Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa im ZDF-Morgenmagazin am 03.09.2026 ab 05:30 Uhr.
Wichtige Meldungen

Ukraine: Russische Drohne attackiert Geheimdienstzentrale

Eine russische Drohne hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew getroffen. Der Angriff habe direkt auf das Büro des SBU-Chefs in dem Gebäude gezielt. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Witali Klitschko wurden fünf Menschen verletzt. Über dem getroffenen Gebäude steigt dichter schwarzer Rauch auf.


Ukrainischer Drohnenangriff trifft Sotschi und Umgebung

Ein großangelegter ukrainischer Drohnenangriff soll die russische Schwarzmeerstadt Sotschi und den benachbarten Bezirk Sirius getroffen haben. Bei dem Angriff sei ein Feuer in einem Öllager ausgebrochen, teilten regionale Behördenvertreter mit. Weitere Einzelheiten nannten sie zunächst nicht. 

Russische Medien berichteten, insgesamt seien zwei Öldepots getroffen worden. Demnach brachen sowohl in Sotschi als auch in Sirius Brände aus.


Selenskyj verurteilt Schusswechsel zwischen ukrainischen Geheimdiensten

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat einen Schusswechsel zwischen Mitgliedern des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) und des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes (SBU) mit mehreren Verletzten verurteilt. "Beide Dienste müssen zur Rechenschaft gezogen werden, beide haben in einer absolut inakzeptablen Weise gehandelt", erklärte Selenskyj am Donnerstagabend. Am Mittwoch hatten Mitglieder der beiden Geheimdienste am hellichten Tag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew das Feuer aufeinander eröffnet. 

Ukrainischen Medienberichten zufolge könnte der Konflikt zwischen den Geheimdiensten damit zusammenhängen, dass der SBU einen stellvertretenden Kommandeur des sogenannten Russischen Freiwilligenkorps festgenommen hatte. Dieses Bataillon kreml-kritischer Russen, die für Kiew kämpfen, untersteht dem Kommando des GUR. 


Trump: Europäer sollen US-Rüstungshilfen für Ukraine nachträglich bezahlen

US-Präsident Donald Trump verlangt von den Europäern, dass sie nachträglich die von seinem Vorgänger Joe Biden geleisteten US-Rüstungshilfen für die Ukraine bezahlen. In einem Beitrag in seinem Onlinedienst Truth Social schrieb Trump: "Hunderte Milliarden Dollar sind der Ukraine und der Nato gegeben worden, gratis, die von Europa bezahlt worden wären - wenn man das nur verlangt hätte, aber wir werden dieses Geld verlangen, auch mit ein bisschen Verspätung." 

Trump fordert schon seit einiger Zeit, dass die Europäer verstärkt die Kosten für die westlichen Hilfen für die Ukraine im Krieg gegen Russland übernehmen. Die ausdrückliche Erwähnung einer Rückzahlung bereits geleisteter Hilfen ist jedoch neu.


Krieg trifft Russlands Wirtschaft

Putin zeichnet ein positives Bild, andere Stimmen warnen vor sinkendem Konsumklima und Schäden an Ölraffinerien, berichtet ZDF-Reporter Felix Klauser aus Wladiwostok.

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03.09.2026 | 1:59 min

Wichtige Meldung

Selenskyj: US-Unterhändler reisen in Kürze nach Kiew und Moskau

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet nach eigenen Angaben in Kürze US-Unterhändler in Kiew und Moskau, die bei einer möglichen Lösung für den Krieg vermitteln wollen. Es gebe bereits vorläufige Termine, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. "Wir erwarten, Vertreter des US-Präsidenten hier in Kiew zu sehen." Treffen seien in den kommenden Tagen in beiden Hauptstädten geplant. 

Klitschko: Russischer Angriff auf Kiew beschädigt Wohnhaus

Bei einem russischen Angriff auf Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko ein Hochhaus schwer beschädigt worden. Im neunten Stock des Wohngebäudes nahe dem Stadtzentrum sei ein Feuer ausgebrochen, teilt Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. 15 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden.


Wichtige Meldung

Putin dementiert Gerüchte über mögliche Mobilmachung

Bei dem Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok hat Putin erneut Gerüchte über eine Mobilisierung in Russland für die Zeit nach der Wahl zurückgewiesen. "Es gibt derzeit kein Szenario, das eine Mobilisierung erfordern würde", versicherte er. Putin sprach von einer Desinformationskampagne des Gegners im Vorfeld der vom 18. bis 20. September angesetzten Duma-Wahl, mit dem Ziel, das Ergebnis zu beeinflussen und die Lage in Russland zu destabilisieren.  

Der ukrainische Präsident Woloymyr Selenskyj hatte dem Kremlchef in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, eine großangelegte Mobilisierung im Herbst zu planen. In Russland meldeten sich Leute freiwillig und unterschrieben Verträge für den russischen Angriffskrieg, behauptete Putin. 

Dagegen berichten Menschenrechtler von massivem Druck auf Männer, solche Verträge zu unterschreiben. So würden Universitäten teils Studenten erpressen und Unternehmen Mitarbeiter zu Fronteinsätzen drängen. Medien berichteten auch über Fälle, in denen die Polizei Männern etwa Drogen unterschiebt und sie dann unter Androhung eines Strafverfahrens zu Unterschriften unter den Verträgen zwingt. Bekannt geworden sind zudem Fälle, in denen Personalfirmen Arbeitssuchenden Verträge ausstellen, die sich erst bei näherem Hinsehen als Verpflichtung zum Kriegseinsatz entpuppen.

Medien: Medikamentenlager in Ukraine bei russischem Angriff beschädigt

Ein großes Medikamentenlager in der ukrainischen Stadt Boryspil bei Kiew ist Medienberichten zufolge durch einen russischen Luftangriff beschädigt worden. Das Internetportal "Ukrajinska Prawda" schreibt, es handele sich um eines der größten spezialisierten pharmazeutischen Lager in der Ukraine. Der Militärgouverneur des Kiewer Gebiets, Tymur Tkatschenko, bestätigt wie üblich nur einen Treffer auf ein Warenlager, ohne Details zu nennen. Er schreibt auf Telegram von einem Verletzten.


Wichtige Meldung

Putin kritisiert Westen für fehlende Reaktion auf Selenskyjs Luftraum-Drohung

Kremlchef Wladimir Putin bezeichnet die vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angedrohte Blockade des russischen Luftraums als Terrorismus. Putin kritisiert auf dem Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok, dass es im Westen bisher keine Reaktionen darauf gegeben habe. Die westlichen Verbündeten "werden auf diese Weise zu Mitteilnehmenden am internationalen Terrorismus", sagt Putin. Zudem würden dadurch mögliche Verhandlungen über ein Ende des Krieges erschwert. Der russische Präsident kritisiert einmal mehr Angriffe der Ukraine auf Fracht- und Handelsschiffe sowie die Beschlagnahme von Schiffen durch westliche Staaten auf den Weltmeeren.  

Zur Aussicht auf Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sagt Putin, dass es seiner Meinung nach Chancen für eine Konfliktlösung gebe. Vor allem Russland und die Ukraine müssten sich untereinander einigen. Russland sei allen Ländern dankbar, die versuchten, einen Beitrag dazu zu leisten. Dabei nennt er etwa die USA und China. Dem Kremlchef zufolge gibt es auch weiterhin vor allem auf Ebene der Geheimdienste direkte Kontakte zwischen den Kriegsparteien.

Frohnmaier zum Drohnenvorfall in NRW: "Bundesregierung schuldet Belege"

"Wenn sie politische Maßnahmen ableiten, dann müssen sie ganz, ganz konkrete Belege vorbringen", sagt Markus Frohnmaier (AfD) und fordert mehr Transparenz bei den Anschlagsvorwürfen gegen Russland.

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03.09.2026 | 8:35 min

Europäische Gerichtshof stellt knapp 900 Verfahren gegen Russland ein

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellt wegen fehlender Mittel knapp 900 Verfahren einzelner Kläger gegen Russland ein. "Die erheblichen gerichtlichen Ressourcen, die für die Prüfung individueller Fälle nötig sind, können nicht als gerechtfertigt angesehen werden", erklärt das Gericht am Donnerstag in Straßburg. Insgesamt werden demnach 879 Verfahren von Klägern eingestellt, die Russland Menschenrechtsverletzungen vorwerfen. Sie betreffen unter anderem den Umgang mit politischen Oppositionellen und Demokratie-Aktivisten, repressive Gesetzgebung und Einschränkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Das Gericht habe sich zu ähnlichen Fällen bereits "hinreichend geäußert", heißt es weiter.


Wadephul sieht "beeindruckendes Bild der Solidarität" in Europa

Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht in der Europäischen Union und darüber hinaus eine beispiellose Unterstützung im Umgang der Bundesregierung mit Russland. "Wenn Sie sich das Bild insgesamt in Europa und ehrlich gesagt darüber hinaus anschauen, dann ist es ein beeindruckendes Bild der Solidarität, was hier gezeigt wird", sagt Wadephul beim Treffen des Weimarer Dreiecks mit seinen Kollegen aus Frankreich und Polen. "Und ich glaube, das hat seine Wirkung auch in Moskau nicht verfehlt", fügt er hinzu.


Putin spricht von Chance für Friedensabkommen

Der russische Präsident Wladimir Putin spricht von einer Chance für ein Friedensabkommen im Ukraine-Krieg. Mehrere Länder wie die USA und China seien bereit, eine Friedenslösung zu unterstützen, sagt Putin auf einem Wirtschaftsforum in Russlands Pazifikregion Ferner Osten. Letztlich müssten jedoch die Konfliktparteien selbst eine Lösung finden. Putin wirft der Ukraine zudem erneut "Staatsterrorismus" vor. Er bezieht sich dabei auf ukrainische Warnungen vor Gefahren für den Flugverkehr im russischen Luftraum.


Putins Wirtschaftsgipfel in Wladiwostok

Der russische Präsident Putin ist zu einem Wirtschaftsgipfel nach Wladiwostok gereist. Zugleich verschärft sich der Konflikt mit Deutschland über das Vorgehen gegen Russlands Schattenflotte.

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03.09.2026 | 1:49 min

Kreml: Russland hält an Beziehung zu Deutschland fest - und kritisiert Merz scharf

Russland will nach Kremlangaben ungeachtet der von Deutschland angekündigten Schließung des Konsulats in Bonn am bisherigen Stand der diplomatischen Beziehungen festhalten. Moskau selbst werde nicht der Initiator sein von einer Herabstufung der diplomatischen Beziehungen, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow dem russischen Staatsfernsehen am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok. Dagegen seien von deutscher Seite heute alle möglichen "absurden Schritte" zu erwarten. Peskow wirft Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor, ungeschickt und mit "quasi drastischen Schritten" gegen Russland innenpolitisch Punkte zu sammeln.

Der Vertraute von Kremlchef Wladimir Putin kritisiert auch, dass nach den Sprengungen an den deutsch-russischen Ostsee-Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 zwar Ukrainer als Täterverdächtige gefasst worden seien. Es gebe auch Ermittlungen. Aber Strafmaßnahmen gegen die Ukraine gebe es keine. "Haben sie etwa auch nur ein einziges Generalkonsulat der Ukraine bei sich vor dem Hintergrund des laufenden Gerichtsverfahrens geschlossen? Nein, das haben sie nicht. Haben sie etwa irgendwelche ukrainischen Kulturzentren geschlossen? Nein", sagt Peskow.


Wichtige Meldung

Bundesregierung stellt weitere 250 Millionen Euro für Ukraine bereit

Die Bundesregierung stellt über die staatliche Förderbank KfW weitere 250 Millionen Euro für die Ukraine bereit. Die Gelder seien für Reparaturen an der Energieinfrastruktur vor dem kommenden Winter gedacht, teilt das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. "Dies trägt zur Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung der Bevölkerung trotz anhaltender russischer Angriffe bei." Die Energieversorgung bleibe eine Frontlinie dieses Krieges, sagt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie appelliert an andere Staaten, ebenfalls Gelder bereitzustellen.

Hängt Europas Kurs gegen Putin am Ende an Trump?

Berlin wirft Russland hybriden Krieg vor - und rückt von der bisherigen Linie ab. ZDF-Korrespondenten erklären im auslandsjournal-Podcast, wie stark Trump Europas Kurs beeinflusst.

Zum Beitrag

Wadephul: Schließung der Goethe-Institute in Russland ungerechtfertigt

Außenminister Johann Wadephul bedauert die von Moskau angekündigte Schließung der Goethe-Institute in Russland. "Das Goethe-Institut macht sich jeden Tag um gedeihliche Kulturbeziehungen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Russland und Deutschland verdient - und das seit Russlands Invasionskrieg in der Ukraine unter schwierigsten Bedingungen", teilt der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage am Rande eines Treffens mit seinen Kollegen aus Frankreich und Polen im thüringischen Weimar mit.

"Vor diesem Hintergrund ist die nun angekündigte Maßnahme der Russischen Föderation sehr bedauerlich, denn sie schadet unseren Beziehungen weiter", kritisiert Wadephul. Insbesondere sei die angekündigte Schließung ungerechtfertigt, da die Bundesregierung mit der Schließung des Russischen Hauses in Berlin auf einen klar zugeordneten Angriff Russlands reagiere.


Russland verurteilt Beschlagnahmung von Kreuzfahrtschiff bei Norwegen

Die Regierung in Moskau verurteilt die Beschlagnahmung des russischen Kreuzfahrtschiffs in der Arktis durch Norwegen scharf. Es handele sich um Piraterie, erklärt das Außenministerium in Moskau am Donnerstag. Russlands Minister für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexej Tschekunkow, kündigt an, gegen die Entscheidung vorgehen zu wollen.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine berichtet das ZDF fortlaufend, etwa im ZDF-Morgenmagazin am 03.09.2026 ab 05:30 Uhr.