Israel und USA greifen Iran an: Alle Entwicklungen im Liveblog

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Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Israel und USA greifen Iran an: Alle Nachrichten im Liveblog

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Israel und die USA greifen Iran an, das Teheraner Regime schlägt mit Raketenangriffen auf Israel und US-Basen zurück. Alle Entwicklungen zur Eskalation im Nahen Osten im Liveblog.

Über das Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt im heute journal update am 07.03.2026 ab 0:20 Uhr.
Wichtige Meldungen

Saudi-Arabien: Drohnenangriff auf Ölfeld abgewehrt

Saudi-Arabien hat nach Behördenangaben einen Drohnenangriff auf das riesige Ölfeld Schaiba abgewehrt. Mehrere Drohnen seien abgefangen und zerstört worden, teilt das Verteidigungsministerium mit. Beobachter gingen von einem Angriff des Irans aus.

Wie die saudische Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher berichtet, wurde zudem erneut eine auf den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan abgefeuerte ballistischen Rakete abgefangen. 


US-Minister: "Schwerstes Bombardement" des Irans heute Nacht

US-Finanzminister Scott Bessent kündigt besonders heftige Angriffe in Iran an. "Heute Nacht wird unser schwerstes Bombardement stattfinden", sagt er dem Sender "Fox Business". Man werde den iranischen Raketenabschussrampen und den Fabriken, in denen die Raketen hergestellt würden, den "größten Schaden" zufügen.


Israels Armee greift erneut im Iran an

Die israelische Luftwaffe fliegt in der Nacht nach eigenen Angaben weitere Angriffe im Iran. Man habe eine "breite Welle" an Attacken gegen Infrastruktur begonnen, teilt das Militär mit. Kurz zuvor war Israels Luftabwehr wegen Raketenbeschusses aus dem Iran im Einsatz gewesen. Bald darauf wurde wieder Entwarnung gegeben. Die Bevölkerung könne die Schutzräume wieder verlassen, teilt die Armee mit. Berichte über Verletzte gibt es nicht.


Wichtige Meldung

USA: Mehr als 3.000 Ziele im Iran angegriffen

Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilt das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

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Ischinger "negativ überrascht" von fehlendem US-Plan für Iran

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, vermisst einen klaren Plan der US-Regierung für den Iran-Krieg. "Negativ überrascht hat mich, dass die amerikanische Regierung weiterhin keinen halbwegs verlässlichen Plan kommunizieren kann, was das Ziel der Intervention im Iran ist", sagt Ischinger dem Magazin "Stern".

"Das Schlimmste, was passieren kann, ist, wenn man ohne klaren Plan, der auch mit den Verbündeten geteilt wird, in solche Operationen hineinstolpert", so Ischinger.


UN-Blauhelmsoldaten bei Angriff auf Stützpunkt im Libanon verletzt

Bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der UN-Friedenstruppe im Süden des Libanon sind nach Angaben der ghanaischen Armee zwei UN-Blauhelmsoldaten schwer verletzt worden. Die beiden Soldaten der UN-Mission Unifil schwebten in Lebensgefahr, ein weiterer habe einen schweren Schock erlitten, erklärte die ghanaische Armee am Freitag. Der Stützpunkt in der Stadt Kawsah wurde demnach mit zwei Raketen beschossen. Ein Gebäude auf dem Stützpunkt brannte vollständig nieder. Frankreichs Präsident Macron verurteilte den Angriff. 


Iran widerspricht Berichten zu Sperrung der Straße von Hormus

Der Iran weist Berichte über eine vollständige Sperrung der Straße von Hormus zurück. Armeesprecher Abolfasl Schekartschi sagte im Staatsfernsehen: "Wir haben die Straße von Hormus nicht blockiert." Man lasse alle Schiffe passieren - mit Ausnahme von US- und israelischen Schiffen. "Die haben da nichts zu suchen", sagte Schekartschi. Zugleich räumte er ein, dass mitten im Krieg nicht allen Schiffen garantiert werden könne, keine Probleme zu bekommen. 


US-Konzerne wollen Waffenproduktion extrem steigern

US-Präsident Donald Trump bezeichnet sein Treffen mit den Chefs der größten Rüstungskonzerne des Landes als erfolgreich. Die Unternehmen hätten zugesagt, die Produktion hochkomplexer Waffensysteme zu vervierfachen, teilt Trump in mehreren Social-Media-Beiträgen mit. An dem Treffen nahmen nach seinen Angaben die Vorstandschefs von BAE Systems, Boeing, Honeywell Aerospace, L3Harris, Lockheed Martin, Northrop Grumman und Raytheon teil. In zwei Monaten sei ein weiteres Treffen geplant.


Raketen auf den Flughafen von Bagdad

Am siebten Tag des Iran-Kriegs ist der Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad mit Raketen angegriffen worden. Auf den Airport seien mehrere Raketen gefeuert worden, erklärte die irakische Regierung am Freitagabend. Ein Sicherheitsvertreter teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, zwei Raketen seien auf dem Gelände des nahe dem Flughafen gelegenen US-Militärstützpunkts Camp Victory eingeschlagen. Opfer gab es demnach nicht. Zu dem Angriff bekannte sich die Gruppe Saraja Awlijaa al-Dam (Wächter des Blutes), die nach eigenen Angaben zu einem pro-iranischen Netzwerk gehört.  

Unterdessen wurde die Stadt Erbil von Explosionen erschüttert, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichtete. Demnach war ein lauter Knall zu hören, bevor über einem Hotel Rauch aufstieg. Aus Sicherheitskreisen hieß es, über der Stadt seien Drohnen abgefangen worden, deren Trümmer nahe dem Hotel niedergegangen seien.


Baku wirft Teheran geplante Terroranschläge vor

Der Geheimdienst der Südkaukasusrepublik Aserbaidschan hat nach eigenen Angaben mehrere iranische Terroranschläge verhindert. Zur Destabilisierung der Lage seien Angriffe auf die Ölpipeline Baku - Tiflis - Ceyhan, die Botschaft Israels in Aserbaidschan, eine Synagoge und einen hohen jüdischen Geistlichen im Land vorbereitet worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Azertag unter Berufung auf eine Mitteilung des Geheimdienstes. 

Demnach schmuggelten iranische Staatsbürger mehrere Sprengsätze ins Land, darunter auch einen Container mit knapp acht Kilogramm des Militärsprengstoffs C4. Baku macht dafür die iranischen Revolutionsgarden verantwortlich.


Planen kurdische Milizen Angriff auf Iran?

Iranisch-kurdische Milizen im Irak planen offenbar eine Bodenoffensive gegen Iran. Die Signale, die sie erhalten habe, seien "eher zurückhaltend, es ist noch sei keine Entscheidung getroffen worden", sagt ZDF-Korrespondentin Golineh Atai. Eine ihrer Quellen habe erklärt, die Offensive sei "sehr wahrscheinlich, aber nicht in dieser Woche und man habe eine klare Erwartungshaltung en an die USA, denn ohne Unterstützung aus der Luft, ohne eine Flugverbotszone sei das Ganze wirklich ein Selbstmordkommando, weil die Milizen nur leicht bewaffnet seien". 

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EU-Ratspräsident warnt vor Eskalation und lobt EU-Solidarität

Nach dem Drohnenangriff auf Zypern hat EU-Ratspräsident António Costa die verstärkte Militärpräsenz europäischer Staaten in der Region gelobt. Die rasche Reaktion Griechenlands, Frankreichs, Italiens und Spaniens, die unter anderem Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge entsandt hatten, sei ein "kraftvolles Beispiel für europäische Unabhängigkeit und unerschütterliche Solidarität", sagte er beim traditionellen Matthiae-Mahl im Hamburger Rathaus. 

Er zeigte sich von der Lage in Nahost besorgt. Zugleich warnte er vor einer weiteren Eskalation. Die Folgen wären gravierend, "auch im wirtschaftlichen Bereich, wie die Blockade der Straße von Hormus zeigt", sagte Costa. Eine nachhaltige Lösung des Konflikts sei nur auf diplomatischem Wege zu erreichen.


Nach Drohnenangriffen: Italien schickt Marineschiff nach Zypern

Italien hat angesichts der jüngsten Drohnenangriffe auf Zypern ein Marineschiff in Richtung der Mittelmeerinsel geschickt. Die Fregatte habe den Hafen der süditalienischen Hafenstadt Tarent verlassen und solle in wenigen Tagen das Gebiet von Zypern erreichen, meldete die 


Ölfeld in irakischer Kurdenregion nach Angriff stillgelegt

Ein Ölfeld im Nordirak hat nach einem mutmaßlichen Terroranschlag die Produktion eingestellt. Auf dem Ölfeld HKN in der Provinz Dohuk sei die Arbeit eingestellt worden, teilte das Ministerium für natürliche Ressourcen der halbautonomen kurdischen Region im Nordirak am Freitag mit. Bei einem Angriff in der Nacht aus dem Inneren des Iraks sei erheblicher Schaden entstanden, der eine Unterbrechung der Förderung notwendig mache. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.


"Iraks Kurden spüren den Druck"

Auch am siebten Tag des Kriegs in Iran gehen die Angriffe weiter. ZDF-Korrespondentin Golineh Atai berichtet, ob kurdische Gruppen tatsächlich eine Rolle im Krieg spielen könnten.

 

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Irankrieg: Kurdische Kämpfer im Einsatz?

Um das Regime in Iran zu stürzen, könnte eine Bodenoffensive – so eine Überlegung - von kurdischen Kämpfern angeführt werden. 

 

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Präsidenten Russlands und Iran telefonieren

Der iranische Präsident Peseschkian hat laut Informationen der Nachrichtenangentur Reuters offenbar mit dem russischen Präsidenten Putin über die Situation in der Golfregion telefoniert. Das teilte die iranische Nachrichtenangentur Irna mit. 


London sieht iranische Führung trotz Krieg weiter intakt

Die militärische Führung im Iran ist laut einer britischen Einschätzung geschwächt, aber weiterhin intakt. Das britische Außenministerium geht davon aus, dass das iranische Regierungssystem zumindest kurzfristig handlungsfähig bleiben kann. 

In einer Einschätzung vom Freitag erklärte das Außenministerium in London, dass iranische Raketen- und Drohnenangriffe zwar in geringerem Tempo als in den ersten Kriegstagen stattfänden, was vor allem auf die Erfolge der USA und Israels bei der Zerstörung iranischer Raketeabschuss- und Luftverteidigungssysteme zurückzuführen sei. Der Iran diversifiziere jedoch die von ihm anvisierten Ziele, wobei der Fokus zunehmend auf Wirtschafts- und Energieanlagen liege.


Israel meldet Angriff auf Hamas-Finanzbüro im Libanon

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben ein verdeckt betriebenes Büro zur Geldbeschaffung für die Hamas im Libanon angegriffen. Der Angriff auf die Einrichtung der militant-islamistischen Palästinenserorganisation sei mit dem israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet koordiniert worden und im Süden des Libanons erfolgt. 

Der Hamas-Finanzverantwortliche Issam Haschan und andere hätten das Büro genutzt, um Hunderte Millionen Dollar für die Organisation einzusammeln


Iran-Krieg: In Zypern geplante EU-Treffen verschoben oder online

Wegen des Iran-Krieges werden für diesen Monat in Zypern geplante EU-Treffen verschoben. Alle für März auf der Mittelmeerinsel angesetzten Zusammenkünfte von EU-Vertretern würden entweder online abgehalten oder verschoben, teilte ein zyprischer Regierungsvertreter am Freitag mit. Als Grund nannte er unter anderem die Beeinträchtigungen des Flugverkehrs infolge des Iran-Krieges. 


Über das Thema berichtete das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt im heute journal update am 07.03.2026 ab 0:20 Uhr.

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