ölanlage ein Brand ausgebrochen. Grund seien herabgestürzte Trümmer einer abgeschossenen Drohne, teilen die örtlichen Behörden mit. Ersten Berichten zufolge sei niemand verletzt worden. 

Die beschädigte Ölanlage befindet sich in der Nähe von Tichorezk, wo ukrainische Drohnen am Donnerstag eine Ölpumpstation getroffen hatten. Das dort ausgebrochene Feuer war am Freitag gelöscht worden. Die Behörden haben nicht angegeben, ob es sich um dieselbe Einrichtung handelt. 


Ukraine will im Gegenzug für Hilfe für Nahost-Staaten Geld und Technologie

Die Ukraine will Geld und Technologie im Gegenzug für ihre Hilfe bei der Verteidigung der Staaten im Nahen Osten gegen iranische Kamikaze-Drohnen. Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge sind bereits Spezialisten in vier Länder der Region entsandt worden. Jedes Team bestehe aus Dutzenden Personen. Sie könnten demonstrieren, wie Drohnenabwehrsysteme funktionieren sollten, sagt Selenskyj in einer für diesen Sonntag freigegebenen Erklärung vor der Presse. 

Die Ukraine hat viel Erfahrung mit der Abwehr iranischer Schahed-Drohnen, die seit langem von den russischen Streitkräften im Krieg eingesetzt werden.


Wichtige Meldung

Selenskyj: US-Team will trilaterales Treffen nächste Woche in USA

Die US-Vermittler wollen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge nächste Woche in den USA trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstreicht Selenskyj laut Nachrichtenagentur Reuters.

Wie die Ukraine im Krieg ihr Mobilfunknetz absichert

Wie die Ukraine im Krieg ihr Mobilfunknetz absichert

Russlands Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine führen immer wieder zu längeren Stromausfällen. Eine Herausforderung auch für Mobilfunkbetreiber.

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Kiew: Russland beliefert Iran mit "Shahed"-Kampfdrohnen

Russland beliefert nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj Iran mit Kampfdrohnen vom Typ Shahed für den Einsatz gegen die USA und Israel. Es sei eine "hundertprozentige Tatsache", dass der Iran vom russischen Militär hergestellte "Shaheds" für Angriffe auf US-Stützpunkte eingesetzt habe, sagte Selenskyj dem Sender CNN in einem am Samstag (Ortszeit) ausgestrahlten Interview-Ausschnitt.

Iran hatte ursprünglich Russland mit den Kampfdrohnen für den Krieg gegen die Ukraine beliefert. Inzwischen stellt Russland sie nach ukrainischen Angaben selbst her.


Trump verteidigt Lockerung von Ölsanktionen gegen Moskau

US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von Sanktionen seiner Regierung gegen Russland infolge des Iran-Kriegs gerechtfertigt. "Ich will Öl für die Welt haben", sagt Trump dem Sender NBC News auf die Frage zu seiner Entscheidung, angesichts der steigenden Energiepreise Kaufbeschränkungen zu lockern.

Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wirft Trump erneut vor, ein größeres Hindernis für ein mögliches Ende des Krieges zu sein als Kremlchef Wladimir Putin. "Ich bin überrascht, dass Selenskyj kein Abkommen schließen will. Sagen Sie Selenskyj, er soll ein Abkommen schließen, denn Putin ist dazu bereit", sagt Trump in dem NBC-Interview.


Wichtige Meldung

Viele Verletzte nach russischem Angriff auf Saporischschja

Bei einem Bombenangriff auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach Behördenangaben mindestens ein Mensch getötet und weitere 18 verletzt worden. Unter den Verletzten seien auch zwei Minderjährige, teilte Gebietsgouverneur Iwan Fedorow auf Telegram mit. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen, unter den Trümmern der Wohnhäuser wird nach weiteren Menschen gesucht.

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, zuletzt die ZDFheute Xpress am 14.03.2026 ab 15:10 Uhr.