Rüstungszulieferer für Panzer:Renk: Könnten Israel-Lieferstopp umgehen
Im Streit um ein Lieferverbot bestimmter Rüstungsgüter nach Israel erwägt die Firma Renk einen "Plan B". Man könne die Produktion in die USA verlegen, so Firmenchef Sagel.
Rüstungsfirma Renk: Könnten Lieferstopp nach Israel umgehen und in den USA produzieren.
Quelle: dpaIn der Kontroverse um einen deutschen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter nach Israel erwägt der Augsburger Rüstungszulieferer Renk, einen Lieferstopp zu umgehen.
Firmenchef Alexander Sagel sagte der "Financial Times", es gebe einen "Plan B", der vorsehe, die Produktion von Getrieben für israelische Panzer in die USA zu verlagern.
Deutschland belohne mit dem Waffenembargo den Terror der Hamas, sagt Netanjahu. In Israel hingegen kritisieren Opposition und Angehörige der Hamas-Geiseln Netanjahus Kriegspläne.
08.08.2025 | 2:31 minDas Unternehmen habe aus deutscher Sicht "die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Israel seine Abschreckungsfähigkeit aufrechterhalten kann", wird Sagel von der FT zitiert. "Diese ist nicht nur in Gaza, sondern auch an anderen Grenzen erforderlich." Sagel machte keine Angaben, um wie viele Getriebe für Israel es geht.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte angekündigt, dass vorerst keine Ausfuhren von Rüstungsgütern genehmigt würden, die im Gaza-Krieg verwendet werden könnten.
Merz habe sich unter Druck gefühlt, sagt ZDF-Korrespondent Wulf Schmiese. Netanjahu zeige sich in seinem Kurs unbeirrt, so ZDF-Korrespondentin Alica Jung.
08.08.2025 | 3:58 minAufrüstung sorgt für volle Auftragsbücher
Die anhaltend hohen Ausgaben der Staaten für Verteidigung sorgen beim Rüstungszulieferer Renk für sehr gut gefüllte Auftragsbücher. So stieg das Neugeschäft im ersten Halbjahr um rund 47 Prozent auf 921 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Augsburg mitteilte. Der gesamte Auftragsbestand belaufe sich nun auf 5,9 Milliarden Euro.
Israel setzt seine verstärkten Angriffe im Gazastreifen fort. Nach palästinensischen Angaben wurden dabei mindestens 89 Menschen getötet.
14.08.2025 | 0:22 minDer Umsatz legte um gut ein Fünftel auf 620 Millionen Euro zu. Das Unternehmen stellt unter anderem Panzergetriebe her, ist aber auch im zivilen Geschäft tätig. Das Rüstungsgeschäft sei jedoch weiterhin der Wachstumsmotor des Konzerns, so Renk.
Aktuelle Nachrichten zum Nahost-Konflikt
Weitere Verhandlungen wohl ab 14. Mai :Israel und Libanon wollen offenbar weitere Gespräche führen
Teheran meldet Angriff auf US-Schiff :Straße von Hormus: Experten sehen Iran auf Eskalationskurs
Gesetzliche Frist endet :Trump erklärt Kämpfe in Iran für beendet - wegen Zeitdruck?
Antisemitismus in Deutschland :Umfrage: Jüdische Gemeinden berichten von bedrückender Lage
Konflikt in Nahost :Wegen Stopp von Gaza-Flotte: Rom und Berlin ermahnen Israel
Droht historische Notlage? :Eurogruppen-Chef: Größte Energiekrise wegen Nahostkonflikt
Trotz Waffenruhe :Israel ordnet neue Angriffe auf Hisbollah im Libanon an
Trump sagt Reise von US-Delegation ab :Neue Iran-Gespräche in Pakistan vorerst geplatzt
Gespräche in Islamabad erwartet :Was zu den geplanten Iran-Verhandlungen bekannt ist
Friedensplan für Gazastreifen :Liveblog: Aktuelle Nachrichten zum Nahost-Konflikt
Außenministertreffen zur Lage in Nahost :EU uneins über Handelsbeschränkungen gegen Israel
Expertin zum Streit um Straße von Hormus :Steckt hinter dem Kommunikations-Chaos ein Plan?
US-Militär entert iranisches Frachtschiff :Iran lässt Teilnahme an neuer Gesprächsrunde mit USA offen
Verhandlungen stocken :Hormus-Sperre: Iran weit von einer Einigung mit USA entfernt
Weil USA Teherans Häfen blockieren :Straße von Hormus: Iran macht Öffnung wieder rückgängig
Libanesische Armee meldet Verstöße :Fragile Waffenruhe im Libanon - Israel droht Hisbollah
Verändern oder verzichten? :Wie der Iran-Krieg unseren Alltag beeinflusst
Nachrichten | heute 19:00 Uhr :Israel greift Libanon massiv an
Waffenruhe zwischen USA und Iran :Hohe Spritpreise: Bundeskartellamt fordert Preissenkungen
Waffenruhe im Iran-Krieg :Strack-Zimmermann: Trump in USA unter Druck - "Muss liefern"
Nachrichten | heute - in Deutschland :Reaktionen auf Waffenruhe
Vorschlag für zweiwöchige Waffenruhe :Pakistan fordert von Trump erneut Fristaufschub für Iran
Gazastreifen :Mitarbeiter getötet: WHO stoppt Gaza-Evakuierungen
Mehr zur Israel-Debatte
- Exklusiv
ZDF-Sommerinterview:Chrupalla spricht von "Verbrechen" in Gaza
von Dominik Rzepka Sondersitzung in Fraktion:Israel-Politik: In der Union rumort es
mit Video2:45- Interview
Waffenexportstopp nach Israel:Merz-Entscheidung "eigentlich sogar unzureichend"
mit Video12:58 Reaktion auf Gaza-Pläne:Regierung schränkt Rüstungsexporte nach Israel ein
mit Video2:45Nachrichten | Thema:Rheinmetall