Freiheitsorden der Ukraine nach Olympia-Aus wegen Helm

Olympia-Aus nach Streit um Skeleton-Helm:Heraskewytsch erhält Freiheitsorden von Selenskyj

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Der ukrainische Skeleton-Fahrer wollte mit seinem Helm an getötete Sportler erinnern. Das IOC disqualifizierte ihn dafür - nun erhält er von Selenskyj den Orden der Freiheit.

Ukrainischer Skeleton-Fahrer disqualifiziert

Der ukrainische Präsident Selenskyj hat Wladyslaw Heraskewytsch den Orden der Freiheit verliehen. Der Skeleton-Pilot war zuvor wegen einer "politischen Botschaft" von Olympia ausgeschlossen worden.

14.02.2026 | 1:16 min

Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch hat den ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz getroffen und von ihm den ukrainischen Orden der Freiheit erhalten. Selenskyj dankte seinem Landsmann abermals für dessen Haltung im Konflikt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in der Helm-Kontroverse bei den Winterspielen.

"Die Ukraine wird immer Sieger und Olympioniken haben. Doch der größte Schatz der Ukraine sind vor allem die Ukrainer - jene, die die Wahrheit und die Erinnerung an die von Russland getöteten Sportler bewahren, an Athleten, die aufgrund der russischen Aggression nie wieder antreten werden", schrieb Selenskyj auf seinem Account auf der Plattform X zu Fotos vom Treffen.

Wolodymyr Selenskyj auf X:

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Dabei präsentierte Heraskewytsch im Beisein seines Vaters Mychailo dem Präsidenten seinen Helm mit Porträts ukrainischer Athleten, die im Angriffskrieg durch Russland ihr Leben verloren haben.

Diesen Helm wollte der Athlet auch im Wettkampf tragen, das wurde vom IOC als unvereinbar mit der Olympischen Charta bezüglich der Richtlinien zum Ausdruck von Athleten angesehen.

Der Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch ist frontal zu sehen. Er trägt einen Helm, der die verstorbenen ukrainischen Athleten abbildet.

Skeleton-Pilot Heraskewytsch will auf im Krieg getötete ukrainische Sportler aufmerksam machen und seinen Helm mit ihren Bildern tragen - trotz IOC-Verbot. Andere Athleten unterstützen ihn.

11.02.2026 | 3:22 min

Heraskewytsch: Skandal vereint Athleten weltweit in Opferbereitschaft

Heraskewytsch war wegen seines vom IOC verbotenen Helms vom olympischen Skeleton-Rennen ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung bestätigte der Internationale Sportgerichtshof Cas am Freitag.

Markus Harm im Sportstudio am 12.02.2026.

Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm disqualifiziert worden. ZDF-Reporter Markus Harm über die Entscheidung des IOC.

12.02.2026 | 7:46 min

Die Ad-hoc-Kommission wies den Einspruch des 27-Jährigen gegen die Entscheidung des Weltverbands IBSF zurück. Der Skeleton-Fahrer wurde damit auch nicht nachträglich wieder zum Wettbewerb zugelassen. Der Nachrichtenagentur AFP sagte der 27-Jährige am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz:

Ich bin sehr frustriert.

Wladyslaw Heraskewytsch, Skeletonpilot

Und weiter: "Es war eine eindeutig diskriminierende Entscheidung des IOC. Ich sollte dabei sein", betonte Heraskewytsch: "Gleichzeitig verstehe ich aber, dass dieser Skandal die Menschen weltweit im Hinblick auf unser Problem und die Opferbereitschaft dieser großartigen Athleten vereint hat. Und ich glaube, dieses Ziel ist viel wichtiger als jede Medaille."

Thomas Schwab

Der ukrainischen Skeletoni Wladyslaw Heraskewytsch ist wegen politischer Stellungnahme von den Spielen suspendiert worden. Verbandsboss Schwab findet das richtig.

12.02.2026 | 3:49 min

Quelle: SID, dpa
Über dieses Thema berichtete ZDFheute in dem Beitrag "Selenskyj übergibt Orden an Skeleton-Fahrer" am 14.02.2026 um 10.40 Uhr.

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