Europa League gegen Vigo: Freiburg stößt Tür zum Halbfinale auf

Europa League gegen Celta Vigo:Freiburg stößt Tür zum Halbfinale auf

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Der SC Freiburg darf weiter von einem internationalen Titel träumen: Die Breisgauer besiegten im Viertelfinal-Hinspiel der Europa-League Celta Vigo aus Spanien klar mit 3:0.

Torschütze Vincenzo Grifo bejubelt das 1:0 im Europaleague-Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo.

Torschütze Vincenzo Grifo bejubelt das 1:0 im Europa-League-Viertelfinal-Hinspiel gegen Celta Vigo.

Quelle: Silas STEIN / AFP

Mit einem überzeugenden Sieg gegen Celta Vigo hat der SC Freiburg einen großen Schritt in Richtung Halbfinale der Europa League gemacht. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster bezwang die Spanier im Viertelfinal-Hinspiel verdient mit 3:0 (2:0) und reist nun als klarer Favorit zum Rückspiel nach Spanien am kommenden Donnerstag.

Historischer Abend für den SC

Grifo (10. Minute), Niklas Beste (32.) und Matthias Ginter (78.) trafen für die Freiburger, die in ihrem sechsten internationalen Heimspiel der Saison den sechsten Sieg feierten. Bereits bei der unglücklichen 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München in der Liga am vergangenen Wochenende hatte das Team von Trainer Julian Schuster stark gespielt, diesmal stimmte auch das Ergebnis.

Schon vor dem Anpfiff herrschte eine prickelnde Atmosphäre beim ersten Europapokal-Viertelfinale der SC-Historie. Auch der langjährige Freiburger Kulttrainer Christian Streich gehörte bei einem seiner seltenen Stadionbesuche seit dem Abschied vor knapp zwei Jahren zu den 32.600 Zuschauern.

Traumstart für forsche Freiburger

Grifo belohnte die Gastgeber früh für ihre starke Anfangsphase - und wie. Freiburgs Rekordtorschütze verarbeitete eine Vorlage des wieder mal extrem auffälligen Johan Manzambi technisch anspruchsvoll und traf mit einem herrlichen Schlenzer von der Strafraumgrenze ins rechte Eck. Vigo, das vom forschen Beginn der Breisgauer offenbar überrascht worden war, fand erst nach und nach etwas besser ins Spiel, blieb aber fast die komplette erste Hälfte über harmlos.

Der wuchtige Ex-Leverkusener Borja Iglesias, vor dem SC-Trainer Schuster explizit gewarnt hatte, konnte sich gegen Freiburgs Innenverteidiger Ginter und Philipp Lienhart nur selten behaupten. Nachdem sie zwischenzeitlich einen Gang heruntergeschaltet hatten, drehten die Freiburger nach gut einer halben Stunde wieder auf. Beste traf nach einem feinen Spielzug und Vorarbeit von Igor Matanovic aus kurzer Distanz zum 2:0, zwei Minuten später drosch Manzambi die Kugel an den Pfosten (34.). Erst kurz vor dem Seitenwechsel wurden die Gäste, die in der Liga-Phase schon mit 1:2 beim VfB Stuttgart verloren hatten, mal kurz gefährlich - zumindest halbwegs.

Ginter macht den Sack zu

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht: Freiburg dominierte, der Tabellensechste der spanischen Liga fand offensiv kaum statt. Der wendige Japaner Yuito Suzuki war ein weiterer Aktivposten des SC, der es zunächst allerdings noch verpasste, das dritte Tor nachzulegen.

In der 70. Minute hätte sich das fast gerächt, als Iglesias mal Platz hatte und den Ball über den Kasten der Gastgeber hämmerte. Dann war's doch so weit: Nach einer Ecke traf Ginter per Kopf und stellte auf 3:0 für furiose Freiburger.

Vincenzo Grifo im Sportstudio.

Vincenzo Grifo war schon in Freiburg, als die Breisgauer noch nicht regelmäßig im Europacup gastierten. Bald wird er 33 - und schwankt im Team zwischen Fürsorge und Konkurrenzkampf.

05.04.2026 | 25:09 min

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Quelle: Reuters

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Quelle: SID, dpa
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