ZDF-Politbarometer: China als wichtiger Handelspartner

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ZDF-Politbarometer:Mehrheit: Wirtschaftsbeziehungen zu China werden wichtiger

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Eine Mehrheit der Befragten des aktuellen ZDF-Politbarometers findet, dass die Wirtschaftsbeziehungen der EU zu China in Zukunft wichtiger werden.

In Zukunft werden die Wirtschaftsbeziehungen der EU zu …
Für die EU ein verlässlicher Wirtschaftspartner …
Projektion: Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre ...
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker/innen
Bewertung der zehn wichtigsten Politiker/innen
Bewertung der Arbeit von Bundesregierung und Bundeskanzler
Wird Friedrich Merz als Parteivorsitzender die CDU erfolgreich in die Zukunft führen?
Bewertung von Koalitionsmodellen
Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren: Finde ich eher ...
Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren: Finde ich eher ...
Vetternwirtschaft kommt bei der AfD im Vergleich zu anderen Parteien vor ...
Gespräche zwischen den USA und Iran: Wird sich dadurch der Konflikt beruhigen?
Wenn die USA in Iran militärisch eingreifen, finde ich das …
Die europäischen Staaten sollten die Ukraine militärisch unterstützen …
Ukraine: Weiter für Befreiung besetzter Gebiete kämpfen oder für Kriegsende auf diese Gebiete verzichten?
Kann Deutschland die vielen Geflüchteten aus Kriegsgebieten verkraften?
Projektion  
Politische Stimmung in Deutschland
Keine Wahlabsicht
Was halten Sie von ...
Was halten Sie von ...
Was halten Sie von ...
Bundeskanzler Merz macht seine Arbeit eher ...
Die Bundesregierung macht ihre Arbeit eher ...
Allgemeine Wirtschaftslage in Deutschland
Eigene Wirtschaftslage
Wirtschaftskompetenz
Mit der Wirtschaft in Deutschland| geht es eher ...   
Bringt die EU-Mitgliedschaft der deutschen Bevölkerung eher ...
Wie kommen die Politbarometer-Ergebnisse zustande?
Wann sind Umfragen repräsentativ?
Wann sind Umfragen repräsentativ?
Wie genau sind die Umfragen?

In Deutschland gibt es die Erwartung, dass sich die EU ökonomisch zu China hinwenden wird - anders dagegen die Einschätzung zu den USA: Für 61 Prozent der Befragten werden die Wirtschaftsbeziehungen der EU zu China zukünftig wichtiger, für sieben Prozent werden sie weniger wichtig und für 28 Prozent wird sich da nicht viel ändern (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils "weiß nicht"). Dass die USA in Zukunft für die EU ökonomisch an Relevanz gewinnt, meint dagegen nur ein Fünftel (20 Prozent).

Für 37 Prozent werden die USA als Wirtschaftspartner weniger wichtig und für 39 Prozent wird es diesbezüglich keine großen Veränderungen geben.

Zudem wird China eher als verlässlicher Wirtschaftspartner wahrgenommen: Während 46 Prozent der Deutschen der Ansicht sind, China sei für die EU ein verlässlicher Partner in Sachen Wirtschaft (nein: 47 Prozent), denken dies lediglich 17 Prozent über die USA (nein: 80 Prozent).

China Germany

Kanzler Merz besichtigt Chinas Innovationszentren. Der Besuch konfrontiert deutsche De-Risking-Pläne mit der Realität enger wirtschaftlicher Verflechtungen.

26.02.2026 | 2:24 min

Projektion: Schwarz-Rot weiter ohne Mehrheit

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, läge die CDU/CSU nach wie vor bei 26 Prozent, die AfD käme weiterhin auf 24 Prozent und die SPD auf 15 Prozent (alle unverändert). Die Grünen würden sich mit zwölf Prozent (minus eins) leicht verschlechtern, die Linke würde etwas hinzugewinnen und elf Prozent (plus eins) erzielen.

Alle anderen Parteien bekämen zusammen zwölf Prozent (unverändert), darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Mit diesem Ergebnis hätte Schwarz-Rot nach wie vor keine parlamentarische Mehrheit.

Politbarometer-Grafik
Quelle: ZDF

Top Ten der Politiker in Deutschland

Bei der Beurteilung von Politikerinnen und Politikern nach Sympathie und Leistung ("Was halten Sie von?") liegt Verteidigungsminister Boris Pistorius weiter auf dem ersten Rang. Er wird auf der Skala von +5 bis -5 mit einem Durchschnittswert von 2,1 (hier und im Folgenden Vergleichswert von Anfang Februar: 2,0) bewertet.

Mit großem Abstand folgen nach wie vor Johann Wadephul mit 0,5 (0,6), Lars Klingbeil mit 0,2 (0,4) und Bärbel Bas, die sich mit minus 0,1 (0,3) deutlich verschlechtert. Danach kommen Alexander Dobrindt mit minus 0,3 (minus 0,5), Friedrich Merz mit minus 0,5 (minus 0,7), Markus Söder mit minus 0,6 (minus 0,9), Heidi Reichinnek mit minus 0,7 (minus 0,4) und Katherina Reiche mit minus 1,0 (minus 0,9). Schlusslicht bleibt Alice Weidel mit minus 2,5 (minus 2,6).

Zufriedenheit mit Friedrich Merz

Die Leistungsbilanz von Bundeskanzler Friedrich Merz fällt besser aus als zuletzt, bleibt aber auf niedrigem Niveau. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten bewerten die Arbeit des Bundeskanzlers als eher schlecht, 43 Prozent stellen ihm ein gutes Zeugnis aus.

Ebenfalls groß ist die Skepsis gegenüber Merz in seiner Funktion als Parteivorsitzender der CDU: Nur rund ein Drittel (34 Prozent) der Befragten glaubt, Friedrich Merz wird seine Partei erfolgreich in die Zukunft führen, 60 Prozent bezweifeln das. In den Reihen der Union ist man hingegen klar zuversichtlich: 72 Prozent der Unionsanhänger erwarten eine positive Entwicklung der CDU unter Merz (glaube das nicht: 21 Prozent).

CDU-Bundesparteitag

Die CDU hat ihren Vorsitzenden Friedrich Merz mit 91,17 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Merz beschwor die Einheit der CDU. Am Parteitag nahm auch Altkanzlerin Merkel teil.

21.02.2026 | 2:05 min

Vetternwirtschaft bei der AfD

Zurzeit gibt es gegenüber der AfD den Vorwurf der Vetternwirtschaft, weil AfD-Abgeordnete in Land und Bund gegenseitig in größerem Maße Familienmitglieder und Freunde angestellt haben. 45 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei der AfD Vetternwirtschaft häufiger vorkommt als bei anderen Parteien, 2 Prozent sagen "seltener" und für 46 Prozent, darunter 84 Prozent der AfD-Anhänger, gibt es da keinen großen Unterschied zwischen der AfD und den anderen Parteien.

Politbarometer-Grafik
Quelle: ZDF
Alice Weidel (AfD), bei einem Statement der AfD am 24.02.26 in Berlin.

Die Debatte um AfD-Abgeordnete, die Verwandte von Parteifreunden beschäftigen, verschärft sich. Während die AfD von Aufbauschung spricht, fordern andere Parteien strengere Regeln.

25.02.2026 | 1:52 min

Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige

Die Forderung von CDU und SPD, die Nutzung von Social Media wie TikTok oder Instagram für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren zu verbieten, findet in der Bevölkerung breite Unterstützung: 81 Prozent der Deutschen sowie Mehrheiten in allen Parteianhängerschaften und Altersgruppen sprechen sich für ein solches Verbot aus, nur 17 Prozent lehnen das ab.

Politbarometer-Grafik
Quelle: ZDF
Social-Media-Scout in einer Hamburger Schule

Wie umgehen mit der Social Media Flut und der Überreizung von Kindern? Verbote allein reichen nicht - das zeigen zwei schulische Beispiele aus Hamburg und Solingen.

23.02.2026 | 5:38 min

Geflüchtete aus Krisengebieten

Zum ersten Mal seit rund drei Jahren blicken die Deutschen nicht mehr überwiegend negativ auf die hohe Zahl der Geflüchteten bei uns: Aktuell meinen 51 Prozent der Befragten und Mehrheiten in allen Parteianhängergruppen außer der der AfD, dass Deutschland die vielen Geflüchteten aus Krisengebieten verkraften kann, 47 Prozent bewerten das kritisch.

Ansichten zum Ukraine-Krieg

Russland hat im Krieg gegen die Ukraine Teile des ukrainischen Staatsgebiets besetzt. 44 Prozent der Deutschen sind der Meinung, die Ukraine sollte auf diese Gebiete verzichten, wenn dadurch der Krieg beendet werden kann. Insgesamt 45 Prozent und Mehrheiten in allen Parteianhängerschaften außer der der AfD finden, die Ukraine sollte weiter für die Befreiung dieser Gebiete kämpfen.

Auch nach vier Jahren Krieg ist der Rückhalt in Deutschland für die Ukraine groß: 43 Prozent sprechen sich für eine stärkere militärische Unterstützung der Ukraine durch die europäischen Staaten aus, 30 Prozent befürworten hier den Status Quo und nur 24 Prozent sind für ein Zurückfahren der Militärhilfen, darunter mit 71 Prozent das Gros der AfD-Anhänger.

Menschen zünden auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew Kerzen an, um dem vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine zu gedenken.

Vor vier Jahren überfällt Russland die Ukraine. Was als kurzer Feldzug geplant war, entwickelte sich zu einem brutalen Abnutzungskrieg, der Hunderttausende Opfer forderte.

25.02.2026 | 1:39 min

Konflikt zwischen Iran und USA

Vor dem Hintergrund der Lage in Iran und des Konflikts zwischen Iran und den USA finden es lediglich 18 Prozent der Deutschen gut, wenn die USA in Iran militärisch eingreifen, 59 Prozent finden das schlecht und 13 Prozent ist das egal. Gleichzeitig rechnen aber nur 29 Prozent damit, dass sich durch die zurzeit stattfindenden Gespräche der Konflikt zwischen den beiden Ländern beruhigen wird, etwa zwei Drittel (65 Prozent) haben daran Zweifel.

Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 24. bis 26. Februar 2026 bei 1.262 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben. Dabei wurden sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummern berücksichtigt. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von zehn Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU 28 Prozent, AfD 19 Prozent, SPD 16 Prozent, Grüne 16 Prozent, Linke zwölf Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 27. März 2026. Informationen zur Methodik der Umfrage sowie zu den genauen Frageformulierungen finden Sie unter www.forschungsgruppe.de.


Über dieses Thema berichtet die Sendung "Politbarometer“, online verfügbar am 27.02.2026 um 15:30 Uhr, im ZDF am 27.02.2026 um 22:23 Uhr.

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