Stockende Verhandlungen:Selenskyj spricht mit US-Vermittlern über den Ukraine-Krieg
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über eine Beilegung des Ukraine-Kriegs gesprochen.
In London beraten Merz, Macron, Starmer und Selenskyj über weitere Unterstützung für die Ukraine und mehr Druck auf Russland. ZDF-Korrespondentin Britta Jäger berichtet.
07.06.2026 | 1:11 minKurz nach seinem Treffen mit europäischen Partnern der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj nach eigenen Angaben mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner über eine Auffrischung der diplomatischen Initiativen für eine Beendigung des Ukraine-Kriegs gesprochen.
Er danke Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, und dem Sondergesandten Witkoff für ihre Bereitschaft, in den kommenden Wochen so aktiv wie möglich an einer Wiederbelebung der Diplomatie für ein Ende des russischen Angriffskriegs zu arbeiten, schrieb Selenskyj in sozialen Medien.
X-Beitrag von Wolodymyr Selenskyj
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In dem Telefonat, das er bei einem Zwischenstopp am Flughafen Chisinau in der Republik Moldau führte, ging es demnach auch um Perspektiven im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel und "anderen Ereignissen im Juni".
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat direkte Gespräche mit Russland vorgeschlagen. Dafür erhielt er Unterstützung von Bundeskanzler Merz, dem britischen Premierminister und Präsident Macron.
08.06.2026 | 0:23 minVon den USA vermittelten Verhandlungen stocken
Am Sonntag hatten sich Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und Selenskyj in London getroffen und Russland zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen aufgerufen. Selenskyj hatte in der vergangenen Woche vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs das lange Warten auf die Anreise von US-Unterhändlern in die Ukraine bedauert. Angekündigt hatte er sie bereits für Mitte April.
"Wir verstehen, dass die Aufmerksamkeit der Welt auf die Situation rund um den Iran gerichtet ist. Unser gemeinsames Ziel des Friedens in Europa bleibt aber auf der Tagesordnung", fuhr Selenskyj in seinem Social-Media-Beitrag fort.
In dem seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hatten zuletzt die USA vermittelt.
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