Tour de France: Pogacar dominiert weiter, Lipowitz stark

Tour de France in den Vogesen:Pogacar dominiert weiter, Lipowitz stark

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Fast schon spielerisch dominiert Pogacar die Tour de France und holt sich seinen nächsten Etappensieg. Florian Lipowitz beendet die Vogesen-Etappe als Siebter.

Tadej Pogacar jubelt im Gelben Trikot nach seinem Etappensieg bei der Tour de France.

Etappensieg Nummer 4 bei dieser Tour: Tadej Pogacar.

Quelle: AP

Tadej Pogacar hat seine Vormachtstellung bei der Tour de France wieder einmal untermauert. Der viermalige Gesamtsieger aus Slowenien gewann die 14. Etappe nach Le Markstein in den Vogesen im Solo und baute die Gesamtführung aus.

Für Pogacar vom Tema UAE Emirates-XRG war es schon der vierte Tageserfolg bei dieser Tour und der 25. seiner Karriere. Poagcar hatte im Ziel 38 Sekunden Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro und dem französischen Jungstar Paul Seixas. Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) wurde Vierter (+44 Sekunden) vor Florian Lipowitz' Teamkollegen Remco Evenepoel (+48).

Lipowitz verliert auf Pogacar, verbessert sich aber auf Rang 6

Florian Lipowitz erreichte das Ziel als Siebter 50 Sekunden hinter Pogacar. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf den sechsten Platz. Hinter Pogacar folgt Jonas Vingegaard 4:30 Minuten zurück auf Platz zwei, Dritter ist Evenepoel mit einem Rückstand von 5:04 Minuten.

Tadej Pogacar und Florian Lipowitz am 02.05.26
01.07.2026 | 0:58 min

Als Florian Lipowitz nach dem Kletter-Spektakel in den Vogesen die Skistation in Le Markstein auf knapp 1.200 Metrer Höhe erreichte, war der Jubel unter den deutschen Radsport-Fans und Promi-Zaungast Jan Ullrich groß. Der deutsche Hoffnungsträger hat eine starke Leistung abgeliefert - auch wenn es nach ganz vorn nicht reichte.

Lipowitz nun Gesamtsechster

"Es war einfach eine superharte Etappe von Anfang an. Am Ende haben die Beine nicht ganz gereicht. Wir können trotzdem happy sein", sagte Lipowitz in der ARD und blickte schon auf die nächsten schweren Bergprüfungen: "Wir müssen von Tag zu Tag schauen, wie es geht."

Ich hoffe, ich kann mich schnell wieder erholen. Dann heißt es, wieder angreifen.

Florian Lipowitz

Doch diese 14. Etappe hatte es in sich. Zigtausende Fans hatten an den steilen Rampen des Col du Haag - ein zum Radweg ausgebauter Waldpfad - quasi für einen Hexenkessel gesorgt. Und die Zuschauer bekamen großen Sport geboten.

Lipowitz und Seixas attackieren

11,5 Kilometer vor dem Ziel war es Lipowitz, der in der Favoritengruppe eine Attacke zusammen mit Seixas startete. Pogacar ließ sich davon aber kaum aus der Ruhe bringen. Kurz darauf - 7,5 Kilometer vor dem Ziel - ging schließlich der Weltmeister selbst in die Offensive. Und dieses Mal konnte bis zum Ziel keiner mehr folgen.

Evenepoel hatte zwischenzeitlich wieder Probleme, den Rivalen zu folgen. Der Doppel-Olympiasieger kämpfte sich aber wieder zurück, was auch Lipowitz zugutekam. So verloren beide kaum Zeit auf die Rivalen hinter Pogacar.

Am Sonntag folgt die nächste Kletterpartie, wenn die Tour auf der 15. Etappe das Plateau de Solaisan ansteuert. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich. Insgesamt sind 4.000 Höhenmeter zu bewältigen.

Quelle: dpa, SID
Über das Thema berichtet das ZDF am 18.07.2026 in der 19-Uhr-Nachrichtensendung.
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