Rede vor UN-Generalversammlung:Trump zu Iran: "Soll ich sie in die Hölle schicken?"
Bombardieren oder verhandeln? Vor dieser Entscheidung steht US-Präsident Trump in Sachen Iran gemäß seinen eigenen Worten vor der UN-Generalversammlung in New York.
Die Rede von US-Präsident Trump vor der UN-Generaldebatte in New York wird mit Spannung erwartet. Letztes Jahr teilte Trump mit heftigen Vorwürfen aus.
22.09.2026 | 1:30 minUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben eine "große Entscheidung" über weitere Angriffe auf Iran zu treffen. Trump stellte in seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York ein Abkommen mit Teheran einem möglichen Vorgehen zur Zerstörung der Islamischen Republik gegenüber.
Die ganze Rede des US-Präsidenten sehen Sie hier im Video:
UN-Generalversammlung - Rede von US-Präsident Donald Trump
22.09.2026 | 46:18 min"Wird ein Abkommen mit Iran geschlossen, das es dem Land ermöglicht, sich wieder aufzubauen und zu einer weitaus großartigeren Nation zu werden, als sie je zuvor war?", fragte Trump. Oder solle er die Islamische Republik schnell vernichten, damit sie nie wieder die Möglichkeit habe, Menschen zu töten und Länder zu zerstören? "Soll ich sie in die Hölle schicken?"
Trump: Wahlen im November spielen keine Rolle
Trump warf Iran vor zu versuchen, eine Einigung über eine vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus und ein Ende des Krieges bis nach den Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten im November hinauszuzögern. Er rechne damit, dass Teheran direkt nach den Wahlen ein Abkommen schließen wolle.
Die Wahlen spielten aber für ihn überhaupt keine Rolle, sagte Trump. Er mache sich keine Sorgen, dass ein Krieg gegen den Iran die Chancen der Republikaner bei den Zwischenwahlen schmälern könnte. Die Wahl komme ihm im Zusammenhang mit dem Iran "nicht einmal in den Sinn", erklärte er.
Umfragen deuten allerdings darauf hin, dass der unpopuläre Krieg es für Trumps Republikaner schwieriger macht, im November die Kontrolle über den Kongress zu halten. In einigen Bundesstaaten haben sich Republikaner bereits gegen den Krieg ausgesprochen. "Sie warten ab, wie ich bei den Zwischenwahlen abschneide", sagte Trump mit Blick auf Iran. "Was sie nicht begreifen, ist, dass ich gar nicht zur Wahl stehe. Das habe ich schon hinter mir - und ich habe haushoch gewonnen ... und ich werde noch zweieinhalb Jahre im Amt sein."
Der Iran-Krieg hat die USA rund 38 Milliarden Dollar gekostet. Militärökonom Dr. Marcus M. Keupp erklärt, was Trumps teure Kriegspolitik für die Weltmacht bedeutet. Analyse bei ZDFheute live.
17.09.2026 | 21:45 minZDF-Korrespondent: Trump droht zwischen Konflikten zu schlingern
ZDF-Korrespondent Armin Coerper in New York sieht einen drohenden Schlingerkurs bei Trump. Der US-Präsident habe auf direkte Angriffe gegen die UNO verzichtet und seinen Schwerpunkt auf das Thema Iran gesetzt, so Coerper:
Was wir hier sehen, ist ein US-Präsident, der zwischen den beiden großen Konflikten der Welt zu schlingern droht.
Armin Coerper, ZDF-Korrespondent in New York
US-Präsident Trump wird heute vor der UN-Generaldebatte in New York sprechen. ZDF-Korrespondent Armin Coerper ist vor Ort.
22.09.2026 | 1:35 minAlle aktuellen Entwicklungen zum Konflikt mit Iran und zum Nahost-Krieg im Liveblog:
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