Iran-Krieg und die WM: Iran möchte WM-Spiele in Mexiko austragen

Iran-Krieg und die Fußball-WM 2026:Iran möchte seine WM-Spiele in Mexiko austragen

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Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten will der Iran seine WM-Spiele von den USA ins Nachbarland Mexiko verlegen lassen.

Iranische Nationalmannschaft im Teamkreis beim Freundschaftsspiel gegen Usbekistan.

Das Nationalteam des Iran will trotz des Krieges an der WM teilnehmen. (Archivbild)

Quelle: Imago

Iran möchte die WM-Spiele seiner Fußball-Nationalmannschaft diesen Sommer in Mexiko statt in den USA austragen. Mit diesem Vorschlag zur Verlegung der drei Vorrundenpartien reagiert das Land auf die Probleme infolge des Krieges im Nahen Osten.

Iran will an WM teilnehmen

"Ich hoffe, dass die Bedingungen geschaffen werden, damit unsere Jungs doch noch an der Weltmeisterschaft teilnehmen können", sagte Sportminister Ahmed Donjamali nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Dazu werde mit der FIFA die Möglichkeit der Verlegung geprüft. "Es ist wichtig, alle sportlichen Aspekte sorgfältig zu nutzen, um eine Teilnahme doch noch zu ermöglichen", fügte der Sportminister an.

Der Weltverband FIFA ist für eine Stellungnahme angefragt. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass das Land bei der Weltmeisterschaft dabei sei. Der iranische Verband konterte, dass die FIFA die Entscheidungen treffe.

Team Iran hört sich die Nationalhymnen vor dem AFC Women’s Asian Cup Australia 2026-Fußballspiel zwischen Südkorea und Iran am 2. März 2026 an der Gold Coast an.

Fußballfans sorgen sich, dass das iranische Regime Rache an der Frauen-Fußballnationalmannschaft nehmen könnte. Die Spielerinnen hatten vor einem Spiel weder die Hymne mitgesungen noch salutiert.

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Die Männer-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni. In der Gruppenphase soll der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen. Die drei Spiele sind in den USA angesetzt. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

Donald Trump und Gianni Infantino

Die WM 2026 wird groß, laut und politischer als je zuvor. Während FIFA-Boss Infantino in den höchsten Tönen schwärmt, gibt es gleichzeitig jede Menge Kritik. Was kommt da auf uns zu?

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Quelle: Reuters

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Quelle: dpa
Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, unter anderem die heute-Sendung vom 09.03.2026 ab 17:00 Uhr.

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