Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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Russland greift die Ukraine an:Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Kämpfe dauern an. Alle Entwicklungen und Ukraine-News im Liveticker.

Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa in heute am 16.10.2026 ab 19:00 Uhr.
Wichtige Meldungen

Selenskyj: Satelliteninternet für Ukraine weiter gedrosselt

Das militärisch wichtige Satelliteninternet Starlink funktioniert nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj über der Ukraine weiterhin nur gedrosselt. Tests in europäischen Ländern hätten überdies ergeben, dass die Drosselung nur sein Land betreffe, sagte Selenskyj nach Medienberichten in Kiew. "Das heißt, es handelt sich um eine geplante Operation", folgerte er.  

Die Satelliten der US-Firma SpaceX verfolgten nicht die Antennen auf Flugobjekten, die schneller als 161 Kilometer in der Stunde fliegen, sagte der Präsident. Dies behindert ukrainische Drohnen sowohl bei der Abwehr russischer Jetdrohnen als auch bei eigenen Angriffen auf mittlere Distanzen.


Medien: Selenskyj bittet Länder um Transit für Getreide

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bittet einem Medienbericht zufolge die Nachbarländer Polen, Rumänien, die Slowakei und Ungarn wegen einer Blockade im Schwarzen Meer um den Transit von Getreidelieferungen. Das berichtet der Sender RTL unter Berufung auf den ungarischen Ministerpräsidenten Peter Magyar. Magyar habe demnach keine Einwände, solange das Getreide lediglich durch Ungarn hindurch transportiert werde. Selenskyj zufolge würde der Transport von Mais in versiegelten Güterwaggons nach Westeuropa der Ukraine helfen.


Wichtige Meldung

Selenskyj: Treffen mit USA und Russland im Dezember möglich

Ein trilaterales Treffen zwischen der Ukraine, den USA und Russland könnte nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj beim G20-Gipfel im Dezember in den USA stattfinden. Auch ein Treffen in einem Land im Nahen Osten oder in Europa sei denkbar, sagt Selenskyj. Bislang gebe es jedoch weder von den USA noch von Russland eine Bestätigung dafür.

Selenskyj erklärt zudem, dass sich Friedensunterhändler der Ukraine und der USA möglicherweise in der kommenden Woche treffen. Die ukrainischen Vertreter hätten dazu am Freitag mit dem US-Team gesprochen. Europa benötige zudem einen eigenen Verhandlungskanal für Gespräche mit Russland.

Kiew: Starlink-Störung behindert ukrainische Drohnenabwehr

Die Ukraine kann nach Angaben von Präsident Selenskyj ihre Abfangsysteme gegen russische Drohnenangriffe wegen Einschränkungen beim Satelliten-Internetdienst Starlink nicht einsetzen. Die Regierung in Kiew erörtere das Problem mit US-Vertretern, teilt Selenskyj mit. Den ukrainischen Behörden sei erklärt worden, dass die Einschränkungen auf technische Probleme zurückzuführen seien. Bei Tests auf dem Gebiet der Europäischen Union habe das System dagegen mit höheren Geschwindigkeiten funktioniert.


Wichtige Meldung

Selenskyj: Aussetzung von US-Sanktionen "ermutigt" Putin

Die Aussetzung unlängst beschlossener US-Sanktionen gegen Russland durch US-Präsident Trump belohnt nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Selenskyj den Kreml. "Ein Aussetzen der US-Sanktionen, eine Verringerung des Drucks auf den Aggressor, finanzielle Belohnungen für Putin - all das ermutigt ihn nur dazu, seine Angriffe fortzusetzen", erklärt Selenskyj in Onlinediensten.

Nach neuen russischen Angriffen wirft Selenskyj Moskau vor, kurz vor dem Wintereinbruch einen "Blackout" in der Ukraine herbeiführen zu wollen, damit "Millionen Menschen" in der Kälte ohne Strom- und Wärmeversorgung seien. In Onlinemedien ruft er die Verbündeten dazu auf, mehr Druck auf den Kreml auszuüben, damit Russland die Angriffe beende.

Moskau plant Programm zur Reparatur von Infrastruktur

Russlands Präsident Putin weist die Regierung in Moskau an, ein Programm zur Reparatur von Handels- und Logistikinfrastruktur auf den Weg zu bringen, die bei ukrainischen Angriffen beschädigt wurde. Das meldet die Nachrichtenagentur RIA unter Berufung auf den Kreml.


Selenskyj: Schwere russische Angriffe auf Energieanlagen

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj in der Nacht mehr als 15 ukrainische Energieanlagen im Westen und im Zentrum des Landes angegriffen. Die russische Armee habe ihre Kampagne gegen das Energiesystem ausgeweitet und versuche, die ukrainischen Reserven und Reparaturkapazitäten so weit wie möglich zu strapazieren, teilt Selenskyj auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit.


Trump setzt US-Sanktionspaket gegen Russland aus

US-Präsident Trump hat Teile eines geplanten Sanktionspakets gegen Russland ausgesetzt. Vorgesehen waren etwa hohe Zölle auf Waren aus Ländern, die weiterhin viel Öl aus Russland erhalten.

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17.10.2026 | 0:28 min

Experte zu Stopp der US-Sanktionen: "Dunkelster Moment" im Ukraine-Krieg

Nach dem Stopp des neuen US-Sanktionspakets gegen Russland durch Präsident Trump sieht der Geopolitik-Experte Klemens Fischer die Ukraine in verzweifelter Lage. "Das ist garantiert der dunkelste Moment für die Ukrainer in diesem Krieg bisher", sagt der Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik an der Universität Köln dem Deutschlandfunk.

Trump habe die Ukraine von Anfang an nicht so unterstützt, wie es die westlichen Staaten gerne gehabt hätten. Nun verhalte er sich aber noch radikaler. "Er will die Midterms rasch doch noch versuchen umzudrehen zu seinen Gunsten und da benötigt er einen Feind, wenn die Dieselpreise und die Benzinpreise steigen an amerikanischen Zapfsäulen", so Fischer mit Blick auf die US-Zwischenwahlen und die hohen Energiekosten infolge des Iran-Kriegs.


Moskau meldet Angriffe auf ukrainische Infrastruktur

Russland hat nach eigenen Angaben in der Nacht großflächig ukrainische Infrastrukturziele angegriffen. Darunter befinde sich das größte Stahlwerk des Landes in Krywyj Rih, das dem Konzern ArcelorMittal gehört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Anlage hat ihren Betrieb nach einer Reihe russischer Raketenangriffe seit September eingestellt.

Zudem seien ein Umspannwerk in Schytomyr, ein weiteres Stahlwerk in Saporischschja sowie ein Frachtschiff im Schwarzen Meer getroffen worden. Letzteres habe Militärgüter für den Hafen von Odessa geladen. Unterdessen wurde bei ukrainischen Drohnenangriffen in der russischen Region Belgorod eine Frau getötet, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Rettungskräfte meldet. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.


Wichtige Meldung

Kreml-Beauftragter lobt Trumps Zoll-Aussetzung

Moskau lobt die Aussetzung von neuen US-Strafmaßnahmen als "wichtigen und wahrhaft historischen Moment". Der Schritt fördere den Dialog und die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit, teilt der für die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit zuständige Kreml-Beauftragte Kirill Dmitrijew bei Telegram mit.

Knapp einen Monat nach der Unterzeichnung eines Sanktionspakets gegen Russland legte US-Präsident Trump die darin vorgesehenen Zölle kurz vor ihrem Inkrafttreten auf Eis. Trump begründete sein Vorgehen damit, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.

Ukraine: Ein Toter bei Luftangriff auf Cherson

Bei einem Luftangriff auf die südukrainische Stadt Cherson ist Behördenangaben zufolge ein Mensch getötet worden. Dabei handele es sich um den Fahrer eines Rettungswagens, teilt der Gouverneur der Region, Oleksandr Prokudin, auf Telegram mit. Weitere 19 Personen seien verletzt worden, darunter auch ein Kind. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 


Ukraine-Hilfen: Entwicklungsministerin fordert Ausnahme von Schuldenbremse

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan fordert erneut eine Ausnahme von der Schuldenbremse zur Finanzierung deutscher Ukraine-Hilfen. Ein großer Teil der zivilen Unterstützung für die Ukraine stamme aus dem Entwicklungsetat, sagt die SPD-Politikerin der Nachrichtenagentur Reuters. Angesichts von Haushaltskürzungen sei das bisherige Niveau der Hilfe jedoch gefährdet.

"Unsere Unterstützung ist entscheidend für die Widerstandskraft der Ukraine, damit die Lichter dort nicht ausgehen und die Ukrainerinnen und Ukrainer trotz des Krieges weiterhin in ihrem Land leben können", so Radovan. Es bestehe die Gefahr, dass die Unterstützung der Ukraine nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden könne.


Wichtige Meldung

Trump setzt per Dekret Teile der Russland-Sanktionen aus

Knapp einen Monat nach der Unterzeichnung eines Sanktionspakets gegen Russland legt US-Präsident Donald Trump die darin vorgesehenen Zölle kurz vor ihrem Inkrafttreten auf Eis. Die drastischen Strafmaßnahmen ruhen damit bis auf Weiteres, wie aus einem Dekret hervorgeht. Trump begründet sein Vorgehen damit, dass dies "zum jetzigen Zeitpunkt im nationalen Interesse" der USA liege.

Trump: War nicht für Starlink-Drosselung verantwortlich

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben nicht für die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten US-amerikanischen Satelliteninternets von Starlink in der Ukraine verantwortlich gewesen. "Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan", sagte er vor Reportern in Washington.  

Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern SpaceX, der Starlink betreibt, gehört. "Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt", hatte dieser zuvor auf X gepostet. Dabei ging es explizit um Starshield, der militärischen Funktion von Starlink. Unklar bleibt damit weiter, wer tatsächlich für eine etwaige Drosselung verantwortlich war.


Bulgarien ermittelt nach Drohnenangriff wegen möglicher Kriegsverbrechen

Nach einem Drohnenangriff auf ein Handelsschiff im Schwarzen Meer hat die bulgarische Militärstaatsanwaltschaft Ermittlungen wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen eingeleitet. Die Untersuchung beziehe sich auf den Angriff auf den Frachter "Chelsea 3" vom Dienstag vor der bulgarischen Küste, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Geprüft werde unter anderem, ob Anweisungen erteilt worden seien, die zivile Besatzung zu töten und großflächige Zerstörungen an dem Schiff anzurichten.


Verlag zieht russisch-ukrainische Liebesgeschichte zurück

Nach heftiger Kritik hat ein Buchverlag in Baden-Württemberg die Veröffentlichung einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen einer Ukrainerin und einem russischen Soldaten gestoppt. Auf Wunsch der Autorin habe man infolge kritischer Kommentare in den sozialen Medien entschieden, den Roman "Wer ich bin, wenn du mich siehst" nicht zu veröffentlichen, sagte der Leiter des Molino Verlags, Matthias Slunitschek, der Deutschen Presse-Agentur.

Alle Kanäle des Verlags aus Sindelfingen würden derzeit mit Nachrichten zugeschüttet. Der Vorwurf laute, das Buch romantisiere den Krieg in der Ukraine, so Slunitschek.


Wichtige Meldung

Putin nennt Entwicklung in Ukraine "positiv" - und fordert gesamte Region Donezk

Russlands Präsident Putin hat die militärische Entwicklung an der Front in der Ukraine als "positiv" bezeichnet und das Ziel einer vollständigen Eroberung der ostukrainischen Region Donezk bekräftigt. "Insgesamt stelle ich fest, dass die Entwicklung der Einsätze unserer Truppenverbände positiv ist", sagte Putin am Freitag bei einem Besuch in einem militärischen Kommandozentrum laut vom Kreml verbreiteten Aufnahmen.

Ukraine will Spenderorgane künftig mit Drohnen transportieren

Die Ukraine will nach eigenen Angaben künftig zur Transplantation vorgesehene Organe versuchsweise mit Drohnen transportieren. Der Versand mit Drohnen werde den Transport der Spenderorgane beschleunigen, die nur wenige Stunden aufbewahrt werden können, erklärte das Gesundheitsministerium am Freitag in Onlinenetzwerken. Die Ukraine versteht sich selbst aufgrund seiner Erfahrungen im Krieg mit Russland als Vorreiterin in der Drohnentechnologie.


"Die Ukraine ist quasi blind"

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16.10.2026 | 1:48 min

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über die Lage im Ukraine-Krieg berichtet das ZDF in vielen aktuellen Sendungen, etwa in heute am 16.10.2026 ab 19:00 Uhr.