USA nennen Operation "Epic Fury"
Die US-Verteidigungsministerium bezeichnen den Angriff auf den Iran als "Operation Epic Fury", zu deutsch "Operation gewaltige Wut" oder "Zorn".
Israel und die USA greifen Iran an, das Regime schlägt mit Raketen auf Israel zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Israel und die USA haben Iran angegriffen, aus Teheran werden Explosionen gemeldet. Verteidigungsminister Katz sprach von einem "Präventivschlag". Auch in Israel wurde Luftalarm ausgelöst.
28.02.2026 | 0:20 minDie US-Verteidigungsministerium bezeichnen den Angriff auf den Iran als "Operation Epic Fury", zu deutsch "Operation gewaltige Wut" oder "Zorn".
Laut des Innenministeriums in Bahrain habe es Explosionen in der Hauptstadt Manama gegeben. Mögliches Ziel könnte eine US-Militärbasis dort sein. Laut Augenzeugen, über die Reuters berichtet, soll über der US-Militärbasis Juffair in Bahrain zufolge Rauch zu sehen sein. Das Hauptquartier der 5. Flotte der USA bestätigte einen Angriff.
Die US-Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten ruft ihr Personal dazu auf, Schutz zu suchen. Man empfehle das auch allen US-Bürgern im Land.
Das Internet im Iran ist fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen, schreibt der Beobachtungsdienst Netblocks auf X.
Laut Israels MinisterpräsidenteBenjamin Netanjahu will sein Land mit den neuen Angriffen im Iran gemeinsam mit den USA eine existenzielle Bedrohung durch Teheran beseitigen. "Es darf nicht zugelassen werden, dass sich das mörderische Terrorregime mit Atomwaffen ausrüstet, die es ihm ermöglichen würden, die gesamte Menschheit zu bedrohen", sagte Netanjahu in einer Videobotschaft.
Iran habe nur begrenzte militärische Mittel zum Gegenschlag, erklärt Nahost-Experte Hans-Jakob Schindler in ZDFheute live. Die Luftverteidigung wurde bei der letzten Konfrontation weitgehend ausgeschaltet. Zwar wurden mit Russland neue Verträge geschlossen, um neue Waffensysteme geliefert zu bekommen, das sei bisher nicht geschehen. "Es bleibt nur die Zermürbungstaktik auf die israelische Wirtschaft."
Sind die iranischen Verbündeten in anderen Ländern eine Bedrohung für Israel aktuell? Mit Blick auf die Milizen Hisbollah (Libanon) und Hamas (Gaza) sagt Nahost-Experte Hans-Jakob Schindler in ZDFheute live, dass diese so schwach wie nie seien. "Da bleibt nicht viel übrig als Raketenangriffe." Schon im letzten Sommer sei klar geworden, dass nur die modernsten der iranischen Raketen überhaupt eine Chance hätten, durch die israelischen Abwehrmaßnahmen durchzukommen.
"Es ist durchaus überraschend, dass sich Präsident Trump so klar positioniert hat, dass es um den Regime Chance geht", sagt Nahost-Experte Hans-Jakob Schindler bei ZDFheute live. "Es ist äußerst kompliziert, diesen Regime Change nur durch Luftschläge herbeizuführen und es wird auch - wenn es klappen sollte - eine sehr lange Zeit dauern." Jetzt gehe es darum, die interne Stabilität des Regimes zu "zerrütten", so Schindler. Man müsse nun gegen die Führer der verschiedenen Machtzentren und der Revolutionsgarden vorgehen.
Israel und die USA haben Iran angegriffen, aus Teheran werden Explosionen gemeldet. Verteidigungsminister Katz sprach von einem "Präventivschlag". Auch in Israel wurde Luftalarm ausgelöst.
Iranische Staatsmedien haben Explosionen am Rande der Stadt Isfahan gemeldet. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Südöstlich von Isfahan liegt ein wichtiges Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr bombardiert wurde.
Die deutsche Botschaft in Tel Aviv fordert die Deutschen in Israel auf, sich dringend an die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu halten. "Bleiben Sie vor allem nah an geeigneten Schutzräumen", schreibt der deutsche Botschafter Steffen Seibert auf X.
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ZDF-Korrespondent Thomas Reichart berichtet von Explosionen der israelischen Luftabwehr über Tel Aviv. Israels Raketenabwehrsystem scheine gerade Raketen des Iran abzufangen. Zudem gebe es einen neuen Alarm - weitere Raketen seien auf dem Weg.
Wie ist gerade die Lage in Teheran? Viele Menschen in Iran scheinen laut Bericht von ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa in ZDFheute live nach Hause kommen oder die Hauptstadt Teheran verlassen zu wollen. Die Straßen im Iran würden sich mit Autos füllen, Menschen versuchen, Benzin zu kaufen. Es gab offenbar keine Vorwarnung für die Bevölkerung. "Das Internet funktioniert nur phasenweise." Es habe auch digitale Angriffe auf staatliche Medien und Nachrichtenagenturen gegeben.
Laut Analyse des ZDF-Washington-Korrespondenten Elmar Theveßen wollen die USA einen Regimewechsel in Iran. Das sei die klare Ansage von Donald Trump in seiner Ansprache gewesen sein, sagt Theveßen bei ZDFheute live.
Thomas Reichart, Leiter des ZDF-Studios in Israel, berichtet in ZDFheute live von Luftalarm kurz nach acht Uhr Ortszeit in Tel Aviv. "Die Sirenen haben gedröhnt."
Außerdem werde das Leben in Israel heruntergefahren. So werden die Schulen morgen zum Beispiel nicht öffnen, Krankenhäuser sollen ihre Tätigkeiten in Tiefgaragen verlegen - weil man einen Gegenschlag des Iran erwartet. "Das wird vermutlich ein Tag sein, in dem Israel, besonders hier in Tel Aviv, einen guten Teil in den Schutzräumen verbringen wird."
Noch während der Live-Sendung warnte das Handy des Korrespondenten vor einem iranischen Raketenangriff.
Das israelische Militär teilte auf der Plattform X mit, dass man den Start iranischer Raketen auf Israel beobachtet habe. Gegenmaßnahmen würden unternommen. Die israelische Bevölkerung werde per Handymitteilung über weitere Schritte informiert.
Die US-israelischen Angriffe auf Iran richten sich ersten lokalen Meldungen zufolge sowohl gegen militärische Ziele als auch gegen offizielle Gebäude in Großstädten wie Teheran. Bislang gibt es keine Berichte über eine militärische Reaktion der iranischen Streitkräfte oder mit ihnen verbündeten Milizen in der Region.
Bei der letzten militärischen Konfrontation im Juni 2025 hatten Israel und die USA innerhalb kürzester Zeit militärische Lufthoheit über dem Iran, ohne dass die iranischen Streitkräfte sich effektiv zur Wehr setzen konnten.
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In seiner Ansprache rief Trump die iranische Bevölkerung zum Aufstand gegen ihre Staatsführung auf. "Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen", so Trump. Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung."
Außerdem sollen Militär und Revolutionsgarden des Iran die Waffen niederlegen. Er versprach ihnen dafür "komplette Immunität".
Beim Angriff auf den Iran werden womöglich auch US-Soldaten sterben, sagt Donald Trump auf Truth Social. "Wir könnten Verluste haben." Das passiere oft im Krieg. Aber man mache das alles für die Zukunft. "Es ist eine noble Mission."