Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichteten mehrere Sendungen, zuletzt zdfheute live ab 12 Uhr sowie heute Xpress am 24.01.2026 ab 16 :00 Uhr und heute am 23.01.2026 ab 19:00 Uhr.

Wichtige Meldungen

Selenskyj trifft belarussische Oppositionelle Tichanowskaja

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja haben sich in der litauischen Hauptstadt Vilnius getroffen. Selenskyj habe sie bei dem Treffen zu einem Besuch nach Kiew eingeladen, schrieb die im Exil lebende Tichanowskaja bei Telegram.  

Ihren Angaben nach war es das erste bilaterale Treffen der beiden. Tichanowskaja dankte dem ukrainischen Präsidenten für die Aufnahme freigelassener politischer Häftlinge aus Belarus. Selenskyj schrieb zunächst nichts über das Treffen in sozialen Medien. 


Wadephul reist zu Sicherheitsgesprächen nach Schweden und Lettland

Außenminister Johann Wadephul besucht vor dem Hintergrund andauernder hybrider Bedrohungen durch Russland an diesem Montag die Nato- und EU-Partner Lettland und Schweden. Im Mittelpunkt der Gespräche dort soll nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amts in Berlin die Sicherheit im Ostseeraum stehen. Dort versucht Moskau auch, mit Hilfe von oft maroden Öltankern - der sogenannten Schattenflotte -Sanktionen zu umgehen.  

Unter hybriden Bedrohungen werden eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln verstanden, mit der auch die öffentliche Meinung beeinflusst werden kann. Moskau zugeschriebene staatlich gelenkte Cyberattacken und die Zerstörung von Unterseekabeln zählen ebenfalls dazu. In Lettland und Schweden soll es auch um die Ukraine sowie die Unterstützung für das Land angesichts der andauernden schweren russischen Luftangriffe auf zivile Infrastruktur gehen.


Ukraine dankbar für erneuten Friedensappell des Papstes

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat Papst Leo XIV. für seinen erneuten Friedensappell gedankt. "Die Solidarität des Papstes mit den Leidenden, seine Gebete für die Zivilbevölkerung, die den Winter überstehen muss, und sein Appell an die Welt, die Bemühungen zur Beendigung dieses Krieges zu verstärken, sind eindringliche Mahnungen an unsere gemeinsame Menschlichkeit und die dringende Notwendigkeit eines dauerhaften Friedens", schrieb Sybiha auf der Plattform X (Sonntag). 

Papst Leo hatte beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz seine Appelle für ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erneuert. "Auch in diesen Tagen wird die Ukraine von anhaltenden Angriffen heimgesucht, ganze Bevölkerungsgruppen sind dadurch der winterlichen Kälte ausgesetzt", so das Kirchenoberhaupt. 

 


Estlands Außenminister kritisiert Schröder-Äußerung

Estlands Außenminister Margus Tsahkna hat die jüngsten Äußerungen von Altkanzler Gerhard Schröder und Warnungen vor einer «Dämonisierung» Russlands scharf kritisiert. Aufrufe, ein Land, das den brutalsten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg führt, nicht zu dämonisieren, seien «schlichtweg entsetzlich», schrieb Tsahkna auf der Plattform X. Gleiches gelte für die Andeutungen auf eine erneute Zusammenarbeit im Energiebereich mit Russland.  

Schröder hatte zuvor Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine in einem Gastbeitrag für die «Berliner Zeitung» als völkerrechtswidrig bezeichnet, aber zugleich nachgeschoben: «Ich bin aber auch gegen die Dämonisierung Russlands als ewiger Feind». Auch plädierte der SPD-Politiker, der seit Jahren wegen seiner langjährigen Freundschaft zum russischen Präsidenten Wladimir Putin und Tätigkeiten für russische Öl- und Gaskonzerne in der Kritik steht, für die Wiederaufnahme von Energielieferungen aus dem Land.


Sicherheitsgarantieren laut Selenkskyj unterschriftsreif

Ein Dokument der USA über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj vollständig ausgearbeitet und unterzeichnungsreif. "Für uns sind Sicherheitsgarantien zuallererst Garantien der Sicherheit von den Vereinigten Staaten", sagte Selenskyj am Sonntag in der litauischen Hauptstadt Vilnius bei einem Treffen mit Präsident Gitanas Nauseda. "Das Dokument ist zu 100 Prozent fertig, und wir warten darauf, dass unsere Partner den Termin und den Ort bestätigen, an dem wir es unterzeichnen werden." Das Dokument werde anschließend zur Ratifizierung an den US-Kongress und das ukrainische Parlament weitergeleitet.


Litauens Präsident: Russland entzieht sich Verpflichtung zu Frieden

Litauens Präsident Gitanas Nauseda wirft Russland vor, sich einer Verpflichtung zu einem dauerhaften und gerechten Frieden in der Ukraine zu entziehen. Die Regierung Moskau akzeptiere zudem keinen Waffenstillstand in dem Krieg, sagt Nauseda nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Wilnius.


Selenskyj fordert mehr Munition für Luftverteidigung

Ukraines Präsident Selenskyj fordert nach russischen Angriffen mehr Munition von seinen westlichen Verbündeten. Jeden Tag würden Raketen für die Luftverteidigung benötigt. 

 

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"Viel Arbeit" erledigt bei Gesprächen in Abu Dhabi

Die Ukraine und Russland haben bei ihren Verhandlungen in Abu Dhabi nach US-Angaben "viel Arbeit" erledigt - und sie wollen weiter direkt miteinander sprechen. Die nächste Verhandlungsrunde solle am kommenden Sonntag stattfinden, erklärte ein US-Regierungsvertreter nach dem Ende der ersten trilateralen Gespräche in Abu Dhab vor Journalisten. Auch die nächste Gesprächsrunde solle in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate stattfinden. Die Einigung auf weitere Gespräche sei ein "gutes Zeichen", fügte er an. 

Es sei "viel diskutiert worden", erklärte Selenskyj im Onlinedienst X: "Es ist wichtig, dass die Gespräche konstruktiv waren." Die Ukraine sei bereit, die Unterredungen fortzuführen.


Peskow: Werden niemals mit Kaja Kallas sprechen

Das russische Präsidialamt lehnt jegliche Gespräche mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ab. "Wir werden niemals mit ihr etwas besprechen, und die Amerikaner auch nicht, das ist doch klar", sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im russischen Staatsfernsehen. Man werde einfach abwarten, bis Kallas ihr Amt verlasse. Die Estin hat Russland vorgeworfen, keine Zugeständnisse in der Frage zu machen, wie man den Krieg beenden könne. Russland habe vielmehr seine Angriffe auf Zivilisten und die zivile Infrastruktur verstärkt - und das in einer Zeit, in der der Winter in der Ukraine für eisige Temperaturen sorge, hatte Kallas kürzlich gesagt.


Papst Leo: Alle sollen Bemühungen für Kriegsende verstärken

Papst Leo fordert ein Ende des Krieges in der Ukraine. Die anhaltenden russischen Angriffe setzten die Zivilbevölkerung der Winterkälte aus, sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche nach seinem wöchentlichen Angelus-Gebet. "Ich appelliere an alle, ihre Bemühungen zur Beendigung dieses Krieges zu verstärken."


Russland und Ukraine greifen einander mit Raketen und Drohnen an

Trotz der Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine hat Russland das Land erneut mit Drohnen und Raketen beschossen. Zum Einsatz gekommen seien 102 Kampfdrohnen und zwei Iskander-Raketen, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. 87 Drohnen wurden demnach abgewehrt, es gab aber auch Einschläge an zehn unterschiedlichen Orten.

Auf der Gegenseite meldete auch Russland ukrainischen Beschuss. 52 Drohnen sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau abgewehrt worden. Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, teilte mit, dass durch Raketenbeschuss in der Nacht Energieobjekte beschädigt worden seien. Zu den Folgen machte er keine Angaben. 


Klitschko: Noch 1.700 Gebäude in Kiew ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einer Serie russischer Luftangriffe laut Behördenangaben noch immer rund 1.700 Wohngebäude ohne Heizung. Seit dem Vorabend sei die Wärmeversorgung in mehr als 1.600 Häusern wiederhergestellt worden, schreibt Bürgermeister Vitali Klitschko auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Die Reparaturarbeiten dauerten an. Russland hatte das ukrainische Energiesystem mit Raketen und Drohnen angegriffen, was bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt zu weitreichenden Ausfällen führte.


Witkoff: Weitere Ukraine-Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi

In der kommenden Woche sind nach US-Angaben weitere Gespräche zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in den Vereinigten Arabischen Emiraten geplant. Zu den am vergangenen Freitag und Samstag abgehaltenen trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington schreibt der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf der Plattform X, diese seien "sehr konstruktiv" gewesen. Es seien Pläne gemacht worden, "die Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi fortzusetzen".

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Spionage: EU-Meldepflicht für russische Diplomaten in Kraft

Zur Abwehr vor Spionage und Desinformation gilt in der EU ab diesem Sonntag eine Meldepflicht für russische Diplomaten und Konsularbeamte sowie für ihre Mitarbeiter und Familienangehörigen. Sie müssen ab nun ihre Reisen zwischen Mitgliedstaaten mindestens 24 Stunden vorab in den Ziel- und Durchreiseländern anmelden.

Als Begründung für die Einschränkung der Bewegungsfreiheit heißt es, die betroffenen Personen würden zum Teil eingesetzt, um nachrichtendienstliche Operationen zur Verteidigung der russischen Aggression gegen die Ukraine durchzuführen. Solche Maßnahmen umfassten in erster Linie die Beteiligung an geheimen Aktivitäten wie Spionage und die Verbreitung von Desinformation über den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, um die öffentliche Meinung zu verzerren.


Behörden melden Raketenangriff auf russische Grenzregion

Die westrussische Großstadt Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine ist nach Behördenangaben von einem schweren Raketenangriff getroffen worden. «Unseren Informationen nach war es der massivste Raketenbeschuss Belgorods (seit Kriegsbeginn)», schrieb der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, bei Telegram. Demnach wurden Energieanlagen getroffen. Tote und Verletzte habe es ersten Informationen nach aber nicht gegeben, fügte er hinzu.


USA: Nächste Runde Ukraine-Gespräche am 1. Februar

Die Dreiergespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA zur Beendigung des Ukraine-Krieges sollen nach US-Angaben in einer Woche fortgesetzt werden. "Wir haben uns darauf verständig, dass die nächste Runde am nächsten Sonntag wieder in Abu Dhabi beginnt", sagte ein US-Regierungsvertreter am Samstag zu Journalisten. Die Einigung auf weitere Gespräche sei ein "gutes Zeichen". 

Bei den jetzigen Gesprächen vom Freitag und Samstag sei bereits "viel Arbeit" erledigt worden, sagte der US-Vertreter weiter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor von "konstruktiven" Gespräche gesprochen und erklärt, "möglicherweise" würden kommende Woche weitere Treffen stattfinden.


ZDF-Korrespondent: "Weitere Treffen sollen zeitnah mitgeteilt werden"

Die Vertreter der USA, Ukraine und Russland möchten sich in einer Woche in gleicher Konstellation wiedertreffen. Alle Beteiligten hielten die Gespräche für konstruktiv, berichtet ZDF-Korrespondent Armin Coerper.

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Selenskyj hofft auf weitere Gespräche nächste Woche

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die trilateralen Verhandlungen zwischen Washington, Moskau und Kiew über ein Ende des Angriffskriegs als konstruktiv gelobt. Das weitere Vorgehen werde auf Ebene der Staats- und Regierungschefs entschieden, berichtete er in sozialen Medien.

Die beteiligten "Militärs haben eine Liste von Themen für ein mögliches neues Treffen erstellt." Dieses könne bei entsprechendem Willen schon in der kommenden Woche stattfinden - Kiew sei dazu bereit, betonte er.


Russland greift Ukraine heftig an

Trotz Gesprächen in Abu Dhabi Russland greift Ukraine massiv an (00:35)  Die Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi wurden vorerst beendet. Trotz der Gespräche hat Russland die Ukraine in der Nacht massiv angegriffen. 

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Kushner und Witkoff verhandelten in Abu Dhabi

Die USA haben bestätigt, dass ihr Vermittler Steve Witkoff, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, Heeresminister Dan Driscoll und US-Luftwaffengeneral Alexus Grynkewich an den Gesprächen in Abu Dhabi zu einem möglichen Frieden in der Ukraine teilgenommen haben. Zum ukrainischen Team gehörten Verteidigungsratschef Rustem Umerow, Generalstabschef Andrij Hnatow und Präsidialamtsleiter Kyrylo Budanow. Die russische Delegation wurde nach Kremlangaben von Admiral Igor Kostjukow geleitet.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichteten mehrere Sendungen, etwa die heute Xpress am 25.01.2026 ab 09:00 Uhr sowie die heute-Sendung am 25.01.2026 ab 17:00 Uhr.