Tennis: Erst Sinner beendet Struffs Wimbledon-Märchen

Deutscher unterliegt im Viertelfinale:Erst Sinner beendet Struffs fantastische Wimbledon-Reise

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Jan-Lennard Struff hat in seinem ersten Wimbledon-Viertelfinale die schwerstmögliche Aufgabe gegen Jannik Sinner. Lange kann er ihm Paroli bieten. Für den Coup reicht es nicht.

Jan-Lennard Struff schlägt mit Jannik Sinner nach dem Wimbledon-Viertelfinale ab

Handshake zwischen Jan-Lennard Struff (r.) und Jannik Sinner nach ihrem Wimbledon-Viertelfinale.

Quelle: AFP | ADRIAN DENNIS

Überraschungs-Viertelfinalist Jan-Lennard Struff hat den erhofften Wimbledon-Coup gegen den Weltranglisten-Ersten und Titelverteidiger Jannik Sinner trotz der nächsten starken Leistung verpasst. Struffs unerwartete Erfolgsserie beim Rasenklassiker ging gegen den Italiener nach drei Sätzen mit 5:7, 6:7 (4:7), 3:6 zu Ende. Der 36-Jährige nervte den nicht am Limit spielenden Titelfavoriten zwar, für die Sensation und den erhofften Halbfinaleinzug reichte es aber nicht. 

Für Struff ist die diesjährige Wimbledon-Teilnahme dennoch ein riesiger Erfolg. Mit Kämpferherz zog der Außenseiter nicht nur erstmals in das Achtelfinale des Rasenturniers ein, sondern übertraf dies noch mit seinem ersten Viertelfinale bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere. Mit seinen 36-Jahren ist er zudem der älteste Spieler, der seit der Einführung des Profitennis 1968 zum ersten Mal in der Runde der letzten acht in Wimbledon und überhaupt bei einem Grand Slam stand.

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Struff dicht dran am Satzgewinn

Gegen Sinner hatte Struff zunächst Vorteile und war anfangs mit seinem aggressiven Stil der bessere Spieler. Von dem knapp verlorenen ersten Satz und einem Rückstand im zweiten Durchgang ließ sich Struff nicht beeindrucken. Die Chance, den zweiten Satz sogar für sich zu entscheiden, konnte er aber nicht nutzen, Sinner wehrte den Satzball ab.

Am Ende schienen Struff die Kräfte zu fehlen, Sinner, der im dritten Satz sein Niveau erhöhte, noch weiter in Bedrängnis zu bringen. Nach 2:35 Stunden war das Match vorbei.

Im Halbfinale von Wimbledon bekommt es der 24-Jährige jetzt mit dem serbischen Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic oder dem Kanadier Felix Auger-Aliassime zu tun.

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Quelle: Reuters

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Über das Thema berichtete das ZDF in den heute-Nachrichten am 06.07.2026 ab 19 Uhr.
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