Wahl des neuen Präsidenten:FIFA: Gianni Infantino tritt im März an
Am Samstag hielt er sich noch bedeckt, am Sonntag folgt eine klare Ansage: Gianni Infantino werde bei der Präsidenten-Wahl im März wieder antreten, erklärte eine FIFA-Sprecherin.
Seit 2016 FIFA Präsident: Gianni Infantino.
Quelle: Michal Dubiel/IPA Sport/ddpDem Druck zum Trotz: FIFA-Präsident Gianni Infantino wird sich im kommenden Jahr zur Wiederwahl stellen. "Der FIFA-Präsident hat im April angekündigt, dass er 2027 zur Wiederwahl antreten wird. Natürlich hat sich daran nichts geändert", sagte eine Sprecherin des Weltfußballverbands:
Herr Infantino wird zur Wiederwahl antreten.
FIFA-Sprecherin
Am Samstag hatte Infantino auf Fragen zu seiner Zukunft noch ausweichend reagiert. Als ihn ein Journalist vor der Eröffnung der U20-WM der Frauen in Polen fragte, ob er definitiv zur Wahl antreten werde, verließ er lächelnd die Runde, hob dabei aber den Daumen.
FIFA-Chef Gianni Infantino erhält vom Top-Management des Weltverbandes Rückendeckung. Die UEFA derweil hält an ihrer Boykottdrohung fest.
06.08.2026 | 1:11 min"Es wird viel zu sagen geben, aber es wird den richtigen Ort und den richtigen Zeitpunkt dafür geben", hatte der FIFA-Boss zudem in Kattowitz angekündigt. Schon einen Tag danach gab es das Statement, das die Unklarheiten beseitigte.
Infantino nach Investor-Plänen massiv unter Druck
Infantino ist in den vergangenen Monaten unter Druck geraten und steckt in der größten Krise seiner Ära. Besonders seine publik gewordenen und mittlerweile zurückgenommenen Pläne über die Einbindung von Investoren für zukünftige WM-Geschäfte sorgten für Entrüstung in der Fußball-Welt.
Nach heftigem Gegenwind hat FIFA-Präsident Gianni Infantino bei seinen Investorenplänen für die Fußball-WM die Reißleine gezogen. Der UEFA reicht das aber offensichtlich nicht.
01.08.2026 | 1:15 minObwohl die Pläne inzwischen vom Tisch sind, bleibt Infantino umstritten. Die Europäische Fußball-Union UEFA will Infantinos Wiederwahl beim FIFA-Kongress im kommenden März verhindern. UEFA-Boss Aleksander Ceferin gilt als einer der schärfsten Kritiker Infantinos.
Der Slowene selbst hatte aber angekündigt, den 56-Jährigen nicht herauszufordern. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 18. November. Infantino hat das Amt seit 2016 inne.