Wolfsburg kämpft sich in die Relegation:Heidenheim und St. Pauli steigen ab
Der VfL Wolfsburg hat mit einem Sieg auf St. Pauli den direkten Abstieg abgewendet und den Relegationsplatz gesichert. St. Pauli dagegen und auch der FC Heidenheim steigen ab.
Große Enttäuschung beim FC St. Pauli um Jackson Irvine (7) und Martijn Kaars (19). Nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg müssen die Hamburger den Gang in die 2. Liga antreten.
Quelle: ImagoDer VfL Wolfsburg kann vorerst durchatmen. Die Wölfe haben nach einer Saison zum Vergessen am letzten Bundesliga-Spieltag den direkten Abstieg abwenden und den Relegationsplatz sichern können. Der VfL gewann beim direkten Abstiegskonkurrenten FC St. Pauli mit 3:1 - und weil der FC Heidenheim als dritter Abstiegskandidat im Bunde zu Hause dem FSV Mainz 05 unterlag, reichte es für die Niedersachsen. Der Gegner in der Relegation wird am morgigen Sonntag ermittelt. Der FC St. Pauli und der FC Heidenheim dagegen müssen den bitteren Gang in die 2. Liga antreten.
Chancenwucher bei St. Pauli - Eriksen verschießt Elfmeter
Der VfL Wolfsburg bewahrte im Bundesliga-"Herzschlagfinale" einen kühlen Kopf. Während sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking durch den verdienten 3:1 (1:0)-Auswärtserfolg in die Relegation rettete, muss St. Pauli nach einem Gastspiel von nur zwei Jahren wieder zurück in die Zweitklassigkeit. Die 20. Saisonniederlage besiegelte das Schicksal des Teams von Coach Alexander Blessin, dessen Sieglos-Serie von zehn Spielen am Ende den Klassenerhalt kostete.
Am Samstag nutzte St. Pauli vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntorstadion in der ersten Halbzeit wieder einmal beste Chancen nicht. Für Wolfsburg trafen Konstantinos Koulierakis per Kopf (37.) und Dzenan Pejcinovic (80.), zudem unterlief St. Paulis bis dahin überragenden Keeper Nikola Vasilj ein Eigentor (64.). Die Hoffnung der Gastgeber nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Abdoulie Ceesay (57.) währte nur kurz.
In der Schlussphase schoss Wolfsburgs Christian Eriksen einen Handelfmeter (77.) an die Oberkante der Latte. Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Niedersachsen nicht: Das Relegationshinspiel gegen den Zweitligadritten SV Elversberg, Hannover 96 oder SC Paderborn steigt am kommenden Donnerstag in Wolfsburg, die Entscheidung fällt dann auswärts am Montag drauf (beide 20:30 Uhr/jeweils Sat.1 und Sky).
Da war die Freude bei den Wölfen schon groß: Konstantinos Koulierakis hatte den VfL Wolfsburg in Führung gebracht.
Quelle: 26-2454220Wunder von Heidenheim passiert nicht
Und auch der 1. FC Heidenheim ist trotz einer Aufholjagd in den letzten Wochen abgestiegen. Das Team von Trainer-Urgestein Frank Schmidt verlor zum Saisonabschluss gegen den FSV Mainz 05 verdient mit 0:2 (0:2) und ist nach drei Jahren wieder zweitklassig. Philipp Tietz brachte den FSV, für den es tabellarisch um nichts mehr ging, bereits in der 7. Minute in Führung. Nadiem Amiri erhöhte für das Team von Urs Fischer (43.).
Der FCH hatte nach zuletzt zwölf Zählern aus sieben Spielen wieder Hoffnung im engen Abstiegskampf geschöpft. Doch letztendlich reichte es nicht. Klar ist, dass Schmidt (52) seinen Vertrag bis 2027 erfüllen und auch in der kommenden Saison Coach beim FCH sein wird - dann im 20. Jahr. Nach Sensationsplatz acht in der Premierensaison hatte sich der kleine Klub von der Ostalb im vergangenen Jahr in der Relegation noch gerettet.
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