Nahost: Vermittler verurteilen Israels Angriffe im Gazastreifen

Nahost-Konflikt:Vermittlerstaaten verurteilen Israels Angriffe in Gaza

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Zwischen Israel und der Hamas gilt eigentlich eine Waffenruhe, doch Israel fliegt weiter Angriffe im Gazastreifen. Die Vermittlerstaaten kritisieren das Vorgehen scharf.

Palästinenser bahnen sich am 31. Juli 2026 ihren Weg durch zerstörte Gebäude in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen. Die Hamas erklärte am 31. Juli 2026, sie habe einem vom US-Präsidenten angekündigten Abkommen zur Beendigung ihres Krieges mit Israel zugestimmt, das unter anderem die Übergabe ihrer Waffen an ein palästinensisches Regierungskomitee sowie den schrittweisen Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen vorsieht.

Trump hat bekannt gegeben, dass die Hamas entwaffnet werden soll. Die Hamas sei dazu nur bereit, wenn sich Israel vorher zurückzieht - eine Pattsituation.

31.07.2026 | 2:40 min

Die Vermittlerstaaten im Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen haben die jüngsten Angriffe Israels in dem abgeriegelten Gebiet scharf verurteilt.

In einer in der Nacht veröffentlichten gemeinsamen Erklärung Katars, Ägyptens und der Türkei hieß es, "diese Verstöße" gefährdeten den Weg zur Deeskalation und verschärften das Leid der Zivilbevölkerung. Israel müsse seinen Verpflichtungen aus dem Völkerrecht nachkommen und die Bedingungen des Waffenruheabkommens einhalten, um dessen Umsetzung nicht zu untergraben.

Erklärung der Vermittlerstaaten

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Die Vermittler forderten erneut einen umfassenden Schutz der Zivilbevölkerung, medizinischer Einrichtungen und von Helfern. Ferner müsse die Lieferung humanitärer Hilfe und von medizinischen Gütern im gesamten Gazastreifen gewährleistet sein.

PALESTINIAN-ISRAEL-CONFLICT-GAZA

Monate nach Inkrafttreten des Waffenstillstands im Gazastreifen setzt Israel seine heftigen Angriffe fort. Die Lebensbedingungen der palästinensischen Bevölkerung bleiben weiterhin katastrophal.

28.07.2026 | 2:39 min

Gaza: Formell Waffenruhe seit Oktober 2025

Am Wochenende hatte Israel Berichten zufolge erneut Angriffe im Gazastreifen ausgeführt. Dabei wurden mehrere Palästinenser getötet. Die israelische Armee bestätigte Angriffe, bei denen ranghohe Kommandeure der Hamas getötet worden seien.

Palästinensischen Berichten zufolge traf unter anderem eine Rakete eine Wohnung in einem Gebäude in der Stadt Gaza. Dabei sei auch ein Kind getötet worden. Obwohl seit Oktober 2025 formell eine Waffenruhe im Gaza-Krieg herrscht, kommt es immer wieder zu tödlichen Konfrontationen und Angriffen.

Palästinenser bahnen sich am 31. Juli 2026 ihren Weg durch zerstörte Gebäude in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen. Die Hamas erklärte am 31. Juli 2026, sie habe einem vom US-Präsidenten angekündigten Abkommen zur Beendigung ihres Krieges mit Israel zugestimmt, das unter anderem die Übergabe ihrer Waffen an ein palästinensisches Regierungskomitee sowie den schrittweisen Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen vorsieht.

Trump hat bekannt gegeben, dass die Hamas entwaffnet werden soll. Die Hamas sei dazu nur bereit, wenn sich Israel vorher zurückzieht - eine Pattsituation.

31.07.2026 | 2:40 min

Hamas lehnt Entwaffnung ab

Als Knackpunkt bei den Friedensgesprächen galt vor allem die in dem Friedensplan von US-Präsident Donald Trump vorgesehene Entwaffnung der Hamas, die von den Extremisten bislang abgelehnt wurde.

Auch nach Vereinbarung einer Waffenruhe im Oktober kontrolliert Israel weiterhin mehr als die Hälfte des Gazastreifens.

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichtete das heute journal am 31.07.2026 ab 21:45 Uhr.

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