Iran-Krieg: Alles zur Eskalation mit USA und Israel im Liveblog

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Aktuelle Entwicklungen :Iran-Krieg und Nahost-Konflikt: Alle Nachrichten im Liveblog

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Die USA greifen wieder Ziele in Iran an. Teheran schließt Straße von Hormus "bis auf Weiteres". Die Entwicklungen im Liveblog.

Über den Iran-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, etwa im heute journal am 14.07.2026 ab 21:50 Uhr.
Wichtige Meldungen

Syrien: Waffenlieferung für Hisbollah an Grenze zum Irak abgefangen

Syrien hat nach eigenen Angaben an seiner Grenze zum Irak eine für die pro-iranische Hisbollah im Libanon bestimmte Waffenlieferung abgefangen. Die Waffen, darunter auch Raketen, seien an der Grenze zu seinem östlichen Nachbarland beschlagnahmt worden, erfuhr die staatliche Nachrichtenagentur Sana aus Kreisen des syrischen Innenministeriums. Syriens Übergangsregierung steht der von Iran finanzierten Miliz, die mit dem gestürzten Machthaber Baschar al-Assad verbündet war, feindlich gegenüber.

Den Innenministeriumskreisen zufolge "vereitelten Spezialeinheiten einen Versuch, eine Lieferung hochentwickelter Waffen und Raketen über die syrisch-irakische Grenze zu bringen". Erste Ermittlungen ergaben demnach, dass "die Lieferung durch Syrien zugunsten der terroristischen Hisbollah-Miliz transportiert werden sollte". 


ZDF-Korrespondent: USA wollen "Iran weiter unter Druck setzen"

Die USA haben erneut Iran angegriffen. "Die Absicht ist, Iran weiter unter zu Druck zu setzen", sagt ZDF-Korrespondent David Sauer. Ziel sei es, gegen die Bedrohung von Schiffen in der Straße von Hormus vorzugehen.

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Wichtige Meldung

Kuwait wehrt erneut iranische Angriffe ab

Die kuwaitische Luftverteidigung wehrt derzeit nach eigenen Angaben erneut iranische Drohnenangriffe ab. Mögliche Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen feindlicher Ziele durch die Luftverteidigungssysteme zurückzuführen, heißt es weiter.

Menschenrechtler: Iran will Widerstand von Minderheiten brechen

Die neuerliche Eskalation des Krieges zwischen den USA und Iran verschärft nach Einschätzung von Menschenrechtlern die ohnehin schwierige Lage der Minderheiten im Iran. "In den letzten Wochen hat das Regime seine militärische Präsenz in den kurdischen und belutschischen Gebieten mindestens verdoppelt", sagt der Nahost-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido. Das Ziel der verstärkten Militärpräsenz sei es, den Widerstand der Kurden und Belutschen zu brechen und einen möglichen Aufstand im Keim zu ersticken.


Netanjahu sagt US-Reise ab

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist in den kommenden Tagen doch nicht in die USA. Grund dafür sei, dass die Beisetzung von US-Senator Lindsey Graham auf Ende des Monats verschoben worden sei, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. Ursprünglich hatte Netanjahu zufolge am Samstag in die USA reisen wollen, wie die Nachrichtenagentur Reuters von einem Insider erfahren hatte. Er strebe dort ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump an, hieß es gestern. Ob diese Begenung zustande kommen würde, galt jedoch als unklar.


Unicef: Millionen Kinder wegen Iran-Kriegs von Armut bedroht

Mehr als 23 Millionen weitere Kinder könnten laut dem UN-Hilfswerk Unicef durch den Konflikt im Nahen Osten und die Unterbrechungen im Schiffsverkehr bis zum Jahresende in Armut rutschen. Der Konflikt zwischen den USA und Israel einerseits und Iran andererseits habe schwerwiegende und möglicherweise unumkehrbare Folgen für Kinder weltweit, besonders in einkommensschwachen Regionen, teilt Unicef zur Veröffentlichung einer Analyse mit. 

Von Unicef ausgewertete Daten aus mehr als 167 Ländern zeigten, dass steigende Lebensmittel- und Energiepreise sowie die weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der Gewalt im Nahen Osten die Kaufkraft vieler Haushalte weiter schwächten, heißt es. Die Schließung der weltwirtschaftlich bedeutsamen Straße von Hormus für Handelsschiffe treibe die Preise nach oben.


Iran: Kontrolle der Straße von Hormus ist "rote Linie"

Die Kontrolle der Straße von Hormus ist für Iran eine "rote Linie", wie Armeesprecher Brigadegeneral Mohammad Akraminia erklärt. Die USA hätten geglaubt, mit Angriffen auf Stützpunkte an der iranischen Südküste die Hoheit über die strategisch wichtige Meerenge übernehmen zu können, sagt Akraminia. Iran sei jedoch in der Lage, die Wasserstraße von jedem Punkt seines Territoriums aus zu beherrschen.


Wichtige Meldung

Iran droht bei US-Angriffen auf Kraftwerke mit "Zerstörung" regionaler Infrastruktur

Iran hat im Fall von US-Angriffen auf seine Kraftwerke und Brücken vernichtende Angriffe auf die Infrastruktur in umliegenden Ländern angedroht. "Die gesamte Infrastruktur der Region wird unter den stählernen Schlägen der mächtigen Streitkräfte der Islamischen Republik Iran so vollständig zerstört werden", erklärt der iranische Generalstab. Es werde "keine Spur davon" übrig bleiben, so "als hätte sie nie existiert".

Iran meldet Angriff auf Flughafen in Nordosten des Landes

Nach iranischen Angaben soll es zu einem Angriff im Nordosten des Landes gekommen sein. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Im Statement der Gouverneursverwaltung heißt es lediglich, dass der "Feind" für den Angriff verantwortlich sei.


Ölpreise nach kräftigem Anstieg nun leicht im Minus

Die Ölpreise haben trotz erneuter Angriffe im Iran-Konflikt nicht weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostet 84,78 US-Dollar, das sind 0,20 Prozent weniger als gestern. Zuletzt waren die Ölpreise aufgrund neuer Attacken im Nahen Osten tagelang kräftig gestiegen.


Indien verbietet Einsatz von Seeleuten in Straße von Hormus

Indien untersagt wegen der eskalierenden Gewalt im Persischen Golf vorerst den Einsatz indischer Seeleute auf Schiffen in der Straße von Hormus. Die Anordnung sei an Reeder, Schiffsmanager und Personalvermittler gegangen, teilt die Generaldirektion für Schifffahrt mit. Bei Angriffen in der Region wurden innerhalb von drei Tagen zwei indische Seeleute getötet. Die Regierung in Neu-Delhi legte Protest bei Iran ein und bestellte dessen stellvertretenden Botschafter ein. Indien ist mit mehr als 300.000 Seeleuten der weltweit drittgrößte Anbieter von Arbeitskräften für die globale Schifffahrt.


Irak verurteilt Drohnenangriff im Norden

Irak hat nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf sein Staatsgebiet abgewehrt. Das Büro von Iraks Ministerpräsident Ali al-Saidi teilt mit, die Drohnen seien über der Kurdenregion im Nordirak abgeschossen worden. Sie waren demnach über der Stadt Erbil in den irakischen Luftraum eingedrungen. Al-Saidi macht keine Angaben zur Herkunft der Drohnen, verurteilt den Angriff aber scharf. 

Die zuständigen Sicherheitsbehörden seien angewiesen worden, in Abstimmung mit den Sicherheitskräften der Region "alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Wiederholung solcher Angriffe zu verhindern", erklärt al-Saidi. Irak stelle sich allen in den Weg, die versuchten, "die Sicherheit unserer großartigen Gesellschaft zu gefährden - wo auch immer sie sein mögen", fügt er hinzu.


Trump richtet Fernsehansprache an die Nation

US-Präsident Donald Trump hält am Abend in Washington eine Fernsehansprache an die Nation (21 Uhr Ortszeit, Freitag 3 Uhr MESZ). Themen dürften die erneute militärische Eskalation mit Iran und die Kongresswahlen im November sein. Der Präsident hatte sich letztmals am 1. April live an die Bürgerinnen und Bürger gerichtet. In dieser Rede kündigte er an, Iran "in die Steinzeit" zurückbomben zu wollen und den Krieg danach schnell zu beenden.


Wichtige Meldung

Irans Staatsmedien melden Explosionen in Teheran

Im Zuge der jüngsten US-Angriffwelle gegen Iran berichten iranische Staatsmedien von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran - zum ersten Mal seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Kontrolle über die Straße von Hormus. Zudem berichten die Staatsmedien, die amerikanischen Angriffe hätten die Provinz Semnan getroffen, in der die Produktion ballistischer Raketen sowie das iranische Raumfahrtprogramm angesiedelt sind. Bisher gibt es keine Angaben zu möglichen Opfern oder Schäden durch die Angriffe.

Trump: Iran hat "zu Unrecht" festgehaltene US-Staatsbürgerin freigelassen

Inmitten der zunehmenden Eskalation im Iran-Krieg hat die Führung in Teheran eine US-Staatsbürgerin freigelassen. "Sie befindet sich nun sicher außerhalb des Iran und ist wohlauf", schreibt US-Präsident Donald Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens von Seiten des Iran zu schätzen!"

Trump, auf dessen Anweisung die US-Streitkräfte ihr Vorgehen gegen den Iran in den vergangenen Tagen deutlich verschärft hatten, machte keine Angaben zur Identität der Frau. Er erklärte lediglich, dass diese seit Dezember 2024 "zu Unrecht" im Iran festgehalten worden sei. Der Iran hält mehrere westliche Staatsbürger in Gefängnissen fest. Kritiker werfen der Führung in Teheran vor, die Häftlinge als Druckmittel in Verhandlungen einzusetzen. 


Erneut Luftalarm in Bahrain

Kurz nach Beginn einer neuen Angriffswelle der USA auf Ziele in Iran haben im Golfstaat Bahrain wieder Sirenen geheult. Das Innenministerium schrieb auf der Plattform X, die Bevölkerung sei aufgerufen worden, Ruhe zu bewahren und sich zum nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben. Näheres wurde zunächst nicht bekannt. Bahrain gehört aber zu den Ländern, die im Krieg immer wieder Ziel iranischer Vergeltungsangriffe wurden.


Wichtige Meldung

US-Militär startet weitere Angriffswelle gegen Iran

Das US-Militär hat eine weitere Angriffswelle gegen Iran begonnen. Das teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Es war die dritte Angriffswelle innerhalb von 24 Stunden. 

Ziel der Angriffe seien militärische Fähigkeiten Irans, mit denen Schiffe in der Straße von Hormus bedroht würden, erklärte Centcom.

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USA: Sanktionieren Netzwerk für iranische Waffenbeschaffung

Die US-Regierung verhängt Sanktionen gegen Personen und Unternehmen, die als Teil eines internationalen Netzwerks Iran bei der Waffenbeschaffung unterstützen sollen. Davon betroffen seien iranische und russische Staatsbürger sowie Einrichtungen in Iran, Russland und Nigeria, teilt das US-Finanzministerium mit.

Iran nutze ausländische Luftfahrt- und Transportunternehmen sowie Finanzkanäle, um die Rolle der iranischen Revolutionsgarden beim illegalen Erwerb zu verschleiern.


Iran meldet 35 Tote nach US-Luftangriffen

Die jüngsten US-Luftangriffe auf Ziele in Iran haben nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums mindestens 35 Menschen das Leben gekostet. Laut staatlichem Fernsehen kündigte das iranische Militär eine entschlossene Antwort auf "diese aggressive Aktion des amerikanischen Feindes" an.


Politiker in Iran fordert Bereitschaft für jahrelangen Krieg

Ein bekannter iranischer Politiker hat sein Land zur Bereitschaft für einen jahrelangen Krieg mit den USA aufgefordert. "Was die Gefahr eines Krieges fernhält, ist unsere vollständige Bereitschaft zur Verteidigung", sagte Mohammed-Dschwad Laridschani in einem Interview des Staatsfernsehens. 

"Wenn die USA spüren, dass Iran sogar auf einen zwei- oder dreijährigen Krieg vorbereitet ist, werden sie begreifen, dass sie (...) den Krieg nicht fortsetzen sollten", fuhr er fort. "Wir müssen uns auf eine Kriegswirtschaft einstellen, damit die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung steigt", forderte der Politiker. 

Er ist der Bruder des Mitte März getöteten Ali Laridschani, des ehemaligen Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats.


Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters
Über den Iran-Krieg berichtet das ZDF in verschiedenen Sendungen, etwa im heute journal am 14.07.2026 ab 21:50 Uhr.

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