Tour de France: Vingegaard bleibt vorn:Pogacar schenkt del Toro den Etappensieg
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Das UAE-Team um Tadej Pogacar setzt bei der Tour de France das erste Zeichen. Der Team-Kapitän ist gemeisam mit seinem Edelhelfer Isaac del Toro Schnellster der zweiten Etappe.
Tadej Pogacar lässt seinem Helfer Isaac del Toro den Vortritt. In der Gesamtwertung holt der Titelverteidiger sechs Sekunden auf den Führenden Jonas Vingegaard auf.
05.07.2026 | 0:56 minDas Toptalent Isaac del Toro hat bei der Tour de France die zweite Etappe gewonnen. Dabei profitierte der Edelhelfer von Titelverteidiger Tadej Pogacar auch von einer Geste seines Chefs, der ihm im Ziel den Vortritt ließ. Dritter auf den 168,5 Kilometern zwischen Tarragona und Barcelona wurde Remco Evenepoel vor Jonas Vingegaard.
Der Däne bleibt damit in Gelb. Jedoch verkürzte Pogacar auf der anspruchsvollen Etappe, die auf einem Rundkurs mit knackigen Steigungen am Olympia-Berg Montjuic endete, den Rückstand von zwölf auf sechs Sekunden.
Florian Lipowitz mit Rückstand
Florian Lipowitz, Evenepoels Teamkollege bei Red Bull-Bora-hansgrohe, hatte gegen die explosive Konkurrenz schwer zu kämpfen. Er rollte auf Rang 16 ein, zehn Sekunden hinter Sieger del Toro. Im Gesamtklassement bleibt der Ulmer auf Platz acht, 45 Sekunden hinter Spitzenreiter Vingegaard.
Frankreichs Hoffnungsträger Paul Seixas (Decathlon-CMA CGM) wurde Achter mit drei Sekunden Rückstand auf die UAE-Doppelspitze.
1. Tadej Pogacar (Slowenien)
2. Jonas Vingegaard (Dänemark) + 2:42 Minuten zurück
3. Isaac Del Toro (Mexiko) + 3:27
4. Remco Evenepoel (Belgien) + 3:30
5. Juan Ayuso (Spanien) + 3:34
6. Paul Seixas (Frankreich) + 3:55
7. Florian Lipowitz (Deutschland) + 4:00
8. Lenny Martinez (Frankreich) + 4:21
9. Mattias Skjelmose (Dänemark) 4:57
10. Egan Bernal (Kolumbien) 9:12
Felix Engelhardt probiert's als Ausreißer
Für die ersten Stunden lag der Fokus aber unter anderem auf Felix Engelhardt. Der Deutsche Meister initiierte durch eine frühe Attacke die erste Fluchtgruppe des Tages.
Während er sich mit zwei weiteren Fahrern vom Hauptfeld abzusetzen versuchte, kam es in eben diesem zu einem Crash. Acht Fahrer stürzten, darunter auch Topsprinter Biniam Girmay. Für die Betroffenen ging es mit Schürfwunden weiter.
Das Peloton ließ es in der Sonne Kataloniens bei über 30 Grad zunächst gemächlich angehen. Das Führungstrio um Engelhardt setzte sich immer weiter ab, knapp vier Minuten brachten die Ausreißer zwischen sich und das Hauptfeld.
Engelhardt als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet
Vor dem ersten Anstieg etwa zur Hälfte der Etappe war der Vorsprung allerdings schon halbiert. Knapp 31 Kilometer vor dem Ziel wurde Engelhardt gestellt, der 25-Jährige wird auf Etappe drei als kämpferischster Fahrer mit der goldenen Startnummer fahren.
Mit der Einfahrt in den Rundkurs in Barcelona, der dreimal gefahren werden musste, erhöhten die Favoriten spürbar das Tempo. Nach der ersten Überquerung des Montjuic war das Feld schon ausgedünnt.
In der Folge fielen viele weitere Fahrer zurück, ehe es auf der letzten Rampe zum Ziel am Olympiastadion zum großen Showdown mit bemerkenswertem Ende kam.
Die erste Etappe:
Jonas Vingegaard ist zum Tour-Auftakt in Barcelona ins Gelbe Trikot gefahren. Tour-Mitfavorit Florian Lipowitz wurde Achter.
05.07.2026 | 0:52 minDritte Etappe am Montag mit Bergankunft
Am Montag wartet schon die erste kleine Bergankunft auf die Fahrer. Auf den 195,9 Kilometern von Granollers nach Les Angles in den Pyrenäen verlässt der Tour-Tross Spanien und begibt sich ins Mutterland der Großen Schleife.
Vier gewertete Anstiege stehen auf dem Programm, der Schlussanstieg (1,7 Kilometer, 6,5 Prozent im Schnitt) bietet viel Raum für taktische Möglichkeiten.
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Quelle: SID, dpa
Über das Thema berichtete das ZDF am 05.07.2026 in der 17-Uhr-Nachrichtensendung.
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