Rotes Kreuz: Dramatische Lage im Gazastreifen im Winter

Schlechte Versorgungslage:Rotes Kreuz: Dramatische Lage im Gazastreifen im Winter

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Die Versorgung mit humanitären Gütern im Gazastreifen hat sich zwar insgesamt verbessert. Doch es gibt weiterhin eine dramatische Unterversorgung, warnt das DRK. Gerade im Winter.

Wind und Regen zerstören Zelt, das einer palästinensischen Familie in Khan Younis Schutz bot.

Trotz leichter Verbesserungen seit der Waffenruhe ist die humanitäre Lage in Gaza verheerend. Es fehle weiterhin an Lebensmitteln, Strom, Wasser und Medizin, so das Deutsche Rote Kreuz.

10.01.2026 | 0:53 min

Die bereits prekäre Lage der Menschen im Gazastreifen hat sich nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Winter nochmals verschlimmert.

Die Wintermonate gepaart mit der schlechten Versorgungslage sind gerade für Kinder, Verletzte und ältere Menschen verheerend.

Hermann Gröhe, DRK-Präsident, in der "Rheinischen Post"

DRK-Präsident Hermann Gröhe sprach von einer dramatischen Unterversorgung. "Es fehlt weiterhin an allem, ausreichend Lebensmitteln, medizinischen Gütern und Arzneimitteln, Strom und Wasser", so der frühere Bundesgesundheitsminister.

Der Strand in Gaza ist zu sehen. Es sind viele Zelte zu sehen, die eine Unterknft für die Menschen sind.

Hunderttausende leben seit den Angriffen der israelischen Armee in Notunterkünften. Im Winter sind die Bedingungen sehr schlecht, für Kleinkinder und Neugeborene teilweise tödlich.

21.12.2025 | 1:43 min

Zwar habe sich die Versorgung mit humanitären Gütern, zu denen die von Gröhe aufgezählten gehören, seit der Waffenruhe insgesamt verbessert. "Allerdings kommen weiterhin nicht ausreichend humanitäre Güter in den Gazastreifen - die benötigten 600 Lkw pro Tag werden bei Weitem nicht erreicht."

Ein Kind läuft durch ein nasses, zerstörtes Zeltlager.

Hunderttausende leben in Gaza in Notunterkünften. Ein Wintersturm hat viele Zelte unter Wasser gesetzt. Überall versuchen die Menschen, ihren Alltag irgendwie zu organisieren.

29.12.2025 | 1:38 min

Hilfsorganisation: Viele sterben an behandelbaren Krankheiten

Der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zufolge ist die mangelnde medizinische Versorgung im Gazastreifen ein großes Problem. "Es sterben viele Palästinenser an eigentlich behandelbaren Krankheiten", sagte Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen, der "Rheinischen Post". Er verwies darauf, dass deutsche Krankenhäuser dazu bereit wären, Patienten aus dem Krisengebiet aufzunehmen. "Das Vorhaben scheitert jedoch an den Einreiseregelungen in Deutschland", bemängelte Katzer.

Friedensplan für Gazastreifen
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Seit dem 10. Oktober herrscht eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas - und hat damit den Krieg in Nahost unterbrochen. Doch die Feuerpause scheint fragil. Die News im Blog.
26.01.2022, Berlin: Die Fahnen von Israel und Deutschland wehen vor dem Abgeordnetenhaus Berlin.
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Quelle: dpa, kna
Über dieses Thema berichtete ZDFheute in dem Beitrag "Winter verschlimmert Lage im Gazastreifen" am 10.01.2026 um 10:40 Uhr.

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