Schwimm-EM: Bronze für 4x200m Freistil-Staffel der Männer

Schwimm-EM:Bronze für 4x200m Freistil-Staffel der Männer

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Am ersten Tag der Beckenwettbewerbe bei der EM liefern die deutschen Schwimmer nationale Rekorde. Die 4x200m Freistil Staffel um Lukas Märtens holt Bronze.

ie deutsche Mannschaft posiert mit ihren Bronzemedaillen bei der EM in Paris

Cornelius Jahn, Jarno Bäschnitt, Timo Sorgius und Lukas Märtens (v.l.n.r) freuen sich über Bronze.

Quelle: dpa | Emma Da Silva

Die erste Medaille für die Deutschen Schwimmer im Becken holt bei der EM in Paris die 4x200m Freistil-Staffel der Männer. Bronze geht an das Quartett Lukas Märtens, Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn. Das Ganze in deutscher Rekordzeit von 7:02,28 Minuten.

Zuletzt war es einer deutschen Männer-Staffel auf dieser Strecke 2014 gelungen, auf das Podium zu schwimmen. Damals hatte sich das Team um Paul Biedermann Gold beim Heimspiel in Berlin gesichert.

Niedersachsen, Hannover: Schwimmen: Deutsche Meisterschaft, Männer, Finale, 100 Meter Freistil, Stadionbad. Lukas Märtens vom SC Magdeburg steht am Start.

Lukas Märtens ist zuletzt ein Medaillengarant für Deutschland gewesen. Kann der der Olympiasieger auch bei der Schwimm-EM wieder liefern?

10.08.2026 | 1:00 min

Das DSV-Quartett um Märtens hatte sich mit der schnellsten Vorlaufzeit für das Finale qualifiziert. Dort ging Gold dann an Großbritannien (7:01,52) vor Frankreich (7:02,23).

Frauen-Staffel verpasst Medaille um Hundertstelsekunde

Das DSV-Quartett mit Maya Tobehn, Linda Roth, Nina Holt und Nicole Maier schwimmt mit 7:49,14 Minuten ebenfalls deutschen Rekord über 4x200m Freistil. Sie mussten sich trotzdem mit Platz vier zufriedengeben, obwohl sie nach der letzten Wende noch auf Platz zwei lagen.

Zu einer Medaille fehlte nach einem dramatischen Finish nur eine Hundertstelsekunde. Gold ging auch hier an Großbritannien (7:45,93), Silber an Ungarn (7:49,09). Dritter wurde Russland (7:49,13).

Christian Keller

Christian Keller ist vom bisherigen Abschneiden der Deutschen bei der Schwimm-EM begeistert. Der ZDF-Experte wagt sich auch an einer Prognose für die kommende Woche.

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Platz vier und fünf über 400m Lagen

Auch die beiden deutschen Starter über 400m Lagen, Cedric Büssing und Finn Hammer, schrammten nur knapp am Podium vorbei. Büssing, deutscher Rekordhalter und Olympia-Achter, kam im EM-Finale in 4:14,16 Minuten auf Platz vier.

Der 20 Jahre alte Hammer, der sich als Zweitschnellster der Vorläufe qualifiziert hatte, wurde Fünfter (4:14,31). 

Am Morgen hatte Hammer noch seine persönliche Bestzeit um gleich fünf Sekunden auf 4:13,45 Minuten verbessert. Im Kampf um die Medaillen musste er aber anderen den Vortritt lassen.

Gold ging an den Russen Ilia Borodin (4:08,17) vor dem Italiener Alberto Razzetti (4:10,40) und dem Briten Max Litchfield (4:11,58). Der französische Topfavorit und Weltrekordler Léon Marchand hatte wegen einer Adduktorenverletzung auf diese Strecke verzichten müssen. In der Staffel war er mit dabei.

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Quelle: Reuters

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Quelle: SID
Über das Thema berichtete das ZDF im Mittagsmagazin am 10.08.2026 ab 12 Uhr.
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