Auszeichnungen in London:Harry Kane und Putellas gewinnen den Ballon d'Or
Harry Kane ist als bester Fußballer des Jahres mit dem Ballon d'Or geehrt worden. Bei den Frauen siegte Alexia Putellas. Harry Kane wurde zudem bester Torschütze.
Der englische Fußballspieler Harry Kane und die Spanierin Alexia Putellas erhalten im Rahmen der Ballon-d'Or-Verleihung die Auszeichnungen als Spieler und Spielerin des Jahres.
Quelle: Kin Cheung / APHarry Kane hat den Ballon d'Or gewonnen. Der Spieler vom FC Bayern München wurde am späten Abend in London mit der begehrten Trophäe geehrt.
Bei den Frauen siegte Alexia Putellas (London City Lionesses). Die spanische Nationalspielerin gewinnt den Preis nach 2021 und 2022 zum dritten Mal in ihrer Karriere. In der vergangenen Saison hatte sie den FC Barcelona zum Gewinn der Champions League, der Meisterschaft und des Pokals geführt.
Immer wieder Kontroversen um den Goldenen Ball: Warum ist die Vergabe so umstritten? Welche Kriterien entscheiden und kann die Wahl überhaupt fair sein?
22.10.2026 | 16:24 minKlara Bühl verpasst Sprung unter die Top Ten
Nationalspielerin Klara Bühl hatte den Sprung in die Top zehn knapp verpasst. Die Offensivspielerin des FC Bayern München landete bei der Ehrung auf dem zwölften Platz. Bühl hatte es als einzige deutsche Spielerin unter die 30 Nominierten geschafft. Im Vorjahr war sie auf Rang 19 gelandet. Bei den Frauen wird der Ballon d'Or erst seit 2018 vergeben.
Als bislang letzte Deutsche schaffte es Alexandra Popp 2023 in die Top Ten, sie wurde Siebte. Ex-Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan hatte bei der ersten Vergabe den dritten Platz belegt und damit für das beste deutsche Ergebnis gesorgt.
Gewinnt zum dritten Mal den Ballon d'Or: Alexia Putellas.
Quelle: AFP | FRANCK FIFEYamal und López wieder als Talente des Jahres geehrt
Die Preisträger des Nachwuchspreises standen beide auch schon 2025 auf der Bühne: Die Kopa-Trophäe für den besten Spieler unter 21 Jahren ging zum dritten Mal in Folge an den 19 Jahre alten Lamine Yamal vom FC Barcelona.
Holt zum dritten Mal in Folge den Titel als bestes Jungtalent: Lamine Yamal.
Quelle: Kin Cheung/AP/dpaBei den Frauen holte sich Vicky López die Auszeichnung. Die Spielerin vom FC Barcelona hatte den Preis auch schon im letzten Jahr gewonnen.
Bis 1994 war der Ballon d'Or nur für europäische Spieler von europäischen Vereinen ausgeschrieben. 1995 kamen nicht-europäische Spieler, die in europäischen Klubs spielten hinzu, ehe sich die Konkurrenz im Jahr 2007 komplett für alle Spieler weltweit öffnete.
Dem Ballon d’Or wird mehr Bedeutung als dem "Weltfußballer des Jahres" der FIFA zugerechnet - und er gilt als die wichtigste individuelle Auszeichnung für einen Fußballspieler.
Die U21-Wahl wird von früheren Ballon-d'Or-Gewinnern vorgenommen, in allen anderen Kategorien wählen Journalisten. Der Preis existiert seit 1956 und wird von der Zeitung "France Football" vergeben, Rekordsieger ist Lionel Messi mit acht Titeln.
Parallel dazu ehrt der Weltverband FIFA seit 1991 den Weltfußballer. Zwischen 2010 und 2015 hatten die FIFA und France Football kooperiert und nur einen Preis gemeinsam als FIFA Ballon d'Or vergeben.
Lionel Messi ist der Rekordgewinner des Ballon d'or. Er konnte die Trophäe achtmal gewinnen, gefolgt von Cristiano Ronaldo (fünf Auszeichnungen). Der Ballon d'Or landete bereits sechsmal in deutschen Händen, zuletzt in denen von Matthias Sammer im Jahr 1996.
Romeu und de la Fuentes sind die besten Trainer
Die beste Trainingsleistung bei einer Männer-Mannschaft sah die Jury bei Luis de la Fuente, der Spanien im Sommer zum WM-Titel geführt hatte. Die Johan-Cruyff-Trophäe für die beste Trainerleistung einer Frauen-Mannschaft ging an Pere Romeu, den Coach des FC Barcelona Femení.
Dem nominierten Vincent Kompany wünschte Moderator Thierry Henry gute Besserung. Der Bayern-Trainer ist gesundheitlich angeschlagen und liegt derzeit im Krankenhaus.
Der Ballon d'Or ist heutzutage ein großes Medienspektakel. Das war nicht immer so, erzählt der Sieger von 1990 Lothar Matthäus.
22.10.2026 | 0:39 minDie besten Torhüter sind Unai Simón (Athletic Bilbao) bei den Männern und Cata Coll vom FC Barcelona bei den Frauen.
Harry Kane als bester Torschütze geehrt
Die besten Torschützen sind Harry Kane vom FC Bayern München und Charlyn Corral (CF Pachuca). Die beiden bekommen die Gerd-Müller-Trophy.
Als bestes Frauenteam des Jahres wurde der FC Barcelona ausgezeichnet. Bei den Männern überzeugte die Mannschaft von Paris Saint-Germain.
Den Sócrates-Preis holte Bukayo Saka vom FC Arsenal. Die Auszeichnung ist benannt nach dem politisch engagierten brasilianischen Fußballer Sócrates. Sie ehrt Spieler für ihr herausragendes gesellschaftliches und humanitäres Engagement.
Platz 1: Harry Kane (England, FC Bayern)
Platz 2: Kylian Mbappé (Frankreich, Real Madrid)
Platz 3: Lamine Yamal (Spanien, FC Barcelona)
Platz 4: Rodri (Spanien, FC Barcelona)
Platz 5: Lionel Messi (Argentinien, Inter Miami)
Platz 6: Khvicha Kvaratskhelia (Georgien, PSG)
Platz 7: Ousmane Dembélé (Frankreich, PSG)
Platz 8: Erling Haaland (Norwegen, Manchester City)
Platz 9: Michael Olise (Frankreich, FC Bayern)
Platz 10: Fabián Ruiz (Spanien, PSG)
Platz 11: Jude Bellingham (England, Real Madrid)
Platz 12: Pau Cubarsí (Spanien, FC Barcelona)
Platz 13: Achraf Hakimi (Marokko, PSG)
Platz 14: Vitinha (Portugal, PSG)
Platz 15: Declan Rice (England, Arsenal)
Platz 16: Ferran Torres (Spanien, PSG)
Platz 17: Vinícius Júnior (Brasilien, Real Madrid)
Platz 18: Marc Cucurella (Spanien, Real Madrid)
Platz 19: João Neves (Portugal, PSG)
Platz 20: Willian Pacho (Ecuador, PSG)
Platz 21: Gabriel (Brasilien, Arsenal)
Platz 22: Lautaro Martínez (Argentinien, Inter Mailand)
Platz 23: Nuno Mendes (Portugal, PSG)
Platz 24: Luis Díaz (Kolumbien, Bayern)
Platz 25: Marquinhos (Brasilien, PSG)
Platz 26: Dayot Upamecano (Frankreich, Bayern)
Platz 27: Bruno Fernandes (Portugal, Manchester United)
Platz 28: Julián Quiñones (Mexiko, Al-Qadsiah)
Platz 29: William Saliba (Frankreich, Arsenal)
Platz 29: Sadio Mané (Senegal, Al-Nassr/Punktgleich)
Platz 1: Alexia Putellas (Spanien, London City Lionesses)
Platz 2: Ewa Pajor (Polen, FC Barcelona)
Platz 3: Khadija Shaw (Jamaika, Manchester City)
Platz 4: Melchie Dumornay (Haiti, OL Lyonnes)
Platz 5: Patri Guijarro (Spanien, FC Barcelona)
Platz 6: Caroline Graham Hansen (Norwegen, FC Barcelona)
Platz 7: Pernille Harder (Dänemark, Bayern München)
Platz 8: Claudia Pina (Spanien, FC Barcelona)
Platz 9: Alessia Russo (England, Arsenal WFC)
Platz 10: Temwa Chawinga (Malawi, KC Current)
Platz 11: Yui Hasegawa (Japan, Manchester City)
Platz 12: Klara Bühl (Deutschland, Bayern München)
Platz 13: Mariona Caldentey (Spanien, Arsenal)
Platz 14: Wendie Renard (Frankreich, OL Lyonnes)
Platz 15: Cata Coll (Spanien, FC Barcelona)
Platz 16: Mapi León (Spanien, London City Lionesses)
Platz 17: Esmee Brugts (Niederlande, FC Barcelona)
Platz 18: Barbra Banda (Sambia, Orlando Pride)
Platz 19: Tessa Wullaert (Belgien, Como 1907)
Platz 20: Selma Bacha (Frankreich, OL Lyonnes)
Platz 21: Scarlett Camberos (Mexiko, CF America)
Platz 22: Manaka Matsukubo (Japan, Chelsea FC)
Platz 23: Momoko Tanikawa (Japan, Bayern München)
Platz 24: Kerstin Casparij (Niederlande, Manchester City)
Platz 25: Caroline Weir (Schottland, OL Lyonnes)
Platz 26: Alex Greenwood (England, Manchester City)
Platz 27: Rose Lavelle (USA, Gotham FC)
Platz 28: Lorena (Brasilien, Kansas City Current)
Platz 28: Melvine Malard (Frankreich, Chelsea FC/Punktgleich)
Platz 28: Vivianne Miedema (Niederlande, Manchester City/Punktgleich)