Snowboard:Halfpipe-Wettbewerbe von weiterem Sturz überschattet
Der Halfpipe-Wettbewerb ist von einem weiteren heftigen Sturz überschattet worden. Betroffen war die Chinesin Liu Jiayu. Zuvor hatte sich ein Snowboarder schon schwer verletzt.
Nach einer ersten Versorgung vor Ort wurde die Snowboarderin Liu Jiayu ins Krankenhaus abtransportiert.
Quelle: AFPDie Halfpipe-Qualifikation bei den Olympischen Winterspielen ist von einem weiteren heftigen Sturz überschattet worden. Die chinesische Snowboarderin Liu Jiayu überschlug sich und blieb regungslos im Schnee liegen. Rettungskräfte kümmerten sich für mehrere Minuten um die Athletin. Es herrschte Stille, ehe die 33 Jahre alte Ex-Weltmeisterin unter Applaus mit einem Schlitten abtransportiert wurde. Über Jiayus Gesundheitszustand war zunächst nichts bekannt.
Es ist nicht der erste folgenschwere Sturz, auch Cameron Bolton aus Australien war in der Halfpipe zu Fall gekommen. Der Australier brach sich im Training in der Halfpipe zwei Halswirbel. Der australische Verband bestätigte eine Verletzung sowie das Olympia-Aus des 35-Jährigen auf seinem Instagram-Kanal.
Snowboarder bricht sich Halswirbel
Zunächst dachte Bolton noch, sein Sturz sei glimpflich ausgegangen. Er habe die erste Nacht noch im Hotel verbracht. Am Morgen nach dem Unfall seien die Nackenschmerzen aber stärker geworden. Daraufhin sei Bolton mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden. Dort seien zwei Frakturen festgestellt worden.
"Vor ein paar Tagen habe ich beim Training einen Fehler gemacht und den Preis dafür bezahlt. Ich habe mir mehrere Brüche im Nacken und Rücken zugezogen, aber die Bänderverletzungen weiter oben verschlimmern die Situation und machen sie ernster", teilte Bolton in den sozialen Medien mit.
Snowboarder Cameron Bolton
Quelle: ImagoAlisa Camplin, Chef de Mission des australischen Teams, erklärte, Bolton sei trotz der Schwere der Verletzung guter Dinge und werde von seiner Frau begleitet. "Cam wollte seinen Teamkollegen klarmachen, was passiert ist, dass es ihm gut geht und er gut versorgt wird", sagte Camplin in Livigno.
Olympische Spiele:Olympia 2026
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