Trump: Neue Verhandlungen mit Iran ab Montag in Islamabad

US-Präsident zum Krieg:Trump: Neue Verhandlungen mit Iran ab Montag in Islamabad

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Im Konflikt mit Iran reist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wieder eine Delegation aus Washington für Verhandlungen in die pakistanische Hauptstadt Islamabad.

US-Präsident Donald J. Trump spricht mit Vertretern der Medien vor dem Weißen Haus, bevor er am Donnerstag, dem 16. April 2026, in Washington, D.C., mit Marine One abfliegt. (Archiv)

US-Präsident Trump verkündete die neuen Gespräche per Social-Media-Post. (Archiv)

Quelle: Imago

US-Präsident Donald Trump hat eine neue Gesprächsrunde über eine Beendigung des Iran-Kriegs in Pakistan angekündigt. Seine Vertreter würden dort am Montagabend sein, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social ohne Angaben zur Zeitzone zu machen.

Er erklärte zudem, die USA würden Iran einen "vernünftigen Deal" anbieten. Falls Teheran dies ablehne, würden die USA "jedes Kraftwerk und jede Brücke im Iran" zerstören. Trump beschuldigte Iran, mit dem Beschuss von Schiffen in der Straße von Hormus am Samstag gegen die vereinbarte Waffenruhe verstoßen zu haben.

US-Vizepräsident reist für Gespräche mit Iran nach Pakistan

Zur Delegation der USA gehören US-Vizepräsident JD Vance und die Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner. Das teilt das Weiße Haus im Anschluss mit.

Nahost-Experte Hans-Jakob Schindler in seinem Büro

Die Straße von Hormus ist erneut gesperrt. Iran nutzt die Blockade als Druckmittel, braucht aber dringend Verhandlungsfortschritte, so Nahost-Experte Schindler bei ZDFheute live.

19.04.2026 | 13:33 min

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hatte in einem Interview, das am Samstagabend im Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde, erklärt, sein Land wolle "einen dauerhaften Frieden, damit der Krieg nicht wiederholt wird". Ghalibaf hatte in der ersten Gesprächsrunde mit den USA die iranische Delegation angeführt. Er sagte, sein Land verfolge gute Absichten, hege aber tiefes Misstrauen gegenüber den USA.

Knackpunkte in Verhandlungen: Straße von Hormus und Uran-Vorräte

Die Türkei hat sich zuversichtlich über den Fortbestand der Waffenruhe zwischen Iran und den USA über das für kommenden Mittwoch vorgesehene Ende hinaus gezeigt. "Ich hoffe, es gibt eine Verlängerung. Ich bin optimistisch", sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan in Antalya. "Wir hoffen, dass (...) die Konfliktparteien die Waffenruhe verlängern werden." Niemand wolle, dass nach dem Ende der Feuerpause kommende Woche "ein neuer Krieg ausbricht".

Schaltgespräch mit David Sauer und Phoebe Gaa in Washington und Istanbul.

Die erneute Schließung der Straße von Hormus untergrabe Trumps Glaubwürdigkeit, sagt David Sauer in Washington. Iran zögere mögliche Verhandlungen hinaus, so Phoebe Gaa in Istanbul.

18.04.2026 | 2:49 min

Derzeit laufen die Bemühungen um eine Friedenslösung weiter auf Hochtouren. Vor dem Auslaufen der zweiwöchigen Waffenruhe bemühen sich die vermittelnden Staaten Pakistan, Ägypten und die Türkei darum, eine dauerhafte Friedenslösung zu finden. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sprach von Fortschritten - doch sei eine Einigung mit den USA noch "weit" entfernt.

Zu den Knackpunkten der Verhandlungen zählen die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus sowie die iranischen Vorräte an angereichertem Uran. Westliche Staaten werfen Teheran seit Jahren vor, nach Atomwaffen zu streben. Teheran bestreitet dies und versichert, sein Atomprogramm lediglich zur zivilen Nutzung zu betreiben.

Quelle: dpa, AP, AFP, Reuters
Über dieses Thema berichtete das ZDF in unterschiedlichen Sendungen etwa ZDFheute Xpress am 19.04.2026 ab 15:27 Uhr und das heute journal am 18.04.2026 ab 22:45 Uhr.

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