Update am Abend:Winterliches Deutschland, neue Erkenntnisse in der Schweiz
von Torben Heine
Guten Abend,
dicke Flocken in Süddeutschland, Sturmflut und Überschwemmungen in Teilen des Nordens und Glättewarnungen in nahezu allen Regionen des Landes. (Fast) pünktlich zum neuen Jahr ist der Winter heute auch in den flacheren Gebieten des Landes angekommen.
Über dieses Thema berichtete heute in Deutschland ab 14:00 Uhr.
02.01.2026 | 1:33 minUnd es ist weiter Vorsicht geboten, denn es bleibt winterlich: In den Alpen soll noch bis morgen Schnee fallen. Im Allgäu sind laut Deutschem Wetterdienst bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich, in den nördlichen Mittelgebirgen bis zu fünf Zentimeter. Minusgrade und Unwetter drohen beispielsweise weiterhin in Baden-Württemberg. An den Küsten könnte es zwar weitere Hochwasser geben, eine ähnlich stürmische Nacht steht aber wohl nicht bevor.
Laufend aktualisierte Informationen und Wetterwarnungen in der Kartenübersicht finden Sie hier:
Ausführlich informiert: Brandkatastrophe in der Schweiz
"Die Atmosphäre im Ort ist wirklich gespenstisch", berichtet ZDF-Reporterin Anna-Maria Schuck aus Crans-Montana in der Schweiz. Dort hatte sich am Silvesterabend in einer Bar eine Brandkatastrophe mit 40 Toten und 119 Verletzten ereignet.
Unter den identifizierten Opfern sind nach Behördenangaben 71 Schweizer, 14 Franzosen, elf Italiener sowie Menschen aus weiteren Ländern. Sechs Opfer wurden noch immer nicht identifiziert. Das habe höchste Priorität, betonten die Behörden in einer Pressekonferenz am Nachmittag.
Zur Brandursache haben sich die Hinweise verdichtet: Es könne davon ausgegangen werden, dass Sprühfontänen auf Champagner-Flaschen den Großbrand ausgelöst haben. Die zuständige Staatsanwältin sagte, Videos und Zeugenaussagen ließen diesen Schluss zu. Nun werde die Einhaltung von Sicherheits- und Brandschutzvorgaben überprüft. Für nächste Woche Freitag ist eine Gedenkfeier geplant.
Die PK zu den aktuellen Erkenntnissen sowie Experteneinschätzungen im Video
02.01.2026 | 83:51 minZu neuen Erkenntnissen halten wir sie bei ZDFheute selbstverständlich auf dem Laufenden:
Trump unterstützt Protest-Teilnehmer im Iran
US-Präsident Donald Trump mischt sich wortgewaltig in die Innenpolitik des Irans ein. Seit Tagen gehen dort Menschen wegen der angespannten Wirtschaftslage auf die Straße. Nachdem zunächst vor allem Händler in der Hauptstadt Teheran gegen die autoritäre Staatsführung protestierten, haben sich die Demonstrationen mittlerweile auf mehrere Landesteile und weitere Bevölkerungsschichten ausgeweitet. Bei Ausschreitungen kamen bereits mehrere Menschen ums Leben.
Trump sendete über sein Sprachrohr Truth Social nun ein klares Zeichen an die iranische Führung:
Wir stehen Gewehr bei Fuß und sind bereit.
Donald Trump, US-Präsident
Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, würden die USA diesen zu Hilfe kommen. Die ohnehin angespannte Lage zwischen den beiden verfeindeten Ländern droht weiter zu eskalieren.
Über dieses Thema berichtete heute Xpress ab 12:00 Uhr.
02.01.2026 | 0:24 minDer sportliche Tag
Die 74. Vierschanzentournee scheint schon zur Halbzeit für "Domenator" Domen Prevc entschieden. Deshalb blickt Bundestrainer Stefan Horngacher voraus auf die verbleibenden Ziele:
Für Horngacher selbst ist es die letzte Vierschanzentournee als Bundestrainer. Er gibt seinen Posten zum Saisonende nach sieben Jahren auf. Wer sind die Favoriten auf seine Nachfolge?
Über das Thema berichtete das ZDF sportstudio um 11:34 Uhr.
02.01.2026 | 0:40 minWeitere Schlagzeilen
- Migrationspolitik: CSU fordert Ausreise der meisten Syrer
- Trump über seinen Gesundheitszustand: "Habe sehr gute Gene"
- Angriffe auf Einsatzkräfte: Verband lehnt härtere Strafen ab
- Putzmittel statt Alkohol im Drink? Restaurantgäste verletzt
Zahl des Tages
5.000 - so viele Menschen waren in Deutschland im vergangenen Jahr weniger beschäftigt als noch 2024. Das geht aus neuen Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt heute vorgelegt hat. Auch wenn das nur eine geringfügige Veränderung ist: Ein fast durchgehender Wachstumstrend seit dem Jahr 2006, nur unterbrochen durch das erste Corona-Jahr 2020, geht zu Ende.
Wenig überraschend mussten die Bau- und die Industriebranche im Jahr 2025 Jobs abbauen. Zugelegt haben hingegen die Dienstleister, etwa im Öffentlichen Dienst. Über die Gründe für die Entwicklung und die Aussichten für das noch junge Jahr 2026 berichtet Anne Sophie Feil:
Über dieses Thema berichtete auch ZDFheute Xpress um 12:14 Uhr.
02.01.2026 | 0:22 minWenn Sie unser ZDFheute Update abonnieren möchten, können Sie das hier tun oder in Ihrer ZDFheute-App unter Meine News / Einstellungen / ZDFheute-Update-Abo.
Service
Wie 2026 ohne große Vorsätze besser gelingt: Wer kennt nicht das Scheitern an großen Zielen? Doch es geht auch anders. Wie wir es schaffen, unsere Vorsätze für das neue Jahr umzusetzen, ohne in Stress zu geraten, verrät Valentina Kurscheid.
Welche Neujahrsvorsätze haben die Menschen in Deutschland dieses Jahr? Volle Kanne hat nachgefragt:
Über dieses Thema berichtete Volle Kanne ab 9:05 Uhr.
02.01.2026 | 1:28 minStreaming-Tipp für den Feierabend
Vietnam - für viele ist es ein Traumreiseziel. Auf ihrem Roadtrip durch den Küstenstaat taucht Mai Thi Nguyen-Kim für "Terra X" in die Kultur des Landes ein und lernt auch dessen Herausforderungen kennen. (60 Minuten)
26.12.2025 | 58:32 min
Ein fröhliches neues Jahr und einen entspannten Abend!
Torben Heine und das gesamte ZDFheute-Team
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