Europa League: Stuttgart schlägt Glasgow und ist im Achtelfinale

Europa League:Stuttgart trotzt frühem Schock und steht im Achtelfinale

von Sebastian Ungermanns

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Trotz eines Blitzgegentores hat der VfB Stuttgart das Achtelfinale der Europa League erreicht. Dort trifft man auf ein Team aus Portugal.

Europa League, K.-o.-Zwischenrunde, Rückspiel in der MHPArena: Luca Jaquez (VfB Stuttgart, l.) im Zweikampf mit Junior Adamu (Celtic Glasgow).

Der VfB Stuttgart hat das Achtelfinale der Europa League erreicht.

Quelle: dpa

Der VfB Stuttgart hat das Achtelfinale der Europa League erreicht. Gegen Celtic Glasgow verlor man das Playoff-Rückspiel zwar mit 0:1 (0:1), doch zog dank des klaren 4:1-Erfolgs im Hinspiel letztlich souverän in die nächste Runde ein. Das Tor des Tages für Glasgow fiel bereits nach 28 Sekunden. Im Achtelfinale trifft der VfB entweder auf Sporting Braga oder den FC Porto.

Im Vergleich zum Hinspiel rund eine Woche zuvor veränderte Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß seine Anfangsformation auf gleich fünf Positionen. Anstelle von Chabot, Hendriks, Stiller, El Khannouss und Demirovic starteten Jaquez, Mittelstädt, Chema, Bouanani und Tiago Tomas.

Glasgow schockt Stuttgart früh

Der drei-Tore-Vorsprung aus der Partie in Glasgow erschien vergleichsweise komfortabel - doch die Gäste aus Glasgow erwischten einen Traumstart. Nach hohem Ballgewinn bediente Freiburg-Leihgabe Junior Adamu Luke McCowan per Steilpass. Der Schotte zog aus rund 14 Metern halbrechte Position ab und traf nach nur 28 gespielten Sekunden zur frühen Celtic-Führung.

Glasgow-Stuttgart

Im Hinspiel in Glasgow hat der VfB einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale gemacht. Beim 1:4 Sieg gegen Celtic überzeugten die Schwaben auf ganzer Linie, insbesondere in der Offensive.

20.02.2026 | 1:36 min

Der VfB zeigte sich zunächst unbeeindruckt von dem frühen Rückstand und riss direkt danach die Spielkontrolle an sich. Bis zur ersten guten Gelegenheit dauerte es aber rund eine Viertelstunde. Badredine Bouanani prüfte per Aufsetzer Viljami Sinisalo im Glasgow-Tor, der den Ball zur Ecke parierte.

Damit wären alle Highlights der ersten Halbzeit dieser Partie aufgezählt. Stuttgart in der Folge mit deutlich mehr Spielanteilen, allerdings oftmals mit Abstimmungsproblemen in der Offensive. So konnten sie bis zum Pausenpfiff kaum echte Gefahr entfalten. 0:1 zur Pause - noch hatte der VfB zwei Tore Vorsprung.

Hoeneß tauscht zur Pause

Doch auch Sebastian Hoeneß schien die Vorstellung seiner Mannschaft gerade im Angriff nicht gefallen zu haben. Zur Pause brachte er mit Chris Führich für Jamie Leweling eine frische Offensivkraft - die direkt auffällig wurde.

Marvin Pieringer (Heidenheim) und Ramon Hendriks (Stuttgart) kämpfen.

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Keine Minute nach Wiederanpfiff dribbelte der neue Mann auf der linken Seite in den Strafraum und legte quer zu Bouanani. Der Abschluss des 21-Jährigen wurde in letzter Sekunde von einem Celtic-Verteidiger geblockt.

Es war weiterhin kein Feuerwerk, welches der Tabellenvierte der Fußball-Bundesliga abbrannte, aber er wurde nun zumindest punktuell gefährlich. Rund 10 Minuten später bediente Chema Andrés Tiago Tomas rechts im Strafraum. Der Ex-Wolfsburger versuchte es per Volley, der Ball flog jedoch nur ans Außennetz.

Stuttgart zweimal im Abseits

Nach einer gespielten Stunde und den Herreinnahmen von Ermedin Demirovic und Angelo Stiller wurde der VfB deutlich gefährlicher. Zunächst scheiterte Bouanani aus 14 Metern an Sinisalo (65.), dann segelte ein Abschluss von Deniz Undav über die Glasgower Kasten (66.) und Chris Führichs vermeintlicher Führungstreffer wurde korrekterweise wegen Abseits wieder aberkannt (68.).

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Kurze Zeit später jubelten die Stuttgarter erneut - wieder aber nur kurz. Nach Balleroberung im Mittelfeld schaltete der VfB schnell um. Demirovic startete auf der linken Seite durch und legte mit etwas Glück quer auf den mitgelaufenen Undav. Der hämmerte die Kugel von der Strafraumkante aus ins Netz (75.). Doch der Treffer wurde erneut zurückgenommen, Vorbereiter Demirovic stand knapp im Abseits.

Der VfB kam auch danach noch zu weiteren Chancen durch Undav (81.) oder Demirovic (82.), doch ein Torerfolg war ihnen nicht vergönnt. Dennoch durften sich die Schwaben mit Abpfiff über den Achtelfinal-Einzug freuen.

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Quelle: Reuters

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Über dieses Thema berichtet das ZDFsportstudio im "heute journal up:date" am 27.02.2026 ab 00:30 Uhr.

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