Iran-Krieg: Alle Entwicklungen im Liveblog

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Aktuelle Entwicklungen der Eskalation:Iran-Krieg: Alle Nachrichten im Liveblog

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Nach dem US-israelischen Angriff auf Iran gilt derzeit eine wacklige Waffenruhe. Die für den Handel wichtige Straße von Hormus ist weitgehend blockiert. Alle Entwicklungen live.

Über den Iran-Krieg berichtet das ZDF in vielen Sendungen, etwa im heute journal update am 17.04.2026 ab 0:29 Uhr.
Wichtige Meldungen

Vertriebene Libanesen kehren in zerstörte Heimatorte zurück

Nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Libanon sind vertriebene Bewohner in ihre Häuser zurückgekehrt. Ihre Erleichterung über das Ende der Kämpfe wurde von dem Bild der Zerstörung getrübt, das sich ihnen am Freitag bot. Bewohner des Dorfes Dschibschit im Süden des Landes standen vor zerstörten Wohnblocks und Straßen, die mit Betonbrocken, verbogenen Aluminiumläden und baumelnden Stromkabeln übersät waren, wie AP-Reporter berichteten.

"Ich fühle mich frei, weil ich zurück bin", sagte die 23-jährige Sainab Fahas. "Aber sehen Sie, sie haben alles zerstört: den Platz, die Häuser, die Geschäfte, alles." 


Irankrieg setzt Reisebranche unter Druck

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Wirtschaftsweise: Ticketpreise für Flüge werden stark steigen

Der "Wirtschaftsweise" Gabriel Felbermayr erwartet infolge des Iran-Kriegs deutlich höhere Kosten für Flugreisende. "Die Ticketpreise werden stark steigen, damit wird die Nachfrage nach Flugdienstleistungen zurückgehen", sagte der österreichische Ökonom im Interview beim Deutschlandfunk. Wenn die Nachfrage sinke, tue das auch das Angebot: Einzelne Flugverbindungen könnten entfallen, weil sie sich nicht mehr rechnen.

Angesichts einer drohenden Verknappung der Kerosinversorgung fordert der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) unterdessen Hilfe von der Bundesregierung. Dazu zählen eine Freigabe der nationalen und europäischen Kerosin-Reserven und weniger Rechte für Flugpassagiere, wie die "Welt am Sonntag" am Freitag berichtete. Der BDL vertritt Fluggesellschaften und Flughäfen. 


Wichtige Meldung

Pakistanische Vermittlerkreise: USA und Iran grundsätzlich einig

Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zielen pakistanischen Vermittlerkreisen zufolge zunächst auf eine vorläufige Vereinbarung. Erst werde eine Absichtserklärung unterzeichnet, sagt ein pakistanischer Insider, der an den Vermittlungen beteiligt ist. Im Anschluss solle binnen 60 Tagen ein umfassendes Abkommen ausgehandelt werden. Beide Seiten seien sich grundsätzlich einig, technische Details würden später geklärt. Pakistan vermittelt zwischen den USA und dem Iran.

Diplomaten zufolge verhandelt der pakistanische Armeechef Asim Munir seit Mittwoch in Teheran und hat einen Durchbruch bei strittigen Punkten erzielt. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, eine Einigung der Vereinigten Staaten mit dem Iran rücke näher. Die Delegationen beider Seiten könnten sich möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen.

Wichtige Meldung

87 Prozent der Deutschen erwarten kein schnelles Kriegsende

Die Deutschen rechnen trotz neuer Verhandlungen nicht mit einem schnellen Ende des Iran-Kriegs: Laut ZDF-Politbarometer erwarten 87 Prozent der Befragten, dass der Krieg der USA und Israels gegen Iran länger dauern wird. Nur neun Prozent glauben an ein Ende in den kommenden Wochen. Eine militärische Beteiligung Deutschlands an dem Krieg lehnen 93 Prozent ab.

Friedenshoffnungen im Nahost-Krieg drücken Ölpreis

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Nahost-Kriegs hat Öl zum Wochenschluss etwas billiger gemacht. Die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI gaben am Freitag um jeweils gut 1,5 Prozent auf 97,94 Dollar beziehungsweise 93,32 Dollar je Fass nach. Israel und Libanon hatten einer zehntägigen Waffenruhe am Donnerstag zugestimmt. Damit könnte ein Haupthindernis für ein umfassenderes Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigt werden. Laut US-Präsident Donald Trump könnten sich die Verhandlungsdelegationen der USA und des Iran möglicherweise schon dieses Wochenende wieder treffen.


Wichtige Meldung

Merz in Paris zu Gesprächen über Sicherung der Straße von Hormus

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) berät am Freitag in Paris mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem britischen Regierungschef Keir Starmer über einen internationalen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus (ab 12 Uhr). Deutschland könne sich daran mit Minenräumung oder Seefernaufklärung beteiligen, hieß es in Regierungskreisen in Berlin. Merz und Macron betonen, dass ein solcher Einsatz erst nach dem Ende des Iran-Krieges möglich sei.

Wichtige Meldung

Trump: Iran-Krieg verläuft "reibungslos"

US-Präsident Donald Trump steht dem Iran-Krieg trotz zahlreicher negativer Folgen nach eigenen Angaben positiv gegenüber: "Ich muss sagen, der Krieg im Iran verläuft reibungslos", sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) in einer Rede in Las Vegas. "Er dürfte ziemlich bald zu Ende sein." Trotz steigender Energiepreise, Tod und Zerstörung sowie Sorgen über die Zukunft der Nato und des Nahen Ostens sei der Krieg "perfekt gewesen", sagte Trump und lobte dabei die Stärke des US-Militärs.

Libanons Armee wirft Israel Verstoß gegen Waffenruhe vor

Libanons Armee wirft Israel Verstoß gegen Waffenruhe vor

Israel hat nach libanesischen Angaben gegen die Waffenruhe verstoßen. Demnach soll es Beschuss auf südlibanesische Dörfer gegeben haben. Die Feuerpause gilt seit Mitternacht.

Zum Beitrag

Israelische Armee bleibt während Waffenruhe im Südlibanon

Auch nach Beginn der Feuerpause zwischen Israel und dem Libanon bleibt das israelische Militär nach eigenen Angaben im Südlibanon stationiert. Wie die Armee weiter mitteilt, sollen libanesische Bürger sich deshalb auch nicht südlich des Litani-Flusses begeben.


Klingbeil: Iran-Krieg hat "massive Auswirkung" auf Konjunktur

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat vor den Folgen des Iran-Kriegs auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gewarnt. "Dieser Krieg hat eine massive Auswirkung auf unser Wachstum und auf die wirtschaftliche Stärke", sagt Klingbeil am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington. Der Krieg sei ein "erheblicher Dämpfer" für die Anstrengungen, das wirtschaftliche Wachstum anzukurbeln. 


Libanesische Armee meldet israelischen Beschuss trotz Waffenruhe

Die libanesische Armee wirft Israel Verstöße gegen die vereinbarte Waffenruhe vor. Seit Inkrafttreten der Feuerpause habe es zeitweiligen Beschuss auf südlibanesische Dörfer gegeben, teilt das Militär mit. Die Bürger seien aufgerufen worden, ihre Rückkehr in die Ortschaften im Süden des Landes vorerst zu verschieben.


Guterres ruft Israel und Hisbollah zur Einhaltung der Waffenruhe auf

UN-Generalsekretär António Guterres ruft Israel und die libanesische Hisbollah-Miliz auf, die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe uneingeschränkt zu respektieren. Das teilt sein Sprecher Stéphane Dujarric in New York mit.

Guterres hoffe, dass diese Waffenruhe den Weg für Verhandlungen und die vollständige Umsetzung der Resolution 1701 des Sicherheitsrats ebnen werde, um eine langfristige Lösung des Konflikts zu erreichen. 


Menschen in Beirut feiern Beginn der Feuerpause

Der Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah sorgt im Libanon für Freudenbekundungen. In der Hauptstadt Beirut feuern Menschen Schüsse in die Luft ab. Über der gesamten Stadt sind immer wieder auch laute Knallgeräusche zu hören. Laut lokalen Medien handelte es sich dabei um Freudenschüsse, unter anderem mutmaßlich von Panzerabwehrraketen.


Wichtige Meldung

USA veröffentlichen Sechs-Punkte-Plan für Waffenruhe im Libanon

Das US-Außenministerium hat die Abmachung zwischen Israel und dem Libanon öffentlich gemacht. Zu den sechs vereinbarten Punkten gehört demnach, dass die libanesische Regierung die Hisbollah daran hindert, Angriffe gegen israelische Ziele durchzuführen. Israel verzichtet währenddessen auf "offensive Militäroperationen" gegen libanesische Ziele. Allerdings behält Israel sich das Recht vor, notwendige Maßnahmen zur Selbstverteidigung gegen Angriffe zu ergreifen. Betont wird in der Abmachung, dass allein die libanesischen Sicherheitskräfte für die Souveränität und Verteidigung des Libanons verantwortlich sind.

Ferner ersuchen Israel und der Libanon die USA laut der Abmachung, weitere direkte Verhandlungen zwischen beiden Ländern zu erleichtern. Das Ziel sei der Abschluss eines umfassenden und dauerhaften Sicherheits- und Friedensabkommens zwischen beiden Ländern.

 

Wichtige Meldung

Waffenruhe zwischen Israel und Hisbollah tritt in Kraft

Nach wochenlangen Kämpfen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz ist die von US-Präsident Donald Trump verkündete Waffenruhe offiziell in Kraft getreten. Die Frist für die Feuerpause begann um Mitternacht Ortszeit (23.00 Uhr MESZ), sie soll zunächst zehn Tage dauern. 

ZDF-Korrespondent: Hormus-Konferenz soll Einigkeit zeigen

Der Kanzler macht ein Angebot zur Sicherung der Straße von Hormus – doch nur unter bestimmten Bedingungen, so ZDF-Korrespondent Wulf Schmiese: Davor müsste es ein Ende der Kampfhandlung geben.

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Iran fordert vollständigen Abzug Israels aus Libanon

Iran fordert einen vollständigen Abzug der israelischen Truppen aus dem Südlibanon. Das teilt das Außenministerium in Teheran laut iranischen Medienberichten mit. Israel will nach eigenen Angaben eine weitreichende Sicherheitszone einrichten.


Wadephul begrüßt Waffenruhe zwischen Israel und Libanon

Bundesaußenminister Wadephul begrüßt die von US-Präsident Trump angekündigte Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Sie verschaffe den Menschen auf beiden Seiten der Grenze eine wichtige Atempause. 

Zugleich fordert er langfristige Vereinbarungen zur Grenzsicherung und eine Entwaffnung der Hisbollah-Miliz. Die libanesische Regierung, die das zu ihrem Ziel erklärt habe, müsse das nun auch umsetzen.


Trump rechnet mit baldiger Iran-Einigung: "Sind sehr nahe dran"

Trotz der erfolglosen ersten Verhandlungsrunde zwischen den USA und Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts rechnet US-Präsident Trump mit einer baldigen Einigung.

"Wir sind sehr nahe dran an einem Abkommen", sagte er vor seinem Abflug nach Las Vegas zu Reportern vor dem Weißen Haus. Sollte es nötig sein, werde er auch die noch bis kommenden Mittwoch dauernde Waffenruhe verlängern. 


Über den Iran-Krieg berichtet das ZDF in vielen Sendungen, etwa im heute journal update am 17.04.2026 ab 0:29 Uhr.

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