Hinspiel gegen Wolfsburg:"Braucht kein Wunder": Paderborner Lockerheit vor Relegation
Der SC Paderborn will zum dritten Mal in die Fußball-Bundesliga aufsteigen. Vor dem Hinspiel der Relegation gegen den VfL Wolfsburg gibt sich der SCP selbstbewusst.
Spielen um den Aufstieg in die Bundesliga: Steffen Tigges und die Spieler des SC Paderborn.
Quelle: dpaTrainer Ralf Kettemann sieht seinen SC Paderborn in der Relegation nicht als krassen Außenseiter. "Wir müssen vieles richtig machen, aber es ist auch nicht so, dass es ein Fußball-Wunder braucht. Es wäre kein Fußball-Märchen", sagte der 39-Jährige vor dem Hinspiel beim VfL Wolfsburg am Donnerstag (20:30 Uhr, Highlights ab 0 Uhr im ZDF-Streamingportal)
"Natürlich" brauche der Zweitliga-Dritte beim Tabellen-16. der Bundesliga "von den Jungs, von uns, von der Stadt und von den Fans das Beste, damit wir dort etwas holen können", sagte Kettemann. Der SCP habe nach einer starken Saison auch "natürlich etwas zu verlieren. Aber Fakt ist: Wir können deutlich mehr gewinnen als verlieren."
Paderborn kann zum dritten Mal aufsteigen
Obwohl Kettemann die Relegation als "Once-in-a-lifetime-Chance für Paderborn" bezeichnet, kann der Club schon zum dritten Mal in die Bundesliga aufsteigen. 2014 unter dem Trainer André Breitenreiter und 2019 unter Steffen Baumgart war das bereits zweimal gelungen. Beide Abenteuer endeten aber bereits wieder nach nur einer Saison.
Der SC Paderborn erreicht mit einem Sieg in Darmstadt den dritten Tabellenrang und lässt Hannover hinter sich.
18.05.2026 | 7:37 minVon einer Million Deutschen würden 999.999 auf die Wölfe tippen, hatte Kettemann nach dem letzten Saisonspiel am Wochenende betont. "Ich glaube etwas anderes. Wir haben absolut Chancen. Mit einer großen Euphorie, mit maximaler Lust. Es gilt das zu genießen, aber auch dran zu glauben", sagte Kettemann: "Das ist vielleicht eine einmalige Chance."
Standardspezialist Mika Baur wird fehlen
Verzichten müssen die Ostwestfalen im Hinspiel auf Leistungsträger und Standardspezialist Mika Baur (Gelbsperre), Sohn des 2007er-Handball-Weltmeisters Markus Baur. Zückkehren dürften dagegen Calvin Brackelmann und auch Felix Götze.
Es sei "bei allen Beteiligten eine Lockerheit, eine Frische zu verspüren. Das fühlt sich ziemlich geil an", sagte Kettemann - und richtete nochmal einen Appell an die Stadt: "Denkt dran. Morgen keine Schule und ab 14 Uhr Feierabend in allen Betrieben."
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