Geplante Stadion-Sicherheitsmaßnahmen:Tausende Fußballfans protestieren gegen Politik-Pläne
Tausende Fußballfans haben in Leipzig gegen die geplanten Maßnahmen der Politik in deutschen Stadien protestiert. Es waren etwa 8.000 Anhänger von 38 Klubs dabei.
In Leipzig haben Fußballfans aus ganz Deutschland gegen die geplanten Sicherheitsverschärfungen beim Stadionbesuch durch die Politik.
Quelle: action pressMehrere Tausend Fußballanhänger aus dem gesamten Bundesgebiet sind dem Aufruf der "Fanszenen Deutschlands" gefolgt und haben in Leipzig gegen schärfere Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien demonstriert.
Stadionsicherheit: Protest in Sicht- und Hörweite des DFB-Hotels
Unter dem Motto "Der Fußball ist sicher! Schluss mit Populismus - Ja zur Fankultur!" richtete sich der Protest gegen das von den Fans befürchtete Vorhaben der Innenministerkonferenz (IMK), künftig härter rund um die Arenen vorzugehen.
Die Anhänger hatten sich am späten Vormittag auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof versammelt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot inklusive Hubschraubern vor Ort. In Leipzig steigt am Montag (20:45 Uhr/ZDF) das entscheidende WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Slowakei. Das Teamhotel (Westin) war in Sichtweite des Demo-Starts. Die Polizei sprach von etwa 8.000 Teilnehmern, die Veranstalter nannten eine Zahl von 20.000 Fans. Gegen 14:30 Uhr endete die Demo nach einer Abschlusskundgebung.
Die deutsche Nationalmannschaft tut sich in Luxemburg lange schwer. Erst ein Doppelpack von Woltemade bringt das Team auf die Siegerstraße. Die Quali ist jetzt ganz nah.
16.11.2025 | 2:59 minOffene Fan-Kritik am Vorgehen des Politik
Bundesweite Fan-Netzwerke, darunter der Verein Unsere Kurve und das Bündnis Aktiver Fußballfans, kritisierten im Vorfeld der Demo das Vorgehen der "Bund-Länder-offene-Arbeitsgruppe" (BLoAG) in einem Statement scharf. In der BLoAG hatten in den vergangenen Monaten auf Einladung der IMK Vertreter von Politik, Polizei, dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Koordinierungsstelle Fanprojekte (KOS) über die Sicherheit in Fußballstadien diskutiert.
Fußballfans aus der ganzen Bundesrepublik protestieren gemeinsam in der Leipziger Innenstadt gegen strengere Sicherheitsmaßnahmen bei Fußballspielen.
Quelle: dpaDie Pläne des DFB und der DFL sehen nach den bisherigen Beratungen unter anderem vor, in den Klubs die Sicherheitsbeauftragten und die Veranstaltungsleiter personell und strukturell zu stärken. Darüber hinaus soll beim Verband eine zentrale Instanz zur Rechts- und Fachaufsicht im Hinblick auf Stadionverbote eingerichtet werden. Ziel von DFB und DFL sei es, das hohe Sicherheitsniveau in den Stadien zu halten, Polizeieinsatzstunden zu reduzieren und die einzigartige Fankultur in Deutschland zu bewahren.
Nach dem 2:0-Sieg gegen Luxemburg und vor dem Spiel gegen die Slowakei herrscht viel Gesprächsbedarf. Aus dem Quartier der DFB-Elf berichtet Lili Engels.
15.11.2025 | 2:12 minStadionverbote und personalisierte Tickets im Visier der Fans
Politik und Polizei hatten zuletzt regelmäßig eine aus ihrer Sicht inkonsequente Nutzung von Stadionverboten kritisiert. Laut Medienberichten sollen von Innenpolitikern personalisierte Tickets sowie eine Verschärfung der Stadionverbotsrichtlinien diskutiert werden. Die nächste Tagung der IMK ist für Anfang Dezember in Bremen vorgesehen.
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