Schwerste Überschwemmung seit 20 Jahren:Hawaii: Surferparadies wird evakuiert
Nach tagelangen Regenfällen haben die Überschwemmungen auf Hawaii teils lebensgefährliche Ausmaße angenommen. Das Surferparadies der Insel Oahu muss evakuiert werden.
Nach tagelangen Regenfällen auf Hawaii haben die Behörden auf der Insel Oahu Evakuierungen angeordnet. Im Norden der Insel sind mehr als 4.000 Menschen betroffen.
21.03.2026 | 0:13 minDer US-Bundesstaat Hawaii erlebt seine schwersten Überschwemmungen seit mehr als 20 Jahren. Wie Gouverneur Josh Green am Freitag (Ortszeit) weiter sagte, könnten sich die Kosten des Sturms auf mehr als eine Milliarde Dollar belaufen. "Das wird eine sehr ernste Konsequenz für uns als Staat haben", sagte er auf einer Pressekonferenz. Für das Wochenende warnten die Behörden vor weiteren Regenfällen. Todesfälle wurden zunächst nicht gemeldet.
Hawaiianische Insel Oahu wird evakuiert
Schlammiges Hochwasser bedeckte weite Teile der bei Surfern beliebten Gemeinde North Shore der Insel Oahu. 5.500 Menschen nördlich der Hauptstadt Honolulu wurden zur Evakuierung aufgefordert. Die Behörden warnten, dass ein 120 Jahre alter Damm brechen könnte, und dass das zu Todesfällen führen könnte. Die Nordküste der Insel ist als Surferparadies bekannt.
Für den Großteil des Bundesstaats galt eine Warnung vor Überschwemmungen, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Green sagte, die Überschwemmungen seien die schwersten für Hawaii seit 2004. Damals waren in Manoa Häuser und eine Bibliothek der University of Hawaii überschwemmt worden.
Ein neuer Dokumentarfilm zeichnet das Leben von Sebastian Steudtner nach – dem Surfstar aus Nürnberg, der mit 16 die Schule abbricht und nach Hawaii auswandert.
01.03.2026 | 3:26 minHawaii: Nationalgarde und Küstenwache helfen bei Evakuierungen
Gouverneur Green rief die Bevölkerung auf, den Evakuierungsanweisungen zu folgen. Der Starkregen habe zu derart schweren Überschwemmungen geführt, dass das Hochwasser stellenweise bis zur Brust reiche, sagte Green zuvor in einer Videobotschaft. Die Nationalgarde und die Küstenwache würden zur Unterstützung bereitstehen.
Der heftige Regen hatte in den vergangenen Tagen ganze Straßenzüge überflutet, Wohngebiete versanken im Wasser, Häuser wurden zerstört. Einige Menschen, die vom Hochwasser eingeschlossen waren, mussten von Einsatzkräften gerettet werden.
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