Debakel für den Zweitligisten:Jeddeloh II blamiert den 1. FC Heidenheim
von Michael Spindler
Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat in der ersten Runde des DFB-Pokals eine peinliche Vorstellung abgeliefert. Beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II ging der FCH mit 2:5 unter.
Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat sich ohne seinen gesperrten Trainer Frank Schmidt kräftig blamiert. Der Fußball-Zweitligist unterlag in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II in Oldenburg mit 2:5 (1:3) und scheiterte erstmals seit fünf Jahren an der Auftakthürde.
Debakel für Heidenheim
Dabei waren die Favoriten dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) - doch schnell nahm das Pokal-Debakel der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi (14.) aus. Ein Eigentor und von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten bereits zu einem klaren Pausen-Rückstand.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter für Heidenheim. Der Zweitligist bemühte sich um den Anschluss - doch mit einem Konter holte auch Jeddeloh II einen Strafstoß heraus: Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer (70.) auf 4:1. Tim Janßen ließ die Heidenheimer noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmann (89.) gelang nur noch Ergebniskosmetik.
Die Aufstellungen:
SSV Jeddeloh II: Onken - von Aschwege, Siala, Gramberg - Steinwender (84. Bothe), Krolikowski, Taguchi, Kanowski (66. M. Brinkmann) - Krasniqi, Janßen (76. Marcinek) - Hyseni (76. Ifeadigo).
Trainer: Kristian Arambasic
1.FC Heidenheim: Feller - Mhamdi (60. M. Kaufmann), Mainka, Kölle (46. Hennrich), Busch - Schöppner, Niehues - Costly, Pieringer (71. Kerber), Wagner (46. Honsak) - M. Breunig (46. Siwsiwadse).
Trainer: Bernhard Raab
Schiedsrichter: Jonah Besong (Duisburg)