Olympia 2026: Doping-Suspendierung von Passler aufgehoben

Liveblog

+++ Olympia-Blog +++:Doping-Suspendierung von Passler aufgehoben - Start möglich

|

Die Doping-Suspendierung gegen die italienische Biathletin Rebecca Passler wurde aufgehoben. Die News im Olympia-Liveblog.

Über die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina berichtet das ZDF ab dem 04.02.2026 täglich in sportstudio live.
Wichtige Meldungen

IOC-Präsidentin nach Helm-Eklat: Regeln sind sehr gut

Trotz der heftigen Kontroverse um den Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch bei den Winterspielen hält IOC-Präsidentin Kirsty Coventry das Regelwerk des Internationalen Olympischen Komitees weiter für richtig. "Die Regeln sind die Regeln, und ich glaube an diese Regeln. Ich halte diese Richtlinien für sehr gut", sagte Coventry am Tag nach dem Eklat bei den Skeleton-Wettbewerben in Cortina d'Ampezzo.

Heraskewytsch war im Disput um seinen Helm mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen nicht auf Kompromissvorschläge des IOC eingegangen und daher vom olympischen Wettbewerb ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung traf der zuständige Weltverband IBSF.


Türklinke weg: Gold-Teamstaffel vor dem Start eingeschlossen

Kurzzeitig war der Gold-Coup in Gefahr und die deutschen Rekord-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt bangten mit ihrem Team um ihre Teilnahme an der Staffel. "Die Rumänen waren als erster Starter ja schon fertig. Und plötzlich hatte einer die Klinke an der Tür zum Starthaus in der Hand, sie war rausgefallen. Da dachten wir 20 Sekunden lang, wie kommen wir jetzt pünktlich zum Start", berichtete Doppelsitzer Wendl.

Doch der Rumäne nahm schnell Kontakt zu einem Trainer auf und löste das Malheur mit der herausgefallenen Klinke, in dem die Tür von Außen geöffnet wurde. So schafften es die Deutschen rechtzeitig zum Start und beendeten die olympischen Rodelwettbewerbe im Cortina Sliding Centre mit der dritten Goldmedaille bei den Winterspielen.


Biathlon: Tannheimer für Frauen-Sprint nominiert

Die 20-jährige Julia Tannheimer feiert bei den Winterspielen in Antholz ihr Olympia-Debüt. Tannheimer wurde für den Biathlon-Sprint am Samstag nominiert. Damit verdrängt sie Selina Grotian aus dem Kader, die im Einzel am Mittwoch nach vier Schießfehlern als 55. enttäuscht hatte. 

Angeführt wird das DSV-Quartett von Franziska Preuß. Für sie ist es nach Mixed-Bronze, welches sie mit der ebenfalls nominierten Vanessa Voigt gewann, der dritte Einsatz in Südtirol. Komplettiert wird die Mannschaft durch Janina Hettich-Walz.


Doping-Suspendierung von Passler aufgehoben - Start möglich

Die italienische Biathletin Rebecca Passler darf nach ihrer vorläufigen Suspendierung wegen eines positiven Dopingbefunds nun doch bei den Olympischen Winterspielen in ihrer Heimat starten. Die 24-jährige Passler war gegen ihren Olympia-Ausschluss mit einem entsprechenden Antrag vorgegangen und hatte damit Erfolg.

Passler hatte gefordert, die Sperre wegen fehlender Absicht aufzuheben und ihr eine Olympia-Teilnahme in Antholz zu ermöglichen. Sie war bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs im Januar laut Italiens Anti-Doping-Behörde positiv auf Letrozol getestet worden.


Olympiasieger Langenhan ignoriert Kanzler-Anruf

Nach seinem Triumph im Einsitzer ist Rodel-Olympiasieger Max Langenhan ein Fauxpas passiert - und das ausgerechnet mit Kanzler Friedrich Merz. Nach dem Erfolg am Sonntagabend erschien auf Langenhans Handy in den frühen Morgenstunden beim Warten auf seinen Shuttle plötzlich eine unbekannte Nummer.

Weil sich der Thüringer aber gerade ein "cooles" Gratulationsvideo der Reality-Stars Carmen und Robert Geiss ansah und die Nummer nicht gespeichert hatte, "habe ich den Anruf weggewischt. Und es hat sich rausgestellt: Das war Friedrich Merz", erzählte der 26-Jährige.


Wichtige Meldung

Heraskewytsch glaubt noch an Olympia-Teilnahme

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch hofft nach seinem Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen den Ausschluss von den olympischen Wettbewerben noch auf einen Start in Italien. Nach den Angaben des Ukrainers findet die Anhörung vor dem Cas heute um 9 Uhr statt. Die ersten beiden Läufe im Skeleton-Wettbewerb wurden bereits absolviert - ohne Heraskewytsch. Heute Abend ab 19:30 Uhr ist die Medaillenentscheidung mit den Läufen drei und vier geplant.

"Für mich es ist jetzt natürlich schwer, nachzuvollziehen, wie wir das umsetzen können", antwortete Heraskewytsch auf die Frage, wie er denn doch noch in den Wettbewerb einsteigen könne. Vielleicht müsse man die ersten beiden Läufe annullieren oder er selbst müsse mehrere Läufe an einem Tag bestreiten, sagte der 27-Jährige. "Aber definitiv ist es eine Frage, die geklärt werden muss, und wir werden alle Aspekte noch einmal überprüfen."

So lief der 6. Wettkampftag ab - Highlights im Video

Die Höhepunkte des Tages kompakt zusammengefasst. Unter anderem mit dem Rodel-Gold, Eishockey, Super-G der Frauen, Skeleton und Curling.

Videoplayer

Das bringt der Olympia-Freitag

Auch am siebten Wettkampftag bei Olympia haben die deutschen Athleten gute Medaillenchancen - vor allem beim Skeleton. Im Biathlon gehen sie eher als Außenseiter ins Rennen. Hier geht's zur Übersicht.


Wendl: "i-Tüpfelchen auf unsere olympische Karriere"

Zum Abschluss der Rodel-Wettbewerbe gewinnt Deutschland Gold im Team: Tobias Wendl und Tobias Arlt werden damit zu den erfolgreichsten deutschen Wintersportlern bei Olympia. Mehr dazu lesen Sie hier.

Videoplayer

Wendl und Arlt: Karriereende vor Olympia 2030

Die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt werden ihre Karriere vor den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen beenden. Das bestätigte Wendl nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der Teamstaffel. "Das war unser letzter olympischer Lauf", sagte der 38 Jahre alte Rennrodler. Eine achte und neunte Goldmedaille werde es "nicht geben".

Stattdessen plant das bayerische Doppelsitzer-Duo ein Karriereende auf der noch im Wiederaufbau befindlichen Bahn am Königssee. "Wir wollen da aufhören, wo wir das Rodeln begonnen haben", betonte Wendl: "Wir hoffen, dass die Bahn möglichst schnell fertig wird."


Athleten-Sprecherin: "Ausschuss unangemessen"

In der Helm-Debatte fordert Athletensprecherin Pia Greiten klare Regeln: Die Entscheidung hätte vor dem Wettkampf fallen müssen, die Disqualifikation sei vermeidbar gewesen.

Videoplayer

17-jährige Snowboarderin stürzt und holt trotzdem Gold

Chloe Kim verpasst den historischen Halfpipe-Gold-Hattrick: Die US-Superstar wird mit 88,00 Punkten Zweite hinter Südkoreas Choi Gaon (90,25). Bronze geht an Ono Mitsuki.

Videoplayer

"Wir nehmen heute das Haus auseinander"

Die deutschen Rodler haben Gold in der Team-Staffel gewonnen. Julia Taubitz hat schon eine genaue Vorstellung für die Feierlichkeiten.

Videoplayer

Wichtige Meldung

"Habe die Party ruiniert" - Laegreid bittet Team um Entschuldigung

Der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid hat für sein öffentliches Seitensprung-Geständnis um Entschuldigung gebeten. Er habe bei einem gemeinsamen Essen schon am Mittwochabend das Wort ergriffen, sagte er der norwegischen Zeitung "Verdens Gang": "Ich wollte vor allen sprechen und mich bei allen entschuldigen. Ich habe gesagt, dass es eine harte Woche war und ich nicht ich selbst gewesen bin."

"Man könnte sagen, ich habe die Party ruiniert", sagte Laegreid. Das sei aber nicht seine Absicht gewesen, deswegen ging die Entschuldigung speziell auch an Olympiasieger und Landsmann Johan-Olav Botn.

 

Felix Loch reagiert mit Unverständnis

Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch ist wegen eines mit Fotos getöteter Athleten bedruckten Helms vom IOC disqualifiziert worden. Felix Loch ist gut befreundet mit dem Ukrainer.

Videoplayer

Verbandsboss Schwab: "Die Aktion war zu krass"

Der ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch ist wegen politischer Stellungnahme von den Spielen suspendiert worden. Verbandsboss Schwab findet das richtig.

Videoplayer

Wichtige Meldung

Deutsche Rodler rasen zu drittem Gold in Cortina

Videoplayer

Helm-Aktion Heraskewytschs bleibt umstritten

Gedenken an Verstorbene oder doch politisches Statement? Nach der Entscheidung zur Disqualifikation des ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch spalten sich die Meinungen. 
 

Videoplayer

Lollobrigida holt im Eisschnelllauf-Krimi das nächste Gold

Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida (Bild) hat sich mit ihrem zweiten Olympiasieg geschnappt. Die 35-Jährige gewann fünf Tage nach ihrem überraschenden Triumph über 3.000 Meter auch über 5.000 Meter die Goldmedaille.

In einem packenden Rennen kam Weltmeisterin Lollobrigida nach 6:46,17 Minuten ins Ziel und war damit zehn Hundertstelsekunden schneller als die Niederländerin Merel Conijn. Dritte wurde Ragne Wiklund aus Norwegen. Die einzige deutsche Teilnehmerin Maira Jasch belegte bei ihrem Olympia-Debüt den achten Platz.

Francesca Lollobrigida

Quelle: AFP | JULIEN DE ROSA


Eishockey-Frauen am Samstag im Viertelfinale gegen Kanada

Eigentlich sollten die deutschen Eishockey-Frauen ihr Viertelfinale gegen Kanada am Freitag spielen, nun werden die Partien wegen eines Nachholspiels später terminiert. Neuer Termin für das Duell mit dem amtierenden Olympiasieger ist Samstag, 16.40 Uhr.

Für die deutschen Frauen ist es das erste olympische Viertelfinale überhaupt. Das Team von Trainer Jeff MacLeod, das sich erstmals seit 2014 wieder für Winterspiele qualifiziert hatte, ist in der K.-o.-Runde klarer Außenseiter.


Quelle: dpa, sid, afp, ap, reuters
Über die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina berichtet das ZDF ab dem 04.02.2026 täglich in sportstudio live.
Thema

Aktuelle Nachrichten zu Olympia 2026 in Mailand/Cortina

Alle Olympia-Livestreams

Mehr zu Olympia 2026 in Mailand/Cortina

Olympia kompakt - Die wichtigsten Momente

Spannende Dokus zum Wintersport