Tennis: Zverev im Debüt als Nummer eins "wirklich schlecht"

Niederlage gegen Lorenzo Musetti:Zverev in seinem Debüt als Nummer eins "wirklich schlecht"

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Alexander Zverev hat beim Masters in Paris sein Debüt als Nummer eins der Tennis-Welt verloren. Genervt ist er von den Zweifeln an seinem Status. Zwei Ziele für 2026 bleiben.

Alexander Zverev mit Lorenzo Musetti nach der Niederlage gegen den Italiener.

Trost vom Gegner: Alexander Zverev (rechts) nach der Niederlage gegen Lorenzo Musetti.

Quelle: Imago / ZUMA Press

Alexander Zverev hat sein erstes Match als offizielle Nummer 1 der Tennis-Welt verloren. Der 29-Jährige musste sich in der zweiten Runde des Masters von Paris dem Italiener Lorenzo Musetti mit 6:7 (5:7), 2:6 geschlagen geben.

Ausreden suchte der Hamburger für seine verdiente Niederlage nicht - aber er beklagte die öffentlich diskutierten Zweifel an der Rechtmäßigkeit seines Nummer-1-Status.

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Sinner und Alcaraz monatelang verletzt

"Ich glaube nicht, dass sich irgendjemand in den letzten Tagen so oft rechtfertigen musste wie ich, was mich ehrlich gesagt nervt", sagte Zverev laut des Portals "Tennismajors" auf der anschließenden Pressekonferenz. Er habe "das Gefühl, ich bin die einzige Nummer eins in der Tennisgeschichte, die erklären muss, warum es in Ordnung ist, dass ich die Nummer eins bin, was ich ziemlich schwierig finde". Für ihn selbst sei klar:

Ich habe es verdient, dort zu sein, wo ich bin.

Alexander Zverev

Innerhalb der Szene wird diskutiert, wie gerechtfertigt Zverevs Sprung an die Spitzenposition ist. Seine großen Rivalen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz fielen monatelang aus, außerdem weist der Deutsche in diesem Jahr eine negative Bilanz gegen Top-10-Spieler auf. Auf der anderen Seite konnte er in Paris und New York seine ersten beiden Grand-Slam-Turniersiege feiern.

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Angstgegner Musetti geschockt von sich selbst

Gegen den Italiener Musetti hat Zverev nun vier der letzten fünf Duelle verloren. Musetti ist erst der fünfte männliche Profi der Tennis-Geschichte, der einen Gegner in dessen erstem Match als Weltranglistenerster bezwingen konnte. Er sei ein bisschen "geschockt", welches Niveau er als Gegenspieler von Zverev an den Tag legen konnte, sagte der Weltranglisten-24. Musetti hinterher: "Es ist unglaublich."

In einem ausgeglichenen ersten Satz musste die Entscheidung im Tiebreak her. Zverev führte bereits mit 5:2, doch dann erhöhte sein Gegner das Risiko und wurde dafür belohnt. Musetti wählte als taktische Variante oft den Rückhand-Slice, wodurch Zverev mit seinen Schlägen nicht die gewohnte Power erzeugen konnte.

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Keine Energie nach Musettis frühem Break

Im zweiten Satz verlor der Hamburger früh sein Aufschlagspiel zum 1:2. Danach fehlte es ihm ganz offensichtlich an Energie, nochmal zurückzuschlagen. Zverev ließ häufiger die Schultern hängen, ein innerliches Aufbäumen war nicht zu erkennen. Musetti nutzte die Schwächephase des Deutschen gnadenlos aus.

"Um es einfach auszudrücken: Er hat wirklich gut gespielt und ich habe wirklich schlecht gespielt", sagte Zverev. Es sei einer seiner schlechtesten Auftritte der vergangenen Monate gewesen.

Ich war schlecht. Das ist ganz einfach, es gibt keine Ausreden.

Alexander Zverev

ATP-Finals und Davis Cup warten noch

Nach dem frühen Aus hat Zverev nun mehr Zeit, für die ATP Finals vom 15. bis 22. November zu regenerieren. Unmittelbar danach tritt er noch bei der Davis-Cup-Endrunde in Bologna an. Das deutsche Team trifft zunächst am 26. November auf Großbritannien. Im Halbfinale würde Spanien oder Österreich warten.

TV-Kameramann beim Fußballspiel

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Quelle: dpa
Über dieses Themeaberichtete das ZDF in den heute-Nachrichten am 04.11.2026 ab 19:00 Uhr.

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