DFB-Pokal:FCK verschärft Krise bei Hannover 96
von Simon Mertens
Kaiserslautern gewinnt bei Hannover 96 und verschärft die Krise bei den Niedersachsen. Bester Mann beim FCK ist Torhüter Julian Krahl, der mit starken Paraden den Lauterer Sieg festhält.
Die Krise von Hannover 96 geht weiter. Drei Tage nach der Derby-Niederlage in Braunschweig flogen die Niedersachsen und ihr weiter siegloser Trainer Sandro Wagner aus dem DFB-Pokal. Trotz der besten Leistung unter dem neuen Coach verlor 96 mit 0:2 (0:1) gegen den Zweitliga-Rivalen 1. FC Kaiserslautern und schied damit bereits in der zweiten Runde aus.
Milos Lukovic (14.) und Ivan Prtajin (86.) sorgten vor 35.800 Zuschauerinnen und Zuschauern für den Achtelfinaleinzug der Lauterer. Wagners Mannschaft war zwar über weite Strecken überlegen, scheiterte aber immer wieder an Gästetorhüter Julian Krahl.
Die Aufstellungen:
Hannover 96: Loretz - Ghita, Tomiak, Hugonet - Chakroun (65. Oudenne), Roggow (65. S. T. Thórdarson), Neubauer - Sahiti (81. Mhango) - Hartel, Matsuda (81. Hobrecht) - Källman (66. Sinanovic)
Trainer: Sandro Wagner
1. FC Kaiserslautern: Krahl - Asta (80. Joly), Gyamfi, A. Murphy - Ritter (28. S. Sahin), F. Kunze, Robinson, Haas - Tazemeta (80. Prtajin), Kanaté (63. Skyttä) - Lukovic (63. Sauer)
Trainer: Torsten Lieberknecht
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel)