Münchner Sicherheitskonferenz:Wolodymyr Selenskyj: Putin ist ein "Sklave des Krieges"
Putin habe kein Interesse am Ende des Krieges, sagte Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er forderte Europas Unterstützung - auch im Interesse Europas.
Nach Merz, Macron und Rubio spricht der ukrainische Präsident Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. ZDFheute live analysiert, was er sich von Europa erhofft.
14.02.2026 | 88:54 minDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei der Münchner Sicherheitskonferenz die westlichen Partner zu Zusammenhalt und Partnerschaft aufgerufen und davor gewarnt, dass Russland dies zerstören möchte.
Russlands Präsident Wladimir Putin interessiere sich jedoch nicht für ein Ende des Krieges, so Selenskyj. Und er werde auch andere europäische Länder nicht in Ruhe lassen, denn er brauche die Macht.
Er sieht sich selbst als Zar, aber in echt ist er ein Sklave - ein Sklave des Krieges.
Wolodymyr Selenskyj
Selenskyj forderte deshalb erneut die Unterstützung Europas und der USA - denn Europa brauche die Ukraine.
Selenskyj: "Stellen Sie sich das über ihren Heimatländern vor"
Er dankte zudem mehrfach seinen europäischen Partnern und den USA und brachte Stolz und Lob für die Ukrainer und ihre Widerstandsfähigkeit zum Ausdruck.
Er appellierte auch an die Empathie der Zuschauer in München: "Stellen Sie sich das einmal über Ihren eigenen Heimatländern vor", sagte er, nachdem er aufgezeigt hatte, wie viele Drohnen, Raketen und Gleitbomben die Ukraine allein im Januar angegriffen haben.
In seiner mit Spannung erwarteten Rede betont der US-Außenminister Gemeinsamkeiten zwischen den USA und Europa. Gleichzeitig lobt er US-Präsident Trump und dessen Politik ausführlich.
14.02.2026 | 21:56 minRubio betonte Einheit der USA und Europa
Zuvor hatte am Samstag US-Außenminister Marco Rubio eine Rede in München gehalten. Dabei schlug er weniger aggressive Töne an als Vizepräsident JD Vance im vergangenen Jahr. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump wolle das transatlantische Bündnis erhalten, aber auch verändern, machte Rubio in seiner Rede am Samstag deutlich.
Heute beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz. Beim Auftakt mahnt Bundeskanzler Merz: In einer von Großmächten geprägten Welt, sei die Freiheit in Gefahr.
13.02.2026 | 2:07 minKanzler Friedrich Merz hatte sich in seiner Rede am Freitag für ein unabhängiges Europa starkgemacht und einen Neustart in den transatlantischen Beziehungen gefordert.
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