Spielplan bleibt: FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

Spielplan bleibt bestehen:FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen

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Die FIFA hält trotz Diskussionen an ihrem WM-Spielplan fest. Präsident Infantino betont Fairplay und schließt eine Verlegung iranischer Spiele aus.

Iranische Flaggen sind neben einem Poster zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 während einer Demonstration gegen das iranische Regime zu sehen, Washington, D.C., Virginia, Vereinigte Staaten, 7. März 2026. (Archiv)

Iranische Flaggen neben einem Poster zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026.

Quelle: Imago

Der Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich:

Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet.

Präsident Gianni Infantino

Aufgrund des Krieges im Nahen Osten hatte zuvor der iranische Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme erklärt, dass man mit der FIFA über eine Austragung der iranischen Spiele in Mexiko verhandele.

Mexiko hatte sich offen gezeigt

Die mexikanische Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum hatte sich am Dienstag offen für diese Idee gezeigt und auf die Frage, ob ihr Land einem entsprechenden Antrag auf Verlegung zustimmen würde, schlicht mit "Ja" geantwortet.

Team Iran hört sich die Nationalhymnen vor dem AFC Women’s Asian Cup Australia 2026-Fußballspiel zwischen Südkorea und Iran am 2. März 2026 an der Gold Coast an.

Fußballfans sorgen sich, dass das iranische Regime Rache an der Frauen-Fußballnationalmannschaft nehmen könnte. Die Spielerinnen hatten vor einem Spiel weder die Hymne mitgesungen noch salutiert.

09.03.2026 | 1:38 min

Die FIFA könne "keine geopolitischen Konflikte lösen", sagte Infantino, "aber wir sind entschlossen, die Kraft des Fußballs und der WM zu nutzen, um Brücken zu bauen und den Frieden zu fördern, denn unsere Gedanken sind bei all jenen, die unter den Folgen der anhaltenden Kriege leiden".

Der Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht.

Donald Trump und Gianni Infantino

Die WM 2026 wird groß, laut und politischer als je zuvor. Während FIFA-Boss Infantino in den höchsten Tönen schwärmt, gibt es gleichzeitig jede Menge Kritik. Was kommt da auf uns zu?

11.12.2025 | 18:09 min

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Quelle: Reuters

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Quelle: sid
Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, unter anderem die heute-Sendung vom 19.03.2026 ab 19:00 Uhr.

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