Später Ausgleich gegen Bosnien:Österreich zum ersten Mal im 21. Jahrhundert bei einer WM
von Sebastian Ungermanns
Zum ersten Mal im 21. Jahrhundert hat sich Österreich für eine WM-Endrunde qualifiziert. Den entscheidenden Treffer erzielte Michael Gregoritsch.
Österreich fährt zur WM 2026. Das Team von Ralf Rangnick schafft die erste Teilnahme seit 28 Jahren mit einem mühsam erkämpften Remis gegen Bosnien-Herzegowina.
19.11.2025 | 2:59 minÖsterreich hat sich zum ersten Mal im 21. Jahrhundert für eine WM-Endrunde qualifiziert. Das entscheidende Spiel gegen Bosnien-Herzegowina endete mit 1:1 (0:1).
Michael Gregoritsch (77.) glich die frühe Führung von Haris Tabakovic (12.) aus. Da die ÖFB-Elf von Trainer Ralf Rangnick vor dem Spiel allerdings zwei Punkte Vorsprung hatte, reichte das Ergebnis für die erfolgreiche Qualifikation.
Bosnien hat in den Playoffs weitere Chance
Für die Gästeelf von Trainer Sergej Barbarez ist der Traum von einer Teilnahme an der Fußball-WM 2026 aber noch nicht ausgeträumt. In den Playoffs im März nächsten Jahres hat sie eine weitere Chance, sich zu qualifizieren.
Die österreichische Fußball-Nationalmannschaft hat das WM-Ticket vor Augen. Die Pflichtaufgabe gegen Zypern löste die Rangnick-Elf souverän.
16.11.2025 | 2:59 minDie gastgebenden Österreicher begannen engagiert, schnürten die tiefstehenden Bosnier zu Beginn in deren Hälfte ein, ohne jedoch zu großen Gelegenheiten zu kommen. Auch der Gast agierte anfangs wenig gefährlich - und nutze seine erste richtig gute Chance direkt zur 1:0-Führung.
Tabakovic bringt Bosnien in Führung
Eine Ecke faustete ÖFB-Keeper Alexander Schlager nicht weit genug raus. Amar Memic machte den Ball von der Strafraumgrenze aus wieder scharf, Gladbachs Haris Tabakovic reagierte schneller als die österreichische Hintermannschaft und drückte den Ball über die Linie (12.).
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19.11.2025 | 8:17 minDie Rangnick-Elf behielt darauffolgend die Kontrolle über die Partie, es fehlte jedoch in der Offensive an Genauigkeit und Tempo. Die tief stehenden Bosnier hatten zunächst wenig Probleme zu verteidigen.
Rund zehn Minuten vor der Pause entfalteten die Österreicher dann etwas mehr Gefahr. Ein Distanzschuss von Nicolas Seiwald parierte St. Paulis Schlussmann Nikola Vasilj stark (35.), drei Minuten später entschärfte er einen Abschluss von Dortmunds Marcel Sabitzer aus spitzem Winkel.
Laimers Ausgleich hält VAR-Check nicht stand
Kurz vor der Pause dann der vermeintliche Ausgleich für Österreichs. Doch der Treffer von Konrad Laimer (45.) wurde per VAR-Entscheid zurückgenommen, weil ein Zweikampf in der Entstehung des Tores gegen den Bayern-Spieler gepfiffen wurde - eine diskutable Entscheidung. So blieb es bei einer knappen Pausenführung der Bosnier.
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17.11.2025 | 2:57 minDie ÖFB-Elf nahm aber den Schwung der letzten zehn Minuten aus Halbzeit eins mit in den zweiten Abschnitt. Oft kombinierte man sich gut bis kurz vor das gegnerische Tor, es fehlte allerdings der letzte Pass um eine wirklich gefährliche Situation zu kreieren.
Rangnick wechselt WM-Qualifikation ein
Bosnien auf der anderen Seite verteidigte weiter kompakt, stand dicht gestaffelt am eigenen Sechzehner und gewann die meisten Kopfballduelle. Ralf Rangnick wechselte im Verlaufe des Spiels immer offensiver, doch im letzten Drittel blieb der Gastgeber häufig zu harmlos.
Dadurch ergaben sich immer mehr Räume für mögliche Entlastungsangriffe der Gäste, die diese aber ebenfalls nicht konsequent genug ausspielten. Doch wie so oft im Fußball reichte eine gute Aktion für das entscheidende Tor.
Eine Sabitzer-Flanke landete nach etwas Chaos im bosnischen Strafraum zunächst an der Latte. Der eingewechselte Gregoritsch schnappte sich den Abpraller und wuchtete den Ball über die Linie. Österreich brachte das Remis über die Zeit und konnte sich über die gelungene Qualifikation freuen.
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