Trainerwechsel bei Fortuna Düsseldorf:Aus für Anfang, jetzt kommt Ende
Nach nur sechs Siegen in 21 Spielen ist die Zeit für Markus Anfang beim Zweitligisten Fortuna Düsseldorf abgelaufen. Alexander Ende soll nun übernehmen.
Nach der Pleite gegen Holstein Kiel am Freitag muss Markus Anfang wohl seinen Platz räumen.
Quelle: ImagoDer abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich zum zweiten Mal in dieser Saison von seinem Trainer getrennt. Auf Markus Anfang folgt als neuer Chefcoach Alexander Ende, der bis vor kurzem noch den Zweitliga-Rivalen Preußen Münster trainiert hatte. Das teilten die Rheinländer mit. Zuerst hatten die "Bild" und die "Rheinische Post" berichtet.
Wir haben genau analysiert, was unsere Mannschaft jetzt in dieser Phase braucht, um den Klassenerhalt zu sichern. Und genau das bringt Alexander Ende mit. Ihm trauen wir eine klare inhaltliche Lösung für die letzten fünf Spiele zu.
Sportvorstand Sven Mislintat
Düsseldorf kämpft gegen den Abstieg
Anfang war erst nach dem achten Spieltag im Oktober auf Trainer Daniel Thioune gefolgt. Unter dem gebürtigen Kölner stellte sich der Erfolg aber nicht ein. Nach dem 1:2 am Freitagabend gegen Holstein Kiel hatte sich die Situation am Rhein weiter verschärft. Nun soll es Ende richten. Der Coach musste selbst erst im März in Münster seinen Posten räumen. Die Preußen befinden sich ebenfalls mitten im Abstiegskampf.
Geht für Hertha BSC doch noch etwas in Richtung Aufstiegsplätze? Die Berliner gewinnen bei Fortuna Düsseldorf mit 5:2 und bauen ihre kleine Erfolgsserie weiter aus.
23.03.2026 | 9:09 minIm vergangenen Sommer war Düsseldorf mit dem Ziel in die Saison gegangen, in die Bundesliga aufzusteigen. Doch schon in den ersten acht Spielen unter Trainer Thioune gelangen der personell stark umgebauten Mannschaft nur drei Siege. Auf Platz 13 trennte sich der Klub Anfang Oktober von Thioune. Zwei Monate später wurde in gegenseitigem Einvernehmen auch Sportvorstand Klaus Allofs freigestellt. Nun kämpft Fortuna um den Abstieg.
Hartes Restprogramm für Fortuna
Allofs-Nachfolger Mislintat hatte nach seinem Amtsantritt im Dezember zuletzt an Anfang festgehalten. Doch zuletzt machte die Mannschaft nicht nur keine spielerischen Fortschritte mehr, sondern ließ im Kampf um den Klassenerhalt auch immer wieder wichtige Punkte liegen. Anfangs Bilanz in 21 Zweitliga-Spielen mit sechs Siegen, drei Unentschieden und zwölf Niederlagen war nicht gut genug, um die Fortuna aus der Abstiegsgefahr zu holen.
In den verbleibenden fünf Saisonspielen warten auf die Düsseldorfer mit dem 1. FC Magdeburg (A), Dynamo Dresden (H) und der SpVgg Greuther Fürth (A) als Gegner unter anderem noch drei direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.
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