Cannabis in Colafläschchen:Fruchtgummis nicht bei Haribo kontaminiert
Cannabis in Colafläschchen hat zu einem Rückruf von Haribo geführt. Nun teilte das Unternehmen mit, die Fruchtgummis seien nicht bei der Produktion kontaminiert worden.
Weil manche Colafläschchen Cannabis enthielten, hatte Haribo das Produkt zurückgerufen.
Quelle: dpaDas in Haribo-Fruchtgummis in den Niederlanden entdeckte Cannabis ist nach Angaben des Unternehmens nicht während des Produktionsprozesses hereingelangt. Dies hätten eigene Untersuchungen sowie Untersuchungen durch ein unabhängiges Labor ergeben, teilte Haribo in Breda mit.
Die Tests hätten Rückstellproben der entsprechenden Charge, verwendete Rohstoffe sowie bereits auf den niederländischen Markt gelangte Produkte betroffen.
Wir freuen uns, bestätigen zu können, dass die Ergebnisse dieser Tests alle negativ sind und es keine Anzeichen für eine Kontamination gibt.
Haribo-Sprecher
"Unsere internen Untersuchungen zeigen auch, dass es keine Unregelmäßigkeiten in unseren Produktionsprozessen gab."
Cannabis im Fruchtgummi: Ursachensuche geht weiter
Auch die örtlichen Behörden hätten bestätigt, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass die Ursache für die Verunreinigung in den Produktionsstätten liege. Haribo arbeite weiter eng mit den Behörden zusammen, um herauszufinden, wie das Cannabis in die Fruchtgummis gelangt sein könne.
Ende Mai hatte es eine vorsorgliche Rückrufaktion für den betroffenen Typ von Fruchtgummi in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg gegeben, nachdem es im Osten der Niederlande mehrere Hinweise gab. Cannabis-Spuren wurden in drei "Happy Cola"-Kilotüten mit einer Mindesthaltbarkeit bis Januar 2026 gefunden.
Gummibärchen, Teewurst oder Froop – jeder kennt die Produkte von Haribo, Müller oder Rügenwalder Mühle. Was ist drin in den bekannten Lebensmitteln? Sebastian Lege deckt auf.
12.11.2024 | 43:43 minKind lag vorübergehend im Koma
Auch die Behörde für Lebensmittel- und Produktsicherheit (NVWA) in den Niederlanden hatte gewarnt, der Verzehr der betroffenen Colafläschchen könne zu gesundheitlichen Problemen führen, darunter Schwindelgefühle. Mehrere Menschen hatten über Unwohlsein geklagt, darunter Kinder. Zwei Kinder waren in einer Klinik behandelt worden, eines lag vorübergehend im Koma.
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