Spannungen zwischen USA und Iran: Trump unzufrieden mit Gesprächen

US-Präsident lässt Militäreinsatz offen :Trump: "Nicht glücklich" über Gespräche mit Iran

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US-Präsident Donald Trump äußerte sich unzufrieden über die bisherigen Gespräche mit Iran. Ob es zu einem Militäreinsatz kommt, ließ er aber weiter offen.

US-Präsident Donald Trump spricht am 27.02.2026 mit Journalisten bevor er mit Marine One vom South Lawn des Weißen Hauses abfliegt.

US-Präsident Donald Trump schließt einen Militärschlag gegen Iran nicht aus.

Quelle: AFP

US-Präsident Donald Trump hat sich unzufrieden über die bisherigen Gespräche mit Iran über dessen Atomprogramm geäußert. "Ich bin nicht glücklich darüber, wie sie sich verhalten", sagte Trump in Washington über die Iraner. "Sie sollten ein Abkommen abschließen, das wäre klug von ihnen." Iran habe bislang nicht eingewilligt, auf den Besitz und den Erwerb von Atomwaffen zu verzichten. "Wir wollen, dass Iran keine nuklearen Waffen besitzt, und genau diese wichtigen Worte sagen sie nicht."

Zugleich äußerte Trump sich mit Blick auf ein mögliches militärisches Vorgehen: Es wäre netter, wenn ein Militäreinsatz nicht nötig sei - "aber manchmal muss man es auf diesem Weg machen", sagte er. Trump betonte, dass er das "stärkste Militär der Welt" gerne nicht einsetzen wolle. Eine abschließende Entscheidung zum weiteren Kurs habe er bislang nicht gefällt.

SGS-Wiesel-Sauer

In Genf wird über Bande zwischen USA und Iran verhandelt, doch beide Seiten beharren auf ihren Kernforderungen. Es gebe wenig Bewegung, so US-Korrespondent David Sauer.

27.02.2026 | 2:14 min

Trump schließt möglichen Iran-Angriff nicht aus

Im Falle eines Militäreinsatzes gebe es "immer ein Risiko" für einen umfassenden Krieg im Nahen Osten, sagte Trump weiter. US-Vizepräsident J.D. Vance hatte am Donnerstag in einem Interview die Verwicklung der USA in einen jahrelangen Krieg - "ohne dass ein Ende in Sicht ist" - ausgeschlossen.

Mitte des Monats hatte Trump noch eine Frist für einen Deal genannt. Vor Journalisten sagte er auf einem Flug mit der Air Force One, dass 10 bis 15 Tage ausreichend seien. Das sei "so ziemlich das Maximum".

Schaltgespräch Christian Sievers mit Phoebe Gaa und Claudia Bates

Armada vor der Küste, US-Sondergesandter Witkoff am Verhandlungstisch: Stehen wir vor einem Krieg oder einem Deal? ZDF-Korrespondentinnen Phoebe Gaa und Claudia Bates mit Analysen.

26.02.2026 | 3:39 min

Weitere Gespräche zwischen USA und Iran in Wien geplant

Zuletzt hatten die USA und der Iran am Donnerstag miteinander verhandelt. Am Montag wollen sie erneut zusammenkommen. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi sind "technische Gespräche" in Wien geplant. In der österreichischen Hauptstadt ist die Zentrale der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um das umstrittene iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran Atomwaffen entwickelt. Irans Regierung bestreitet entsprechende Absichten, zeigt sich jedoch bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen. Im Gegenzug fordert Teheran die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen.

Quelle: dpa, AFP
Über dieses Thema berichtete das ZDF am 27.02.2026 in der heute ab 19 Uhr.

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