Schlagzeilen
Schlagzeilen zu aktuellen Ereignissen - kurze Nachrichten im Ticker
Feldbrand im Kreis Karlsruhe: Betreutes Wohnen evakuiert
27 Menschen aus dem Betreuten Wohnen mussten wegen eines Feldbrandes im Kreis Karlsruhe in Sicherheit gebracht werden. Das Feuer erfasste die komplette Grünanlage neben den beiden äußeren Wohngebäuden der Anlage und konnte erst unmittelbar vor den Hauswänden gestoppt werden, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzte habe es nicht gegeben. Das Betreute Wohnen befindet sich an einem Seniorenheim in Stutensee. Insgesamt brannten rund fünf Hektar Brachfläche und Stoppelfeld. Eine große Rauchwolke war weithin sichtbar.
Russland bei Kunstbiennale: EU-Kommission für Förderungsentzug
Die Kunstbiennale von Venedig muss wegen der geplanten Wiedereröffnung des russischen Pavillons mit der Streichung von Zuschüssen der EU rechnen. "Die Kommission empfiehlt der EACEA (Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur) offiziell, die Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro an die Biennale in Venedig zu kündigen", erklärte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Henna Virkkunen, auf X. "Kultur in Europa - finanziert mit Steuergeldern - sollte demokratische Werte fördern und schützen".
Notunterkünfte für Erdbebenopfer: Venezuela kündigt Bau an
Nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela mit bereits 4.333 Toten haben die Behörden den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte angekündigt. Wie der Verantwortliche für die Notlager, Jorge Rodriguez, mitteilte, sollen Familien dort untergebracht werden, während der Wiederaufbau voranschreitet. Fast 18.000 Menschen haben bei dem verheerenden Doppelbeben ihr Zuhause verloren. Viele Menschen seien derzeit in Schulen untergebracht, die im September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden müssten, sagte Rodriguez.
Nach Einschlägen bei Kiew: Selenskyj will Militärs abstrafen
Bei einem russischen Raketenangriff gingen vor einigen Tagen nahe Kiew Munitionslager in die Luft - nun will Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj die verantwortlichen Beamten bestrafen. Es sei verboten gewesen, Depots in der Stadt Wyschnewe anzulegen, "doch all diese Vorschriften wurden missachtet", sagte er. Dabei gebe es genügend Plätze, um solche Depots in sicherer Entfernung von Wohnhäusern aufzubauen. Durch den Einschlag und die Folgeexplosionen kamen in Wyschnewe neun Menschen ums Leben.
Spannungen mit Havanna: Rubio fordert Kurswechsel auf Kuba
Am fünften Jahrestag der regierungskritischen Großdemonstrationen auf Kuba hat Washington die sozialistische Regierung der Insel dazu aufgerufen, grundlegende Reformen umzusetzen. Dies müsse geschehen, "bevor es zu spät ist", sagte US-Außenminister Marco Rubio. Nach seiner Einschätzung ist eine neue Beziehung zwischen den USA und Kuba möglich, wenn Havanna zu Reformen zum Wohlstand der Kubaner bereit ist. Seit Januar erhöht die US-Regierung mit Sanktionen und einem Öl-Embargo erheblich den Druck auf die Insel.
Überschwemmungen in Missouri: Menschen aus Fluten gerettet
Nach heftigen Regenfällen und Sturzfluten im US-Bundesstaat Missouri haben Einsatzkräfte Hunderte Menschen aus den Fluten gerettet. Besonders betroffen war der Südosten des Bundesstaats, wo Berichten zufolge binnen 24 Stunden örtlich bis zu 30 Zentimeter Regen fielen. Gouverneur Mike Kehoe rief den Notstand aus. Unter den Geretteten waren auch über 200 Kinder und Betreuer eines Sommercamps, die mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht wurden. Über Tote oder Verletzte war zunächst nichts bekannt.
Grüner Ex-Wehrdienstverweigerer: Dahmen meldet sich als Reservist
Der Grünen-Politiker Janosch Dahmen hat seine frühere Wehrdienstverweigerung zurückgezogen und sich als Reservist der Bundeswehr gemeldet. Der 44-Jährige begründete den Schritt in einem Interview des "Spiegel" mit der veränderten sicherheitspolitischen Lage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine. "Meine Überzeugung war und ist: Ich will keinen Menschen töten. Doch ich muss anerkennen, die Zeiten und Rahmenbedingungen, vor denen ich diese Gewissensentscheidung verantworten muss, haben sich geändert", sagte Dahmen.
Westfleisch-Betriebsgelände: Großer Schaden bei Brand in Hamm
Bei einem Brand auf dem Gelände des Westfleisch Fleischcenters in Hamm sind in der Nacht zum Samstag eine Zugmaschine und fünf Kühl-Sattelauflieger zerstört worden. Wie die Stadt Hamm mitteilte, wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehr als 500.000 Euro. Das Feuer war gegen 1 Uhr entdeckt worden. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf weitere Betriebsteile. Die Produktion des Unternehmens wurden nicht beeinträchtigt. Zur Brandursache ermittelt nun die Polizei.
Sachsen-Anhalt: AfD präsentiert 100-Tage-Plan
Mehr Abschiebehaftplätze, flächendeckende Arbeitspflicht für Asylbewerber, Förderung von Führerscheinen - der sachsen-anhaltische AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat in Magdeburg ein 100-Tage-Programm vorgestellt. Zehn zentrale Punkte möchte die AfD unmittelbar nach der Landtagswahl am 6. September umsetzen. "Die Leute möchten den politischen Wandel", sagte Siegmund. In Umfragen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt deutlich vor der CDU. Die Koalition aus CDU, SPD und FDP könnte ihre Mehrheit im September verlieren.
Brand in Kabelschacht der Bahn: Staatsschutz nimmt Ermittlung auf
Nach einem Brand in einem Kabelschacht der Deutschen Bahn bei Leverkusen hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Ein politischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, teilten die Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Gegenstand der Ermittlungen sei unter anderem ein im Internet veröffentlichtes "Bekennerschreiben". Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden sei, die Kriminalpolizei suche nach Zeugen. Sie sicherte nach eigenen Angaben "Spuren vor Ort".
Frankreich: Tour-Etappe wegen Hitze verkürzt
Die neunte Etappe der Tour de France wird wegen der massiven Hitzewelle in Frankreich verkürzt. Für das Departement Correze, durch das gefahren werden soll, sei die Hitze-Alarmstufe Rot ausgerufen worden, teilten die Tour-Veranstalter mit. Deswegen werde das Teilstück am Sonntag von 185,5 Kilometern auf 155,5 Kilometer verkürzt. Am Start in Malemort werden bis zu 40 Grad Celsius erwartet, im Ziel in Ussel 35 Grad. Dazu ist die Etappe auch vom Profil her anspruchsvoll mit vielen Anstiegen.
Protestkundgebung in Berlin: Demo gegen Rüstungsexporte
Hunderte von Demonstranten haben in Berlin-Wedding gegen Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte protestiert. Daran hat auch die Klimaaktivistin Greta Thunberg teilgenommen. Insgesamt seien laut Polizei rund 1.800 Menschen bei dem Demonstrationszug mitgelaufen. Die Polizei berichtete von "mehreren strafbaren Handlungen aus dem Aufzug heraus": Teilnehmer hätten sich vermummt und Pyrotechnik abgebrannt. Zudem hätten mehrfach größere Gruppen versucht, in Richtung des Firmengeländes von Rheinmetall auszubrechen.
Keime im Trinkwasser von Buckow: Behörde ordnet Abkochgebot an
Die Keime im Trinkwasser von Buckow (Kreis Märkisch-Oderland) haben sich auf das Versorgungsnetz verteilt. Laut den Ergebnissen der aktuellen Untersuchung ist die gesamte Ortslage Buckow betroffen, wie der Landkreis Märkisch-Oderland mitteilte. Das Gesundheitsamt hat daher ein Abkochgebot angeordnet. Anwohner sollen Leitungswasser demnach ausschließlich abgekocht verwenden. Ende Juni hatte der Kreis zum ersten Mal über den Fund geringer Mengen coliformer Bakterien im Buckower Trinkwasser informiert.
Reformdebatte in Deutschland: Söder verspricht Minijob-Erhalt
CSU-Chef Markus Söder ist sich in der Debatte um Renten- und Sozialreformen sicher: "Die Minijobs bleiben", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". "Man kann darüber sprechen, wie Menschen mit Minijobs stärker vor Altersarmut geschützt werden. Aber eine Abschaffung wäre falsch und würde Branchen wie der Gastronomie, dem Einzelhandel oder der Landwirtschaft schwer schaden". Minijobs mit einem Verdienst von bis zu 603 Euro im Monat abzuschaffen, gehört zu den Vorschlägen für eine Rentenreform der schwarz-roten Koalition.
Ukrainisches Massaker 1943: Polen gedenkt der 120.000 Opfer
Überschattet von einem Geschichtsstreit mit der Ukraine hat Polen den "Gedenktag für die Opfer des Massakers von Wolhynien und anderer Verbrechen ukrainischer Nationalisten" begangen. Präsident Karol Nawrocki sagte bei einer Gedenkveranstaltung: "Wir weigern uns, die 120.000 Polen - Zivilisten, Frauen und Kinder, die von ukrainischen Nationalisten brutal ermordet wurden - in Vergessenheit geraten zu lassen". Am 11. Juli 1943 griffen Partisanen der Ukrainischen Aufstandsarmee mehr als 100 polnische Dörfer an.
Pride Parade: Störungsfreier CSD in Cottbus
Die Demonstration zum Christopher Street Day in Cottbus verlief bislang ohne größere Vorkommnisse. "Es ist bisher alles störungsfrei", teilte die Polizei mit. Im vergangenen Jahr hatte sich Protest gegen die CSD-Veranstaltung formiert. In diesem Jahr war kein solcher Protest angemeldet worden. Ein Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt vor rund eineinhalb Wochen und weitere Angriffe lösten Sorgen vor Störaktionen aus. Im vergangenen Jahr war es außerdem zu Protesten aus der rechtsextremen Szene gekommen.
Fußball-Nationalmannschaft: DFB grundsätzlich einig mit Klopp
Die Bundestrainer-Frage ist nach einem Gipfeltreffen der DFB-Spitze mit Wunschkandidat Jürgen Klopp in New York praktisch geklärt. Der 59-Jährige soll die Fußball-Nationalmannschaft nach dem nächsten WM-Flop in Amerika als Nachfolger von Julian Nagelsmann sportlich wieder auf Erfolgskurs bringen. Über die Vertragslaufzeit wurde noch nichts mitgeteilt. Im Gespräch ist, dass Klopp nicht nur einen Kontrakt bis zur nächsten EM 2028, sondern gleich bis zur nächsten WM-Endrunde 2030 erhält.
Diplomatische Beziehungen: Mali und Algerien nähern sich an
Die Nachbarstaaten Mali und Algerien haben nach mehr als einem Jahr ihre diplomatischen Beziehungen wieder normalisiert. Der malische Luftraum werde für alle zivilen und militärischen Flüge nach oder aus Algerien wieder geöffnet und der algerische Botschafter könne nach Bamako zurückkehren, teilte die in Mali regierende Militärjunta mit. Die beiden Länder hatten im April 2025 nach dem Abschuss einer malischen Drohne durch Algerien ihre Botschafter zurückgerufen und ihren Luftraum gesperrt.
Gut 21.000 künstliche Glatzen: Skurriler Rekord bei Rap-Konzert
Nicht mit seinen Texten oder seiner Musik, sondern mit tausenden unechten Glatzen hat der Rapper Pitbull einen kuriosen Rekord aufgestellt. Bei einem Konzert des US-Musikers in London trugen 21.141 der 70.000 Besucher aufsetzbare Latex-Glatzen auf dem Kopf. Viele ahmten mit dunklen Piloten-Sonnebrillen und angeklebten Ziegenbärtchen noch andere Kennzeichen des Rappers nach. In den vergangenen Jahren hat sich unter Pitbull-Fans der Trend entwickelt, sich bei Konzerten des Rappers wie ihr Idol zu kleiden.
Nach Berichten zu Trump-Flugzeug: Journalisten sollen vor Grand Jury
Mehrere Journalisten der "New York Times" haben Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft erhalten - teilweise wurden sie von Bundesbeamten persönlich an der Haustür zugestellt. Sie sollen kommende Woche vor einer Grand Jury aussagen. Die vier Reporter hatten berichtet, Trump sei vom Nato-Gipfel in der Türkei aus Sicherheitsgründen mit der alten Air Force One geflogen - statt mit der neuen, von Katar geschenkten Maschine. Trump und die Regierung bestritten Sicherheitsbedenken als Grund.
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