Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über den russischen Angriffskrieg berichtet das ZDF fortlaufend, zuletzt in den Sendungen am 17.06.2026 wie der heute 19 Uhr
Wichtige Meldungen

Auch Trump erwägt Sanktionen gegen Russland

US-Präsident Donald Trump schließt eine Wiedereinführung von Sanktionen gegen Russland nicht aus. Er habe sicherstellen wollen, dass der Ölpreis so niedrig wie möglich bleibe, sagt Trump. "Ich werde sie vielleicht wieder einführen", erklärt er mit Blick auf die Strafmaßnahmen. Das US-Finanzministerium veröffentlichte keine Verlängerung für die Ausnahmegenehmigung von Sanktionen auf russisches Öl, das über den Seeweg transportiert wird. Die Regelung ist um Mitternacht (Ortszeit) abgelaufen.


G7 wollen weiter die Ukraine unterstützen

Die Staats- und Regierungschefs klingen zum Abschluss des G7 Gipfels so optimistisch, wie lang nicht mehr. Erleichterung vor allem, dass der US-Präsident weitere Hilfen an die Ukraine und Sanktionen gegen Russland unterstützt.

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G7-Gipfel: Macron lobt Einigkeit bei Ukraine-Hilfe

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat die Einigkeit der G7-Staaten bei der Unterstützung der Ukraine unterstrichen. Macron sagte, das Gipfeltreffen in Évian habe eine beispiellose Übereinstimmung unter den angereisten Staats- und Regierungschefs hervorgebracht. Macron hatte als Gastgeber auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eingeladen. 

Alle seien sich einig gewesen, die Luftverteidigungskapazitäten der Ukraine zu verstärken, erklärte Macron auf einer Pressekonferenz. US-Präsident Donald Trump habe die Mobilisierung der amerikanischen Rüstungsindustrie und deren Fähigkeit zur Lieferung solcher Rüstungsgüter hervorgehoben. Zudem würdigte Macron die Einigung der Staats- und Regierungschefs, den Druck auf Russland unter anderem durch schärfere Sanktionen zu erhöhen, als äußerst bedeutsam.


Bulgarien will Öl-Sanktionen gegen Russland nicht mittragen

Bulgarien will einen Teil möglicher neuer EU-Sanktionen gegen Russland nicht mittragen. Außenministerin Welislawa Petrowa sagte am Mittwoch im Parlament in Sofia zu Journalisten, ihre Regierung sei gegen Sanktionen gegen den russischen Patriarchen Kirill und gegen Maßnahmen, die "direkt" den Erdölriesen Lukoil und seine Tochterunternehmen treffen würden. 

"Die Position Bulgariens ist sehr klar", sagte die Ministerin. "Wir unterstützen Sanktionen, die wirtschaftliche Auswirkungen haben, die die Mitgliedstaaten nicht mehr bestrafen als das Land, das den Krieg führt, und die nicht nur symbolischen Charakter haben."


Neues Militärabkommen zwischen Deutschland und Polen

Parallel unterzeichneten Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein polnischer Kollege Wladyslaw Kosiniak-Kamysz in Warschau ein neues Militärabkommen. Die Nachbarländer übernähmen damit Verantwortung für ihre Zukunft in Europa, sagte Pistorius. Kosiniak-Kamysz sagte, das Abkommen eröffne neue Möglichkeiten der Kooperation bei Cybersicherheit und hochmodernen Technologien. Die Vereinbarung betont nach Angaben der Bundesregierung die Verpflichtung zum gegenseitigen Beistand im Rahmen von EU und Nato. 


Minister: Ukrainische Drohnen verwandeln Krim in Insel

Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat eine Isolation der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim mittels Drohnenangriffen angekündigt. "Es sieht so aus, als ob sich die Krim in Kürze in eine Insel verwandelt", sagte der Minister in einem Interview. Für die Ukraine öffne sich mit den Angriffen auf die russischen Nachschublinien ein "Fenster der Möglichkeiten". "Für die Russen beginnt eine Hölle, die sie nur schwerlich meistern werden", kündigte Fedorow an. Das betreffe nicht nur die Krim, sondern auch die Ostukraine. 


Ausnahmen von Schutzstatus für Straftäter aus Ukraine erwogen

Kurz vor der erwarteten Verlängerung des EU-Schutzstatus für ukrainische Flüchtlinge fordert der Vorsitzende der Innenministerkonferenz Ausnahmen für Straftäter. "Muss der Schutz auch für Menschen gelten, die schwere Straftaten begehen?", fragt Andy Grote (SPD).

Die EU-Massenzustromrichtlinie gewährt ukrainischen Kriegsflüchtlingen Schutz ohne Asylverfahren und läuft bis März 2027. Eine Verlängerung um ein Jahr steht bevor. Innenminister Dobrindt unterstützt zudem, wehrpflichtigen Männern die EU-Aufnahme zu erschweren.


Merz: positive Bilanz von Gipfel

Ein kooperativer US-Präsident, eine neue Dynamik mit Blick auf die Ukraine und viele informelle Gespräche zwischen den Staats- und Regierungschefs: Der G7-Gipfel im französischen Evian wurde am letzten Tag schon vor dem offiziellen Abschluss von mehreren Gipfelteilnehmern als Erfolg gewertet. Auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) zog am Mittwoch eine durchweg "positive Bilanz".


Merz: Trump für Lizenzproduktion von US-Waffen

Die G7-Staaten wollen Engpässe bei der Versorgung der Ukraine mit Waffen über die Vergabe von Produktionslizenzen beseitigen. Es gehe dabei "um umfassende Lizenzerteilungen, auch von amerikanischen Unternehmen" an europäische und ukrainische Hersteller, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Mittwoch beim G7-Gipfel in Evian. Er sei US-Präsident Donald Trump "sehr dankbar", der hier "wirklich ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft" gezeigt habe. 


Ukrainische Drohne trifft Reisebus mit Kindern

Beim Einschlag einer Drohne in den Bus einer Schülermannschaft in der westrussischen Region Brjansk ist nach offiziellen Angaben eine Frau getötet worden. Sieben Personen, darunter fünf Kinder, seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte das russische Gesundheitsministerium mit. Insgesamt sollen in dem Reisebus 44 Personen gesessen haben, darunter 28 Kinder einer Fußballmannschaft aus dem belarussischen Gomel. Der Bus war demnach zum Badeort Gelendschik an der russischen Schwarzmeerküste unterwegs.  

Die Region Brjansk liegt an der Grenze zur Ukraine. Das ukrainische Militär beschießt Fahrzeuge in der Region intensiv mit Drohnen. Ziel ist es, den Nachschub russischer Invasionstruppen in der Ukraine zu behindern. Allerdings haben ukrainische Drohnen dabei auch schon mehrfach zivile Opfer gefordert.


IEA: Russische Ölförderung wegen ukrainischer Angriffe gesunken

Die russische Ölförderung ist im vergangenen Monat wegen verstärkter ukrainischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Sie belief sich auf 8,7 Millionen Barrel pro Tag und lag damit zehn Prozent unter der Zielvorgabe für Mai, wie die Internationale Energieagentur (IEA) mitteilt. Die Ukraine greife mit Langstreckendrohnen inzwischen auch weiter im russischen Landesinneren gelegene Fördergebiete an, heißt es im Monatsbericht der in Paris ansässigen Agentur, die Industriestaaten in Energiefragen berät. Wegen der Angriffe senkte die IEA ihre Prognose für die russische Rohölförderung in diesem Jahr um 200.000 Barrel auf täglich 8,95 Millionen Barrel.


Britischer Premier nennt Schüsse russischer Fregatte rücksichtslos

Der britische Premierminister Keir Starmer wirft der Besatzung eines russischen Kriegsschiffs wegen der Abgabe von Warnschüssen im Ärmelkanal rücksichtsloses Verhalten vor. Starmer bezeichnet den Zwischenfall am Rande des G7-Gipfels in Frankreich als zutiefst besorgniserregend, auch wenn sein Verteidigungsministerium den russischen Seeleuten keine bösartigen Absichten vorwarf. Verletzt wurde niemand.


Bundesregierung: Russland kann Krieg nicht gewinnen

Die militärischen Aussichten Russlands im Ukraine-Krieg machen nach Einschätzung der Bundesregierung Friedensverhandlungen wahrscheinlicher.
"Russland kann diesen Krieg militärisch nicht gewinnen. Das wird immer deutlicher", sagt ein Regierungssprecher in Berlin. Die Bundesregierung wolle gemeinsam mit den G7-Partnern diese Dynamik nutzen, um einen neuen Anlauf für ernsthafte Friedensgespräche zu nehmen. Russland zeige bisher jedoch keine Verhandlungsbereitschaft.


Russische Angriffe auf Saporischschja: Ein Toter

In Saporischschja wurde bei russischen Luftangriffen ein Mann getötet, sieben wurden verletzt. Laut Behörden wurden auch Wohngebäude, Autos und zivile Infrastruktur beschädigt. 

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Wichtige Meldung

G7 verschärfen Russland-Sanktionen

Die G7-Staaten haben der Ukraine ihre geschlossene Unterstützung zugesichert und eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland angekündigt. Man stehe geeint hinter der Ukraine und unterstütze deren territoriale Unversehrtheit, teilen die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industrienationen in einer gemeinsamen Erklärung bei ihrem Gipfeltreffen im französischen Evian-les-Bains mit. Zudem solle der Druck auf die russische Kriegswirtschaft erhöht werden. "In diesem Zusammenhang werden wir unsere Sanktionen verstärken, darunter jene im Öl- und Gassektor", heißt es in dem Dokument.

Russische Luftangriffe auf Saporischschja setzen Wohnblock in Flammen

Bei russischen Luftangriffen auf die Stadt Saporischschja im Südosten der Ukraine hat es nach Behördenangaben mindestens ein Todesopfer und sieben Verletzte gegeben. Wegen russischer Drohnen im Luftraum galt am Morgen eine Warnung vor weiteren Einschlägen für die Bevölkerung, wie die Nachrichtenseite "The Kyiv Independent" berichtet. Laut Militärgouverneur Iwan Fedorow sei vor allem zivile Infrastruktur beschädigt worden und ein mehrstöckiger Wohnblock in Flammen aufgegangen.


G7 wollen mit neuen Sanktionen Druck auf Russland erhöhen

Die USA und die anderen G7-Staaten wollen mit zusätzlichem Druck auf Russland die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges intensivieren. In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heißt es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Zudem habe man vereinbart, die Lieferung von weitreichenden Waffen und Luftverteidigungskapazitäten auszuweiten.


Öffnet sich im Ukraine-Krieg ein "Fenster der Diplomatie"?

Öffnet sich im Ukraine-Krieg ein "Fenster der Diplomatie"?

Das Iran-Abkommen könnte Trumps Interesse am Ukraine-Krieg wieder wecken, Kanzler Merz sieht ein "Fenster der Diplomatie". Doch dafür braucht es laut Experte mehr als Sanktionen.

Zum Beitrag

Ukraine: Zwei Tote bei Absturz eines Militärjets

Beim Absturz eines ukrainischen Bombers im Westen der Ukraine kommen die beiden Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Flugzeug vom Typ Su-24M sei in der Region Chmelnyzkyj während eines Einsatzes abgestürzt, wie die ukrainische Luftwaffe auf Telegram mitteilt. Am Boden gibt es demnach keine Verletzten. Rettungskräfte seien an der Absturzstelle im Einsatz, die Unfallursache werde untersucht.


Trump kündigt weiteres Treffen mit Selenskyj bei G7-Gipfel an

US-Präsident Donald Trump will sich auf dem G7-Gipfel ein weiteres Mal mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Ob es sich um ein Zweiergespräch handelt oder weitere Teilnehmer dabei sein werden, ließ Trump bei seiner Ankündigung offen. "Russland sollte eine Einigung erzielen", sagte Trump zum Ukraine-Krieg. Ein weiteres Treffen mit Trump am Mittwoch sei möglich, bestätigte Selenskyj später gegenüber Journalisten. Auf seinem Telegramkanal veröffentlichte er Bilder eines Gesprächs mit Trump und US-Außenminister Marco Rubio.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den russischen Angriffskrieg berichtet das ZDF fortlaufend, zuletzt in den Sendungen am 17.06.2026 wie der heute 19 Uhr