2. Bundesliga:Medien: Düsseldorf trennt sich von Anfang
Im Oktober übernahm Markus Anfang beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Nach nur sechs Siegen in 21 Spielen und zuletzt vier Niederlagen ist seine Zeit nun wohl abgelaufen.
Nach der Pleite gegen Holstein Kiel am Freitag muss Markus Anfang wohl seinen Platz räumen.
Quelle: ImagoDer abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich laut Medienberichten zum zweiten Mal in dieser Saison von seinem Trainer getrennt. Wie die "Bild" und die "Rheinische Post" berichten, muss Markus Anfang nach zuletzt vier Niederlagen in Serie seinen Posten wieder räumen.
Demnach soll Alexander Ende, bis vor Kurzem noch Trainer beim Zweitliga-Rivalen Preußen Münster, die Nachfolge antreten. Eine Bestätigung des Klubs steht bislang aus.
Geht für Hertha BSC doch noch etwas in Richtung Aufstiegsplätze? Die Berliner gewinnen bei Fortuna Düsseldorf mit 5:2 und bauen ihre kleine Erfolgsserie weiter aus.
23.03.2026 | 9:09 minDüsseldorf kämpft gegen den Abstieg
Anfang hatte erst nach dem achten Spieltag im Oktober Trainer Daniel Thioune beerbt. Unter dem gebürtigen Kölner stellte sich der Erfolg aber auch nicht ein. Nach der 1:2-Niederlage am Freitagabend gegen Holstein Kiel hatte sich die Situation am Rhein weiter verschärft.
Nun soll es offenbar Ende richten. Der Coach war selbst erst im März in Münster entlassen worden. Die Preußen befinden sich ebenfalls mitten im Abstiegskampf.
Im vergangenen Sommer war Düsseldorf mit dem Ziel in die Saison gegangen, in die Bundesliga aufzusteigen. Doch schon in den ersten acht Spielen unter Trainer Thioune gelangen der personell stark umgebauten Mannschaft nur drei Siege. Auf Platz 13 trennte sich der Klub Anfang Oktober von Thioune. Zwei Monate später wurde in gegenseitigem Einvernehmen auch Sportvorstand Klaus Allofs freigestellt. Nun kämpft Fortuna gegen den Abstieg.
Hartes Restprogramm für Fortuna
Allofs-Nachfolger Sven Mislintat hatte nach seinem Amtsantritt im Dezember an Anfang festgehalten. Doch zuletzt machte die Mannschaft nicht nur keine spielerischen Fortschritte mehr, sondern ließ im Kampf um den Klassenerhalt auch immer wieder wichtige Punkte liegen.
Anfangs Bilanz in 21 Zweitliga-Spielen mit sechs Siegen, drei Unentschieden und zwölf Niederlagen war nicht gut genug, um die Fortuna aus der Abstiegsgefahr zu holen. In den verbleibenden fünf Saisonspielen warten auf die Düsseldorfer mit dem 1. FC Magdeburg (A), Dynamo Dresden (H) und der SpVgg Greuther Fürth (A) als Gegner unter anderem noch drei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.
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