Spielplan bleibt bestehen:FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen
Die FIFA hält trotz Diskussionen an ihrem WM-Spielplan fest. Präsident Infantino betont Fairplay und schließt eine Verlegung iranischer Spiele aus.
Iranische Flaggen neben einem Poster zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026.
Quelle: ImagoDer Fußball-Weltverband FIFA hält weiter an seinem WM-Spielplan fest und plant keine Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko. "Die FIFA freut sich darauf, dass alle an der Weltmeisterschaft teilnehmenden Mannschaften im Geiste des Fairplays und des gegenseitigen Respekts gegeneinander antreten", sagte Präsident Gianni Infantino am Donnerstag im Rahmen einer Online-Sitzung des FIFA-Rates in Zürich:
Wir haben einen Zeitplan. Bald werden die 48 teilnehmenden Mannschaften bestätigt sein, und wir wollen, dass die Weltmeisterschaft wie geplant stattfindet.
Präsident Gianni Infantino
Aufgrund des Krieges im Nahen Osten hatte zuvor der iranische Verbandspräsident Mehdi Taj in einer Stellungnahme erklärt, dass man mit der FIFA über eine Austragung der iranischen Spiele in Mexiko verhandele.
Mexiko hatte sich offen gezeigt
Die mexikanische Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum hatte sich am Dienstag offen für diese Idee gezeigt und auf die Frage, ob ihr Land einem entsprechenden Antrag auf Verlegung zustimmen würde, schlicht mit "Ja" geantwortet.
Fußballfans sorgen sich, dass das iranische Regime Rache an der Frauen-Fußballnationalmannschaft nehmen könnte. Die Spielerinnen hatten vor einem Spiel weder die Hymne mitgesungen noch salutiert.
09.03.2026 | 1:38 minDie FIFA könne "keine geopolitischen Konflikte lösen", sagte Infantino, "aber wir sind entschlossen, die Kraft des Fußballs und der WM zu nutzen, um Brücken zu bauen und den Frieden zu fördern, denn unsere Gedanken sind bei all jenen, die unter den Folgen der anhaltenden Kriege leiden".
Der Iran soll beim Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in der Vorrunde in Los Angeles gegen Neuseeland und Belgien antreten, danach in Seattle gegen Ägypten. Das WM-Quartier der Mannschaft wurde in Tucson/Arizona gebucht.
Die WM 2026 wird groß, laut und politischer als je zuvor. Während FIFA-Boss Infantino in den höchsten Tönen schwärmt, gibt es gleichzeitig jede Menge Kritik. Was kommt da auf uns zu?
11.12.2025 | 18:09 minSie wollen über Sport stets auf dem Laufenden bleiben? Dann ist unser sportstudio-WhatsApp-Channel genau das Richtige für Sie. Egal ob morgens zum Kaffee, mittags zum Lunch oder zum Feierabend - erhalten Sie die wichtigsten News direkt auf Ihr Smartphone. Melden Sie sich hier ganz einfach für unseren WhatsApp-Channel an: sportstudio-WhatsApp-Channel.