Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt am 15.04.2026 in den heute-Nachrichten ab 17 Uhr.
Wichtige Meldungen

Dnipro, Charkiw und Odessa: Drei Tote und Verletzte nach russischem Angriff

Die russische Armee hat in der Nacht auch die Stadt Dnipro angegriffen. Dabei wurden nach Angaben von Gouverneur Oleksandr Hanscha drei Menschen getötet. Aus Charkiw und Odessa werden ebenfalls Verletzte gemeldet. 


Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf Kiew

Bei einer Welle russischer Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew seien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein Kind, schreibt Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko auf der Plattform Telegram. Zudem seien 18 Menschen verletzt worden. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko war das getötete Kind zwölf Jahre alt, eine getötete Frau 35 Jahre alt. 

 


Mehrere Verletzte bei Raketenangriff auf Kiew

Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew ist ein zwölfjähriges Kind getötet worden. Mehrere Menschen, darunter auch Rettungskräfte, seien verletzt und Gebäude beschädigt worden, teilt Bürgermeister Witali Klitschko auf Telegram mit. Herabfallende Trümmerteile hätten in mehreren Stadtteilen Brände und andere Schäden verursacht. Die Luftabwehr sei im Einsatz gewesen.

Russische Angriffe haben indessen in der südöstlichen Stadt Dnipro schwere Brände ausgelöst. Dabei seien mehrere Menschen verletzt worden, berichtet der Gouverneur der Region, Olexandr Ganscha, auf Telegram.


Ukraine: Haben massiven russischen Luftangriff abgewehrt

Nach ukrainischen Angaben haben russische Streitkräfte binnen 13 Stunden 361 Drohnen und 21 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Dies teilt die ukrainische Luftwaffe mit. 349 Drohnen und 20 Raketen seien abgeschossen oder abgefangen worden. Es seien zwölf Drohneneinschläge und ein Raketeneinschlag sowie zwölf Fälle von herabfallenden Trümmern registriert worden.

"Allein in den vergangenen 24 Stunden gab es brutale Angriffe auf Dnipro, Tscherkassy, Charkiw, Krywyj Rih, Tschernihiw, die Region Donezk und Saporischschja. Wir brauchen jeden einzelnen Tag Raketen zur Luftverteidigung - jeden Tag, an dem die Russen ihre Angriffe auf unsere Städte fortsetzen", erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu auf der Plattform X.

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Wichtige Meldung

Ukraine meldet Geländegewinne

Die ukrainischen Truppen haben ihrem Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj zufolge im März im Abwehrkampf gegen Russland Geländegewinne erzielt. Fast 50 Quadratkilometer Staatsgebiet hätten sie von der russischen Armee zurückerobert, teilt Syrskyj mit. Auch westliche Politiker und Analysten attestierten den ukrainischen Streitkräften, dass ihr Kriegseinsatz in den vergangenen Wochen an Dynamik gewonnen habe. Die personell unterbesetzten ukrainischen Truppen hätten die russische Frühjahrsoffensive gestört – auch dank Drohnen und Bodenrobotern.

Russland reagiert mit scharfer Kritik auf Drohnenlieferungen

Das russische Verteidigungsministerium reagiert mit scharfer Kritik an Europa auf die Ankündigung neuer Drohnenlieferungen an die Ukraine. Die Produktion von Drohnen für das ukrainische Militär solle durch in Europa gelegene Fabriken stark ausgebaut werden, klagt das Ministerium bei Telegram. "Wir werten diesen Beschluss als bewussten Schritt, der zu einer scharfen Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem ganzen europäischen Kontinent und der schleichenden Verwandlung dieser Länder in das strategische Hinterland der Ukraine führt", heißt es in dem Text.


Ukraine-Unterstützer betonen Beistand für Ukraine

Die Unterstützerstaaten sagen der Ukraine demonstrativ ihren weiteren Beistand zu. "Wir haben heute - und das war sehr wichtig - alle unsere Verpflichtungen gegenüber der Ukraine bekräftigt", sagt Nato-Generalsekretär Mark Rutte nach einer Sitzung der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin. "Die Ukraine kann sich weiterhin auf uns verlassen", versichert Verteidigungsminister Boris Pistorius seinem ukrainischen Kollegen Mychajlo Fedorow. 

Die weitere Unterstützung sei nötig, auch wenn die Augen der Welt auf den Nahen Osten sowie die Bemühungen um ein Ende der Blockade in der Straße von Hormus gerichtet seien, so Pistorius.


Pistorius: Bei der Ukraine-Hilfe nicht nachlassen

Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert, in der Unterstützung der Ukraine nicht nachzulassen. Diese sei nötig, auch wenn die Augen der Welt auf den Nahen Osten sowie die Bemühungen um ein Ende der Blockade in der Straße von Hormus gerichtet seien, sagt er in Berlin. "Eines ist sicher und offensichtlich: Russland profitiert von den gegenwärtigen Entwicklungen im Mittleren Osten. Die steigenden Ölpreise spülen Geld in die für den Krieg bestimmten Geldkoffer von Putin, mindestens für den Moment", so Pistorius. 


Wichtige Meldung

London sagt Ukraine 120.000 Drohnen zu

Großbritannien hat der Ukraine 120.000 Drohnen für den Abwehrkrieg gegen Russland zugesagt. Bei dem bislang größten britischen  Drohnenpaket handle es sich um weitreichende Angriffsdrohnen, Aufklärungsdrohnen, Logistikdrohnen und solche mit maritimen Fähigkeiten, meldete die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Regierungsangaben. Zudem wird erwartet, dass Finanzministerin Rachel Reeves 752 Millionen Britische Pfund (etwa 865 Millionen Euro) aus einem Milliarden-Hilfskredit für die Ukraine freigibt. 

 

Wichtige Meldung

Drohnenangriff auf Industrie: Ukraine greift Chemiefabrik an

Über 1.300 Kilometer hinweg hat die ukrainische Armee eine Chemiefabrik in der russischen Stadt Sterlitamak mit Kampfdrohnen angegriffen. Das Oberhaupt der Teilrepublik Baschkortostan, Radi Chabirow, bestätigte den Angriff, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Demnach seien Trümmer abgeschossener Drohnen auf eine Industrieanlage gestürzt. Videos aus sozialen Netzwerken legten nahe, dass der Angriff dem petrochemischen Kombinat in Sterlitamak galt. Es produziert unter anderem Flugbenzin.

Ukraine-Hilfen: Verteidigungsminister beraten in Berlin

Gemeinsam mit dem britischen Kollegen John Healy empfängt Verteidigungsminister Boris Pistorius den ukrainischen Kollegen Mychailo Fedorow sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin. Anlässlich des von Deutschland und Großbritannien geleiteten 34. Treffens der Ukraine-Kontaktgruppe werden weitere Vertreter von Unterstützerstaaten des von Russland angegriffenen Landes zudem digital an dem Treffen teilnehmen.

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Stimmten Wolodymyr Selenskyjs Aussagen im ZDF-Interview?

Stimmten Wolodymyr Selenskyjs Aussagen im ZDF-Interview?

Im exklusiven ZDF-Interview sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über die Folgen des Iran-Kriegs und sein Reformprogramm im Land. Die Aussagen im Check.

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Wichtige Meldung

Ukrainische Behörden: Zwei Tote nach russischen Angriffen

In der frontnahen Stadt Cherson im Süden der Ukraine wurden nach ukrainischen Angaben mindestens eine Person bei russischen Angriffen getötet. Eine russische Drohne tötete eine ältere Frau, wie die regionale Staatsanwaltschaft mitteilte. In der zentralukrainischen Stadt Tscherkassy wurde nach Behördenangaben ein achtjähriger Junge durch einen russischen Drohnenangriff getötet. Weitere 14 Menschen seien verletzt worden, schreibt der Gouverneur Ihor Taburez bei Telegram.

Debatte um Ausreisen von jungen Ukrainern nach Deutschland

Seit Herbst dürfen wehrfähige Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren die Ukraine verlassen. Warum der Schritt umstritten ist und was das für Deutschland bedeutet, beantwortet frontal inside.

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Selenskyj: USA haben immer weniger Zeit für Ukraine

Die USA haben laut Wolodymyr Selenskyj angesichts des Iran-Kriegs immer weniger Zeit für die Ukraine. Er sagte in einem ZDF-Interview mit Moderatorin Maybrit Illner mit Blick auf die beiden US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff: "Sie sind ständig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit für die Ukraine." Selenskyj klagte auch über Engpässe beim Patriot-Luftabwehrsystem.


Exklusiv: Wolodymyr Selenskyj im Interview mit Maybritt Illner

Was bedeutet der Iran-Krieg für die Lage der Ukraine? Und wie ist das Verhältnis zu den USA und Deutschland? Antworten gibt der ukrainische Präsident im Exklusiv-Interview mit Maybrit Illner.

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Strategische Partner: Berlin und Kiew weiten Kooperation aus

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Kürzlich noch lieferte Deutschland der Ukraine Helme, nun vereinbart man eine gemeinsame Drohnenproduktion. Beide Länder haben einen weiten Weg zurückgelegt - erzwungenermaßen.

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Wichtige Meldung

Ukraine und Deutschland vereinbaren strategische Partnerschaft

Bei ihren Regierungskonsultationen haben Deutschland und die Ukraine den Ausbau ihrer Beziehungen zu einer "strategischen Partnerschaft" vereinbart. Die Zusammenarbeit soll künftig weit über die militärische und finanzielle Hilfe Deutschlands für die Ukraine hinausreichen, sodass beide Seiten langfristig davon profitieren können. Die Partnerschaft sei weit mehr als Symbolik: Dahinter stecke Europas Wunsch nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in der Produktion eigener Rüstungsmittel, sagt Mililtärexperte Gressel.

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Wichtige Meldung

Ukrainische Behörden: Tote nach Raketenangriff auf Dnipro

Durch einen russischen Raketenangriff auf die ostukrainische Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Mindestens 25 Zivilisten seien verletzt worden, davon zehn schwer, schreibt der Gouverneur des Gebietes Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, auf Telegram. 

Neue Anlaufstelle soll Ukrainer bei Rückkehr unterstützen

Mit einer neuen Anlaufstelle in Berlin will die ukrainische Regierung künftig ihre Landsleute bei der Rückkehr unterstützen. Der sogenannte Unity Hub ist das erste seiner Art in Europa und soll am Mittwoch für das Publikum öffnen. In dem Zentrum können Ukrainer sich zum Beispiel Ausweisdokumente anfertigen oder sich beraten lassen zur Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen in Deutschland und der Ukraine. Wer in die Ukraine zurückkehren will, bekommt Hilfe bei der Suche nach Arbeit und Wohnung.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt am 15.04.2026 in den heute-Nachrichten ab 17 Uhr.