Handball: Berlin verliert Königsklassen-Finale gegen Barcelona

Barcelona gewinnt Champions League:Handball: Berlin verliert Königsklassen-Finale erneut

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Die Füchse Berlin haben das Finale der Champions-League gegen Barcelona verloren. Für den Klub ist es die zweite Finalniederlage in Serie. Magdeburg gewann Spiel um Platz drei.

Der deutsche Handballspieler Nils Lichtlein versucht sich im Zweikampf gegen seine Kontrahenten vom FC Barcelona durchzusetzen

Berlins Nils Lichtlein versucht sich im Zweikampf durchzusetzen.

Quelle: IMAGO / Jan Huebner

Die Füchse Berlin haben den Sprung auf Europas Handball-Thron erneut verpasst. Beim Final Four in Köln unterlag das Team um den lange glücklosen Welthandballer Mathias Gidsel im Endspiel gegen den Rekordsieger FC Barcelona 34:37 (16:20) und wartet weiter auf seinen ersten Champions-League-Titel in der Vereinsgeschichte.

Im Vorjahr waren die Füchse im Endspiel gescheitert, auch im zweiten Anlauf bleibt der letzte fehlende Titel des Trophäenkabinetts unerreicht.

Barcelona-Torhüter Nielsen pariert stark

Vor mehr als 20.000 Fans in der Lanxess Arena erlaubte sich Berlin in der Offensive zu viele Fehler und fand hinten kaum Mittel gegen das Starensemble Barcelonas. Insbesondere Torhüter Emil Nielsen stoppte Gidsel und die Berliner Angriffe immer wieder mit 14 Paraden. Der Rekordsieger, der seit 54 Spielen in Serie ungeschlagen ist, sammelte seinen 13. Titel in der Königsklasse. Erstmals im 2010 eingeführten Modus verlor ein deutsches Team ein internationales Endspiel.

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Im Halbfinale am Samstag hatte Berlin sich beim SC Magdeburg für die Finalniederlage im Vorjahr revanchiert und den Titelverteidiger mit 40:35 (19:17) aus dem Weg geräumt.

Barcelona zieht schnell davon

Barcelona erwischte gegen die Füchse den besseren Start. Ausgerechnet vorne tat sich Berlin schwer. Gidsel scheiterte dreimal, die Katalanen zogen auf drei Tore davon (6:9/11.). Entscheidend in der Anfangsphase: Barcelonas Torhüter Nielsen mit sechs Paraden (50 Prozent Fangquote) bis zur 15. Minute.

In seiner ersten Auszeit (18.) forderte Füchse-Trainer Nicolej Krickau mehr Breite und: "Keine Zweifel vorne, geht einfach durch." Es gelang kaum. Gidsel leistete sich mehrere Abspielfehler, Barcelona erhöhte auf einen Fünf-Tore-Vorsprung (9:14/22.). Erstmals traf Gidsel in der 25. Minute, mit der Halbzeitsirene traf er zum 16:20.

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Mut machte der Auftakt in die zweite Hälfte. Berlin stoppte die ersten beiden Angriffe und verkürzte auf 18:20 (33.). Doch dann drehte Nielsen erneut auf, Barcelona baute seine Führung wieder aus (19:25/38.).

Nach einer Roten Karte gegen Ludovic Fabregas (46.) wachte Berlin wieder auf. Gidsel verkürzte auf 30:32 (53.). Kurz danach sah auch Füchse-Kapitän Max Darj Rot. Beide vom Feld verwiesenen Spieler hatten ihren Gegnern von hinten in den Wurfarm gegriffen. Die Aufholjagd gelang Berlin nicht mehr.

Magdeburg wird Dritter

Der Vorjahressieger und deutsche Meister SC Magdeburg konnte sich zuvor im Spiel um Platz drei klar mit 32:26 (17:11) gegen den dänischen Club Aalborg Handbold um den deutschen Nationalspieler Juri Knorr durchsetzten und noch Bronze bejubeln.

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Quelle: Reuters

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Quelle: SID
Über das Thema berichtete das heute journal am 14.06.2026 ab 21:45 Uhr.

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