Iran-Krieg: Alles zur Eskalation mit USA und Israel im Liveblog

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Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Iran-Krieg: Alle Nachrichten im Liveblog

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Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran ist fragil - das Tauziehen um die Straße von Hormus geht weiter. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Über den Iran-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt in heute Xpress am 01.06.2026 ab 09:00 Uhr.
Wichtige Meldungen
Wichtige Meldung

Iran meldet Vergeltungsschlag nach US-Angriffen

In den stockenden Gesprächen über eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg kommt es erneut zu gegenseitigen Brüchen der Waffenruhe. Nach US-Bombardierungen in der südlichen iranischen Provinz Hormusgan am Wochenende meldeten die iranischen Revolutionsgarden am Morgen einen Vergeltungsschlag. Die mächtige Elitestreitkraft beschoss nach eigenen Angaben einen Stützpunkt, von dem die US-Streitkräfte ihren Angriff geflogen hatten. Der Ort wurde nicht erwähnt.

EZB-Umfrage: Verbraucher erwarten wegen Iran-Krieg hohe Inflation

Verbraucher erwarten wegen des Ölpreisschocks infolge des Iran-Kriegs eine anhaltend hohe Inflation im Euroraum. Im Schnitt rechneten die Menschen im April für die kommenden zwölf Monate mit einer Inflationsrate von weiter 4,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank anlässlich einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage mitteilt. 

Mit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind die Energiepreise rasant gestiegen, Verbraucher spüren das besonders in Form höherer Spritpreise an den Tankstellen. "Die Unsicherheit hinsichtlich der Inflationserwartungen für die nächsten 12 Monate blieb unverändert auf einem hohen Niveau", schreibt die EZB. 


Wichtige Meldung

Sorgen über Minen in der Straße von Hormus treiben Ölpreis an

Der weiter schwelende Konflikt zwischen den USA und dem Iran macht die Anleger am Ölmarkt nervös. Die Nordsee-Rohölsorte Brent und US-Leichtöl WTI verteuern sich um jeweils rund vier Prozent auf 94,50 beziehungsweise 91,09 Dollar je Fass (159 Liter). 

Es wachse die Sorge über Minen in der für Öltransporte wichtigen Straße von Hormus, sagt Analyst Tony Sycamore vom Broker IG. Dies könne eine Wiedereröffnung der Meerenge für den Schiffsverkehr verlangsamen. "Selbst wenn es zu einer Einigung kommt, wird das nicht zu einer Angebotsschwemme führen", so der Experte.

Teheran: Atomprogramm nicht Gegenstand der Gespräche mit den USA

Iran hat bekräftigt, dass das Atomprogramm des Landes derzeit nicht auf der Tagesordnung der Gespräche mit den USA stehe. "Über die Einzelheiten des Nukleardossiers haben keine Verhandlungen stattgefunden", sagte Esmaeil Bakaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, laut Nachrichtenagentur AFP. "In dieser Phase hat für uns die Beendigung des Krieges Priorität", fügte er hinzu. US-Präsident Donald Trump hatte angegeben, dass Teheran ihm einen Verzicht auf Atomwaffen garantiert habe. 

Der iranische Außenamtssprecher warf den USA bei einer Pressekonferenz vor, die Feuerpause weiter zu verletzen - "auch heute Morgen". Er fügte hinzu: "Wir werden nicht zögern, alle Maßnahmen zu ergreifen, die wir für notwendig erachten, um die nationale Sicherheit des Iran zu verteidigen." 


USA und Iran: Erneute gegenseitige Angriffe

Die USA und Iran haben erneut gegenseitige Angriffe gemeldet. Die US-Armee soll iranische Radaranlagen und Kommandozentralen bombardiert haben. Iran habe einen US-Stützpunkt ins Visier genommen.

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Dax trotz Nahost-Sorgen stabil - Tech-Aktien im Aufwind

Trotz neuer US-Angriffe in Iran und eines Anstiegs beim Ölpreis zeigt sich der Dax zum Wochenstart weitgehend stabil. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Montag kaum verändert bei 25.083,24 Punkten. Über Wasser hielten das Börsenbarometer steigende Technologiewerte.


Trump gibt sich optimistisch zu möglichem Abkommen mit Iran

US-Präsident Donald Trump hat sich ungeachtet der jüngsten Angriffe am Persischen Golf optimistisch zur Möglichkeit eines Abkommens mit Iran geäußert. "Iran will wirklich einen Deal machen, und es wird ein guter Deal für die USA und diejenigen sein, die mit uns sind", schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social, ohne die Angriffe auf Iran und Kuwait vom Wochenende zu erwähnen. "Lehnen Sie sich zurück und entspannen Sie sich, es wird am Ende alles gut gehen", forderte er und warf Kritikern fehlenden Patriotismus vor.


Kuwait meldet feindliche Angriffe mit Raketen und Drohnen

Im Golfstaat Kuwait ist am Morgen wegen feindlicher Luftangriffe mit Raketen und Drohnen Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Generalstab der Armee auf der Plattform X mit. Explosionsgeräusche hingen damit zusammen, dass Geschosse abgefangen würden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten. Zur Herkunft der Drohnen und Raketen und den Zielen der Angriffe schwieg die Armee. 

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Wichtige Meldung

USA und Iran melden jeweils neue Angriffe

Die USA und Iran haben trotz einer derzeit geltenden Waffenruhe jeweils neue Angriffe gemeldet. Die US-Armee griff nach eigenen Angaben am Wochenende Radar- und Drohnenkontrollanlagen im Süden Irans an. Die "Selbstverteidigungsangriffe" richteten sich gegen die Stadt Goruk und die Insel Keschm nahe der Straße von Hormus, erklärte das US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. Sie seien als Reaktion auf "aggressive" Handlungen Irans erfolgt, dazu gehöre die Zerstörung einer US-Drohne über internationalen Gewässern. 

Die iranischen Revolutionsgarden griffen derweil nach eigenen Angaben einen Stützpunkt an, der von der US-Armee für Angriffe auf den Iran genutzt worden sei. Der Standort wurde in der am Montag von iranischen Staatsmedien verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden nicht genannt.

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US-Militär greift erneut Ziele in Iran an

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben am Wochenende iranische Radar- und Drohnen-Kommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf aggressive Handlungen Irans gewesen, darunter der Abschuss einer US-Drohne vom Typ MQ-1 über internationalen Gewässern, teilt das US-Zentralkommando (Centcom) mit. US-Kampfflugzeuge hätten demnach die Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. US-Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen. 


Britische Außenministerin fordert Ende der Eskalation im Libanon

Die britische Außenministerin Yvette Cooper fordert ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon. Die Eskalation habe Zivilisten getötet und vertrieben, Infrastruktur zerstört und den Raum für Diplomatie eingeschränkt, erklärt sie auf der Kurznachrichtenplattform X.

Zugleich müsse die Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstellen und sich entwaffnen. Alle Seiten müssten die Waffenruhe respektieren und ernsthaft verhandeln.

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Irans Präsident fordert neuen Politikstil

Irans Präsident Massud Peseschkian hat sich für eine grundlegende Änderung des Führungsstils im Land ausgesprochen. Zugleich wies sein Büro Rücktrittsgerüchte zurück. Peseschkian sagte laut der den Revolutionsgarden nahestehenden Agentur Fars, die Führung könne nicht allein aus einer begrenzten Gruppe von Führungskräften und Beamten bestehen.

Er verlangte stattdessen die Einbindung aller gesellschaftlichen Schichten, wirtschaftlicher Akteure und Wissenschaftler sowie der Bevölkerung. Peseschkian gilt als Reformer.

Wadephul: Israels Vorrücken im Libanon Anlass zur Sorge

Außenminister Johann Wadephul ruft Israel und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon dringend auf, zur vereinbarten Waffenruhe zurückzukehren. "Das weitere Vorrücken der israelischen Armee im Süden Libanons gibt Anlass zu großer Sorge", teilt der CDU-Politiker am Rande seines Besuches bei den Vereinten Nationen (UN) in der US-Ostküstenmetropole New York mit.

Israel müsse bei seinem Vorgehen gegen die Hisbollah Zivilisten und zivile Infrastruktur schützen. "Jede weitere Eskalation verschärft die ohnehin schon angespannte Lage zusätzlich und sorgt für neue Fluchtbewegungen innerhalb Libanons", warnt Wadephul.


Tel Aviv: Demonstration gegen Netanjahu

In Israels Hauptstadt Tel Aviv haben Hunderte Menschen gegen die Regierung von Ministerpräsident Netanjahu demonstriert. Es wird ein Ende der Kriege mit den Nachbarstaaten gefordert.

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Trotz Waffenruhe: Israel geht im Libanon weiter militärisch vor

Israel weitet den Bodeneinsatz im Libanon aus, trotz der Mitte April vereinbarten Waffenruhe. Zudem hat Israel nach eigenen Angaben die strategisch wichtige Burg „Beaufort“ eingenommen.

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Trump bremst Einigung mit Iran: "Bin nicht in Eile"

Trump bremst Einigung mit Iran: "Bin nicht in Eile"

Mehrere US-Medien berichten, Trump habe ein nahezu fertiges Rahmenabkommen mit Iran wegen offener Streitpunkte zurückgewiesen. Offizielle Details fehlen bislang.

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Iran: Stimmen keiner Vereinbarung zu, die Rechte der Iraner nicht wahrt

Iran wird nach den Worten seines Chefunterhändlers Mohammad Baqer Ghalibaf kein Abkommen zur Beendigung des Konflikts mit den USA akzeptieren, solange die Rechte der iranischen Bevölkerung nicht gesichert sind.

Es gebe kein Vertrauen in die Worte und Versprechen des Feindes, sagt Ghalibaf staatlichen Medien zufolge. Das einzige Kriterium seien spürbare Ergebnisse, bevor der Iran seinerseits Verpflichtungen erfülle. Ghalibaf äußert sich nach seiner Vereidigung als wiedergewählter Parlamentspräsident.


Iran pocht auf Freigabe eingefrorener Auslandsvermögen

Während eine Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran weiter aussteht, rückt in Teheran zunehmend die Bedeutung von eingefrorenen iranischen Auslandsvermögen in den Fokus. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, Iran habe wiederholt betont, dass vor jeder Einigung zunächst der Status der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte geklärt werden müsse.

Auch die Nachrichtenagentur Fars schreibt, Trump habe ignoriert, dass unmittelbar nach Unterzeichnung einer vorläufigen Einigung zwölf Milliarden US-Dollar auf eingefrorenen iranischen Auslandskonten freigegeben werden müssten. Damit widerspricht sie Aussagen des US-Präsidenten zum Rahmenabkommen. Ohne diese Freigabe werde Iran nicht in die nächste Verhandlungsphase eintreten, heißt es bei Fars. 


US-Militär stoppt Schiff im Golf von Oman gewaltsam

US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ein Schiff im Golf von Oman beschossen. Entgegen der US-Seeblockade habe sich das Schiff einem iranischen Hafen genähert und sei den Anweisungen trotz etlicher Warnungen nicht nachgekommen, teilte das zuständige Regionalkommando (Centcom) auf X mit. Ein Flugzeug der US-Streitkräfte habe das Schiff danach mit einer Rakete beschossen und manövrierunfähig gemacht. Das Schiff mit dem Namen "M/V Lian Star" fuhr demnach unter gambischer Flagge.


Israel stellt sich auf mehr Angriffe der Hisbollah ein

Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben auf einen möglichen stärkeren Raketenbeschuss der libanesischen Hisbollah-Miliz auf den Norden des Landes vor. Die Armee begründete dies auf Telegram mit einer Ausweitung ihres Militäreinsatzes im Südlibanon.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den Iran-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, zuletzt in heute Xpress am 01.06.2026 ab 09:00 Uhr.

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  16. Iraner fahren am 28. Mai 2026 am Valiasr-Platz in Teheran, Iran, an einer großen Anti-US-Plakatwand vorbei, auf der US-Präsident Donald Trump und die Straße von Hormus zu sehen sind. US-Präsident Donald Trump gab kürzlich bekannt, dass ein mögliches Friedensabkommen zur Beendigung des Konflikts und zur Wiederöffnung der Straße von Hormus weitgehend durch pakistanische Vermittler ausgehandelt worden sei. Seitdem haben die USA jedoch neue Luftangriffe im Süden des Iran gestartet.

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