Proteste im Iran: Trump droht Staatsführung - "Sind bereit"

Gewalt gegen Demonstranten:"Sind bereit": Trump droht iranischer Staatsführung

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Seit Tagen gehen die Menschen im Iran wegen der angespannten Wirtschaftslage auf die Straße. Trump sichert den Demonstranten nun US-Unterstützung zu - und droht der Staatsführung.

Demonstranten marschieren in der Innenstadt von Teheran bei einem Protest gegen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen.

Im Iran halten die Proteste wegen der Wirtschaftskrise an. Laut iranischen Medien wurden bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften sechs Menschen getötet.

01.01.2026 | 0:18 min

US-Präsident Donald Trump hat den Teilnehmern der Proteste gegen die autoritäre Staatsführung im Iran seine Unterstützung zugesagt.

Wenn der Iran friedliche Demonstranten töte, "werden die USA ihnen zu Hilfe kommen", schrieb der Republikaner auf seiner Online-Plattform Truth Social. Und: "Wir stehen Gewehr bei Fuß und sind bereit." Was er konkret vorhat, ließ der US-Präsident offen.

Proteste erfassen Teile des Irans

Ausgelöst wurden die aktuellen Proteste im Iran durch einen plötzlichen Einbruch der Devisenkurse am vergangenen Sonntag. Spontan gingen vor allem Händler in der Hauptstadt Teheran auf die Straße.

Demonstranten marschieren in der Innenstadt von Teheran bei einem Protest gegen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen.

Wegen der schlechten Wirtschaftslage und massiv steigender Preise gehen in Iran landesweit seit Tagen Menschen gegen die Regierung auf die Straße.

31.12.2025 | 1:33 min

Inzwischen erfassen die Proteste auch andere Landesteile und Bevölkerungsschichten. Im Westen des Landes gab es am Donnerstag schwere Ausschreitungen. Mehrere Menschen kamen bei Konfrontationen mit den Sicherheitskräften ums Leben.

USA und Iran seit Jahrzehnten verfeindet

Die USA gelten seit der Islamischen Revolution von 1979 als Erzfeind der iranischen Staatsführung. Diplomatische Beziehungen unterhalten beide Länder nicht. Im Juni 2025 hatte sich das US-Militär Israels Krieg gegen den Iran angeschlossen und dort zentrale Atomanlagen bombardiert.

Quelle: dpa, Reuters
Über dieses Thema berichteten verschiedene Sendungen, unter anderem heute Xpress am 01.01.2026 ab 23:14 Uhr.

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