Jahr startet ungemütlich:Schnee, Glätte, Sturm: Bundesweit gelten Wetterwarnungen
Der Winter zeigt sich mit Sturm und Schnee von seiner rauen Seite. In einigen Regionen droht Glätte. Im Norden kam es gebietsweise zu Hochwasser, jedoch ohne größere Schäden.
Starke Sturmböen haben die Elbe in Hamburg über die Ufer treten lassen. Für die Nordseeküste galt eine Sturmflutwarnung, der Wasserstand lag knapp 2 Meter über dem mittleren Hochwasser.
02.01.2026 | 0:23 minMit Schnee, Glätte und Sturm haben die Menschen in Teilen Deutschlands am ersten Werktag des neuen Jahres zu kämpfen. Unter anderem in Bayern und Baden-Württemberg zeigt sich der Winter mit Schnee und Glätte von seiner ungemütlichen Seite.
In Norddeutschland sorgten Sturmflut und Hochwasser dagegen bereits für vereinzelte Überschwemmungen.
Die Wettervorhersage aus der 19 Uhr-heute-Sendung
01.01.2026 | 0:15 minSchnee und Sturm in Bayern und Baden-Württemberg
In den nördlichen Mittelgebirgen rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Freitag mit bis zu fünf Zentimetern Neuschnee, in den Alpen soll bis in die Nacht zum Samstag hinein Schnee fallen. Im Allgäu könnten bis zu 20 Zentimeter Neuschnee dazukommen. Zugleich ist es vor allem bis Mittag stürmisch. Es drohen Schneeverwehungen. Vor allem am Abend könnte es glatt werden.
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In Baden-Württemberg wird es laut DWD am Freitag wechselnd bis stark bewölkt mit Schnee- oder Schneeregenschauern, am Nachmittag örtlich auch mit Donner und Blitz. Dazu weht ein frischer Südwestwind mit starken bis stürmischen Böen, im Bergland sind schwere Sturmböen möglich.
Die Temperaturen bleiben winterlich: Während im Bergland bis zu minus zwei Grad erwartet werden, sind im Raum Mannheim maximal fünf Grad drin. In weiten Teilen des Südens Deutschlands ist bis in die Nacht zu Samstag mit Schnee zu rechnen.
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Im Winter erhöhen Frost und Eis das Unfallrisiko für Autofahrer. Während man auf freier Strecke noch sicher unterwegs sein kann, sind Brücken oft schon tückisch und glatt.
17.12.2025 | 0:36 minSturmflut im Norden verläuft glimpflich
Im Norden Deutschlands haben Hochwasser und Sturmflut in der Nacht auf Freitag derweil zunächst keine größeren Schäden verursacht. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg verzeichneten die Lagezentren bis zum frühen Morgen keine besonderen Vorkommnisse - abgesehen von örtlichen Überschwemmungen.
Der Wasserstand erreichte an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet zwischen 1,5 und 2 Meter über dem mittleren Hochwasser und damit Sturmflutniveau, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit.
In Ostfriesland sowie am Messpunkt Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen blieb der Wert hingegen unter der 1,5-Meter-Marke. Das Lagezentrum in Bremen teilte mit, das Wasser habe in der Stadt lediglich etwas höher als üblich gestanden.
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Hochwasser und Sturmböen im Norden
Im Laufe des Tages wird mit weiterem Hochwasser im Norden gerechnet, eine erneute Sturmflut sagte das Bundesamt allerdings nicht mehr vorher.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es an der Nordsee auch im Verlauf des Tages noch stürmisch bleiben. Die Sturmböen können bis zu 100 Kilometer pro Stunde betragen und auf exponierten Berggipfeln sogar noch stärker sein.
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