Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

Schlagzeilen

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Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker

Wichtige Meldungen

Gescheiterte Verhandlungen: Teheran sieht US-Doppelstandards

Der iranische Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die angeblichen Doppelstandards der USA als das größte Hindernis für eine Einigung. "Bei den Verhandlungen waren das anhaltende Festhalten der USA an Doppelstandards sowie ihr machtpolitischer Anspruch das größte Hindernis", sagte er in einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, wie das iranische Präsidialamt mitteilte. Nähere Erläuterungen machte er nicht. Iran ist laut Peseschkian grundsätzlich zu einem fairen Abkommen bereit.


Unwetter in Papua-Neuguinea: Zyklon "Maila" fordert elf Tote

In Papua-Neuguinea sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen durch Zyklon "Maila" ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten könnte noch steigen, weil das Telekommunikationsnetz in vielen Gebieten zusammengebrochen ist. "Die Informationen sind noch bruchstückhaft, aber wir werden sicherstellen, jeden Ort, jede Insel und jede betroffene Gemeinde zu erreichen", erklärte Regierungschef James Marape am Sonntag. Eine Hilfsaktion zur Bereitstellung von Lebensmitteln und Notunterkünften sei bereits angelaufen.


Sachsen-Anhalts Regierungschef: Schulze mahnt vor Regierungsstreit

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze warnt die Bundesregierung eindringlich vor Streit und fordert rasche Entlastungen insbesondere für Autofahrer. Was Deutschland jetzt am wenigsten brauche, sei Streit in der Bundesregierung, sagte der CDU-Politiker im ARD. "Wir brauchen jetzt Lösungen, gesprochen ist genug", betonte Schulze. Er mahnte mit Blick auf den öffentlich ausgetragenen Streit über Entlastungsmaßnahmen: "Wir müssen hier aufpassen, dass wir nicht zu einer Ampel 2.0 werden in Deutschland."


Seit Beginn der Angriffe: Iran meldet mehr als 3.300 Tote

Im Iran sind seit Beginn der US-israelischen Angriffe nach Behördenangaben mehr als 3.300 Menschen getötet worden. Unter ihnen seien knapp 500 Frauen, teilte die iranische Rechtsmedizin-Organisation mit, die zur Justiz gehört. Von unabhängiger Seite konnten die Angaben nicht überprüft werden. "Während des jüngsten Krieges wurden die Leichen von 3.375 Märtyrern identifiziert", sagte deren Chef Abbas Masdchedi laut der Nachrichtenagentur Irna. Es habe sich um 2.875 männliche und 496 weibliche Opfer gehandelt.


Historischer Entscheid: Wahllokale in Ungarn geschlossen

Nach der Parlamentswahl in Ungarn haben die Wahllokale um 19.00 MESZ formell geschlossen. Das berichteten ungarische Medien. Die Abstimmung gilt als wichtigste Wählerentscheidung seit der demokratischen Wende 1989/90. Jüngsten Umfragen zufolge hat Viktor Orbans Herausforderer Peter Magyar von der Partei Tisza gute Chancen auf einen Wahlsieg. Der Sonntag war durch eine Rekord-Wahlbeteiligung gekennzeichnet. Eine halbe Stunde vor Schließung der Wahllokale hatten 77,8 Prozent der Berechtigten ihre Stimme abgegeben.


"Auslöschung einer Zivilisation": Trump verteidigt Iran-Drohung

US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung gegen Iran, "eine ganze Zivilisation" auszulöschen, verteidigt. Dem US-Sender Fox News sagte er: "Ich bin einverstanden mit dieser Aussage." Sie habe die Führung in Teheran schließlich an den Verhandlungstisch gebracht. Iran habe "keine Karten mehr", behauptete Trump weiter, Marine und Luftwaffe des Landes seien "komplett zerstört". Teheran werde auch nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen letztlich zurückkommen und "alles geben müssen, was wir wollen", so der US-Präsident.


Nach Gesprächen zum Iran-Krieg: Oman fordert Zugeständnisse

Für einen Frieden im Iran-Krieg müssen sich die Konfliktparteien nach Ansicht von Omans Außenminister Badr al-Busaidi womöglich zu großen Zusagen durchringen. "Der Erfolg erfordert möglicherweise, dass alle schmerzhafte Zugeständnisse machen, aber das ist gar nichts im Vergleich zum Schmerz und Versagen des Krieges", teilte al-Busaidi bei X mit. Er drängte darauf, dass die Waffenruhe verlängert und die Gespräche fortgesetzt werden. Ob und wann es zu weiteren Verhandlungen kommt, ist unklar.


Streit um Straße von Hormus: Röttgen begrüßt US-Blockadeplan

Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hält die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Seeblockade der Straße von Hormus durch die US-Marine für überfällig. "Für die USA und fast den ganzen Rest der Welt ist es unabdingbar, dass das iranische Regime nicht die Kontrolle über die Straße von Hormus behält", sagte Röttgen der "Rheinischen Post". "Dass die USA dem Regime nun selber die Nutzung und die für das Regime unerlässlichen Einnahmen daraus abschneiden, ist überfällig", betonte Röttgen.


Orban bangt um Macht: Rekord-Wahlbeteiligung in Ungarn

Bei der Parlamentswahl in Ungarn zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Vier Stunden vor Schluss der Wahllokale haben laut der zentralen Wahlbehörde bereits 66,01 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Beteiligung deutlich höher als bei der letzten Parlamentswahl 2022 zum selben Zeitpunkt (52,75 Prozent). Mehrere ungarische Medien sprachen von einem Rekord. Entschieden wird bei der Wahl, ob der Rechtspopulist Viktor Orban nach 16 Jahren Amtszeit weiter Ministerpräsident bleibt.


Britischer Ex-Premier: Johnson besuchte ukrainische Front

Der britische Ex-Premierminister Boris Johnson hat über einen Besuch bei ukrainischen Streitkräften in Saporischschja berichtet - und ist für seine Reise von Moskau heftig kritisiert worden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete ihn als "Schurke". Details zu seinem Besuch schilderte Johnson in einem "Daily Mail"-Artikel. Darin wirft er den westlichen Staaten etwa vor, nicht genug gegen Russlands Invasion in der Ukraine zu tun. Auch eine Dokumentation soll erscheinen.


Hochburg der Hisbollah-Miliz: Heftige Kämpfe im Südlibanon

In einer Hochburg der proiranischen Hisbollah im Südlibanon kommt es nach israelischen und libanesischen Berichten weiter zu heftigen Kämpfen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, israelische Truppen seien noch weiter nach Bint Dschubail vorgedrungen. In dem Ort, der wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, sind den Berichten zufolge seit Tagen Dutzende von Hisbollah-Kämpfern eingeschlossen. Die Hisbollah teilte mit, sie habe mehrere israelische Soldaten mit Raketen angegriffen.


KZ-Gedenken in Buchenwald: Weimer-Auftritt von Rufen gestört

Der Auftritt von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bei der Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Buchenwald ist teils von Rufen und Gesängen übertönt worden. Menschen riefen linke Parolen wie "Alerta, Alerta, Antifascista". "Wenn Buchhandlungen ohne weitere Erklärung diskreditiert werden, gerät etwas ins Wanken", sagte die Präsidentin des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD), Lena Sarah Carlebach. Hintergrund ist, dass Weimer drei linke Läden vom Deutschen Buchhandlungspreis ausschloss.


Nato-Ostflanke: Trümmerteile von Drohne in Estland

Im Nordosten Estlands ist an der Ostseeküste ein Trümmerteil einer Drohne gefunden worden. Laut den Sicherheitsbehörden des baltischen EU- und Nato-Landes handelt es sich dabei um ein Flügelteil, das aus dem Meer an Land gespült und am Strand nahe der Ortschaft Kalvi gefunden wurde. Nach ersten Einschätzungen soll es von einer ukrainischen Drohne stammen. Die genauen Umstände würden untersucht. Die Ukraine hatte in den vergangenen Wochen wiederholt Ziele im Nordwesten Russlands nahe Estland angegriffen.


Gedenken an KZ-Befreiung: Kerkeling-Opa überlebte Buchenwald

Für Hape Kerkeling ist die KZ-Gedenkstätte Buchenwald kein abstrakter Erinnerungsort, sondern Teil der Familiengeschichte. "Hier in Buchenwald wurde er gefoltert, gedemütigt und wurde Zeuge unzähliger Morde. Dass er diesen Wahnsinn überlebt hat, ist ein Wunder", sagte er als Gastredner bei der Gedenkveranstaltung zum 81. Jahrestag der Befreiung über seinen Großvater Hermann. Er mahnte auch, die Erinnerung aufrecht zu halten. "Immer lauter und dreister werden die Stimmen, die nach einem Ende der Erinnerungskultur rufen!"


Rückreise nach Iran-Gesprächen: Vance mit Tankstopp in Ramstein

US-Vize JD Vance hat einen Zwischenstopp auf der US-Luftwaffenbasis im pfälzischen Ramstein eingelegt. Vance war auf dem Rückweg von den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Laut mitreisenden Journalisten handelte es sich um einen geplanten Tankstopp. Die Verhandlungen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg hatten am frühen Sonntagmorgen ohne Einigung geendet. Vance, der die Verhandlungen in Islamabad für die USA führte, sagte nicht, was genau die Knackpunkte waren.


Wiederaufnahme des Iran-Kriegs: Israel erwartet neue Angriffe

Nach dem vorläufigen Scheitern der Gespräche zwischen den USA und dem Iran über ein Kriegsende stellt Israel sich nach Medienberichten auf eine Wiederaufnahme der Kämpfe ein. Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete, Generalstabschef Ejal Zamir habe die israelischen Streitkräfte angewiesen, unverzüglich in einen Zustand erhöhter Alarmbereitschaft überzugehen. Das Militär solle sich "auf die Möglichkeit einer kurzfristigen Rückkehr zu militärischen Auseinandersetzungen vorbereiten", hieß es.


Proteste gegen hohe Spritpreise: Polizei räumt Sperren in Dublin

Die irische Polizei räumt von Demonstranten aus Protest gegen hohe Treibstoffpreise errichtete Straßenblockaden. Während Traktoren und Lastwagen, die die Hauptverkehrsstraße von Dublin blockiert hatten, aus der Hauptstadt rollten, gingen die Proteste am Sonntag anderswo weiter. In Galway riss ein Militärfahrzeug eine Barriere nieder. Die Proteste hatten am Dienstag begonnen. Lastwagenfahrer, Landwirte, Taxi- und Busunternehmer fordern Obergrenzen für die Kraftstoffpreise oder Senkungen der Verbrauchs- oder Kohlenstoffsteuer.


Polnische Frauenrechtsaktivistin: Dresdner Friedenspreis an Suchanow

Die polnische Schriftstellerin, Journalistin und Frauenrechtsaktivistin Klementyna Suchanow ist mit dem Dresdner Friedenspreis geehrt worden. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Sonntag bei einem Festakt in der Semperoper in Dresden verliehen. Der Preis würdige ihr langjähriges, mutiges Engagement für Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und insbesondere Frauenrechte, hieß es. Luxemburgs Ex-Außenminister Jean Asselborn betonte, Suchanow stehe für einen "Weckruf für die Menschlichkeit".


Besuch des Tempelbergs: Israelischer Minister provoziert

Der rechtsextreme israelische Minister Itamar Ben-Gvir hat am Sonntag den Tempelberg in Jerusalem besucht und damit scharfe Kritik aus Jordanien auf sich gezogen. Er strebe einen besseren Zugang und Gebetsrechte für jüdische Gläubige an, teilte Ben-Gvirs Sprecher mit. Er habe an der heiligen Stätte auch gebetet. Das jordanische Außenministerium verurteilte den Besuch als Verletzung des Status quo, als "Entweihung seiner Heiligkeit, verurteilungswürdige Eskalation und inakzeptable Provokation".


Kohlenrückstände in Ostsee: Schwedens Küstenwache prüft Schiff

Wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen Umweltgesetze hat die schwedische Küstenwache ein Frachtschiff vor der Südküste Schwedens gestoppt. Das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff soll vor der Hafenstadt Ystad Kohlenrückstände in die Ostsee gespült haben, teilte die Küstenwache mit. Am Sonntag sei der Frachter "Hui Yuan" im Auftrag der Staatsanwaltschaft geentert worden. Ein Flugzeug habe bei der Überwachung der Ostsee am Samstag festgestellt, dass von dem Frachter Kohlenrückstände ins Meer geleitet worden seien.


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  9. Wout van Aert jubelt nach seinem Sieg beim 123. Paris-Roubaix-Radrennen in Roubaix am 12.04.2026.

    Sieg im Spurt gegen Tadej Pogacar:Wout van Aert gewinnt Paris-Roubaix

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  10. 12.04.2026, Thüringen, Weimar: Blumen werden auf einer Gedenktafel niedergelegt beim Festakt zum 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald.

    81 Jahre nach Befreiung von KZ:Buchenwald: Buhrufe für Weimer - Mahnung von Hape Kerkeling

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  11. Torschütze Soufiane El-Faouzi (M, FC Schalke 04) jubelt mit Mannschaftskollegen über das Tor zum 1:1 am 12.04.2026 in Spiesen-Elversberg.

    2. Fußball-Bundesliga:Schalke gewinnt in Unterzahl Topspiel bei Elversberg

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  12. Am 1. April 2026 kommt US-Präsident Donald Trump aus dem Blue Room, um im Cross Hall des Weißen Hauses in Washington über den Iran-Krieg zu sprechen. (Archiv)

    US-Präsident droht mit Vergeltung:Trump kündigt Blockade der Straße von Hormus an