Iran-Angriff von Israel und USA: Alle Entwicklungen im Liveblog

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Aktuelles und Hintergründe im Liveblog:Angriff auf Iran durch Israel und USA: Alle Entwicklungen

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Israel und die USA greifen Iran an, das Teheraner Regime schlägt mit Raketenangriffen auf Israel und US-Basen zurück. Alle Entwicklungen zu Eskalation im Nahen Osten im Liveblog.

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13.10.2025

Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, etwa ZDF spezial ab 17:00 Uhr, ZDFheute live ab 09:00 Uhr, ZDFheute Xpress um 09:35 Uhr und ZDF heute spezial ab 11:50 Uhr.
Wichtige Meldungen

US-Militär: Nach Iran-Angriffen bisher keine US-Opfer

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben keine Opfer und nur geringfügige Schäden bei iranischen Angriffen auf US-Militärstützpunkte im Nahen Osten verzeichnet. Seit dem Beginn des Großangriffs auf die Islamische Republik durch die USA und Israel habe Teheran mit "Hunderten Raketen- und Drohnenangriffen" reagiert, teilte die US-Armee mit.

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Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in Nahost-Region

Das Auswärtige Amt verschärft die Reise- und Sicherheitshinweise für die ganze Region. Wie es nach einer Sitzung des Krisenstabs der Bundesregierung aus dem Ministerium heißt, gelten jetzt Reisewarnungen für Israel, Bahrain, Irak, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Für Iran besteht schon seit 2022 eine Reisewarnung. Das Auswärtige Amt forderte zudem alle Deutschen auf, den Libanon zu verlassen.

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Revolutionsgarden: Straße von Hormus für Schiffsverkehr geschlossen

Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben der ihnen nahe stehenden Nachrichtenagentur Tasnim den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus eingeschränkt. Demnach erhielten Schiffe wiederholt Funkmeldungen, in denen ihnen die Durchfahrt untersagt werde. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels.


Vizekanzler Klingbeil nennt iranische Vergeltungsschläge "maßlos"

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) erklärt zu den aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten: "Wir sind uns mit unseren internationalen Partnern einig, dass Iran keine Atomwaffen besitzen darf und die brutale, menschenverachtende Gewaltherrschaft der Mullahs besser heute als morgen enden sollte."
 
Die auf die Schläge Israels und der USA folgenden "maßlosen Vergeltungsschläge" des iranischen Regimes führten zu einer gefährlichen Eskalation der Gewalt mit derzeit unabsehbaren Folgen für die Sicherheit in der gesamten Region. "Wir appellieren an alle Seiten, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um eine dauerhafte Abkehr des iranischen Regimes von seinem Nuklear- und Raketenprogramm und seiner destabilisierenden Rolle in der Region zu erreichen."


ZDF-Reporter auf Inselgruppe in Dubai schildert Detonationen

Auf der bekannten künstlichen Inselgruppe The Palm in Dubai hat es laut Augenzeugen mehrere Explosionen gegeben. Die örtlichen Behörden bestätigen einen "Vorfall" und ein Feuer in dem Gebiet. Wie ZDF-Reporter Sven Rieken von vor Ort erklärt, habe es gegen Mittag bereits zwei laut hörbare Detonationen gegeben. Am späten Nachmittag Ortszeit habe es dann einen weiteren Vorfall gegeben - vermutlich seien Trümmerteile einer abgeschlossenen Rakete direkt nahe eines Hotels gelandet.

"Es hat jedenfalls sehr laut geknallt und dann hörte man den Aufprall. Kurz danach kam der Rauch, und Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge fuhren an unserem Hotel vorbei." Zudem seien im Anschluss zwei weitere Flugabwehrraketen am Himmel zu sehen gewesen.

Quelle: ZDF

IAEA: Bisher keine erhöhte Strahlung nach Angriffen festzustellen

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) stellt nach eigenen Angaben bislang keine erhöhte Radioaktivität im Zusammenhang mit den Angriffen auf den Iran fest. Man stehe in ständigem Kontakt mit den Ländern der Region, teilt die UN-Behörde in sozialen Medien mit. Die IAEA verfolge die Entwicklungen im Nahen Osten genau und mahne zur Zurückhaltung, um die nukleare Sicherheit nicht zu gefährden. Ob iranische Atomanlagen direkt angegriffen wurden, lässt die Organisation offen.

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Wichtige Meldung

Kanzler Merz: Iran muss "militärische Schläge" sofort einstellen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ruft Iran zu einem sofortigen Ende der Militärangriffe auf Ziele in der Region auf. In einer verbreiteten Erklärung ruft der Kanzler Iran "nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen". Iran müsse zudem "auch andere destabilisierende Aktivitäten in der Region und darüber hinaus unterlassen" sowie "die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung beenden".

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Libanons Regierung: Wollen nicht in Konflikt hineingezogen werden

Nach den US-israelischen Angriffen auf Iran will der Libanon nicht in den Konflikt hineingezogen werden. "Ich wiederhole, dass wir nicht akzeptieren werden, dass jemand das Land in Abenteuer hineinzieht, welche seine Sicherheit und Einheit gefährden", erklärt Regierungschef Nawaf Salam im Onlinedienst X.

Angesichts der "ernsten Entwicklungen in der Region" ruft Salam die Bevölkerung auf, "mit Weisheit und Patriotismus zu handeln und die Interessen des Libanon und des libanesischen Volkes über alle anderen Erwägungen zu stellen". 


UN-Sicherheitsrat tagt zu Iran-Eskalation

Wegen der US-israelischen Luftangriffe auf Iran und iranischer Gegenangriffe kommt der UN-Sicherheitsrat heute zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Wie die UNO mitteilt, soll sich die für 22:00 Uhr (MEZ) angesetzte Sitzung mit "der Lage im Nahen Osten" befassen. Sie sei auf Drängen Frankreichs und Bahrains einberufen worden, teilt die israelische Delegation bei den Vereinten Nationen mit


AfD-Vorsitzende: Destabilisierung "nicht im deutschen Interesse"

Die AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla reagieren mit "großer Sorge" auf die Angriffe Israels und der USA. "Wir fordern alle Kriegsparteien zur unbedingten Zurückhaltung auf. Die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur müssen geschützt bleiben", heißt es in einer Erklärung. Das Völkerrecht sowie das humanitäre Völkerrecht müssten uneingeschränkt eingehalten werden. "Die erneute Destabilisierung des mittleren Ostens liegt nicht im deutschen Interesse und muss beendet werden", teilen sie mit.


SPD-Politiker warnen vor Eskalation: "Hochgefährliche Lage"

Mehrere SPD-Politiker haben vor einer Eskalation im Nahen Osten durch die Militärschläge der USA und Israels auf Iran gewarnt. Dies und die iranische Gegenreaktion auf mehrere Staaten "verschärfen eine ohnehin hochgefährliche Lage dramatisch", sagt der außenpolitische Sprecher der SPD Adid Ahmetovic. Man teile das Ziel, dass Iran keine Atombombe besitzen dürfe. Aber dies sei politisch lösbar.

Ähnlich äußert sich die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller: "Sollte das verbrecherische Mullah-Regime infolge dieser Entwicklungen tatsächlich stürzen und es zu einem Systemwechsel kommen, der dem iranischen Volk mehr Freiheit bringt, wäre das zweifellos zu begrüßen", sagt sie. "Doch politischer Wandel lässt sich nicht von außen herbeibomben."


Saudi-Arabien bestätigt iranischen Angriff

Saudi-Arabien hat iranische Angriffe auf sein Territorium bestätigt. Die Angriffe hätten sich gegen die Hauptstadt Riad und die Ostprovinz des Königreichs gerichtet, meldet das Verteidigungsministerium.


UN-Generalsekretär: Angriffe "untergraben Frieden und Sicherheit"

UN-Generalsekretär António Guterres hat die US-israelischen Luftangriffe auf den Iran sowie Teherans Vergeltungsangriffe scharf kritisiert. "Ich verurteile die heutige militärische Eskalation im Nahen Osten", erklärte Guterres am Samstag. "Der Einsatz von Gewalt durch die USA und Israel gegen den Iran, und die folgende Vergeltung des Iran in der ganzen Region, untergraben internationalen Frieden und Sicherheit."

Alle Länder müssten sich an das Völkerrecht halten, erklärte Guterres und forderte ein Ende der Gewalt: "Ich rufe auf zu einer sofortigen Einstellung der Kampfhandlungen und zu einer Deeskalation."

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Iran: Dutzende tote Schülerinnen - Bild soll angegriffenes Gebäude zeigen

In der Provinz Hormusgan ist laut iranischen Staatsangaben eine Schule bei einem Raketenangriff getroffen worden. Mindestens 57 Schülerinnen seien bei dem Angriff, der eine Grundschule für Mädchen getroffen habe, ums Leben gekommen. Die Angaben über Opferzahlen lassen sich aktuell nicht unabhängig überprüfen.

Dieses Bild stammt aus dem iranischen Staatsfernsehen und soll das angegriffene Gebäude zeigen. Das israelische Militär und das Weiße Haus gaben auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AP zu dem Angriff zunächst keinen Kommentar ab.

In der iraniscehn Provinz Hormozgan wurde eine Schule von einem Angriff getroffen, Dutzende Menschen sind dabei offenbar gestorben. Dieses Bild stammt aus dem iranischen Staatsfernsehen.

Quelle: AFP


Immer wieder Raketenalarm in Israel

Wegen der iranischen Gegenangriffe wird in Tel Aviv und anderen israelischen Städten weiterhin immer wieder Raketenalarm ausgelöst. Zivilschutzbehörde und Militär riefen die Menschen im Land am Samstag mehrfach auf, Schutzräume aufzusuchen und dort auf Entwarnung zu warten. Die Verteidigung sei "nicht hermetisch", hieß es in einer Mitteilung des Militärs.


Droht ein Flächenbrand in der Region?

Die Angriffe des Iran in der Region sind laut ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa aktuell eher Nadelstiche. "Aber sie bergen eine große Eskalationsgefahr", erklärt sie. Das iranische Regime hatte in den vergangenen Wochen immer wieder mit einem großen, regionalen Krieg gedroht, sollte es angegriffen werden.

Saudi-Arabien und andere Staaten sähen ihre Souveränität durch die iranischen Angriffe verletzt - und die Möglichkeit bestünde, dass sie sich irgendwann zum Handeln gezwungen fühlen. "Und dann wäre das Ganze ein Flächenbrand."


ZDF-Korrespondent: US-Angriffe könnten Tage oder Wochen weitergehen

Die USA rechnen damit, die Angriffe auf Iran mehrere Tage oder gar Wochen fortzusetzen. Das sagt ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen (Washington) im ZDF heute spezial. Sie wollen Rahmenbedingungen schaffen, dass das iranische Regime "beseitigt" wird. Eine Grenze gebe es aber für Trump: keine amerikanischen Soldaten auf iranischem Boden.


Wichtige Meldung

Merz, Starmer und Macron verurteilen iranische Angriffe

Deutschland, Großbritannien und Frankreich verurteilen in einer gemeinsamen Erklärung die jüngsten iranischen Angriffe auf Staaten in der Region scharf - nicht aber die Angriffe der USA und Israels auf Iran.

Die drei Regierungen fordern Teheran auf, sofort von "willkürlichen Militärschläge" abzusehen und umgehend zu diplomatischen Gesprächen zurückzukehren, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz, Premierminister Keir Starmer und Präsident Emmanuel Macron. "Letztendlich muss es dem iranischen Volk erlaubt sein, ihre eigene Zukunft zu gestalten."

Bild zeigt Pro-Iran-Proteste in Teheran

Eine Gruppe von Männern in der iranischen Hauptstadt Teheran schwenkt iranische Fahnen, während sie an einer Demonstration zur Unterstützung der Regierung und gegen US-amerikanische und israelische Angriffe teilnehmen. Solche Demos werden oft auch vom Regime organisiert.

Eine Gruppe von Männern in der iranischen Hauptstadt Teheran schwenkt iranische Fahnen, während sie an einer Demonstration zur Unterstützung der Regierung und gegen US-amerikanische und israelische Angriffe teilnehmen.

Quelle: dpa


ZDF-Korrespondentin: "Scheinbar flächendeckender Angriff auf Iran"

Immer wieder gibt es neue Explosionen in Iran. In Teheran ist das Verteidigungsministerium und der Sitz des Geheimdienstes getroffen worden, berichtet ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa.

Videoplayer

Über dieses Thema berichteten mehrere Sendungen, etwa ZDF spezial ab 17:00 Uhr, ZDFheute live ab 09:00 Uhr, ZDFheute Xpress um 09:35 Uhr und ZDF heute spezial ab 11:50 Uhr.

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