Knapp 100-minütige Gedenkfeier:Teneriffa nimmt unter Tränen Abschied von Jesús de Miguel
Der spanische Zweitligist CD Teneriffa trauert um Fußballer Jesús de Miguel. Am Montag war er nach einem Zusammenstoß verstorben. Nun veranstaltete der Verein eine Gedenkfeier.
Teneriffa-Stürmer Jesús de Miguel ist in einem Zweitligaspiel nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torwart verstorben. Die Anteilnahme in der Sport- und Fußballwelt ist groß.
04.11.2026 | 0:55 minUnter Tränen und mit Sprechchören haben Fans, Mannschaft und Fußball-Prominenz auf Teneriffa Abschied von Jesús de Miguel genommen. Bei der knapp 100-minütigen Gedenkfeier für den verstorbenen Profi des spanischen Zweitligisten CD Teneriffa rang Kapitän Enric Gallego auf einer Bühne auf dem Rasen immer wieder um Fassung. Hinter ihm hing im Stadion des spanischen Clubs eine riesige Fahne mit dem Konterfei seines gestorbenen Mitspielers.
Gallego musste seine Rede im Heliodoro-Rodríguez-López-Stadion mehrfach unter Tränen unterbrechen. Immer wieder richtete er sich an de Miguels Partnerin María und Tochter Carla. Für seine Worte gab es stehend dargebrachte Ovationen. Auch Clubpräsident Felipe Miñambres stockte die Stimme. Zu den Gästen gehörte auch der frühere Weltklasse-Stürmer Emilio Butragueño von Real Madrid.
Mannschaft in Schwarz
Immer wieder riefen die Fans de Miguels Namen und würdigten ihren verstorbenen Liebling mit Sprechchören. Bei der Schweigeminute und dem Abspielen der Vereinshymne hatten viele Zuschauer Tränen in den Augen. Die Spieler des CD Teneriffa nahmen ganz in Schwarz gekleidet an der Gedenkfeier teil.
Die furchtbare Nachricht vom Tod des spanischen Fußballers Jesus de Miguel beschäftigt auch den ZDF-Experten René Adler. Als ehemaliger Torwart habe er die Bilder bewusst weggeschoben.
04.11.2026 | 1:23 minDer 30 Jahre alte de Miguel hatte am Montag bei einem Zusammenstoß mit dem gegnerischen Torwart in der Nachspielzeit des Liga-Heimspiels gegen den FC Andorra schwere Verletzungen und einen Herzstillstand erlitten. Am Dienstagmorgen starb er im Krankenhaus.
Die Trauerfeier für den Angreifer hatte bereits am Donnerstag in Navahermosa in der Provinz Toledo südwestlich von Madrid stattgefunden. Dort hatten Familie, Freunde und Vertreter des spanischen Fußballs Abschied genommen.