"Abpfiff" für vier Unparteiische:Diese Schiedsrichter pfeifen am Wochenende zum letzten Mal
Am letzten Bundesliga-Spieltag verabschieden sich gleich vier Schiedsrichter von der großen Bühne. Auch Top-Referee Deniz Aytekin hört auf.
Schiedsrichter Deniz Aytekin spricht im aktuellen sportstudio mit Katrin Müller-Hohenstein über seine Anfänge, die erfolgreiche Karriere und was er ab Sommer vermissen wird.
02.05.2026 | 16:57 minDeniz Aytekin pfeift zum Abschluss seiner Schiedsrichterkarriere in der Bundesliga das Spiel des Meisters. Der 47-Jährige aus Oberasbach wurde vom Deutschen Fußball-Bund für die Partie zwischen dem FC Bayern und dem 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) eingeteilt, wie der DFB mitteilte. Die Münchner bekommen danach die Meisterschale überreicht.
254. Bundesliga-Einsatz für Aytekin
Aytekin leitet dann sein 254. und letztes Spiel im Oberhaus. Seinen Abschied hatte der frühere FIFA-Schiedsrichter bereits vor dieser Saison bekanntgegeben; die früher praktizierte Altersgrenze von 47 Jahren gibt es beim DFB nicht mehr. Der langjährige FIFA-Referee wurde 2019, 2022 und 2024 vom DFB als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.
Durch sein Auftreten, seine Empathie und sein Verständnis von Fairness und Respekt dem anderen gegenüber habe er weit über den Fußballplatz hinausgewirkt, sagte Präsident Christoph Kern vom Bayerischen Fußball-Verband über den gebürtigen Nürnberger.
Deniz hat sich nie gescheut, diese Werte zu vertreten und sich immer klar zu positionieren. Er ist ein absolutes Vorbild für alle Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter.
Christoph Kern, Präsident Bayerischer Fußball-Verband
Auch Ittrich, Welz und Willenborg hören auf
Neben Aytekin beenden auch seine Bundesliga-Kollegen Patrick Ittrich (Hamburg), Tobias Welz (Wiesbaden) und Frank Willenborg (Osnabrück) ihre Karrieren.
Alles zum Bundesliga-Aufstieg des FC Schalke 04, zum Abendspiel Bayer Leverkusen gegen RB Leipzig und die weiteren. Zu Gast ist Schiedsrichter Deniz Aytekin.
02.05.2026 | 85:52 minZum Abschluss waren alle vier noch einmal gefragt, mussten bei einer Menge Interviews Rede und Antwort stehen. Im Kampf um den besten Spruch der vier scheidenden Schiedsrichter-Granden war Ittrich dabei ziemlich weit vorne. "Ich hab keine großen Spiele gepfiffen", sagte der Hamburger: "Wo getreten wurde, war ich der richtige Mann."
Der Hamburger darf am Samstag das Spiel des 1. FC Union Berlin gegen den FC Augsburg pfeifen. Welz bekam die Leitung der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart übertragen. Willenborg ist bei der Begegnung von Borussia Mönchengladbach gegen die TSG Hoffenheim im Einsatz.
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