Schlagzeilen
Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker
Iranische Botschaft in London: Demonstrant tauscht Flagge
Bei Protesten gegen die iranische Führung hat ein Demonstrant in London am Samstag die iranische Flagge auf der Botschaft durch die frühere Schah-Flagge ersetzt. In einem Video ist ein Mann auf dem Balkon der Botschaft zu sehen. Unter dem Jubel von hunderten Demonstranten tauscht er dort die Fahnen aus. Die dreifarbige Flagge mit einem Löwen und einer Sonne wurde im Iran vor der islamischen Revolution 1979 und dem Sturz des Schahs verwendet. "Demokratie für den Iran. Gerechtigkeit für den Iran", riefen die Demonstranten.
Französische Alpen: Drei Tote durch Lawinen
Bei zwei Lawinenabgängen in den französischen Alpen sind am Samstag drei Menschen getötet worden. Wie die Tourismusbehörde in Val-d'Isere mitteilte, wurden dort zwei Skifahrer verschüttet, die außerhalb der Piste unterwegs gewesen seien. Die beiden Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Rund 60 Kilometer entfernt wurden bei einem weiteren Lawinenabgang in Areches-Beaufort ebenfalls Skifahrer abseits der Piste verschüttet, wie die Behörden mitteilten. Meteorologen warnen weiter vor dem Lawinenrisiko.
Demonstrationen im Iran: Trump sichert Protestlern Hilfe zu
US-Präsident Donald Trump hat den Demonstranten im Iran die Unterstützung der USA zugesichert. "Der Iran schaut auf die Freiheit, vielleicht wie nie zuvor. Die USA stehen bereit zu helfen!", schrieb er in sozialen Medien. Ein hochrangiger US-Geheimdienstmitarbeiter beschrieb die Lage als Ausdauerkampf. Die Opposition versuche, den Druck aufrechtzuerhalten, bis wichtige Regierungsvertreter fliehen oder die Seiten wechseln. Die Regierung versuche dagegen, Angst zu schüren und so das Ende der Proteste herbeizuführen.
Teils Warnstufe vier ausgerufen: Lawinengefahr in den Alpen steigt
Die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen ist weiter angestiegen: Oberhalb der Waldgrenze ist die Gefahr nach Einschätzung des Lawinenwarndienstes groß, das entspricht der Warnstufe vier von fünf. Unterhalb der Waldgrenze ist die Lawinengefahr erheblich, was der Warnstufe drei von fünf entspricht. Stark betroffen sind die Allgäuer Alpen. In allen Höhenlagen sei das Hauptproblem der Triebschnee. Dieser entsteht, wenn lockerer Schnee in oberflächlichen Schichten vom Wind verweht und an anderer Stelle abgelagert wird.
Proteste im Iran: Solidarität aus Deutschland
Die Massenproteste im Iran haben auch Menschen in Berlin auf die Straße gebracht. Rund 1.400 Menschen hätten sich an einer Demonstration vom Kurfürstendamm zum Adenauerplatz beteiligt, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei. Mit Fahnen und Plakaten solidarisierten sich Demonstranten mit den Protesten im Iran. Am Kurfürstendamm hielten mehrere das Bild von Reza Pahlavi hoch, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Auf Plakaten stand zum Beispiel "Democracy just with Pahlavi" (übersetzt: Demokratie nur mit Pahlavi).
Syrien: US-Militär greift IS-Ziele an
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben gemeinsam mit Partnern Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien geflogen. Das teilt das US-Zentralkommando (CENTCOM) auf der Plattform X mit. Die Angriffe seien Teil der Militäroperation "Hawkeye Strike", die Mitte Dezember auf Anweisung von Präsident Donald Trump gestartet worden sei. Hintergrund ist ein IS-Anschlag nahe Palmyra am 13. Dezember, bei dem zwei US-Soldaten und ein ziviler US-Dolmetscher getötet wurden.
Kurden-Viertel in Aleppo: Syriens Armee beginnt Räumung
Nach dem Scheitern einer Waffenruhe hat die syrische Armee damit begonnen, das letzte von Kurden gehaltene Viertel in Aleppo zu räumen. Dutzende kurdische Kämpfer hätten die Stadt verlassen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Sicherheitskreisen. Später wurden Reportern zufolge über 100 Mitglieder der kurdischen Sicherheitskräfte Asayisch mit Bussen abtransportiert. Zuvor waren bereits zahlreiche Zivilisten aus dem umkämpften Viertel geflohen. Die Armee teilte mit, sie arbeite daran, die Verbliebenen zu vertreiben.
Vorwürfe zu Corona-Pandemie: Lauterbach kontert Kennedy-Kritik
Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach weist Vorwürfe von US-Gesundheitsminister Kennedy zurück, die Bundesregierung habe in der Corona-Pandemie die Autonomie von Patienten missachtet. Lauterbach verwies auf die Probleme des US-Gesundheitssystems: Kennedy solle "sich um Gesundheitsprobleme im eigenen Land kümmern. Kurze Lebenserwartung, extreme Kosten, Zehntausende Drogentote und Mordopfer", schrieb der SPD-Politiker auf der Plattform X. In Deutschland würden Ärzte für falsche Atteste nicht von der Regierung bestraft. "Bei uns sind die Gerichte unabhängig."
Tödliche Schüsse in Minneapolis: Bürgermeister warnt vor Gewalt
Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, hat nach der tödlichen Erschießung einer Autofahrerin durch einen US-Einwanderungsbeamten zu gewaltlosem Protest aufgerufen. Rechtswidrige Handlungen würden Präsident Donald Trump in die Hände spielen, sagte der Demokrat. "Wir werden Donald Trumps Chaos nicht mit unserem eigenen Chaos begegnen." In der Nacht auf Samstag waren in der Stadt 29 Menschen festgenommen worden, wie Polizeichef Brian O'Hara mitteilte. Ein Polizist sei dabei verletzt worden.
Öl aus Venezuela: Trump will Einnahmen blockieren
US-Präsident Donald Trump will Einnahmen aus dem Verkauf von venezolanischem Öl vor dem Zugriff von Gläubigern schützen. Ein Dekret solle verhindern, dass Gläubiger die auf Konten des US-Finanzministeriums verwahrten Gelder pfänden, teilte das Weiße Haus mit. Die Einnahmen sollten stattdessen eingesetzt werden, um in Venezuela "Frieden, Wohlstand und Stabilität" zu schaffen. Eine Beschlagnahmung könnte "die wichtigen US-Bemühungen für die wirtschaftliche und politische Stabilität in Venezuela untergraben", hieß es.
Corona-Strafverfahren: Kennedy kritisiert Deutschland
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat die deutsche Regierung wegen Strafverfahren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kritisiert. Aus diesem Grund habe er einen Brief an die deutsche Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geschickt, schrieb er auf X. In einem beigefügten Video sagte er, er habe erfahren, dass "mehr als 1.000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten" strafrechtlich verfolgt und bestraft würden, weil sie während der Pandemie Ausnahmen vom Tragen von Masken und von Impfungen gewährt hätten.
Sechs Tote in Mississippi: Polizei fasst Verdächtigen
Im US-Bundesstaat Mississippi sind sechs Menschen erschossen worden. Ein Verdächtiger sei gefasst, teilte Sheriff Eddie Scott aus dem Bezirk Clay County am Samstag auf Facebook mit. Die sechs Personen seien an drei verschiedenen Orten in der Stadt West Point nahe der Grenze zu Alabama erschossen worden. Einzelheiten zu der Tat oder einem möglichen Motiv wurden zunächst nicht genannt. Es bestehe aber keine Gefahr mehr, hieß es in der Mitteilung. Eine Pressekonferenz sei geplant.
Schuss löst sich: Jäger erschießt Bekannten
Bei einem mutmaßlichen Jagdunfall ist ein 23-Jähriger in Ostwestfalen von einem Bekannten erschossen worden. Der Mann sei trotz umgehender Wiederbelebungsversuche gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. "Wir gehen derzeit von einem tragischen Jagdunfall aus", sagte ein Sprecher. Die vier jungen Leute im Alter von 22 bis 24 Jahren waren am Freitagabend zur Jagd gegangen. Aus noch ungeklärter Ursache habe sich aus der Waffe eines 22-Jährigen ein Schuss gelöst, der den 23-Jährigen auf dem Nachbarhochsitz traf.
Wetterdienst: Kein Ende des Winterwetters in Sicht
Ein Ende der winterlichen Verhältnisse ist noch nicht in Sicht - höchstens ein kurzes Durchatmen vor der nächsten möglichen Unwetterlage. Am Sonntag soll es heiter bis wolkig und vor allem im Nordosten und Westen oftmals sonnig und trocken werden. Der DWD-Meteorologe Marcel Schmidt erwartet gar einen "Wintertag wie aus dem Bilderbuch".
Danach kann es jedoch glatt werden: Am Montag gehe der Schnee in Regen über, der dann gefriere und zu Glatteis führe. "Damit stellt sich nach kurzer Pause die nächste Unwettersituation an."
Krieg in der Ukraine: Weiter heftige Angriffe im Osten
Bei einem Bombenangriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind laut Behörden sieben Zivilisten verletzt worden. Wie die ukrainische Staatsanwaltschaft Donezk mitteilte, warf Russland eine Fliegerbombe vom Typ Fab-250 ab. Der Ballungsraum ist die letzte Bastion im Gebiet Donezk, die die ukrainischen Kräfte noch kontrollieren. In Charkiw haben die Behörden einen Raketeneinschlag vermeldet. Ein Infrastruktur-Objekt und ein Mehrfamilienhaus seien getroffen worden, so Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram.
Verleihung der Golden Globes: DiCaprio-Film gilt als Favorit
Im kalifornischen Beverly Hills werden am Sonntag (17.00 Uhr Ortszeit, Montag 02.00 Uhr MEZ) die begehrten Film- und Fernsehpreise Golden Globes verliehen. Der politisch aufgeladene Film "One Battle After Another" von Paul Thomas Anderson führt die Liste der Nominierungen in diesem Jahr an. Der Film mit Leonardo DiCaprio in der Rolle eines gealterten linksextremistischen Revolutionärs wurde in neun Kategorien nominiert, darunter für die beste Regie. Die Golden Globes gelten als Indikator für die Oscars.
Über das Thema berichtete das ZDF in der Sendung hallo Deutschland am 09.01.2026 um 17:10.
Landesweite Proteste im Iran: EU steht hinter Demonstranten
Die EU steht nach den Worten von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen "voll" hinter den Demonstranten im Iran. "Wir verurteilen klar die gewaltsame Unterdrückung dieser rechtmäßigen Demonstrationen", erklärte von der Leyen in einer Online-Botschaft. Im Iran haben sich die Demonstrationen zu landesweiten Massenprotesten gegen die Führung in Teheran ausgeweitet. "Die Straßen von Teheran und Städten weltweit hallen von den Schritten der iranischen Frauen und Männer wider, die Freiheit verlangen", erklärte sie.
Russische Oreschnik-Rakete: UN-Sicherheitsrat tagt zu Angriff
Der UN-Sicherheitsrat wird sich nach ukrainischen Angaben am Montag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem jüngsten russischen Großangriff befassen. Dabei sei auch eine ballistische Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik eingesetzt worden, teilt Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X mit. "Bei dem Treffen wird es um die eklatanten Verstöße Russlands gegen die UN-Charta gehen", schreibt er. Eine Stellungnahme der Regierung in Moskau liegt zunächst nicht vor. Russland gehört zu den Veto-Mächten im Sicherheitsrat.
Bilaterale Gespräche: Wadephul in Island und Washington
Außenminister Johann Wadephul (CDU) bricht am Sonntag zu einer Reise in die USA auf und legt dabei einen Zwischenstopp in Island ein. In der Hauptstadt Reykjavik will er seine Amtskollegin Thorgerdur Katrin Gunnarsdottir treffen. Dabei dürften sie unter anderem über die Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Grönland sprechen. Am Montag kommt Wadephul dann in Washington mit seinem US-Kollegen Marco Rubio zu Gesprächen über die transatlantische Sicherheits- und Verteidigungspolitik zusammen.
Streit um KI-Chatbot Grok: Musk greift britische Regierung an
Mit kritischen wie kryptischen Beiträgen auf seiner Plattform X hat Techmilliardär Elon Musk auf die britische Untersuchung der KI Grok reagiert. Musk warf der Regierung in London unter anderem Zensur vor, in einem Beitrag nannte er sie "faschistisch". Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom untersucht derzeit, ob die Künstliche Intelligenz Grok gegen den Online Safety Act verstößt. Nutzer können die KI auffordern, gepostete Bilder zu sexualisieren, meist geschieht das bei Fotos von Kindern und Frauen.
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