Conference League gegen Straßburg:Mainzer Europa-Traum lebt weiter
Mit einer Glanzvorstellung und dank zweier Traumtore hat der FSV Mainz 05 die europäische Fußballbühne gestürmt - und träumt mehr denn je vom Endspiel in Leipzig.
Der FSV Mainz 05 hat in der Conference League eine begeisternde Fußball-Gala mit zwei Traumtoren gezeigt und die Tür zum Halbfinale weit aufgerissen. Der Bundesligist besiegte im Viertelfinal-Hinspiel den französischen Klub Racing Straßburg verdient mit 2:0 (2:0). Für das Rückspiel am kommenden Donnerstag in Straßburg (21.00 Uhr) befindet sich der FSV damit in einer Top-Ausgangslage.
Vor 32.000 Zuschauern in Mainz sorgte der überragende Japaner Kaishu Sano in der elften Minute mit einem wunderschönen Treffer aus der Distanz für die Führung. Abwehrspieler Stefan Posch erhöhte für die in der ersten Hälfte furios aufspielenden Hausherren nach einer Ecke sehenswert per Volley (19.). Der FSV fügte den Straßburgern, die die Ligaphase als Erster abgeschlossen hatten, damit die erste Niederlage in dieser Conference-League-Saison zu.
Auch beim Champions-League-Anwärter Hoffenheim läuft's für Mainz 05. Dank Doppelpacker Philipp Tietz gelingt ein 2:1-Sieg. Die TSG hingegen verliert Platz 4 allmählich aus den Augen.
06.04.2026 | 8:56 minHistorisches Ereignis in der Mainzer Arena
Den Mainzern war das Selbstvertrauen nach vier Pflichtspielsiegen in Folge in ihrem ersten Europapokal-Viertelfinale der Vereinsgeschichte anzumerken. Sie begannen druckvoll und hatten schon in der zweiten Minute die erste Chance. Der FSV blieb am Drücker, präsentierte sich fokussiert, zweikampfstark und lauffreudig.
Sano leitete seinen Treffer mit einer Balleroberung selbst ein. Nach Doppelpass mit seinem japanischen Landsmann Sota Kawasaki, der für Lee in die Startelf rückte, traf er aus rund 20 Metern über den rechten Innenpfosten traumhaft ins Tor. Und die starken Mainzer ruhten sich nicht auf der Führung aus und setzten nach. Nach einer Ecke erhöhte Posch per Volley-Knaller und versetzte das Stadion ein weiteres Mal in Ekstase. Der FSV musste sich ärgern, dass es zur Pause nur 2:0 stand.
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