Iran-Krieg: Alles zur Eskalation mit USA und Israel im Liveblog

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Aktuelle Entwicklungen :Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog

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Die Lage in Nahost ist weiter angespannt - es kommt immer wieder zu Angriffen. Im Konflikt zwischen Iran und USA gibt es noch keine Lösung. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Über den Iran-Krieg und den Nahost-Konflikt berichtet das ZDF fortlaufend in verschiedenen Sendungen, etwa in der heute-Sendung am 07.10.2026 ab 19 Uhr.
Wichtige Meldungen
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Trump: "Sehr schnell" über Unterstützung für Saud-Arabien entscheiden

US-Präsident Donald Trump erwägt angesichts der Angriffe auf den Flughafen von Riad, Saudi-Arabien im Kampf die Huthis zu unterstützen. Nach dem Angriff werde seine Regierung nun "sehr schnell" eine Entscheidung treffen, so Trump vor Journalisten am Weißen Haus. US-Medien zufolge hatten die USA Bitten Saudi-Arabiens um militärische Unterstützung bisher abgelehnt.

Protest gegen Gaza-Krieg in Berlin

Rund 1.000 Menschen haben in Berlin für ein sofortiges Ende des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen demonstriert. Sie kritisierten auch die deutsche Unterstützung Israels.

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10.10.2026 | 1:32 min

Bericht: Verletzte nach Explosion am Flughafen Riad

Bei einer Explosion am internationalen Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad sind Augenzeugen und Insidern zufolge mehrere Menschen verletzt worden. Einem Augenzeugen zufolge sind zahlreiche Rettungswagen im Einsatz. Eine offizielle Stellungnahme der Regierung oder der Luftfahrtbehörde liegt zunächst nicht vor.


Wichtige Meldung

Bundesregierung: Flughafen Riad nicht nutzen

Die Bundesregierung rät aufgrund der aktuellen Lage bis auf Weiteres dringend von der Nutzung des Flughafens Riad ab. Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilt, muss in Saudi-Arabien mit weiteren Luftangriffen sowie mit Beeinträchtigungen des Flugverkehrs gerechnet werden.

Auch Spanien und Kanada warnten ihre Staatsangehörigen vor einer Nutzung des Flughafens. Die Fluggesellschaft Kuwait Airways gab die Streichung von zwei Flügen von und nach Riad bekannt und verwies zur Begründung auf die Schließung des Flughafens und die dortige "Sicherheitslage".

Flughafen von Riad erneut Ziel von Angriffen

Der Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad ist nach Angaben von zwei anonymen Vertretern der Region erneut angegriffen worden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Einem der Vertreter zufolge wurde der Flughafen geräumt. Der andere berichtete, der Flugverkehr sei eingestellt worden.

Der internationale Flughafen King Khalid war in der vergangenen Woche Ziel einer Serie von Angriffen, nachdem eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition eine militärische Offensive gegen die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im benachbarten Jemen gestartet hatte. Die Huthi hatten sich zu vorangegangenen Angriffen bekannt.


Wahlen in Palästinensergebieten verschoben

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas verschiebt die für Ende November geplante Parlamentswahl in den Palästinensergebieten auf September2027. Auch die seit mehr als zwei Jahrzehnten überfällige Präsidentenwahl solle am 11. September kommenden Jahres stattfinden, berichten die Nachrichtenagenturen AFP und dpa.

Als Gründe für die Absage der Wahlen im Westjordanland, in Ost-Jerusalem und im Gazastreifen nennt die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa militärische Einschränkungen durch Israel, den Ausbau jüdischer Siedlungen, Angriffe bewaffneter Siedler sowie fehlende Bewegungsfreiheit.


Human Rights Watch: Humanitäre Lage in Gaza katastrophal

Ein Jahr nach Inkrafttreten der Waffenruhe am 10. Oktober 2025 beschreiben Menschenrechtler die humanitäre Lage im Gazastreifen als weiterhin katastrophal. Mit Blick auf den nahenden Winter warnt Human Rights Watch (HRW) vor einer dramatischen Wohnsituation. Laut einer Erhebung des Palestine Shelter Cluster verfügen 94 Prozent der Bevölkerung über keine angemessene Unterkunft.

Auch Bildung und Gesundheitsversorgung sind den Angaben zufolge schwer beeinträchtigt: 93 Prozent der Schulen seien zerstört oder beschädigt. Von 57 Krankenhäusern und Feldkliniken seien laut Weltgesundheitsorganisation nur 35 teilweise funktionsfähig. Zudem drohe eine Verschärfung der Ernährungsunsicherheit.


Saudi-Arabien: Militärkoalition zerstört Huthi-Ziele im Jemen

Im Kampf gegen die pro-iranische Huthi-Miliz im Jemen hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition nach eigenen Angaben mehr als hundert militärische Ziele zerstört. Die "umfassende Militäroperation" richte sich "gegen Kämpfer und Ressourcen der terroristischen Huthi-Miliz", erklärt ein Sprecher der Militärkoalition, Turki al-Maliki, im Onlinedienst X. Es seien 136 militärische Ziele in von der Huthi-Miliz kontrollierten Gebieten zerstört worden.

Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition unterstützt die international anerkannte Regierung des Jemen im Kampf gegen die Huthis. Nach Beginn des Iran-Kriegs vor sieben Monaten war auch der Konflikt im Jemen wieder eskaliert.


Iran reklamiert Angriff auf Tankschiff für sich

Irans Revolutionsgarden haben eigenen Angaben zufolge einen Flüssiggastanker attackiert. Der LPG-Tanker "NV Sunshine" sei in der Straße von Hormus beschossen worden, heißt es in einer Erklärung der mächtigen Militärorganisation, die Irans Nachrichtenagentur Tasnim verbreitet.  

Das Tankschiff befand sich dem Bericht zufolge auf einer südlichen Route nahe der omanischen Küste. In den vergangenen Monaten hatte die US-Marine dort zivile Handelsschiffe mit ausgeschalteten Transpondern begleitet, um den Handel mit Öl und Flüssiggas wieder zu ermöglichen. Iran betrachtet die Route als "illegal" und fordert die Passage entlang der iranischen Küste.


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Berichte über erneute Siedlergewalt im Westjordanland

Im Westjordanland hat es nach übereinstimmenden Berichten erneut gewaltsame Angriffe radikaler israelischer Siedler auf Palästinenser gegeben. Palästinensische und israelische Medien berichteten von einem Vorfall, bei dem Siedler einen Mann und dessen Kind in der Nähe von Ramallah angriffen. In den Medien verbreitete Aufnahmen zeigen, wie die Siedler in zwei Autos zunächst dem palästinensischen Wagen den Weg abschneiden und anschließend mit Stöcken auf den Vater losgehen. Zu sehen ist auch, wie der Mann und sein Sohn fliehen. 

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa meldete, die Siedler hätten anschließend den Wagen gestohlen. Israels Armee sagte auf Anfrage, Soldaten hätten israelische Randalierer aus der von Palästinensern bewohnten Gegend gebracht. Zu dem Vorfall werde nun ermittelt und nach den Verdächtigen gesucht. Laut Wafa griffen zudem in mehreren Orten radikale Siedler palästinensische Arbeiter bei der Olivenernte an. Israels Armee sagte auf Anfrage, sie prüfe die Berichte. 

Irans Präsident: Frieden nur "ohne Druck und Drohungen"

Eine Friedenslösung im Iran-Krieg kann nach den Worten des iranischen Präsidenten Masud Peseschkian nur ohne "Druck und Drohungen" erzielt werden. "Verhandlungen im Schatten von Gewalt sind keine Verhandlungen, sondern Auferlegung und Zwang", sagte Peseschkian in einer Rede in Turkmenistan. Ein Dialog könne nur Erfolg haben, wenn er "auf gegenseitigem Respekt und gegenseitigen Verpflichtungen beruht und ohne Druck oder Drohungen" stattfinde, betonte Peseschkian beim Gipfel der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in Aschchabat.


Friedensnobelpreis für Pillay: Scharfe Kritik aus Israel

Israel kritisiert die Verleihung des Friedensnobelpreises an die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay scharf. Das Nobelpreiskomitee habe "die größte Lüge des 21. Jahrhunderts" belohnt, heißt es in einer Stellungnahme des israelischen Außenministeriums auf der Plattform X. Zuletzt leitete Pillay eine UN-Untersuchungskommission, die Israel 2025 Völkermord im Gazastreifen vorwarf. Israels Regierung weist die Vorwürfe entschieden zurück.  

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Anschuldigung, sein Land begehe im Gazastreifen einen Völkermord, kürzlich als "größte Lüge des Jahrhunderts" bezeichnet.


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Saudi-Arabien: Drei Tote bei Angriffen auf Flughafen in Riad

Bei den beiden Angriffen auf den internationalen Flughafen in der saudiarabischen Hauptstadt Riad am Vortag sind drei Menschen getötet worden. Zudem seien mehrere Personen verletzt worden, so die saudiarabische Luftfahrtbehörde auf der Online-Plattform X. Bei den Todesopfern handele es sich um saudiarabische Staatsbürger.

Der erste Angriff habe Einrichtungen des Flughafens König Chalid getroffen, der zweite eine Maschine der staatlichen Fluggesellschaft Saudia. An den Anlagen sei Sachschaden entstanden. Der Flughafenbetrieb wurde der Behörde zufolge inzwischen wieder aufgenommen.

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Trump will keine Angriffe vor den Kongresswahlen

Die USA planen nach Angaben von Präsident Donald Trump keine neuen Angriffe auf Iran vor den Kongresswahlen am 3. November. "Wir werden Iran nicht vor den Zwischenwahlen angreifen", erklärte Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Seine Ankündigung erfolgte auf einen sprunghaften Anstieg der Ölpreise, der durch Medienberichte über eine mögliche neue US-Offensive ausgelöst worden war. Iran stehe "sowohl wirtschaftlich als auch militärisch schlecht da", schrieb Trump. Es gebe "produktive Gespräche" mit Teheran, fügte er hinzu, ohne Details zu nennen.

Der Präsident hatte in den vergangenen Monaten immer wieder eine Verhandlungslösung in Aussicht gestellt, dazu kam es jedoch nicht. Trump beharrte indes wiederholt darauf, dass die USA den Krieg gewonnen hätten. Die Zeitschrift "The Atlantic" hatte am Mittwoch berichtet, dass das Weiße Haus das Verteidigungsministerium beauftragt habe, Optionen für Angriffe auf Ziele in Iran noch vor den Kongresswahlen zu erarbeiten. Laut einem Bericht der "New York Times" würden die Pläne trotz Trumps "Ambivalenz" weiterentwickelt.

Dritter Jahrestag des 07.10: Wie geht es Gaza

Seit dem 07.10.2023 hat sich das Leben der Menschen im Gazastreifen dramatisch verändert. Trümmer und mangelde medizinische Versorgung sind dort zum schweren Alltag geworden.

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08.10.2026 | 2:36 min

Lufthansa setzt Flüge nach Riad vorübergehend aus

Die Airlines der Lufthansa Group setzen ihre Flüge in die saudi-arabische Hauptstadt Riad vorübergehend aus. Die Verbindungen würden bis einschließlich 16. Oktober gestrichen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Hintergrund seien die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten.  

Die Huthi-Miliz hatte erneut einen Angriff auf den Flughafen King Chalid in Riad für sich reklamiert. 


Trump: Keine Angriffe auf Iran bis zu Midterms im November

Nach Medienberichten über mögliche neue US-Angriffe auf iranische Ziele noch vor den Midterms hat US-Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert. "Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am 3. November in den Vereinigten Staaten stattfinden, angreifen", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.  

Die US-Regierung führe unterdessen "konstruktive Gespräche" mit Teheran, schrieb Trump weiter. 


Huthis greifen erneut Ziele in Saudi-Arabien an: Explosionen in Riad

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben am Donnerstag erneut Ziele im benachbarten Saudi-Arabien angegriffen. Die mit dem Iran verbündete Miliz teilte mit, sie habe eine ballistische Rakete auf den Flughafen von Riad abgefeuert. Dem Branchendienst FlightRadar24 zufolge wurden jedoch mehrere hundert Flüge gestrichen. In der Hauptstadt waren am Morgen mehrere Explosionen zu hören, wie Zeugen berichteten.

Den saudiarabischen Behörden zufolge beschädigten Trümmer einer abgeschossenen Rakete einen Kindergarten und eine medizinische Einrichtung in Riad. Einige ausländische Konzerne forderten ihre Beschäftigten auf, von zu Hause aus zu arbeiten. In den vergangenen Tagen waren bei Angriffen auf saudiarabische Flughäfen drei Menschen ums Leben gekommen.


Iran: US-Verhandlungsposition wird derzeit geprüft

Im Ringen um eine Beilegung des Konflikts zwischen Iran und den Vereinigten Staaten prüft die Regierung in Teheran nach Angaben von Außenminister Abbas Araghtschi derzeit eine Antwort aus den USA. Die Verhandlungen zwischen Iran und den USA gelten seit Monaten als festgefahren. Laut Medienberichten hatte der Iran der US-Regierung einen Plan vorgelegt, wonach die Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien.

Dies habe Araghtschi am Rande der UN-Woche in New York gesagt, berichtete damals etwa die britische "Financial Times".


Straße von Hormus: Öl-Transporte und Angriffe nehmen zu

Es fließt wohl wieder mehr Öl durch die Straße von Hormus. Gleichzeitig nehmen Angriffe auf Schiffe zu. Iran wie auch die USA bekräftigen ihr Vorgehen im Ringen um die Meerenge.

Zum Beitrag

Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den Iran-Krieg und den Nahost-Konflikt berichtet das ZDF fortlaufend in verschiedenen Sendungen, etwa in der heute-Sendung am 07.10.2026 ab 19 Uhr.

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  14. NEW YORK, NEW YORK - SEPTEMBER 23: President of Ukraine Volodymyr Zelensky speaks during the 81st session of the United Nations (U.N.) General Assembly at U.N. Headquarters on September 23, 2026 in New York City. World leaders have gathered in New York for the annual session of the United Nations General Assembly, with this year's global issues ranging from the threat of artificial intelligence to the continued wars in Ukraine and Gaza. Spencer Platt/Getty Images/AFP (Photo by SPENCER PLATT / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AFP)

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