Trump-Amtseinführung: Musk irritiert mit fragwürdiger Geste

Vereidigung von Donald Trump:Nutzer spekulieren über Musks Armbewegung

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Bei einer Rede zu Donald Trumps Amtseinführung sorgt Elon Musk mit einer Armbewegung für Stirnrunzeln: Online und in US-Medien wird über die Geste spekuliert.

Elon Musk jubelt

Donald Trump wurde für seine zweite Amtszeit als US-Präsident vereidigt. Mit dabei: Musk und weitere Tech-Player.

20.01.2025 | 2:45 min

Tech-Milliardär Elon Musk hat bei einer Veranstaltung zur Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump mit einer fragwürdigen Geste sowohl in US-Medien als auch im Netz für Irritationen und Spekulationen gesorgt.

Musk war einer der Redner auf der Bühne vor dem Eintreffen von Trump in der Washingtoner Capital-One-Arena, in die ein Teil der Amtseinführungs-Zeremonie - nach offiziellen Angaben aus Kältegründen - verlegt wurde.

David Sauer vor der Capitol One Arena in Washington DC

In der sonst demokratisch dominierten Hauptstadt feierten Trump-Unterstützer weiter, so USA-Korrespondent David Sauer. Es seien viele rote MAGA-Hüte zu sehen.

20.01.2025 | 2:08 min

Musk: "Mein Herz fliegt Euch zu"

Er bedankte sich bei den Anhängern des neuen Präsidenten, hielt dann seine rechte Hand an seine Brust - und streckte sie in einer schnellen Bewegung nach oben raus. Danach wiederholte er die Geste noch einmal in eine andere Richtung. "Mein Herz fliegt Euch zu", sagte er danach.

Viele Nutzer auf Musks Online-Plattform X merkten an, dass die Geste an einen Hitlergruß erinnere. Der Nachrichtensender CNN wiederholte die Szene in seinem Programm mehrfach. Die Zuschauer seien selbst klug genug, sich eine Meinung dazu zu bilden, sagte eine Moderatorin.

Elon Musk bei Trumps Vereidigung

Selbst die Verkehrsschilder in Brownsville sind in den Lieblingsfarben von Elon Musk. Seit Musk dort einen Weltraumbahnhof baute, hat sich viel verändert. Christian Sievers war da.

20.01.2025 | 3:31 min

Im Netz gab es auch Stimmen, die sich hinter Musk stellten und CNN für die Moderation kritisierten.

Elon Musk reagiert auf X

Nachdem Musk sich zunächst nicht äußerte, wies der Tech-Milliardär die Kritik an seiner Geste schließlich zurück und sagte: "Ehrlich gesagt, sie brauchen bessere schmutzige Tricks. Die 'Jeder ist Hitler'-Attacke ist sooo ermüdend."

Zuvor hatte er jedoch einen Clip seiner Rede vom Sender Fox News ebenfalls auf X geteilt, in dem die Zuhörer während der möglicherweise problematischen Geste eingeblendet wurden. In dem von Musk geposteten Video ist der Moment bei Minute 0:55 zu sehen. Die "New York Times" und andere Medien zeigten das Video ohne Zwischenschnitt.

Musk auf X:

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Elon Musk spricht bei einer Indoor-Veranstaltung zur Amtseinführung von Präsident Trump in Washington.

Sehen Sie hier das heute journal up:date vom 20. Januar. Der Moment um Musk ist bei Minute 3:07 ohne Schnitt zu sehen.

20.01.2025 | 15:31 min

Musk schwärmt von "Rückkehr des Königs"

Bei seinem Auftritt sagte Musk, der tagsüber bereits durch Herumspringen und Herumschreien aufgefallen war, durch Trumps Wahl sei die "Zukunft der Zivilisation gesichert" worden. Die ganze Menschheit sei an einer Weggabelung gewesen.

Zuvor hatte Musk von der "Rückkehr des Königs" geschwärmt. Den Beitrag auf seiner Online-Plattform X illustrierte Musk mit zwei Bildschirmaufnahmen: Der einst gesperrte Trump-Account bei Twitter und das neue offizielle Präsidenten-Profil.

Elon Musk und Justine Wilson sitzen nebeneinander und lächeln in die Kamera. Elon Musk hat seinen Arm um Justine Wilson gelegt und sie halten beide Kaffeebecher in den Händen.

Im Silicon Valley der 1990er beginnt Elon Musks Aufstieg vom Technikfreak zum millionenschweren und umstrittenen Unternehmer. Seine Mission: nichts Geringeres als die Welt verändern. Wer Musk ist - und wie er dazu wurde.

08.11.2023 | 57:30 min

Trump war beim X-Vorläufer Twitter im Januar 2021 gesperrt worden, nachdem seine Anhänger das Kapitol in Washington erstürmt hatten. Musk hatte den Trump-Account wieder freigeschaltet, nachdem er Twitter im Oktober 2022 für rund 44 Milliarden Dollar kaufte. Musk gilt als Trump-Anhänger. In der entstehenden Administration soll er Trump hinsichtlich einer effizienteren Verwaltung beraten.

Quelle: dpa, AFP

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