Mitten im Aufstiegskampf:FCK mit Trainerwechsel: Lieberknecht für Anfang
Der 1. FC Kaiserslautern wechselt in der Endphase der Saison den Trainer. Der Zweitligist trennt sich von Markus Anfang. Torsten Lieberknecht übernimmt.
Der Neue beim 1. FC Kaiserslautern: Trainer Torsten Lieberknecht
Quelle: dpa | Silas Schueller/DeFodi ImagesZweitligist 1. FC Kaiserslautern hat sich mitten im Aufstiegskampf von Trainer Markus Anfang getrennt. Das bestätigten die Pfälzer am Dienstagabend. Für den 50-Jährigen übernimmt mit sofortiger Wirkung vier Spieltage vor Saisonende der frühere FCK-Profi Torsten Lieberknecht den Trainer-Posten bei den Roten Teufeln.
Der Pfälzer Lieberknecht leitet am Mittwoch erstmals das Training am Betzenberg. Zuletzt war der Coach in Darmstadt tätig, bei den Lilien aber im September zurückgetreten.
Anfang wird bei Schalke als Trainer gehandelt
Kaiserslautern hat drei Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei, kassierte zuletzt aber drei Niederlagen in Serie. Am Samstag gab es ein 0:2 bei Abstiegskandidat Braunschweig. Anfang, der den Klub zu Saisonbeginn übernommen hatte, war zuletzt als neuer Trainer bei Schalke 04 gehandelt worden - und ausgerechnet die Königsblauen sind Gegner am nächsten Spieltag.
Erst Paderborn, dann HSV, jetzt Lautern: Braunschweig besiegt zum dritten Mal in Folge einen Bundesliga-Aufstiegsaspiranten - und tut mit dem 2:0 einen großen Schritt zum Klassenerhalt.
20.04.2025 | 7:15 minAnfang besaß beim FCK noch einen Vertrag bis 2026. Nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen gab es zuletzt schon Andeutungen, dass der Trainer auf dem Abstellgleis steht. Nach den Krisengesprächen am Dienstag ist für Anfang in Kaiserslautern Schluss.
Affäre um gefälschten Impfpass in Bremen
Für Anfang endet damit erneut eine Trainerstation geräuschvoll. Beim 1. FC Köln musste der gebürtige Kölner 2019 als Spitzenreiter der 2. Bundesliga drei Spieltage vor dem Saisonende (und dem Aufstieg) gehen.
Beim Bundesligisten Werder Bremen kam 2021 mit der Affäre um einen gefälschten Impfpass das Aus. Auch 2024 beim Drittligisten Dynamo Dresden wurde Anfang kurz vor Saisonende entlassen.
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