Secret Service meldet:Bewaffneter Mann an Trumps Residenz in Florida getötet
Der Secret Service hat einen bewaffneten Mann erschossen, der in den Sicherheitsbereich von Mar-a-Lago eingedrungen war. US-Präsident Donald Trump befand sich in Washington D.C.
In Trumps Residenz Mar-a-Lago hat der Secret Service einen bewaffneten Eindringling erschossen. Trump hielt sich nicht im Anwesen auf.
22.02.2026 | 0:48 minDer Secret Service in den USA hat nach eigener Darstellung am Sonntag einen Mann erschossen, der unbefugt in den Sicherheitsbereich des Anwesens von US-Präsident Donald Trump in Florida einzudringen versuchte. Der Vorfall habe sich am Club Mar-a-Lago in West Palm Beach ereignet, teilte die für den Personenschutz zuständige Behörde weiter mit.
Trump hielt sich in Washington auf
Trump, der häufig am Wochenende zu seinem Privatclub nach Palm Beach fliegt, hielt sich zu diesem Zeitpunkt nicht dort auf, sondern war in Washington. Auch die Präsidentengattin Melania befand sich im Weißen Haus.
Blick auf den Mar-a-Lago-Club in Palm Beach, Florida, am 8. November 2024, aufgenommen vom gegenüberliegenden Ufer in West Palm Beach, Florida. (Archiv)
Quelle: AFPMann hatte Benzinkanister und Schrotflinte dabei
Der Vorfall am Mar-a-Lago-Club in Palm Beach ereignete sich gegen 1:30 Uhr Ortszeit (7:30 Uhr MEZ), wie Sheriff Ric Bradshaw auf einer Pressekonferenz mitteilte. Der Mann habe auf Anweisung zwar einen Benzinkanister abgestellt, dann aber eine Schrotflinte angelegt. Daraufhin hätten zwei Beamte des Secret Service und ein Polizist das Feuer eröffnet. Angaben zum möglichen Motiv wurden zunächst nicht gemacht.
Der Amerikaner Ryan Routh ist in Florida zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er soll im September 2024 ein Attentat auf Donald Trump vorbereitet haben, das der Secret Service verhinderte.
04.02.2026 | 0:30 minEiner mit den Ermittlungen vertrauten Person zufolge handelte es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen 21-jährigen Mann, der in den vergangenen Tagen als vermisst gemeldet worden sei. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann von North Carolina aus nach Süden fuhr, wobei er sich unterwegs die Schusswaffe beschaffte, sagte Anthony Guglielmi, Sprecher des Secret Service. Die Verpackung der Waffe sei in seinem Fahrzeug gefunden worden, so Guglielmi.
Leavitt kritisiert nach Vorfall Demokraten
Die Sprecherin des US-Präsidialamts, Karoline Leavitt, nannte den Mann einen Verrückten, der versucht habe, mit einer Waffe und einem Benzinkanister in Trumps Heim einzudringen. Sie kritisierte nach dem Vorfall die oppositionellen Demokraten, die sie für den andauernden Teil-Shutdown in der USA verantwortlich machte.
Wegen des Streits zwischen Republikanern und Demokraten um die Einwanderungsbehörde ICE gibt es wieder eine teilweise Haushaltssperre.
02.02.2026 | 0:16 minDie Haushaltsblockade für das Heimatschutzministerium, dem auch der Secret Service untersteht, sei "schändlich und leichtsinnig", schrieb Leavitt auf X. Hintergrund der Blockade sind von den Demokraten geforderte strengere Vorgaben für die US-Einwanderungsbehörde ICE, deren Abschiebe-Razzien in den USA zuletzt für massive Proteste gesorgt hatten.
Trump mehrfach Ziel von Attentaten
Trump ist bereits mehrfach Ziel von Attentaten geworden. Am 13. Juli 2024 verletzte ein Schütze den damaligen Präsidentschaftskandidaten bei einem Wahlkampfauftritt in der Kleinstadt Butler im Bundesstaat Pennsylvania am Ohr. Der Angreifer wurde vom Secret Service erschossen. Im September 2024 wollte ein Mann Trump in Florida beim Golfspielen erschießen. Der 59-Jährige wurde gefasst und Anfang Februar zu lebenslanger Haft verurteilt.
Das Urteil gegen Trumps Zölle schiebt einem seiner zentralen Wahlversprechen einen Riegel vor, sagt USA-Experte Müller-Kaler. Es befeuert außerdem die Diskussion um die Macht des Präsidenten.
22.02.2026 | 17:35 minMehr aktuelle Nachrichten
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