Trumps USA: "So muss es sich 1933 in Berlin angefühlt haben"

Interview

Trump baut Behörden um:Angestellte bei USAID: Wie 1933 in Berlin

von C. Harz, S. Riess, N. Aulbert, Washington D.C.

|

Kaum im Amt, beginnt Donald Trump einen rigorosen Staatsumbau. Eine USAID-Mitarbeiterin über den Abbau demokratischer Institutionen und die Angst vor dem, was noch kommt.

Ginge es nach US-Präsident Donald Trump, wären seit wenigen Stunden annähernd alle Mitarbeiter der amerikanischen Entwicklungshilfe freigestellt - wie bereits Zehntausende andere Bundesangestellte, die den Plänen des Republikaners im Weißen Haus weichen mussten.

"Susan" arbeitete viele Jahre für die US-Entwicklungshilfe und wurde Anfang der Woche beurlaubt. Noch bevor ein US-Bundesrichter die Freistellungen vorerst stoppte, konnten wir mit ihr sprechen. Zeigen dürfen wir sie nicht, ihren wahren Vornamen nennen auch nicht. Nicht mal ihr Handy hat sie dabei. Zu groß ist die Sorge, dass ihr Arbeitgeber - der amerikanische Staat - von unserem Gespräch erfährt.

Im Interview mit dem ZDF berichtet sie von ihren aufwühlenden letzten Tagen, den Ängsten vor ihrer eigenen Zukunft - und der Zukunft Amerikas.

ZDFheute: Wie haben Sie die letzten Tage erlebt? Was wurde Ihnen mitgeteilt?

Susan: Uns wurde gesagt, dass wir unsere Arbeit nicht mehr ausüben können, dass unsere Unterstützung im Ausland nicht mehr mit der Agenda des amtierenden Präsidenten übereinstimmt.

Die jetzige Entscheidung steht mit Donald Trumps America-First-Agenda in Einklang.

Nun wurde ich zunächst beurlaubt. Wir dürfen unsere Büros nicht betreten. Wir haben keinen Zugang zu unseren Computern, können nicht auf Dateien und E-Mails zugreifen - und die meisten von uns bereiten sich darauf vor, in den kommenden Wochen entlassen zu werden.

Jeder der letzten Tag war härter als der vorherige, da immer wieder neue Informationen kamen, manchmal über das Wochenende oder spätabends - meistens mit vielen Unklarheiten.

ZDFheute: Welche Informationen erhalten Sie - und auf welche Weise?

Susan: Es werden bewusst extrem komplexe Zusammenhänge vereinfacht und verschleiert.

Es ist offensichtlich, dass wir nicht verstehen sollen, was vor sich geht.

Wir sollen alles, was geschieht, einfach hinnehmen: Angst haben, nachgeben, schweigen und abwarten, bis sie ihre Entscheidungen getroffen haben. Und je mehr man innerhalb der Behörde versucht, sich dagegen zu wehren, desto härter wird der Druck. Es fühlt sich an, als würde jede Form des Widerstands die Situation nur noch verschlimmern.

Es fühlt sich wie ein Kampf an, wie eine Form der Unterdrückung, die nicht einmal durch klare Kommunikation geschieht.

Die angedrohten Disziplinarmaßnahmen sind vage formuliert, und für einen Regierungsangestellten, der viel zu verlieren hat, ist das beängstigend. So etwas erwartet man nicht von seinem Arbeitgeber - erst recht nicht von der eigenen Bundesregierung.

Elmar Theveßen | ZDF-Korrespondent in Washington

Beim Stellenabbau bei Behörden wie USAID, CIA und NSA ginge es für Trump darum, "dass niemand mehr da ist", der sich "seinen Anordnungen entgegenstellt", berichtet ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen.

07.02.2025 | 3:06 min

ZDFheute: Haben Sie mit einer so drastischen Maßnahme gerechnet? Geht es tatsächlich um Auslandshilfe oder steckt mehr dahinter?

Susan: Uns war bewusst, dass es mit dieser Regierung Veränderungen geben würde. Aber wir hätten nie gedacht, dass Menschen, die im Bildungswesen, im Gesundheitsbereich oder in der Armutsbekämpfung arbeiten, die Konsequenzen zu spüren bekommen würden.

Das sind keine außenpolitischen Fragen - das ist humanitäre Unterstützung.

Es geht nicht nur um die Auslandshilfe. Jede andere Behörde, die in der Vergangenheit in irgendeiner Weise Widerspruch oder Unabhängigkeit gezeigt hat, könnte als Nächstes ins Visier geraten - sei es das FBI, das Justizministerium, das Bildungsministerium, die CIA oder die Umweltschutzbehörde.

Wir sind hier das Testobjekt - und die Botschaft, die damit gesendet wird, verbreitet Angst in allen Regierungsbehörden.

Es scheint darum zu gehen, einfach schnell zur nächsten Behörde überzugehen. Je schneller das passiert, desto weniger Zeit bleibt dem Kongress und der amerikanischen Öffentlichkeit, um zu verstehen, was hier geschieht.

ZDFheute: Wie erklären Sie sich das, was gerade geschieht?

Susan: Es ist einfach unfassbar, wie offen und hemmungslos von allen Seiten gegen Gesetze verstoßen wird - und es gibt keine funktionierende Kontrolle.

Die notwendigen Checks and Balances existieren gerade nicht.

Wir bräuchten Checks and Balances im Kongress und eine Medienlandschaft, die jede einzelne Verfügung Trumps rund um die Uhr verfolgt - aber die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen reicht dafür nicht aus. Zudem bekommen falsche Narrative mehr Unterstützung als je zuvor. Sie kommen jetzt direkt von unserer Regierung.

Diese Narrative sind einfach nicht korrekt - aber es gibt niemanden, der das klarstellt.

Die Medien versuchen es, aber viele dieser Medien werden mittlerweile ausgeschlossen.

Wer sich nicht an die Linie dieser Administration hält, wird nicht mehr zugelassen.

ZDFheute: Haben Sie das Gefühl, dass Sie heute in einem grundlegend anderen Amerika leben als in dem Amerika des Marshall-Plans?

Susan: Wir erleben gerade einen Angriff auf unsere Institutionen, in einer derartig dramatischen und organisierten Weise, dass niemand in der Lage ist, effektiv darauf zu reagieren. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es so schnell gehen könnte. Ich habe an unsere Institutionen geglaubt. Ich habe allen gesagt: Unsere Institutionen sind stark, sie können nicht so schnell zusammenbrechen.

Jetzt glaube ich: So muss es sich 1933 in Berlin angefühlt haben. Warten wir ab, bis wir bald eine Rezession haben, dann wird es genauso laufen wie damals in Deutschland.

Sie werden einen Sündenbock brauchen. Und sie haben ihn bereits identifiziert.

Es ist, als ob sich Geschichte wiederholt. Und ich kann einfach nicht glauben, dass es jetzt hier passiert, und die Leute wachen einfach nicht schnell genug auf.

ZDFheute: Ihre Behörde wurde per Gesetz vom Kongress geschaffen - jetzt wird sie von Personen aus dem Umfeld des Präsidenten wie Elon Musk ausgehöhlt. Wie kann das sein?

Susan: Diese Menschen wurden nicht durch Sicherheitsverfahren überprüft. Sie haben sich einfach eingeschlichen. USAID ist eine gesetzlich unabhängige, vom Kongress vorgeschriebene Institution. Das nun ist eine Umkehrung all dessen, wir in den letzten vier Jahren erreicht haben.

Es geht nicht um heute. Es ist, als ob es die Biden-Administration nie gegeben hätte.

Als Zivilbediensteter haben wir einfach unseren Job gemacht. Ich habe in der letzten Administration gearbeitet. Ich habe in der davor gearbeitet. Aber jetzt sagen sie, dass alles, was wir in unserem Job getan haben, falsch war.

ZDFheute: Was bedeutet das für die Menschen, die auf Ihre Hilfe angewiesen sind?

Susan: Es fällt mir schwer, an all die Menschen zu denken, mit denen ich zusammengearbeitet habe - von Lateinamerika über Afrika bis Asien. Sie haben auf uns gezählt und stehen nun ohne Existenzgrundlage da. Das Erschütterndste überhaupt ist, dass die Länder, in denen wir arbeiten und die uns als Vorbilder für Demokratie, Integrität und Vertrauen sehen, plötzlich im Stich gelassen werden.

Es dauert Jahre, dieses Vertrauen aufzubauen. Nun kehren wir denen den Rücken zu, die etwa auf antiretrovirale Medikamente zum Überleben angewiesen sind oder Schulgeld in einem Flüchtlingslager brauchen.

Was wir gemacht haben, mag nur ein Prozent unseres Haushalts betreffen, aber er macht einen erheblichen Anteil der weltweiten Auslandshilfe aus.

ZDFheute: Wie geht es jetzt für Sie weiter?

Susan: Ich werde nun versuchen herauszufinden, wie ich Arbeitslosenhilfe bekomme. Ich werde klarkommen, weil ich privilegiert bin. Ich habe Freunde, die alleinerziehend sind, die schauen müssen, wie sie ihre Hypothek bezahlen. Das sind Menschen, die studiert haben, die ihr Leben der Auslandshilfe gewidmet haben, weil sie daran glaubten.

Es gibt zwar viele Prozesse, um eine Kündigung anzufechten. Aber die Realität ist, dass das Jahre dauern wird.

Vielleicht werden wir in fünf Jahren entschädigt, wenn eine Sammelklage abgeschlossen ist. Selbst wenn: Das Leid und die Traumatisierung bleiben.

Auszüge aus dem Gespräch sendete das ZDF am Donnerstagabend im heute journal. Der Beitrag ist oben im Artikel zu sehen.

Quelle: ZDF

Aktuelle Nachrichten zu Donald Trump

  1. Illustration: Flaggen von USA und Iran
    FAQ

    Atomstreit und Teherans Waffenprogramm:Entscheidende Runde? USA und Iran verhandeln weiter


  2. US-Präsident Donald Trump hält die Rede zur Lage der Nation.

    Nachrichten | heute 19:00 Uhr:Trump hält Rede zur Lage der Nation

    von David Sauer
    Video1:41

  3. US-Präsident Donald Trump hält seine Rede zur Lage der Nation im Kapitol der Vereinigten Staaten.

    Nachrichten | heute:Trump hält Rede an die Nation

    von David Sauer
    Video1:34

  4. Abigail Spanberger
    Interview

    Demokratin konterte US-Präsidenten:Expertin: Gegenrede zu Trump "vielleicht ein Meisterstück"

    mit Video9:56

  5. Die Gouverneurin des US-Bundesstaats Virginia, Abigail Spanberger

    Demokraten reagieren auf Trump:"Sie hat die Demokraten gemahnt"

    Video9:56

  6. Der texanische Abgeordnete Al Green (Demokrat) hält ein Schild, bevor Präsident Donald Trump am 24.022026, im Repräsentantenhaus des US-Kapitols in Washington, D.C, seine Rede zur Lage der Nation hält

    Ehepaar Obama rassistisch beleidigt:Protest bei Trump-Rede: "Schwarze Menschen sind keine Affen"

    mit Video0:44

  7. Trump bei "State of the Union"-Rede
    Faktencheck

    State of the Union:Wirtschaft, Migration, Nato: Trumps Aussagen im Faktencheck

    von Katja Belousova und Nils Metzger
    mit Video58:55

  8. Cathryn Clüver Ashbrook

    Trumps  Rede zur Lage der Nation:"Es war eine Wahlkampfrede"

    Video55:21

  9. Trump bei "State of the Union"-Rede

    "State of the Union":US-Präsident Trumps Rede an die Nation

    Video1:55

  10. Donald Trump, aufgenommen am 24.02.2026 in Washington (USA)
    Analyse

    "Besser, stärker, reicher als je zuvor":Trumps Rede im US-Kongress: Wenig Krise und viel Eigenlob

    Beatrice Steineke, Washington, D.C.
    mit Video107:50

  11.  US-Präsident Donald Trump hält die Rede zur Lage der Nation vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses im US-Kapitol.
    FAQ

  12. ICE-Beamten

    Kritik an US-Einwanderungsbehörde:Ex-Anwalt bei ICE nennt Ausbildung "mangelhaft"

    mit Video3:34

  13. Präsident Trump hält eine Pressekonferenz zur Zollentscheidung des Obersten Gerichtshofs ab

    Berichte zu US-Generalstabschef :Warnung vor Risiken eines Iran-Einsatzes? Trump wehrt ab

    mit Video0:34

  14. Fedex-Laster vor einer Niederlassung in New York (Archivfoto)

    Trumps Importaufschläge:Nach Zoll-Urteil in den USA: Fedex verklagt Regierung

    mit Video1:41

  15. Nach der Ankündigung der USA eines globalen Basiszolls von 15% berät die EU über das gemeinsame Handelsabkommen.

    Nachrichten | heute 19:00 Uhr:EU will Handelsabkommen mit USA auf Eis legen

    von Scarlett Sternberg
    Video1:37

  16. Flaggen der Europäischen Union wehen nach einer Sitzung der EU-Kommission zur EU-Erweiterung vor dem EU-Hauptquartier am 04.11.2025 in Brüssel.

    Trump kündigt nach Urteil neue Zölle an:EU legt Handelsabkommen mit USA auf Eis

    mit Video1:45

  17. Frachtcontainer mit Kränen auf Containerschiffe im Containerterminal Burchardkai im Hafen von Hamburg werden am 03.06.2025 verladen.

    Nach Trumps Zollankündigungen:SPD-Politiker Wiese für Pause bei EU-USA-Handelsdeal

    mit Video24:07

  18. Container stapeln sich an einem Terminal in Duisburg.

    Nach Urteil und Trumps Ankündigungen:Zölle: EU pocht auf Handelsvereinbarung mit den USA

    mit Video17:35

  19. Das Lazarettschiff «USNS Comfort» der US-amerikanischen Marine kommt im Hafen von New York City an. (Archivbild)

    Regierungschef Nielsen sagt "Nein, danke":Trump will US-Lazarettschiff nach Grönland schicken

    mit Video0:23

  20. US-Präsident Donald Trump im Rossevelt Room des Weißen Hauses. (Archiv)

    USA-Iran-Gespräche wohl am Donnerstag:Witkoff: Trump wundert sich über ausbleibende "Kapitulation"

    mit Video6:30

  21. Blick auf den Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida, am 8. November 2024, aufgenommen vom gegenüberliegenden Ufer in West Palm Beach, Florida. (Archiv)

  22. Präsident Trump hält eine Pressekonferenz zur Zollentscheidung des Obersten Gerichtshofs ab

    Streit mit Dänemark:Trump schickt Lazarettschiff nach Grönland

    Video0:23

  23. Der neueste Schritt in Trumps Zollpolitik: Der US-Präsident hat einen globalen Zollsatz von 10 Prozent angekündigt.

    Nachrichten | heute 19:00 Uhr:Trump hält an Zöllen fest

    von Claudia Bates
    Video1:37

  24. Donald Trump spricht über die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, mit der seine Zölle aufgehoben wurden, während einer Pressekonferenz im Weißen Haus am 20. Februar 2026.

  25. Donald Trump (r) und Ursula von der Leyen (l) schütteln sich die Hände während eines Treffens in Turnberry im Südwesten Schottlands am 27. Juli 2025.
    Interview

    Urteil gegen Trumps Zollpolitik:Expertin sieht für EU "Chance in der Situation" 

    mit Video18:31

  26. Politikwissenschaftlerin Laura von Daniels

    Expertin zu Zoll-Urteil :"Checks and Balances funktionieren zum Teil"

    Video18:31

  27. ZDF-Reporterin Scralett Sternberg in Brüssel

    Zollbeben in den USA :"Gift für die Wirtschaft"

    Video2:21

  28. US-Präsident Donald J. Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington mit aufgerissenem Mund.

    Nach Gerichtsniederlage:Trump verhängt neue Zölle von zehn Prozent

    von Ben Bukes
    Video1:07

  29. Eine US-Flagge hängt im Hafen vor Containern

  30. US-Präsident Donald Trump

    Einfuhrzölle teilweise gekippt:So reagiert Trump auf die Niederlage vor Oberstem Gericht

    mit Video2:37

  31. US-POLITICS-COURT-TARIFF-TRUMP-BRIEFING

    Nachrichten | heute journal update:Zollurteil: Trump will Alternativen nutzen

    von Claudia Bates
    Video1:57

  32. SGS Gökdemir Sauer

    Nachrichten | heute journal update:Trump wurde "in die Schranken gewiesen"

    Video2:35

  33. US-POLITICS-COURT-TARIFF-TRUMP-BRIEFING
    Analyse

    Die Folgen eines wegweisenden Urteils:Klare Niederlage für Trump - aber kein Ende im Zollstreit

    Beatrice Steineke, Washington, D.C.
    mit Video12:11

  34. 20.02.2026, USA, Washington: US-Präsident Donald Trump spricht während eines Frühstücks mit der National Governors Association (NGA) im State Dining Room des Weißen Hauses.

    US-Supreme-Court:Großteil von Trumps Zöllen gekippt

    Video0:18

  35. ZDF-Korrespondent David Sauer.

    ZDF-Korrespondent Sauer:"Herber Rückschlag für Donald Trump"

    Video0:54

  36. US-Präsident Donald Trump unterzeichnet Finanzierungsgesetz zur Beendigung des kurzen Regierungsstillstands.

  37. Archiv: US-Präsident Donald Trump hört die Frage eines Reporters während einer Veranstaltung im Roosevelt Room des Weißen Hauses mit dem Direktor der Umweltschutzbehörde (EPA), Zeldin, zur Ankündigung, dass die EPA keine Treibhausgase mehr regulieren wird.

    Anweisung an das Pentagon:Trump will Akten zu Aliens und Ufos freigeben

    Video0:27

  38. Präsident Donald Trump spricht an Bord der Air Force One kurz vor dem Start am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, auf der Joint Base Andrews in Maryland mit Reportern.

    Streit um Atomprogramm :Trump setzt Iran Frist von maximal 15 Tagen

    Video0:22

  39. Ein lokales Fernsehteam berichtet live von den kürzlich restaurierten Tafeln der Ausstellung „Freiheit und Sklaverei in der Entstehung einer neuen Nation“ im Präsidentenhaus in Philadelphia.

    Trump ließ Tafeln entfernen:Ausstellung über Sklaverei wieder zu sehen

    Video0:20

  40. Eine iranische Nationalflagge weht vor dem Gebäude der Internationalen Atomenergiebehörde